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Mirjam: Liebesbriefe an Gott


== 64 Seiten voller Liebesbriefe==




Strecke deine Arme zu den Höhen,
erkannt hast du was wichtig ist,
der Herr in jedem Wesen spricht, hör:
ich bin da, rufe mich,
nicht nur in Not und Leid,
sondern zu jeder Lebenszeit.
So wie mir mein Sohn treu geblieben,
so werd ich alles Leben lieben.

(Zitat S. 15)

Dieses Zitat stammt aus einer Sammlung von Liebesbriefen an Gott, die mir von der Autorin in die Hände gespielt wurden. Nun möchte ich euch diese Sammlung gerne einmal vorstellen.
===Buchdaten===
Autor: Mirjam
Titel: Liebesbriefe an Gott
Verlag: BoD
Erschienen: 26.11.2010
ISBN-10: 3842340397
ISBN-13: 9783842340398
Seiten: 64
Kosten: 10,90€
 
===Zitierter Klappentext===
Liebesbriefe an Gott sind Gebete, die spontan aus dem Herzen kamen beim Anblick von Fotos aus der Natur. Umso offener und ehrlicher sind sie, ein Lob unseres Herrn in einem besonderen Augenblick.

===Meine Meinung===
Liebesbriefe an Gott“ ist eine Sammlung von meditativen Texte, Gebeten zu Gott und einer Menge außergewöhnlichen Fotos. Ein solches Foto schmückt auch das Cover dieses Werkes. Zwei Baumstämme so geformt wie Lippen zu finden, und dies auch noch zu erkennen, zeugt von einer großen Kreativität.

Bei einem Blick auf das Cover und dem Titel erhofft sich der Leser zahlreiche weitere solcher Bilder. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die zahlreichen Tier- und Pflanzenfotos sind allesamt hübsch und zeigen dem Leser die Vielfalt der Natur, aber als außergewöhnlich kann man nur das Bild vom Cover bezeichnen. Insgesamt warten 27 ansprechende Fotografien auf den Leser. Das Fell eines Zebras, eine Blüte oder ein Hund im Wasser. Man merkt, dass die Autorin schöne Dinge mit der Kamera einzufangen weiß. Zu fast jedem Text, die sich meist auf der linken Seite befinden, gibt es auch ein Bild. So hat der Leser neben einem Text zum Nachdenken auch noch etwas für sein Auge. Lediglich ein Text kommt ohne Fotografie aus und wirkt dadurch irgendwie fehl am Platze.

Neben den Bildern erwartet den Leser eine Sammlung kleiner Gebete und Gedanken an Gott. Diese Texte sind meist sehr kurz gehalten und gehen in der Regel nur vier bis zehn Zeilen. Meist geht es um die Dinge, die Gott uns gegeben hat und die wir, egal wie kurz sie auch sind, würdigen sollten. Selbst wenn man sich weniger für Gott begeistern kann, regen diese Texte zum Nachdenken an. Religiöse Leser werden viele Dinge anders betrachten und Gottes Geschenke mehr schätzen können. In Kombination mit den Bildern, bei denen die Texte zur Ruhe kommen und die Gedanken zum Verweilen einladen, kann man sich sehr gut entspannen. Die Autorin versucht die Natur in Einklang mit den Menschen zu bringen. Oft nimmt man die Natur gar nicht in ihrer vollen Pracht war, sondern nimmt es als selbstverständlich an.

Obwohl die Texte sehr schön sind, wird dieses Werk nur einen kleinen Leserkreis ansprechen. Hauptsächlich wird es religiöse Menschen ansprechen. Gerade Atheisten könnten sich von den vielen Anspielungen auf Gott abgeschreckt fühlen. Das ist schade, denn die Nachricht, die die Autorin versucht mit ihren Texten zu vermitteln, geht jeden Menschen etwas an. Trotz ihrer Verbundenheit zu Gott hätte sie hier die Texte allgemeiner verfassen müssen, um einen größeren Leserkreis anzusprechen.

Im Großen und Ganzen ist das Buch eine nette Idee und regt mit seinen Texten zum Nachdenken an. Das Lesen macht Spaß, aber für meinen Geschmack hätten die Texte etwas allgemeiner gehalten werden können. Man kann den religiösen Anteil auch etwas allgemeiner Einbauen. Zudem können die Bilder im Buch nicht mit den versprochenen außergewöhnlichen Bildern mithalten, wenn man sie mit dem Cover-Beispiel vergleicht. Nichtsdestotrotz ist es eine interessante Sammlung von Naturfotografien und anregenden Texten.

===Bewertung===
Liebesbriefe an Gott“ ist eine Sammlung von Gedanken und Gebeten an Gott. Der Autorin gelingt es den Leser zum Nachdenken anzuregen und die Natur besser wahrzunehmen. Zahlreiche, aber leider nicht außergewöhnliche Fotos unterstützen diesen Vorgang. Für mich vier Sterne.

Pro: Gedankengänge, Coverbild
Contra: restlichen Fotos, stellenweise zu religiös
Empfehlung: ja


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