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Marion Zimmer-Bradley - Phantastische Wirklichkeiten

===Buchdaten===
Autor: Marion Zimmer-Bradley
Titel: Phantastische Wirklichkeiten
Originaltitel: konnte ich nicht finden
Verlag: Stendel
Erschienen: 1992
ISBN-13: 3926789069
Seiten: 126
Einband: TB
Kosten: 3,00€ Flohmarkt
Serie: -

 
===Inhaltsangabe===
Das Buch beinhaltet eine autobiographische Geschichte über ihre eigene Lebensreise und eine kleine Auswahl ihrer Lieblingsgeschichten, welche aus ihrem Fantasy Magazin stammen.

**Meine Reise durch die Welt der phantastischen Wirklichkeiten**
Autobiographische Erzählung von Marion Zimmer-Bradley, wie sie zum Schreiben gelangt ist und ihren Weg zur bekannten Autorin gemeistert hat.

**Tochter der Eiche**
Als die Eichen vor seinem Büro gefällt werden, findet ein Büroangestellter eine völlig verängstigte und nackte Frau, die nur er sehen kann. Sie freunden sich an und er erfährt, dass sie aus der Eiche kommt und in einen neuen Baum muss. Während sie aus Eicheln einen neuen Platz für sie züchten, wird sie von ihm schwanger und gebärt ihm eine Tochter.

**Das Andinkratuch**
Als eine Mutter stirbt, gibt sie ihren Söhnen einen Befehl. Sie beerdigen sie wie gewünscht und töpfern aus ihrer Asche eine Schale. Als ihr neuer Mann die Kinder, die er nun zu sich nimmt, misshandelt und ihnen nichts zu essen gibt, beschützt die Mutter sie durch ihre Schale, in dem sie ihnen zu Essen gibt.

**Der mühevolle Weg nach oben**
Ein arbeitsloser Mann sitzt nur faul auf seinen vier Buchstaben, während die Frau sich um Haushalt, Erziehung und das Geld kümmert. Die Tage, als er eine Entspannung braucht und zu einem Guru pilgert, sind für sie unbeschreiblich schön. Nur leider zu schnell zu Ende und auch danach ändert sich nichts, außer das er meditiert und seinen Körper für Stunden im Wohnzimmer zurück lässt. Aber eine Frau von Welt, weiß was dabei zu tun ist.

**Malevandras Teich**
Ein verkrüppelter Junge wird nach dem Tod seiner Mutter aus dem Hause gejagt und verbringt eine Zeit allein im Wald.

**Der letzte Einsatz**
Eine Dame verspielt jeglichen Besitz den sie hat im Casino. Nach ihrem Tod findet sie keine Ruhe, bis sie einem jungen Mann, der Schulden hat, beim Spiel im Casino hilft.

===Meine Meinung===
Nachdem Wolfgang Gogolin versucht mir Kurzgeschichten näher zu bringen, wollte ich mich an eine diese Sammlung heranwagen. Mein letztes Bradley-Buch hat mich eine Woche gekostet, da es super viele Seiten hatten. Mir ist ihr detaillierter Schreibstil und die Erzählweise aus weiblicher Sicht noch gut in Erinnerung. Dementsprechend war ich erstmal schockiert, als ihre Autobiographie total trocken und normal wirkte. Ich bin davon ausgegangen, dass sie es etwas mystischer oder spannender erzählt. Ihr Leben und wie sie zu ihrer Bekanntheit gelangte, ist sicherlich aufschlussreich und für Fans interessant. Für mich hat nur eine so geschriebene Biographie nichts mit dem Thema zu tun, was ich in diesem Werk erwartet habe.

Die Geschichte „Tochter der Eiche“ ist zwar ganz nett zu lesen, aber verstanden, warum genau er sie sehen konnte, habe ich nicht verstanden. Im Grunde sind alle Geschichten nett zu lesen, sie haben auch einen fantasievollen Touch, aber wirklich gefallen hat mir lediglich die Story: „Der mühevolle Weg nach oben“ hat mich zum Schmunzeln gebracht. Ich glaube jede Frau würde sich wünschen, so ihren Mann loszuwerden. Während des Lesens habe ich mich ständig gefragt, was die Autorin an diesen Geschichten so besonders findet, dass es ihre Lieblingsgeschichten sind. Ich habe ja keinen „Herr der Ringe“ - Stil erwartet, aber zumindest etwas Spannenderes. Für mich dümpelte der Inhalt meist recht flach vor sich hin. Egal welche Geschichte ich gelesen habe, und es handelt sich ja um Kurzgeschichten von unterschiedlichen Autoren, ich wusste immer, wie als nächstes passiert. Keine Überraschungen oder Wendungen, wie ich nicht erahnt hatte. Auch wenn alles bildhaft und authentisch beschrieben wurde, war ich froh, als ich das Buch durchgelesen hatte. Irgendwo kann ich nun nachvollziehen, dass dieses Werk nicht sehr bekannt ist. Ich finde, da hat man nichts verpasst.

Gelesen habe ich das Buch an einem Tag, aber nur weil ich bis zur letzten Seite die Hoffnung hatte, dass noch ein oder zwei gute Geschichten kommen.

Auch wenn ich „Nebel von Avalon“ und auch dieses Werk durchgelesen habe, so langsam bin ich von dieser Autorin nicht mehr überzeugt, denn ihre zwei Geschichten sind einfach nur langweilig.

Empfehlen kann ich das Buch nicht wirklich. Wenn es mir nicht gefällt, kann ich es nicht weiterempfehlen.

===Bewertung===
Von mir bekommt das Buch, wegen der einen interessanten Story zwei Sterne. Mehr kann ich aber einfach nicht vergeben.



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