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Glenn Meade - Der Jünger des Teufels

===Buchdaten===
Autor: Glen Meade
Titel: Der Jünger des Teufels
Originaltitel: The Devil's Disciple
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: 2007
ISBN-10: 378572277X
ISBN-13: 978-3785722770
Seiten: 544
Einband: HC
Kosten: 5€ gebraucht
Serie:

===Meine Meinung===
Das Cover war wirklich sehr hübsch gestaltet und auch der Inhalt klang spannend zu werden, daher habe ich das Buch erstmal zur Seite gepackt, um mich weniger interessanten Büchern zu widmen. Bis jetzt.

Der Leser schlüpft gleich zu Anfang in Kates Rolle, da aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben wird. Man steigt mit Beginn der Hinrichtung in ihr Leben und erfährt durch einige Rückblenden, wie dieser Killer geschnappt wurde und warum sie so besessen war ihn zu jagen. Vor der Hinrichtung will der Killer ihr noch ein Geständnis machen. Er war nicht der Mörder ihres Verlobten und dessen Tochter, außerdem würde er nach dem Tod wiederkommen und sie in die Hölle holen. Die Hinrichtung erfolgt und man denkt, es kehrt Ruhe ein. Doch dann schlüpft man in die Rolle eines neuen Mörders, der nach dem gleichen Schema vorgeht und einen Doppelmord begeht. Damit war der Punkt erreicht, wo mich der Autor komplett in den Bann des Buches gezogen hat. Ich habe immer neue Vermutungen angestellt, meinen Freund nach einem Hinweis gelöchert und fand keine Ruhe, bis ich das Buch durchgelesen hatte. Mir kamen die Fragen auf, ob sie die Mörderin war, ihr Ex-Mann sie fertig machen will, der Serienkiller gar nicht hingerichtet wurde, ihr Arbeitskollege was damit zu tun hat oder sogar der Gefängniswärter.
Die Kapitel sind sehr kurz und mit jedem Kapitel ändert sich der Ort oder die Figuren. Mal ist man Kate, die den Verbrecher verfolgt, dann ist man wieder ein Zuschauer, der den Mörder begleitet.
Hier geht es nicht um die psychologischen Aspekte, die zwar gut erklärt werden, aber im Grund geht es um die Jag. Eine Jagd, die Meade äußerst spannungsreich, rasant und actiongeladen gestaltet hat. Dabei versucht der Autor vorhersehbar zu sein, und dann gescickt eine neue Wendung einzubauen, so dass der Leser am Ende doch noch überrascht werden kann. Bei mir war dies jedenfalls der Fall. Auch wenn ich diesen Verdacht schon am Anfang gehegt hatte, wurde er im Laufe des Buches immer wieder untergraben, so dass ich zum Schluss auf einer falschen Fährte war.

Gelesen habe ich das Buch an fünf Tagen. Vom Inhalt her, hätte ich es schneller lesen können, aber ich hatte einfach nicht genügend Ruhe.

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der gerne mal etwas super spannendes Lesen will.


===Bewertung===
Von mir erhält das Buch, wegen seinem guten Schluss, der perfekten Spannungskurve und den bildhaften Figuren fünf Sterne.

Kommentare

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