Adele Comandini: Gesegnete Hände

WORUM GEHTS 

Biographie einer Ärztin im Norden der USA, die sich selbstaufopfernd für das Wohl der Gemeinschaft und jedes Einzelnen einsetzt, die nie ihre Pflicht vergisst und noch weit über diese hinaus ihr Werk tut.

SARAHS MEINUNG 

Kate studierte mit Eifer. Sie war langsam, gründlich und gewissenhaft und keine glänzende Schülerin. (Zitat S. 41)

Dieses Zitat stammt aus dem Buch „Gesegnete Hände“, welches mir von einer lieben Bekannten geschenkt wurde. Es handelt sich um die Biographie der berühmten Dr. Kate, die viel Gutes in Amerika bewirkt hat. Inhaltlich ist das Buch wie viele Biographien sein sollten. Es beginnt mit der Kindheit und beinhaltet weitere wichtige Lebensabschnitte, wie zum Beispiel Einführung in die Gesellschaft, ihr Studium und ihre Erfolge als Ärztin.

Eigentlich mag ich solche Biographien sehr gerne. Hier ist jeder der Stil so störend, dass ich echt mit dem Buch zu kämpfen hatte. Jetzt werdet ihr euch sicherlich fragen, was an dem Stil so schlimm ist, das Zitat ist doch angenehm. Genau darin liegt das Problem. Banal, überdetailliert und blass. Zudem hatte ich eher das Gefühl eine fiktive Geschichte zu lesen als eine gute Biographie. Hätte ich nicht gewusst, dass es sich hier um eine Biographie handelt, ich hätte es nie geglaubt. Man erfährt noch nich einmal das Datum, an dem die Protagonistin geboren wurde, und das finde ich persönlich für eine Biographie doch sehr wichtig.

Auch sonst bleibt mir die Figur Kate eher fremd. Trotz zahlreicher Adjektive wird sie nicht wirklich in Szene gesetzt, wodurch sie für mich blass bleibt. Man könnte schon sagen, dass die Autorin den unwichtigsten Details mehr Aufmerksamkeit schenkt, als den wirklich wichtigen.

Gerade bei einer Biographie möchte ich mehr über diese Frau erfahren, ihre Handlungen verstehen und erleben, was sie erlebt hat. Letzteres, zumindest bestimmte Abschnitte, darf der Leser tatsächlich erleben, aber in meinen Augen wird auch dies durch den blassen Stil eher schlecht dargestellt. Ich für meinen Teil konnte nicht nachvollziehen was an dieser Frau so Besonders gewesen ist. Und genau das sollte doch in einer Biographie der Fall sein.

Weder spannend, noch attraktiv gestaltet, wodurch ich echt froh war, als das Buch beendet war. Dementsprechend kann ich euch auch nicht mehr über dieses Buch erzählen. Von mir gibt’s einen Stern

===Buchdaten===
Autor: Adele Comandini
Titel: Gesegnete Hände
Verlag: Diana Verlag
Erschienen: 1980
ASIN: B0025WIXLE
Seiten: 287
Kosten: 1€

===Leseinformationen===
Genre: Biographie
Niveau: leicht
Leserschaft: Erwachsene
Lesedauer: 3 Tage



Elisabeth Dreisbach: Heilige Schranken

WORUM GEHTS 

Copyright Sarahs Bücherwelt
Martina, 30 und unverheiratet, soll ihrem verwitwerten Bruder und dessen Kindern unter die Arme greifen. Ungern verlässt sie ihr Kinderheim, wo sie so viel gutes tun konnte. Auf dem Weg zu ihrem Bruder lernt sie den neuen Schulleiter kennen und verliebt sich auf den ersten Blick in diesen charmanten Mann. Doch obwohl er unglücklich ist, und auch Gefühel für sie entwickelt, könnte er seiner Frau nie untreu werden, sodass Martina lediglich die Rolle der treuen, guten Familienfreundin übernimmt. Bei ihrem Bruder läuft es ebenfalls auf das hinaus. Sie übernimmt die Rolle der Ersatzmutter an, und kümmert sich um ihre lieben Schutzbefohlenen. Auch sonst hilft sie jedem, der ihrer Hilfe bedarf, und stellt ihre eigenen Bedürfnisse zurück. Doch dann überschlagen sich die Dinge, denn ihr mittlerer Neffe erliegt den weltlichen Genüssen und baut einen Fehler nach dem anderen.

SARAHS MEINUNG 

… „immer betrunken nach Haus. Und er ist schon so wütend auf Lissy, weil es ihr passiert ist. Er sagt, wenn es ein Negerkind sei, schlägt er es tot. Weil Lissy doch eine zeitlang einen Neger zum Freund gehabt hat.“ (Zitat S. 93)



Obwohl Elisabeth Dreisbach für ihre religiösen und familiären Romane bekannt ist, wei0 sie auch zu schickieren, wie das Zitat belegt. Aus diesen Grund finde ich einige ihrer alten Werke noch immer interessant, da es kaum eine aktuelle Lektüre gibt, die so umgesetzt ist.



In „Heilige Schranken“ begleitet der Leser die 30jährige Martina, die sich als unverheiratete Frau, um ihren verwitwerten Bruder kümmert. Resolut, tief gläubig, kinderlieb und trotz ihrer liebenswerten Art und Weise einsam, denn ein Mann an ihrer Seite fehlt ihr. Genauso interessant und stark wie Martina beschrieben wird, so sind auch die anderen Charaktere. Unterschiedlich, aus den Leben gegriffen und einfach schillernd. Für Martina sind diese Menschen jedoch alle schwarz-weiß gehalten, gut oder böse. Etwas dazwischen gibt es nicht. Das liegt daran, dass die Autorin sie auf Ehebrecher, uneheliche Kinder, unerwiderte Liebe und vieles andere negative stoßen lässt. Für eine fromme Frau nicht das, was das Leben farbenfroh macht. Kein Wunder, dass diese Frau nur ihre Lebensaufgabe im Helfen finden konnte.



Wer nun denkt, dass die Themen etwas veraltet sind, keine Sorge, denn auch jetzt gibt es noch junge Mädchen, die ungewollt schwanger werden, cholerische Väter, Ehebrecher und auch die Liebe zu jemand verbotenen ist gar nicht so veraltet. Auf der anderen Seite sind wieder Punkte vertreten, die älter sind, und sicherlich nicht so gut ankommen. Zum Beispiel wird hier wortwörtlich auf ein Neger-Kind gezeigt, und wer heute allein schon Neger sagt, muss mit Ärger rechnen.



Man merkt deutlich, dass dieses Buch nach dem ersten oder vielleicht auch zweiten Weltkrieg spielt, denn ein vergangener Krieg wird erwähnt, und zudem passt diese Handlung perfekt in diese Zeit.

Copyright Sarahs Bücherwelt


Durch den gewohnt bildhaften Stil, der teilweise sachlich, heimatlich und regt auf diese Art und Weise zum Nachdenken an. Ihre typische Handschrift wird dem Leser binnen weniger Seiten vertraut erscheinen und in all ihren Werken erneut begegnen.



Für zwischendurch ganz angenehm zu lesen, aber um mehrere Werke hintereinander zu lesen, bedarf es der Überwindung des inneren Schweinehundes. Nachdem ich persönlich schon zwei andere Werke aus ihrer Feder gelesen habe, war ich an diesem Punkt sehr erschöpft. Es wiederholt sich vieles und die Themen sind sich irgendwo sehr ähnlich. Dadurch verliert man immer wieder das Interesse und für mich entstand eine ungewöhnlich lange Lesezeit. Zumal in diesem Buch extrem viel Religion durch den Bruder, der Pfarrer ist, vorkommt.



Nach diesem Buch, bin ich froh, dass ich glücklichweise nur noch ein Buch aus ihrer Feder im Schrank stehen habe. Heilige Schranken war interessant, aber einfach zu ähnlich mit anderen früheren Werken von ihr. Daher gibt’s auch nur zwei Sterne.

===Buchdaten===

Autor: Elisabeth Dreisbach

Titel: Heilige Schranken

Verlag: Christliches Verlagshaus

Erschienen: 1963

ASIN: B0000BHJ7O

Seiten: 271

Kosten: 1€



===Leseinformationen===

Genre: Religiöser Heimatroman

Niveau: durchschnittlich

Leserschaft: Frauen

Lesedauer: 6 Tage

Statistik April 2012



Gelesene Bücher 16



Davon



 7Rezensions-Exemplare
1 Buchgeschenk
8 Sub



Rezensiert wurden 16


====================================


ALT-SUB wurde von 192 auf 184 Bücher reduziert.


=====================================


Gelesen habe ich insgesamt 3587 Seiten


====================================


Sarahs Geheimtipp ist diesmal Vergissdeinnicht geworden.


Grund dafür ist einfach der schöne Stil, die Umsetzung und der Inhalt.


====================================




=============================
Leser sind auf 93 gestiegen
Facebook hat 27 Fans geschafft.


===============================


Mein Blog Tipp des Monats:  http://produkttestwelt.blogspot.de/




=======================


Weitere Neuigkeiten im MÄRZ



# neuen Blog gestartet
===================================


SIEGER GEWINNSPIEL MÄRZ




Teilnehmer waren:


Gruby, Luckyhund, Iris D., Francceska


Ausgelost wurde via Zettel, den diesmal mein Zweg (8  Monate gezogen hat)


SIEGER: IRIS D.


Gratuliere Iris ganz herzlich!!! Ich wünsche dir viel Spaß, und den anderen beim nächsten Mal viel Glück.

Minette Walters: Im Eishaus

WORUM GEHTS 

Phoebe, Anne und Diana, wohnen zusammen auf Streech Grange, einem Landsitz, als sie eines Tages die Vergangenheit wieder einholt. Eine Leiche wird im Eishaus entdeckt, und auch nach zehn Jahren geht der ermittelnde Kommissar davon aus, dass es sich hierbei um David, den verschwundenen Mann von Phoebe, handelt. Damals konnte er ihr nichts beweisen, aber der Leichenfund bestätigt seine damaligen Vermutungen, dass David nicht einfach spurlos verschwunden ist. Nur ist die Leiche aus dem Eishaus bis zur Unkenntlichkeit zusammengefallen. Kein Blut, keine Kleidung, ein Gebiss, zwei fehlende, aber falsche Finger. Walsh beginnt mit seinen Ermittlungen und stößt mit seinem Kollegen auf die unterschiedlichsten Motive. Doch trotz der Obduktion, die beweist, dass es sich nicht um David handelt, weigert sich Walsh dies zu akzeptieren. Langsam bekommt McLoughlin Zweifel und ermittelt auf eigene Faust.

SARAHS MEINUNG 

»Schaut doch mal, Fred Phillips rennt!« Anne Cattrells Bemerkung platzte in die Stille des Augustnachmittags wie der Furz in die Teegesellschaft der Pastorsgattin. (Zitat S. 7)

Dies sind die ersten Zeilen aus dem Krimi und zeigen den unkonventionellen manchmal umgangssprachlichen Ton der Autorin. „Im Eishaus“ ist ein Krimi, den ich mir vor zwei Jahren auf Grund des Klappentextes und der positiven Rezensionen ertauscht habe. Nach 20 Seiten wanderte das Buch zum ersten Mal zurück ins Regal, und wartete doch ganze zwei Jahre, bevor ich es jetzt doch gelesen habe. Diesmal begann ich zu lesen, und zwei Fragen fesselten mich sofort. „Was passierte vor zehn Jahren mit David“ und „Wer ist die Leiche im Eishaus“. Diese Fragen sind das Rätsel und sorgen für die Spannung des Buches.

Auch beim zweiten Versuch ist es lediglich der Plot und diese zwei Fragen, die mich zum Lesen animiert haben. Die Protagonisten sind mir sofort wieder negativ aufgefallen. Die drei Frauen mit ihrem emanzipierten Gehabe, der Show und den vielen Geheimnissen sind absolut oberflächlich gehalten, blass und einfach nur nervtötend. Nicht mal die Polizisten konnten mich überzeugen. Sexistisch, notgeil und blind versuchen sie den Fall zu lösen. Neben diesen Hauptfiguren kommen noch zahlreiche, unterschiedliche Statisten vor, die so gut wie jede Charakter-Eigenschaft abdecken. Sie sind mir teilweise etwas sympathischer, allerdings sind sie auch nur für Nebenstränge wichtig. Sie sollen für zusätzliche Spannung sorgen. Letzteres habe ich so formuliert, denn die Ermittlungen sind zähflüssig, hysterisch und gehen nur langsam voran. Ab und an mal ein neuer Zufall oder Hinweis, die den Fall vorantreiben, aber Spannung kommt in meinen Augen nur minimal auf. Nicht mal die brutalen Überraschungen können die flache Spannung anheben. Selbst die Nebenhandlungen sind nur thematisch interessant, bringen neue Ansätze für die zwei Hauptfragen, aber Spannung ist etwas anderes.

Im Grunde kann ich sagen, hätte mich die Auflösung nicht interessiert, ich hätte diesmal endgültig abgebrochen. So habe ich jedoch gekämpft. Ein Kampf, der nicht mal durch einen positiven Stil erleichtert wurde. Keine eigene Handschrift, sondern wie von zahlreichen anderen Krimi-Autoren. Schlechte Detail-Wahl, kein Tempo, keine besondere Wortwahl. Im Gegenteil oft wird es umgangssprachlich und sonst nichts.

Erst zum Schluss kommt Lebens ins Geschehen. Die Dinge überschlagen sich und ergeben unzufriedene, wenn auch logische Auflösung. Zu viel will ich nicht verraten, aber ich war enttäuscht. Alles löst sich so zufällig auf. Interessante Ideen würde ich sagen, aber nichts Besonderes. Allerdings konnte sie meine Neugierde befriedigen.

Im Grunde lässt sich das Buch leicht lesen und sticht besonders durch die ausgewählten Thematiken hervor. Ehebruch, Betrug, sexueller Missbrauch, Amtsmissbrauch, Rufschädigung und vieles mehr wurden gut umgesetzt, aber für einen Krimi mit zu wenig Spannung. Für mich war es vergeudete Zeit und definitiv mein erster und letzter Walters. Obwohl ich denke, dass sie sich seit ihrem ersten Versuch sicherlich sichtbar gesteigert hat. Zwei Sterne.

===Buchdaten===
Autor: Minette Walters
Titel: Im Eishaus
Verlag: Goldmann
Erschienen: 1996
ASIN:B0026L80W6
Seiten: 348
Kosten: 0,71€ bei Amazon

===Leseinformationen===
Genre: Krimi
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Erwachsene
Lesedauer: 2 Tage


Im Test: Fashion5.de





Mode? Oh ja, die liebt jede Frau. Ein fetziges Oberteil, ein schlichtes Basic, eine hippe Jeans oder ein sexy Rock, und das gewählte Outfit mit den passenden Accessoires verfeinern. Welche Frau kann da schon widerstehen sich ab und an mal etwas neues zu gönnen. Dafür gibt es nicht nur viele Shops in den großen Städten, sondern auch diverse FashionOnlineshops. Die Auswahl ist riesig, und deswegen bin ich froh, dass ich „Fashion5.de“ entdeckt habe. Hier bekommt man moderne, frische Mode unter anderen von den Labels Eight2Nine, Rock Angel oder Sublevel. Damit auch ihr etwas neues zum Stöbern habt, und vielleicht neue Highlights für den Sommer findet, möchte ich euch meinen neuen Online-Shop vorstellen.

===Shopvorstellung===
Fashion5 ist ein Online-Shop, der für peppige, frische, qualitative und aktuelle Mode zum ansprechenden Preis steht. Seit November 2011 im Internet vertreten, entwickelt er sich langsam zu einem angesagten Geheimtipp.
Die flippige Seite ist übersichtlich gestaltet und bietet sowohl männlichen als auch weiblichen Kunden alles was das Herz begehrt. Von einfachen, schlichten Basics bis zu ausgefallenen Motiven ist alles vertreten. Hier findet man Mode, die nicht unbedingt an einem Sommernachmittag in der Stadt zwei oder dreimal an anderen Personen entdeckt wird.

Fashion5 ist in insgesamt vier Hauptkategorien unterteilt. Dort können die Kunden des Shops nach Herzenslust stöbern.

'''Women'''
Hier gibt es Hosen, Shirts, Tops, Blusen, Pullover Röcke, Kleider, Jacken,Blazer, Mäntel, Westen und Accessoires

'''Men'''
Hier gibt es Hosen, Shirts, Hemden, Sweats & Hoodies, Pullis & Cardigans, Jacken und Accessoires

'''Newbie'''
Hier findet man die neusten Produkte des Katalogs.
Copyright Hier wird getestet

'''Brands'''
Hier kann man alles zu einem bestimmten Label anzeigen lassen.

Ingsgesamt neun Labels warten auf den Mode-Fan. Wie die Namen schon verraten, ist alles sehr modern und stylisch.

98-86
Eight2Nine
FreshMade
RockAngel
Rockme!
SkyRebel
Stitch& Soul
UrbanSurface
Sublevel

Die Suchfunktion ist vom Shop gut durchdacht. Hat man sich für eine Hauptkategorie entschieden, kann die Suche verfeinert werden. Preisbereiche festlegen, Farbe oder Größe auswählen. Im Anschluss können die Ergebnisse nach Preisen und Beliebtheit sortiert werden.

Copyright Hier wird getestet
Aus dem angezeigten Produktkatalog gilt es nun seine Traumstücke herauszusuchen. Die Fotos präsentieren das Kleidungsstück im besten Licht und vor allen Dingen von allen Seiten. In Kombination mit den Produktbeschreibungen, die neben einer außergewöhnlichen Beschreibung, alle wichtigen Produktinformationen, wie zum Beispiel Passform, Schnitt, Länge, Ausschnitt, Material und andere wichtige Punkte beinhaltet, einfach nur top. Dazu können die anderen Farbvarianten eingesehen und das Foto an Hand von einer Lupe genau untersucht werden. Dazu ist der Preis sofort ersichtlich. Eine gelungene Produktbeschreibung, die lediglich die Frage nach der tatsächlichen Länge offen lässt.

Um seine Daten muss sich der Kunde ebenfalls nicht sorgen, da der Fashion Online Shop auf eine absolut sichere SSL Verbindung zurückgreift. Dafür steht auch das Gütesiegel „Trusted Shops“.

===Aufbau / Ladezeit===
Der Aufbau ist sehr übersichtlich gehalten. Man findet sich auf diesen Shop binnen weniger Sekunden zurecht. Genauso ist es mit den Ladezeiten. Alles lädt und baut sich sehr schnell auf. Trotz vieler Fotos ist das kein Problem.

===Bestellvorgang===
Ich würde sagen: kinderleicht. Ein Klick, die gewünschten Daten eintragen und schon ist die Bestellung fertig. Wer einen Gutschein hat, kann diesen einlösen und schon kann bezahlt werden. Ein Vorgang der nicht länger als der Vorgang an der Kasse eines normalen Shops dauert.

===Zahnlungsmöglichkeiten===
Bezahlt werden kann hier mit:

Paypal,
Kreditkarte,
per Rechnung

Per Rechnung wird jedoch die Forderung an BillSAFE abgetreten, damit Fashion5.de abgesichert ist.

===Versandkosten===
Viele Onlineshops nehmen hohe Versandkosten, um ihre Gewinne zu maximieren. Dieser Fashion Shop ist unschlagbar. Er nimmt generell eine Versandpauschale von 0,99€ innerhalb von Deutschland. Egal wie viel man kauft. Versendet wird mit einem versicherten DHL-Paket. Absolut fair, wie ich finde.


===Lieferzeit===
Die Ware wird innerhalb von 24 Stunden nach Geldeingang versendet. Dies ist kein leeres Versprechen, sondern kann nur von mir bestätigt werden. Bestellt an einem Freitag Mittag und am Dienstag war die Ware da. Also 1-3 Werktage trifft voll und ganz zu.


===Kontaktdaten===
Internet: http://www.fashion5.de

Fashion5
a member of authenic style vertriebs gmbh & co. kg
Mainleite 74
97340 Marktbreit

Tel: 0700-32744665

===Kooperation===
Für alle die bei Payback nutzen, der wird hier für jeden Euro Umsatz, einen Payback Punkt erhalten.

===Rückgabe / Umtausch===
Sollte die Kleidungsstücke einmal doch nicht passen oder nicht gefallen, kann die Ware innerhalb von sage und schreibe 99 Tagen zurückgegeben werden. Auch bei entfernten Schildern. Die Rücksendung ist immer kostenlos.

===Mein Shop-Test===
Die Auswahl ist riesig und es wird kaum einen Modefan geben der hier nicht in einen Kaufrausch verfällt. Also ich habe zahlreiche Dinge gefunden, aber wie immer bin ich bei neuen Shops skeptisch, wenn es um Qualität und Service geht. Daher habe ich mich für zwei Oberteile entschieden.
Eight2Nine – unerlässliches Bandeau-Top in türkis für 9,95€

Sublevel – Oh la la la -Top in vanilla für 9,95€

Das Bandeau Top ist neben türkis auch in blau, grau oder weiß. Gekauft habe ich es in S, da mir die Farbe sofort gefiel. Die Bechreibung klang ebenfalls ansprechend: Super süß und super sexy – in diesem heißen Bandeau-Top ist ein perfekter Auftritt vorprogrammiert. Durch einen taillierten Schnitt und zarte Raffungen im Brustbereich und an den Seiten setzt dieses Top die weiblichen Reize perfekt in Szene. Außerdem erweist es sich als echtes Kombinationsgenie – soll heißen: ob zur Skinny Jeans, zum Minirock oder zur Chino, mit diesem Stück Stoff sieht Frau immer TOP aus!

Das Top von Sublevel gab es nicht nur in vanilla, sondern auch weiß, blau oder schwarz. Ich habe es mir in M gekauft, obwohl ich S trage, aber mir gefiel die Farbe einfach besser, und ich hatte die Hoffnung, dass es kleiner ausfiel. Die Beschreibung „"Oh lá lá Mademoiselle due biste die Schönste der Welte!" Wie oft müssen wir das noch hören? Aber eigentlich ist es ja auch kein Wunder, denn diesem luftigen Top mit dem extra Hauch Pariser Charme kann man(n) und frau wirklich nicht widerstehen!“ klingt doch echt klasse.
Copyright Hier wird getestet

Beide Tops sehen auf den ersten Blick qualitativ aus, und fühlen sich auch hochwertig an. Nicht zu dünn oder billig, wie man es oft bei günstigen Produkten gewohnt ist. Der Druck beim Sublevel sieht ebenfalls qualitativ aus. Die Nähte sind erstklassig verarbeitet. Die Fotos stimmen mit dem Original überein und sind wirklich modern und stylisch.

Der Tragekomfort ist unglaublich. Sie liegen leicht und sommerlich auf der Haut. Es fühlt sich angenehm an und sieht zudem echt toll aus. Die Beschreibung trifft komplett zu, die Länge ist perfekt und ich würde sagen, der Sommer kann kommen. Normalerweise kaufe ich lieber meine Oberteile im Geschäft, da die Größen und Längen einfach zu unterschiedlich ausfallen. XS ist bekanntlich nicht immer XS. Zum Beispiel trage ich bei New Yorker XS und bei Tally XL. Zudem musste ich nach der Schwangerschaft feststellen, dass nicht immer alles so sitzt, wie ich es mir vorstelle, sodass ich es lieber gleich sehe. In diesem Fall bin ich absolut begeistert. Fällt hier Kleidung kleiner oder größer aus, wird dieses explizit genannt, und so kann man sicher sein, wenn man S kauft, dass es auch wirklich 36 ist.

Zum Qualitäts-Check bei Kleidung gehört für mich nicht nur das Tragegefühl, sondern auch das Waschen. In diesem Fall habe ich die Kleidung mit meiner üblichen Wäsche bei 40°c gewaschen und später in den Trockner gesteckt. Die Farben sehen noch immer leuchtend aus, nichts ist abgefärbt oder eingelaufen. Qualitativ geht der Daumen ganz nach oben.

Mein Schrank ist voll mit Klamotten jeglicher Art und von diversen Firmen. Von KiK, Orsay, New Yorker bi Victoria Beckham, Tom Tailor oder Diesel. Und diese Qualität ist definitiv sehr weit oben angesiedelt und die Optik genau das Richtige für junge Menschen. Mit diesen Teilen braucht man sich nicht verstecken. Im Gegenteil: Neidvolle Blicke sind garantiert.

Lediglich ein Punkt hat mich beim Kauf gestört. Und hier auch eine kleine Anregung an die Betreiber des Shops. Ich weiß, es ist Arbeit, aber gebt doch vielleicht die Länge in cm an, statt zu sagen, länger als normal, denn niemand weiß was normal ist.

===Fazit===
Fashion5 ist ein Fashion-Shop, der über ein großes Angebot verschiedener Labels verfügt. Verfeinert wird das Angebot durch einen erstklassigen Service, günstige Versandkosten, gute Preise und hochwertige verarbeitete Kleidungsstücke. Fashion5 verdient sich somit seine fünf Sterne.

Service: +++++
Angebot: +++++

Lieferzeit: +++++

Preise: +++++

Produktqualität: +++++

Bericht mit Kostenfreien Testprodukt


Im Test: Dell Ultrabook XPS 13

===Das leistungsstarke Weltwunder für zu Hause===

Jaaaa, ich kann mich noch genau daran erinnern, als mich vor Ostern die Mail erreichte, dass ich vielleicht zu den Testern des neuen Dell Ultrabook XPS 13 gehöre. Ihr könnt euch vorstellen, wie hibbelig ich die Feiertage war, bis der erlösende Anruf kam, dass ich tatsächlich dabei bin. *Kreisch* das war mein erster Gedanke. Genau zur richtigen Zeit, denn mein aktueller Laptop war zwar erst drei Jahre alt, aber die ersten Altersanzeichen machten sich bemerkbar.

===Die Fakten===
Intel® Core™ i5-2467M Prozessor (3M Cache, 1.60 GHz)
4096MB Dual-Channel DDR3-Arbeitsspeicher mit
Intel HD-Grafik 3000
100GB Solid-State-Festplatte
Li-Polymer-Akku mit 6 Zellen und 47 Wh
Bis zu 8 Stunden, 53 Minuten Akkubetriebsdauer
1,3-MP-Webcam mit zwei digitalen Array-Mikrofonen
Intel® Centrino® Advanced-N 6230 802.11 a/g/n mit Intel® Smart Connect Technology und Bluetooth 3.0
Kompatibel mit Intel® Wireless Display
USB 3.0 (1) und USB 2.0 mit Power Share (1); Mini DisplayPort (1); Kopfhörerbuchse (1)
Spritzwassergeschützte Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung in voller Größe
In das Glas integriertes Tasten-Touchpad mit Gestenerkennung
High Definition Audio und Waves MaxxAudio® 4
Zweimal 1,5 W = 3 W insgesamt
Auflösung: 1366 x 768
Maschinengefrästes Aluminium in Silber
Unterseite aus Karbonfaserverbundstoff
Handauflage aus Magnesium mit Soft-Touch-Lackierung
Höhe: 0,24–0,71 Zoll (6–18 mm)/Breite: 12,4 Zoll (316 mm)/Tiefe: 8,1 Zoll (205 mm)
ab 2,99 lbs (1,36 kg)

===Software===
Original Windows® 7 Home Premium, 64bit, Deutsch
Adobe® Reader X, Microsoft® Office Starter (Versionen von Word und Excel mit eingeschränkter Funktionalität und Werbung), Webcam Central, Skype™ mit Unterstützung von H.264, Skyhook (nach Markteinführung), Internet Explorer, Windows Live™ Essentials Wave 4, McAfee Security Center Testversion, Dell DataSafe, Dell Stage

===Leistungsindex===
Auch wenn alle es eher lustig finden, ich finde es interessant. Aus diesem Grund nutze ich gerne bei neuen Sachen den Leistungsindex aus dem Hause Microsoft.

Dieses XPS erreicht einen Leistungsindex- Wert von 5,8.
Folgende Werte werden erreicht:
Prozessor: 6,3 (noch guter Wert)
Arbeitsspeicher: 5,9 (noch guter Wert)
Grafik (Desktop/Aero): 5,8 (noch guter Wert)
Grafik (Spiele): 6,2 (noch guter Wert)
Primäre Festplatte Datentransferrate: 7,9 (Höchstwert)

Wie man erkennt dümpelt alles eher im guten Bereich und lediglich die Festplatte kann mit Höchstleistung glänzen. Mein aktueller Laptop hat lediglich 4,4. Dementsprechend bin ich mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden.


===Display===
Das Display meines XPS 13 Ultrabook besticht durch eine angenehme Klarheit in der Darstellung und im Detail. Mit seiner maximalen Auflösung von 1366 x 768 stößt es jedoch an seine Grenzen. Für einen Laptop, der keine Gamer-Herzen mit höchstauflösenden 1.920 x 1.080 glücklich machen muss, sogar sehr gut. Texte, Videos und Fotos werden in sehr guter Qualität dargestellt. An Helligkeit und Gleichmäßigkeit im Bereich der Ausleuchtung und Kontraste gibt es nicht zu bemängeln. Die Grafikkarte reicht vollkommen aus. Auch wenn es sicherlich welche gibt, die deutlich mehr Leistung bringen. Schließlich handelt es sich hier eher um einen Laptop für Internetsnutzer und Berufstätige. Trotzdem lassen sich auch aktuelle Spiele darauf spielen, zumindest von der Grafikkarte her.
Im Vergleich zu meinem eigentlichen Vaio mit einer Auflösung von maximal 1280 x 800 schon ein Unterschied. Wobei ich sagen muss, dass der Laptop meines Mannes mit seinem Q-LED-Display noch eine ganz andere Klarheit zu verbuchen hat. Hier hingegen wurde auf ein besonderes Display gesetzt. Es hat eine Bildschirmdiagonale von 33cm und entspricht damit einem 13Zoll, obwohl das Gehäuse eher als 11Zoll durchgeht. Es ist nämlich ein Edge-to-Edge Display mit Corning Gorilla Glas und daher eher bekannt für seine Robustheit und Farbbrillanz.

===Performance===
Das XPS 13 Ultrabook ist ein perfekter Business-Laptop. Somit erfüllt er alles, was ein Mensch zum Arbeiten benötigt. Für den Normal-Nutzer sicherlich von der Ausstattung her nicht ganz das was er benötigen wird, da vieles einfach fehlt und an anderer Seite zu viel ist, aber zum Arbeiten ist dieses Gerät von der Ausstattung her immer die erste Wahl.

===Ausstattung===
Die Prozessorleistung gehört zu den aktuell besten von Intel, die sie auf den Markt haben. Das es sich hier um ein kleines Leistungswunder handelt, wird zwar nicht durch den Leistungsindex unbedingt ersichtlich, denn dieser liegt schließlich nur bei 5,8, aber man kann sich darauf verlassen, dass DELL bei einem Business-Laptop alles sehr leistungsstark ist.

Die Softwareausstattung ist spartanisch, aber dafür ist Dell bekannt. Sie beschränkt sich auf die wichtigsten Programme, und in diesem Fall ist auch leider nur das Starter-Paket von Office dabei. Aber das reicht für die wichtigsten Dinge absolut aus. Softwaretechnisch hat DELL zwei CD in den Lieferumfang gepackt, die für Windows 7 und für Treiber. Diese Details fand ich persönlich eher lachhaft, da dieser Laptop kein Laufwerk hat. Um sie nutzen zu können bedarf es eines externen Laufwerks oder eines anderen Computers. Ganz ehrlich, das hätte man sich sparen können oder als gute Alternative auf einen USB-Stick gespeichert beilegen können.

Die 100GB Festplatte ist klein, aber absolut schnell, da es sich hier um die neue Art Solid-State-Festplatte handelt. 100GB ist für mich jedoch absolut ausreichend. Aktuell habe ich 200GB und nutze nicht mal 50GB. Dazu kommen 4GB Ram über die ich nicht meckern kann. Schließlich habe ich aktuell 3GB und die langen für meine Belange.

Das Ultrabook verfügt über die absolut nötigsten Anschlüsse. 1 x USB 3.0, 1 x USB 2.0, 1 x Mini DisplayPort und 1 x Kopfhörerbuchse. Als Nutzer der zahlreiche SD-Slots an seinem alten Laptop genutzt hat, bin ich froh, das meine neue Samsung-Kamera über Micro-SD-Karten verfügt, die in einen USB-Adapter passen. Sonst wären meine Ciao-Berichte in Zukunft nur noch ohne Bilder erschienen, oder mein Mann hätte sie mir schicken müssen. Dazu kommt ein integriertes Bluetooth, dafür aber keine Anschlüsse für HDMI oder andere Kabel. Absolut beschränkt auf das Minimum. Man merkt, dass es definitiv nur zum Arbeiten und für unterwegs praktisch ist.

Der Sound ist absolut ausreichend um etwas Musik zu hören, für kleinere Videos und was sonst noch Töne macht. Für die Beschallung eines ganzen Zimmers nicht ausreichend, dafür aber sehr klar, kräftig, und deutlich. Zudem wird die Waves-MaxxAudio-4-Technologie unterstützt.

Ein Laufwerk gibt es nicht, aber wer dies benötigt, kann über USB zu jeder Zeit ein externes Exemplar anschließen. Funktioniert einwandfrei, wie ich feststellen durfte, da wir eh eins herumliegen haben und mein Mann es nur selten für die Arbeit benötigt.

Die integrierte Webcam hat 1,3MP und ermöglicht so gute Schnappschüsse oder eignet sich für Video-Chats und Skype-Konferenzen. Wer sich an seine alten Handy-Kameras mit 1,3MP erinnert, weiß jedoch, dass es schon sehr pixxelig ist. Diese kann für die Gesichtserkennung bei der Anmeldung verwendet werden. Wer also nicht will, dass andere Personen auf dem Laptop zugreifen können, der kann ihn nur mit seinem Gesicht starten lassen.

Ins Internet kommt man über die integrierte WLAN-Karte, die für schnelles Internet sorgt. Auch unterwegs über USB oder im Hotel funktioniert es einwandfrei. Mit diesem Laptop kann man also über all mobil sein.

Diese Ausstattung ist in einem Gerät untergebracht, dass wirklich als Ultrabook bezeichnet werden kann. An der dünnsten Stelle nur 6mm und an der höchsten Stelle ganze 1,8cm hoch. Flacher geht es kaum noch. Dazu das Fliegengewicht von 1,36kg. Einfach unter den Arm klemmen und schon kann man unterwegs perfekt arbeiten.

===Hochfahren===
Das Hochfahren ist mir einen Extra-Punkt wert. Ganze 8 Sekunden dauert es. Man kann tatsächlich mitzählen. Aus dem Ruhemodus nur eine Sekunde und aus dem Deep-Sleep ganze 4 Sekunden. Schützt man seinen Laptop nicht nur durch Passwort sondern durch die Gesichtserkennung, dann dauert es einige Sekunden mehr, denn diese muss schließlich auch noch hochfahren. Wenn ich bedenke, dass ich sonst 1-2 Minuten warten durfte. Einfach nur mega geil.

===Tastatur===
Die Tastatur war für mich eine echte Überraschung. Auf meinem Vaio kann ich sehr schnell und fast fehlerfrei tippen. Bei meinem Mann mit seinem Acer hingegen sind binnen weniger Sekunden die Finger auf den falschen Tasten. Damit kann ich überhaupt nicht tippen. Deswegen hatte ich bei dem kleinen Gehäuse schon extreme Bedenken. Die Tastatur hat in diesem Fall extrem große Lücken, wodurch die einzelnen Tasten stark erhöht wirken. Sie lassen sich gut herunterdrücken und haben somit eine angenehme Druck-Empfindlichkeit. Ich für meinen Teil kann hier trotz dieser Abstände sehr gut tippen, wobei die Tippgeschwindigkeit schon langsamer ist, als bei meinem alten Laptop, aber das ist nur eine Sache der Gewohnheit. Mein Mann hingegen findet die Abstände für seine großen Hände eher unpraktisch und nicht fürs Lange tippen geeignet. Besonders die Eingabe-Taste ist ihm eindeutig zu klein, und ihm fehlt der Num-Block. Nichtsdestotrotz empfinden wir sie beide als sehr hochwertig. Sie macht den Eindruck, dass sie lange hält. Dazu kommt, dass sie eine angenehme Hintergrundbeleuchtung hat, die auch ein Arbeiten im Dunkeln sehr angenehm macht.

===Touchpad===
Das Touchpad ist dunkel gehalten und verfügt über integrierte Bedientasten und Multi-Finger-Funktionen. Wer sich vorab schon informiert hat, weiß, dass das Touchpad anfänglich seine Schwierigkeiten haben soll, aber ein Up-Date Hilfe verschafft. Ohne geht es gar nicht. Träge, ruckelig und sehr sprunghaft in der Bedienung. Ich kam damit gar nicht klar, und mein Mann hatte ebenfalls die größten Schwierigkeiten. Das Up-Date drauf und danach verspricht Dell Besserung. Diese tritt nur Minimal ein. Es mag vielleicht daran liegen, dass ich extrem trockene Hände habe, aber meine Befehle über das Touchpad werden nicht so erkannt, wie ich es von meinem Vaio gewohnt bin. Selbst auf langsamster Stufe scrollt es extrem Sprunghaft und schnell. Suchen war für mich gar nicht möglich. Und auch sonst erkennt er nicht immer alles. Besonders problematisch wird es, da man sich erstmal an mehrere Finger gewöhnen muss. Scrollen ist nicht mehr links mit einem Finger, sondern klappt nur mit beiden. Genauso wie es auch Befehle für drei Finger gibt. Es ist nicht so nervig wie das Touchpad meiner Schwiegermutter, das trotz hoher Empfindlichkeit nur durch starken Druck reagiert. Aber auch diese Umsetzung ist nicht zufriedenstellend. Auch mein Mann hat die gleichen Probleme bemerkt. Lediglich ein kleiner Tipp hilft kurzfristig. Nach dem Hände waschen, die Hände nicht abtrocknen, dann funktioniert das Touchpad vergleichsweise sehr gut. Leider sind die Finger viel zu schnell trocken und sie nebenbei immer wieder zu befeuchten, geht gar nicht. Zumal ich Wasser und Technik eh ungern zusammenbringe.
Nach zwei Stunden hatte ich die Nase voll, und zum ersten Mal seit drei Jahren meine Maus, die beim Vaio damals dabei war, aus den tiefen des Schrankes gewühlt. Ich habe schon diverse Laptops in der Hand gehabt. Bei Freunden, Ex-Freunden, Familie oder auf der Arbeit, aber das ich eine Maus trotz Touchpad benutzen muss, um vernünftig arbeiten zu können, ist ein absolute No-Go.

===Gehäuse===
Das Gehäuse ist einfach nur edel und schick. Die Dell-Aluminium-Abdeckung ist optisch ein Highlight und lässt es absolut hochwertig erscheinen. Diese Abdeckung hab ich schon bei meinem Mann und seinem Firmen Laptop immer beneidet. Unten sorgt Karbon-Faser für absolute Stabilität. Dafür ist die Aluminium-Oberseite sehr kratzempfindlich, aber Fingerabdrücke fallen dafür weniger auf. Optisch ein absolutes Highlight, dass nicht nur unterwegs die Blicke auf sich zieht. Aufkleber kann man hier vergebens suchen. Auf der Unterseite ist eine Platte eingearbeitet, die alle Logos beinhaltet. Nimmt man diese Heraus, dann findet man den Windows-Key. Das ist noch eine sehr elegante Lösung, die andere Hersteller sich abgucken sollten.

===Lüfter===
Auch hier hat Dell schon mit einem Up-Date reagiert. Der Lüfter reagiert ohne Up-Date extrem schnell und schon bei der kleinsten Belastung. Auch später ist das Problem nur minimal behoben. Er springt noch immer extrem häufig an. Das Problem liegt einfach daran, dass die Luft auf der Unterseite angesogen wird. Hat man den Laptop auf seinen Beinen zum privaten Arbeiten, merkt man schon binnen zwei Minuten, dass die Beine warm werden. Man kann schon von heiß reden. Da ist klar, dass der Lüfter gefragt wird. Aus diesem Grund habe ich mich dann entschieden dem Ultrabook etwas Ruhe zu gönnen und ihn auf dem Tisch benutzt. Der Laptop wird auch dort warm, aber nicht heiß. Wenn er heiß wird, merkt man es nicht nur unten, sondern auch schon nach einiger Zeit an den Tasten, die sehr warm werden.
Im Winter sicherlich schön angenehm, da die Hände nicht kalt werden, aber so was habe ich noch nie erlebt. Aus diesem Grund habe ich meinen SpeedFan, ein Programm, dass die Temperaturen ermittelt, durchlaufen lassen. Es beginnt bei den typischen 50°c Temperaturen. Doch schon nach wenigen Arbeitsminuten steigt die Temperatur rasant an. Egal ob man nur etwas schreibt, im Internet surft oder sich Videos anschaut. Temperaturen von 70-80°C erklären, warum er sich von außen so heiß anfühlt.
Das Lüftergeräusch selbst ist, sofern er nicht stark gefordert wird und auf dem Tisch steht, sehr leiste. Man hört es fast gar nicht. Ist er aber mal gefordert, dann wird es laut. Gerade am Anfang wo viel neues installiert werden musste, kann man ihn schon mit einem Fön vergleichen. Zwar auf kleinster und kältester Stufe, aber ich denke mal, dass jeder nachvollziehen kann, dass es auf die Dauer nervt. Zum Glück ist das bei mir nur eher selten der Fall.

===Akku-Laufzeit===
Mein aktueller Laptop hatte noch in jungen Jahren eine Akku-Laufzeit von rund zwei Stunden, bevor er ausging. Inzwischen kann ich die Minuten zählen. Nach 30 Minuten kommt schon der Warnhinweis, dass ich ihn wieder anschließen soll. Für unterwegs, oder mal in einem anderen Zimmer einen Bericht verfassen, unmöglich. Auch auf der Arbeit mal nach Rezepten suchen inzwischen nicht mehr möglich. Aus diesem Grund war ich positiv überrascht, als es hier hieß: Das Ultrabook XPS 13 hält 8 Stunden und 53 Minuten. In der Theorie einfach nur genial. Aus diesem Grund musste ich ihn unbedingt austesten und bis an seine Grenzen bringen. Über Nacht aufgeladen, am nächsten Tag abstöpselt, und mich an meine Buchrezensionen gesetzt und später meinen Großen Antolin spielen lassen. Nach 5 Stunden und 37 Minuten war Schluss. Auch beim zweiten und dritten Versuch, wie zum Beispiel unterwegs, oder nur im Netz surfen, kam immer die gleiche Zeitspanne heraus. Plus / Minus 30 Minuten. Aber ich finde dies auch so schon sehr gut. Im Grunde kann man von guten fünf bis sechs Stunden ausgehen, die der Akku hält, und für einen berufstätigen ist das eine akzeptable Spanne. Man nutzt selten den Laptop wirklich fünf Stunden am Stück ohne Stromquelle in der Nähe. Das sind in der Regel Ausnahmen, wie ich finde. Zur Akku-Kontrolle ist an der rechten Seite eine LED-Leiste, die am Rande bemerkt im geschlossenen Zustand, dem Nutzer mitteilt, wie voll der Akku noch ist. So muss man nicht extra aufklappen und nachschauen, um negativ oder positiv überrascht zu werden.

====Nur fürs Business===
Ich nutze meinen Laptop hauptsächlich für Schreibarbeiten, Internet und um mir, wenn ich auf der Arbeit bin mal neue Rezepte herauszusuchen. Allerdings spiele ich auch sehr gerne. Für große Anforderungen habe ich den Gamer-Laptop meines Schwagers, den er mir immer wieder gerne leiht. Allerdings spiele ich auch gerne einfach Adventure, wie zum Beispiel das Game „Geheime Fälle“, die es gerade bei Amazon.de zum Download gab. Über das externe Laufwerk zu spielen finde ich umständlich, daher würde ich alle Spiele mit CD nur auf meinem alten Laptop spielen, sofern die Anforderungen ausreichen. Allerdings zeigen Browser-Games und solche Spiele zum Herunterladen, dass man auch hier sehr gut Zocken kann. Der Laptop stößt hier nicht unbedingt an seine Grenzen. Sicherlich sind es nur einfache Spiele und keine großen Sachen, aber ich finde es lustig, auf so einem Laptop abends mal etwas zu spielen.

===Abschließendes Fazit===
Insgesamt bin ich mit dem DELL XPS 13 zufrieden. Mehr als zufrieden ist leider nicht drin. Es ist leistungsstark, optisch ein Highlight und hat eine schicke Tastatur. Die akzeptable Auflösung und die wenigen Anschlusstellen sind vor dem Kauf bekannt, und daher kein wirklicher Kritikpunkt. Man sollte aber bedenken, dass mit einem normalen Datenstick und einem Surfstick unterwegs alle Slots ausgelastet sind. Die Akku-Laufzeit ist für mich in Ordnung, da ich nur Laptops mit deutlich weniger Akku-Leistung gewohnt bin. Und das schnelle Hochfahren ist einfach nur perfekt. Trotzdem dürfen die negativen Aspekte nicht unter den Tisch gekehrt werden. Die kleinen Tasten sind definitiv nur was für kleine Hände, wenn man sich nicht ständig vertippen möchte, gerade im Fall der der Eingabe-Taste. Aber auch das ist alles eine Frage der Gewohnheit, und daher nicht wirklich schlimm. Das Touchpad ist dagegen ein absolutes No-Go. Die Technik ist so fortgeschritten, und ich finde es schade, dass DELL in diesem Punkt nicht mithalten kann, und die User des Ultrabooks sogar auf die gute, alte Maus zurückgreifen müssen, um überhaupt vernünftig mit der Bildschirmmaus etwas anfangen zu können. Der Lüfter ist ein weiterer Kritikpunkt. Business-Leute arbeiten sicherlich mehr auf harten Flächen mit dem Laptop. In der Bahn ist nicht immer ein Tisch und zu Hause habe ich den Laptop lieber auf meinen Beinen. Hier finde ich es zu extrem, auch wenn ich die warmen Beine und Hände angenehm finde. Ein Ansaug- und Ausblaspunkt an der Seite wären gerade bei den wenigen Anschlussstellen sicherlich besser gewesen. Wobei ich auch nachvollziehen kann, dass es bei dem kleinen und flachen Gehäuse wohl anders nicht realisierbar war. Alles in allem ist die Größe, das Gewicht perfekt und bekommt die Leistungskraft eines großes Laptops. Als Business-Laptop erfüllt es seine Aufgabe sehr gut, sodass es wirklich nur Abzug für das Touchpad bekommt. Somit kommen wir auf vier Sterne.

Verarbeitung: +++++
Leistungsstärke: +++++
Design: +++++
Sound: +++++
Grafik: +++++
Komponenten: +++++
Software: ++++
Tastatur: ++++
Lüfter: ++++
Gehäuse:+++++
Touchpad: ++