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Rüdiger, Horst - Kleines literarisches Lexikon

==Sachbegriffe aus der Literatur==

===Einleitung===
Heute möchte ich ein etwas älteres Lexikon der Sachbegriffe vorstellen, welches ich von einer befreundeten Autorin geschenkt bekommen habe. Es stammt aus einem Bücherei-Verkauf. Ob ich mit dieser alten Ausgabe etwas anfangen konnte, lest selbst.

===Buchdaten===
Autor: Horst Rüdiger
Titel: Kleines literarisches Lexikon
Untertitel: Sachbegriffe
Verlag: Francke
Erschienen: 1966, 4. Auflage
ASIN: B0000BS0SS
Seiten: 458
Einband: HC
Kosten: 2,18€ gebraucht bei Amazon
Serie: -
===Inhaltsangabe===
Bei diesem Lexikon der Sachbegriffe gibt es neben einer Einführung in die verschiedenen Abkürzungen, die in dieser Ausgabe verwendet worden, eine Auflistung aller Beteiligten. Danach geht es in alphabetischer Reihenfolge mit Sachbegriffen von A-Z weiter. Von Anapäst über Memorabile bis hin zu Zeugma ist alles vertreten, was in den 60er Jahren für Verwirrung gesorgt hat. Längere und kürzere Definitionen sorgen im Anschluss für Erleuchtung. Die Sachbegriffe kommen hauptsächlich aus dem Bereich Literatur, Theater und Film.

===Meine Meinung===
Es gibt verschiedene Lexika, die der Menschheit helfen soll, sich im Dschungel der immer neueren Begriffe zurechtzufinden. Dieses kleine Lexikon ist die vierte Auflage und im Jahre 1966 erschienen.

Beim Durchblättern wird der Leser viele Begriffe finden, bei denen er den Kopf schüttelt und sich fragt, warum dieses überhaupt lang und breit erklärt wird. Zum Beispiel Belletristik, Lyrik oder Pergament. Es sind Sachbegriffe, die uns in der heutigen Zeit geläufig sind, damals aber als recht neue Wörter für viele fremd und unverständlich waren. So ist es auch jetzt immer noch. Ständig ändert sich das Vokabular und wir müssen uns mit immer neueren Begriffen auseinandersetzen. Da in diesem Lexikon viele Begriffe etwas mit Literatur, Theater und Film zu tun haben, kamen mir als absolute Leseratte natürlich sehr viele bekannt vor. Das mag bei einem Hauptschüler, der wenig liest, natürlich anders sein. Im Groben und Ganzen sind aber rund 50% und mehr Sachbegriffe bekannt. Dementsprechend habe ich mich auf die Definitionen der Begriffe gestürzt, die mir komplett fremd waren. Es sind einige Wörter zusammengekommen und viele hätte ich niemals im Leben erraten, was aber auch daran liegt, dass ich die Wörter noch nie zuvor in meinem Leben gehört oder gelesen hatte.

Hat man einmal einen Begriff, sie sind in „Fettschrift“ und immer am Zeilenanfang, kann man sich danach auf die Definition freuen. In meinen Augen ist diese sehr gut gelungen. Sachlich, auf einem anspruchsvollen Niveau, wird der Begriff erklärt. Ich hatte bei keiner Definition das Gefühl, dass ich am Ende nicht verstanden habe, was sich hinter diesem fremden Sachbegriff verbirgt. Im Gegenteil, ich hatte sogar das Gefühl eine Menge dazugelernt zu haben. Viele Wörter wird man nach dem Lesen nie wieder gebrauchen und auch schnell vergessen, aber ich fand es durchaus interessant, gerade weil es so viele Literatur-Begriffe sind, die einem erklärt werden.

In meinen Augen ist dies zwar ein recht altes Buch, aber auch heute kann man noch viel dazulernen. Gerade wer Literaturwissenschaften studiert oder sich generell für diese Thematik interessiert, wird sein Wissen deutlich vergrößern. Daher kann ich das Lexikon jedem empfehlen.

===Bewertung===

Ein unscheinbares Lexikon, dass auch nach fast 50 Jahren, die Leser über Sachbegriffe in der Literatur, Film- und Theaterwelt aufklärt. Anschaulich, verständlich und auf einem hohen Niveau, kann der Leser viel lernen. Für mich fünf Sterne


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