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Burban, Stefan - Düstere Vorzeichen

==Sci-Fi der Güteklasse A==

Freundlicherweise vom Autor zur Verfügung gestellt


===Einleitung===
Heute möchte ich ein Buch vorstellen, welches eigentlich in ein Genre fällt, welches von mir eher weniger gelesen wird. Es ist ein Sci-Fi-Roman und hat den Titel „Düstere Vorzeichen“ aus der Feder des noch recht unbekannten Stefan Burban.

===Buchdaten===
Autor: Stefan Burban
Titel: Düstere Vorzeichen
Verlag: Atlantis
Erschienen: 06/2010
ISBN-10: 3941258230
ISBN-13: 9783941258235
Seiten: 256
Einband: TB
Kosten: 13,90€
Serie: Der Ruul-Konflikt Bd. 1

===Autor/in===
Stefan Burban wurde am 22.08.1975 in Schwäbisch Gmünd geboren. Er absolvierte eine Lehre als Industriekaufmann und arbeitete mehrere Jahre als kaufmännischer Sachbearbeiter. Irgendwann setzte sich jedoch der Wunsch durch, einen eigenen Sci-Fi-Roman zu veröffentlichen. Es sollte nicht lange dauern, bis sein erster Roman „Tödliches Kreuzfeuer“ 2008 in den Regalen stand. Der vorliegende Roman ist sein zweites Werk.
Mehr über ihn und seine Werke unter: www.stefan-burban.de

===Zitierter Klappentext===
Im Jahre 2140 hat die Menschheit mehr als sechzig Sonnensysteme kolonisiert und lebt mit dem Großteil ihrer Nachbarn in friedlicher Koexistenz, in der Handel und Diplomatie im Vordergrund stehen. Nur die Ruul, eine rätselhafte und aggressive Nomadenrasse, greifen immer wieder entlegene Kolonien an. Um dieser Bedrohung Herr zu werden, baut die Terranische Flotte mit der TKS Lydia den Prototyp einer völlig neuen Klasse von Kriegsschiffen, die den endlosen ruulanischen Angriffen Einhalt gebieten soll. Doch bereits auf dem Testflug kommt es zu einer Katastrophe, die verheerende Auswirkungen auf die Zukunft aller Völker haben wird ...

===Meine Meinung===
Düstere Vorzeichen“ ist ein typischer Sci-Fi-Roman der in der Zukunft spielt. Der Leser wird in die ferne Zukunft des Jahres 2140 geworfen. Die Menschheit hat sich das All zu eigen gemacht und kolonisiert. Dabei sind sie auf viele fremde Wesen gestoßen, die mal mehr oder weniger friedlich ihre neue Nachbarn wurden. Nur die Ruul, eine äußerst agressive Nomadenrasse, können es nicht lassen und legen es immer wieder auf kriegerische Auseinandersetzungen an. Um endgültig der Bedrohung Herr zu werden, entschließt sich die Menschheit zum Bau einer neuen militärischen Kriegsflotte. Als diese in die falschen Hände gerät, kommt es zum Ausnahmezustand.

Wie jeder erkennen wird, handelt es sich hier um einen düsteren Militär-Sci-Fi. Eigentlich ist dies ein Genre was ich bis dato eher selten gelesen habe. Mit Sci-Fi Welten konnte ich mich noch nie anfreunden. Zwar habe ich schon einige Werke gelesen und manche konnten mich auch überzeugen, aber ein solches Werk zu lesen, ist bei mir eher die Ausnahme. Was jedoch gleich positiv ins Auge sticht ist dieses unglaubliche Cover, welches düster, aber völlig passend wirkt.

Trotz dieser Tatsache hat mich dieses Buch binnen weniger Minuten gefesselt. Was an der Tatsache liegt, dass es absolut spannend geschrieben ist. Zwar wird dieser fesselnde Inhalt durch die Tatsache, dass alles sehr klein und eng geschrieben ist, etwas getrübt, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran. Letztendlich gewinnt der mitreißende Faktor.
Die Protagonisten werden liebevoll und mit eigenen Charakter eingeführt. Jeder Leser wird so schnell seine Favoriten herauskristallisieren können oder sich sogar mit der einen oder anderen Figur identifizieren können. Man merkt bei jedem einzelnen Protagonisten wie viel Liebe und Gedanken hinter diesen Figuren stecken. Es ist alles stimmig und überzeugt.
Nach einer Einführung der Charaktere und der aktuellen Situation geht es spannend los. Die neue Flotte wird geentert und damit beginnt die Weltraum-Action vom Feinsten. Die Schlachten, die der Autor in diesem Werk beschreibt, sind detailliert und sind wirklich vom feinsten. Ich hatte stets das Gefühl direkt im Geschehen zu sein.
Dabei richtet der Autor sein Augenmerk zu sehr auf die Action und lässt in vielen Punkten die Logik etwas hinten anstehen. Ich kenne mich zwar wenig in diesem Genre aus und Sci-Fi verbinde ich eher mit dem heißgeliebten Star Wars meines Nachwuches, aber auch in diesen Handlungen sind die Schiffe deutlich besser gesichert. Gerade bei einem Testflug würde man erwarten, dass dieses Unterstützung oder besser ausgerüstet ist, gerade wenn es später eh in den Kampf ziehen soll. Dies ist nur einer der Aspekte, die mir etwas negativ am Rande aufgefallen sind. Mich persönlich stört es nicht weiter, da ich mir denke, dass der Autor irgendwie auf seine eigentliche Handlung kommen wollte. Allerdings eröffnet sich mir dann die Frage, wenn ein Laie schon über so etwas stolpert, was entdecken dann die wahren Sci-Fi- Fans?!?

Nichtsdestotrotz ist der Stil, die Liebe zum Detail und die atemberaubenden Schlachten ausschlaggebend dafür, dass ich selbst als Genre-Fremder gefallen an diesem Werk gefunden habe. Sicherlich ist es nicht perfekt und mit Hilfe eines guten oder besseren Lektors wären solche logischen Schwächen sicherlich nicht vorgekommen. Trotzdem ist das Buch sehr schön zu lesen und auch wenn das Buch in sich abgeschlossen ist, merkt man deutlich, dass es nicht nur bei diesem einen Werk bleiben wird, sondern sich ein richtiger Zyklus entwickeln wird. Bei dem vorhandenen Talent kann man nur sagen, mit jedem weiteren Werk wird dieser Autor wachsen und sich auf dem Markt etablieren. Aus diesem Grund kann ich das Werk empfehlen. Man darf zwar keine tiefgründige Sci-Fi erwarten, aber dafür eine actiongeladene Sci-Fi in einer ausgeglügelten Umgebung.

===Bewertung===

Stefan Burban ist mit „Düstere Vorzeichen“ ein fast perfekter Start in einen Sci-Fi Zyklus gelungen. Action statt Tiefgang, authentische Protagonisten und einige kleine Schwächen können trotzdem überzeugen, sodass es von mir vier Sterne bekommt.

===Vom Autor genehmigte Leseprobe===
Bradbury wollte gerade einen tiefen Schluck aus seiner Tasse nehmen, als sein
Radar sich mit einem tiefen Ton meldete und um seine Aufmerksamkeit buhlte.
»Captain, ich orte ein Raumfahrzeug. Sehr groß. Es tritt in 125.000 Meilen Entfernung ins System ein«, meldete er pflichtbewusst.
»Identifikation?«
»Keine, Captain! Ich lasse die Abmessungen durch die Datenbank bekannter
Schiffstypen laufen.«
»Am besten wir gehen kein Risiko ein«, entschied Chow nach kurzem Überlegen.
»Mr. Hawkins, gehen Sie auf Abfangkurs und lösen Sie gelben Alarm aus.«
»Gelben Alarm. Aye-aye, Skipper«, bestätigte Hawkins.
Im nächsten Augenblick dröhnten bereits Alarmsirenen durch die Korridore der Manassas und schlaftrunkene Besatzungsmitglieder torkelten aus ihren Kojen, zogen sich notdürftig an und rannten diszipliniert zu ihren jeweiligen Kampfstationen.
Raketenwerfer- und Laserstellungen wurden bemannt, die Krankenstation
richtete sich auf die Ankunft Verwundeter ein und die Techniker im Maschinenraum
des Kriegsschiffes sicherten die beiden Fusionsgeneratoren und den Interstellarsprung-Antrieb, so gut es ging, vor möglichen Feuern innerhalb des Schiffes.

Commander Eugene MacDouglas, der Erste Offizier der Manassas schoss keine Minute nach dem ersten Alarmsignal aus dem Aufzug. Seine Frisur war unordentlich
und die Knöpfe an seiner Uniform noch nicht ganz geschlossen, aber sein scharfer, unsteter Blick huschte auf der Suche für die Ursache des Alarms über die Brücke. Er eilte, ohne zu zögern, an die Seite seines Captains, um einen Überblick über die Situation zu erhalten.
Sein Vorgesetzter begrüßte den zerzaust wirkenden Offizier mit einem schelmischen Grinsen.


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