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Im Test: Dell Ultrabook XPS 13

===Das leistungsstarke Weltwunder für zu Hause===

Jaaaa, ich kann mich noch genau daran erinnern, als mich vor Ostern die Mail erreichte, dass ich vielleicht zu den Testern des neuen Dell Ultrabook XPS 13 gehöre. Ihr könnt euch vorstellen, wie hibbelig ich die Feiertage war, bis der erlösende Anruf kam, dass ich tatsächlich dabei bin. *Kreisch* das war mein erster Gedanke. Genau zur richtigen Zeit, denn mein aktueller Laptop war zwar erst drei Jahre alt, aber die ersten Altersanzeichen machten sich bemerkbar.

===Die Fakten===
Intel® Core™ i5-2467M Prozessor (3M Cache, 1.60 GHz)
4096MB Dual-Channel DDR3-Arbeitsspeicher mit
Intel HD-Grafik 3000
100GB Solid-State-Festplatte
Li-Polymer-Akku mit 6 Zellen und 47 Wh
Bis zu 8 Stunden, 53 Minuten Akkubetriebsdauer
1,3-MP-Webcam mit zwei digitalen Array-Mikrofonen
Intel® Centrino® Advanced-N 6230 802.11 a/g/n mit Intel® Smart Connect Technology und Bluetooth 3.0
Kompatibel mit Intel® Wireless Display
USB 3.0 (1) und USB 2.0 mit Power Share (1); Mini DisplayPort (1); Kopfhörerbuchse (1)
Spritzwassergeschützte Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung in voller Größe
In das Glas integriertes Tasten-Touchpad mit Gestenerkennung
High Definition Audio und Waves MaxxAudio® 4
Zweimal 1,5 W = 3 W insgesamt
Auflösung: 1366 x 768
Maschinengefrästes Aluminium in Silber
Unterseite aus Karbonfaserverbundstoff
Handauflage aus Magnesium mit Soft-Touch-Lackierung
Höhe: 0,24–0,71 Zoll (6–18 mm)/Breite: 12,4 Zoll (316 mm)/Tiefe: 8,1 Zoll (205 mm)
ab 2,99 lbs (1,36 kg)

===Software===
Original Windows® 7 Home Premium, 64bit, Deutsch
Adobe® Reader X, Microsoft® Office Starter (Versionen von Word und Excel mit eingeschränkter Funktionalität und Werbung), Webcam Central, Skype™ mit Unterstützung von H.264, Skyhook (nach Markteinführung), Internet Explorer, Windows Live™ Essentials Wave 4, McAfee Security Center Testversion, Dell DataSafe, Dell Stage

===Leistungsindex===
Auch wenn alle es eher lustig finden, ich finde es interessant. Aus diesem Grund nutze ich gerne bei neuen Sachen den Leistungsindex aus dem Hause Microsoft.

Dieses XPS erreicht einen Leistungsindex- Wert von 5,8.
Folgende Werte werden erreicht:
Prozessor: 6,3 (noch guter Wert)
Arbeitsspeicher: 5,9 (noch guter Wert)
Grafik (Desktop/Aero): 5,8 (noch guter Wert)
Grafik (Spiele): 6,2 (noch guter Wert)
Primäre Festplatte Datentransferrate: 7,9 (Höchstwert)

Wie man erkennt dümpelt alles eher im guten Bereich und lediglich die Festplatte kann mit Höchstleistung glänzen. Mein aktueller Laptop hat lediglich 4,4. Dementsprechend bin ich mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden.


===Display===
Das Display meines XPS 13 Ultrabook besticht durch eine angenehme Klarheit in der Darstellung und im Detail. Mit seiner maximalen Auflösung von 1366 x 768 stößt es jedoch an seine Grenzen. Für einen Laptop, der keine Gamer-Herzen mit höchstauflösenden 1.920 x 1.080 glücklich machen muss, sogar sehr gut. Texte, Videos und Fotos werden in sehr guter Qualität dargestellt. An Helligkeit und Gleichmäßigkeit im Bereich der Ausleuchtung und Kontraste gibt es nicht zu bemängeln. Die Grafikkarte reicht vollkommen aus. Auch wenn es sicherlich welche gibt, die deutlich mehr Leistung bringen. Schließlich handelt es sich hier eher um einen Laptop für Internetsnutzer und Berufstätige. Trotzdem lassen sich auch aktuelle Spiele darauf spielen, zumindest von der Grafikkarte her.
Im Vergleich zu meinem eigentlichen Vaio mit einer Auflösung von maximal 1280 x 800 schon ein Unterschied. Wobei ich sagen muss, dass der Laptop meines Mannes mit seinem Q-LED-Display noch eine ganz andere Klarheit zu verbuchen hat. Hier hingegen wurde auf ein besonderes Display gesetzt. Es hat eine Bildschirmdiagonale von 33cm und entspricht damit einem 13Zoll, obwohl das Gehäuse eher als 11Zoll durchgeht. Es ist nämlich ein Edge-to-Edge Display mit Corning Gorilla Glas und daher eher bekannt für seine Robustheit und Farbbrillanz.

===Performance===
Das XPS 13 Ultrabook ist ein perfekter Business-Laptop. Somit erfüllt er alles, was ein Mensch zum Arbeiten benötigt. Für den Normal-Nutzer sicherlich von der Ausstattung her nicht ganz das was er benötigen wird, da vieles einfach fehlt und an anderer Seite zu viel ist, aber zum Arbeiten ist dieses Gerät von der Ausstattung her immer die erste Wahl.

===Ausstattung===
Die Prozessorleistung gehört zu den aktuell besten von Intel, die sie auf den Markt haben. Das es sich hier um ein kleines Leistungswunder handelt, wird zwar nicht durch den Leistungsindex unbedingt ersichtlich, denn dieser liegt schließlich nur bei 5,8, aber man kann sich darauf verlassen, dass DELL bei einem Business-Laptop alles sehr leistungsstark ist.

Die Softwareausstattung ist spartanisch, aber dafür ist Dell bekannt. Sie beschränkt sich auf die wichtigsten Programme, und in diesem Fall ist auch leider nur das Starter-Paket von Office dabei. Aber das reicht für die wichtigsten Dinge absolut aus. Softwaretechnisch hat DELL zwei CD in den Lieferumfang gepackt, die für Windows 7 und für Treiber. Diese Details fand ich persönlich eher lachhaft, da dieser Laptop kein Laufwerk hat. Um sie nutzen zu können bedarf es eines externen Laufwerks oder eines anderen Computers. Ganz ehrlich, das hätte man sich sparen können oder als gute Alternative auf einen USB-Stick gespeichert beilegen können.

Die 100GB Festplatte ist klein, aber absolut schnell, da es sich hier um die neue Art Solid-State-Festplatte handelt. 100GB ist für mich jedoch absolut ausreichend. Aktuell habe ich 200GB und nutze nicht mal 50GB. Dazu kommen 4GB Ram über die ich nicht meckern kann. Schließlich habe ich aktuell 3GB und die langen für meine Belange.

Das Ultrabook verfügt über die absolut nötigsten Anschlüsse. 1 x USB 3.0, 1 x USB 2.0, 1 x Mini DisplayPort und 1 x Kopfhörerbuchse. Als Nutzer der zahlreiche SD-Slots an seinem alten Laptop genutzt hat, bin ich froh, das meine neue Samsung-Kamera über Micro-SD-Karten verfügt, die in einen USB-Adapter passen. Sonst wären meine Ciao-Berichte in Zukunft nur noch ohne Bilder erschienen, oder mein Mann hätte sie mir schicken müssen. Dazu kommt ein integriertes Bluetooth, dafür aber keine Anschlüsse für HDMI oder andere Kabel. Absolut beschränkt auf das Minimum. Man merkt, dass es definitiv nur zum Arbeiten und für unterwegs praktisch ist.

Der Sound ist absolut ausreichend um etwas Musik zu hören, für kleinere Videos und was sonst noch Töne macht. Für die Beschallung eines ganzen Zimmers nicht ausreichend, dafür aber sehr klar, kräftig, und deutlich. Zudem wird die Waves-MaxxAudio-4-Technologie unterstützt.

Ein Laufwerk gibt es nicht, aber wer dies benötigt, kann über USB zu jeder Zeit ein externes Exemplar anschließen. Funktioniert einwandfrei, wie ich feststellen durfte, da wir eh eins herumliegen haben und mein Mann es nur selten für die Arbeit benötigt.

Die integrierte Webcam hat 1,3MP und ermöglicht so gute Schnappschüsse oder eignet sich für Video-Chats und Skype-Konferenzen. Wer sich an seine alten Handy-Kameras mit 1,3MP erinnert, weiß jedoch, dass es schon sehr pixxelig ist. Diese kann für die Gesichtserkennung bei der Anmeldung verwendet werden. Wer also nicht will, dass andere Personen auf dem Laptop zugreifen können, der kann ihn nur mit seinem Gesicht starten lassen.

Ins Internet kommt man über die integrierte WLAN-Karte, die für schnelles Internet sorgt. Auch unterwegs über USB oder im Hotel funktioniert es einwandfrei. Mit diesem Laptop kann man also über all mobil sein.

Diese Ausstattung ist in einem Gerät untergebracht, dass wirklich als Ultrabook bezeichnet werden kann. An der dünnsten Stelle nur 6mm und an der höchsten Stelle ganze 1,8cm hoch. Flacher geht es kaum noch. Dazu das Fliegengewicht von 1,36kg. Einfach unter den Arm klemmen und schon kann man unterwegs perfekt arbeiten.

===Hochfahren===
Das Hochfahren ist mir einen Extra-Punkt wert. Ganze 8 Sekunden dauert es. Man kann tatsächlich mitzählen. Aus dem Ruhemodus nur eine Sekunde und aus dem Deep-Sleep ganze 4 Sekunden. Schützt man seinen Laptop nicht nur durch Passwort sondern durch die Gesichtserkennung, dann dauert es einige Sekunden mehr, denn diese muss schließlich auch noch hochfahren. Wenn ich bedenke, dass ich sonst 1-2 Minuten warten durfte. Einfach nur mega geil.

===Tastatur===
Die Tastatur war für mich eine echte Überraschung. Auf meinem Vaio kann ich sehr schnell und fast fehlerfrei tippen. Bei meinem Mann mit seinem Acer hingegen sind binnen weniger Sekunden die Finger auf den falschen Tasten. Damit kann ich überhaupt nicht tippen. Deswegen hatte ich bei dem kleinen Gehäuse schon extreme Bedenken. Die Tastatur hat in diesem Fall extrem große Lücken, wodurch die einzelnen Tasten stark erhöht wirken. Sie lassen sich gut herunterdrücken und haben somit eine angenehme Druck-Empfindlichkeit. Ich für meinen Teil kann hier trotz dieser Abstände sehr gut tippen, wobei die Tippgeschwindigkeit schon langsamer ist, als bei meinem alten Laptop, aber das ist nur eine Sache der Gewohnheit. Mein Mann hingegen findet die Abstände für seine großen Hände eher unpraktisch und nicht fürs Lange tippen geeignet. Besonders die Eingabe-Taste ist ihm eindeutig zu klein, und ihm fehlt der Num-Block. Nichtsdestotrotz empfinden wir sie beide als sehr hochwertig. Sie macht den Eindruck, dass sie lange hält. Dazu kommt, dass sie eine angenehme Hintergrundbeleuchtung hat, die auch ein Arbeiten im Dunkeln sehr angenehm macht.

===Touchpad===
Das Touchpad ist dunkel gehalten und verfügt über integrierte Bedientasten und Multi-Finger-Funktionen. Wer sich vorab schon informiert hat, weiß, dass das Touchpad anfänglich seine Schwierigkeiten haben soll, aber ein Up-Date Hilfe verschafft. Ohne geht es gar nicht. Träge, ruckelig und sehr sprunghaft in der Bedienung. Ich kam damit gar nicht klar, und mein Mann hatte ebenfalls die größten Schwierigkeiten. Das Up-Date drauf und danach verspricht Dell Besserung. Diese tritt nur Minimal ein. Es mag vielleicht daran liegen, dass ich extrem trockene Hände habe, aber meine Befehle über das Touchpad werden nicht so erkannt, wie ich es von meinem Vaio gewohnt bin. Selbst auf langsamster Stufe scrollt es extrem Sprunghaft und schnell. Suchen war für mich gar nicht möglich. Und auch sonst erkennt er nicht immer alles. Besonders problematisch wird es, da man sich erstmal an mehrere Finger gewöhnen muss. Scrollen ist nicht mehr links mit einem Finger, sondern klappt nur mit beiden. Genauso wie es auch Befehle für drei Finger gibt. Es ist nicht so nervig wie das Touchpad meiner Schwiegermutter, das trotz hoher Empfindlichkeit nur durch starken Druck reagiert. Aber auch diese Umsetzung ist nicht zufriedenstellend. Auch mein Mann hat die gleichen Probleme bemerkt. Lediglich ein kleiner Tipp hilft kurzfristig. Nach dem Hände waschen, die Hände nicht abtrocknen, dann funktioniert das Touchpad vergleichsweise sehr gut. Leider sind die Finger viel zu schnell trocken und sie nebenbei immer wieder zu befeuchten, geht gar nicht. Zumal ich Wasser und Technik eh ungern zusammenbringe.
Nach zwei Stunden hatte ich die Nase voll, und zum ersten Mal seit drei Jahren meine Maus, die beim Vaio damals dabei war, aus den tiefen des Schrankes gewühlt. Ich habe schon diverse Laptops in der Hand gehabt. Bei Freunden, Ex-Freunden, Familie oder auf der Arbeit, aber das ich eine Maus trotz Touchpad benutzen muss, um vernünftig arbeiten zu können, ist ein absolute No-Go.

===Gehäuse===
Das Gehäuse ist einfach nur edel und schick. Die Dell-Aluminium-Abdeckung ist optisch ein Highlight und lässt es absolut hochwertig erscheinen. Diese Abdeckung hab ich schon bei meinem Mann und seinem Firmen Laptop immer beneidet. Unten sorgt Karbon-Faser für absolute Stabilität. Dafür ist die Aluminium-Oberseite sehr kratzempfindlich, aber Fingerabdrücke fallen dafür weniger auf. Optisch ein absolutes Highlight, dass nicht nur unterwegs die Blicke auf sich zieht. Aufkleber kann man hier vergebens suchen. Auf der Unterseite ist eine Platte eingearbeitet, die alle Logos beinhaltet. Nimmt man diese Heraus, dann findet man den Windows-Key. Das ist noch eine sehr elegante Lösung, die andere Hersteller sich abgucken sollten.

===Lüfter===
Auch hier hat Dell schon mit einem Up-Date reagiert. Der Lüfter reagiert ohne Up-Date extrem schnell und schon bei der kleinsten Belastung. Auch später ist das Problem nur minimal behoben. Er springt noch immer extrem häufig an. Das Problem liegt einfach daran, dass die Luft auf der Unterseite angesogen wird. Hat man den Laptop auf seinen Beinen zum privaten Arbeiten, merkt man schon binnen zwei Minuten, dass die Beine warm werden. Man kann schon von heiß reden. Da ist klar, dass der Lüfter gefragt wird. Aus diesem Grund habe ich mich dann entschieden dem Ultrabook etwas Ruhe zu gönnen und ihn auf dem Tisch benutzt. Der Laptop wird auch dort warm, aber nicht heiß. Wenn er heiß wird, merkt man es nicht nur unten, sondern auch schon nach einiger Zeit an den Tasten, die sehr warm werden.
Im Winter sicherlich schön angenehm, da die Hände nicht kalt werden, aber so was habe ich noch nie erlebt. Aus diesem Grund habe ich meinen SpeedFan, ein Programm, dass die Temperaturen ermittelt, durchlaufen lassen. Es beginnt bei den typischen 50°c Temperaturen. Doch schon nach wenigen Arbeitsminuten steigt die Temperatur rasant an. Egal ob man nur etwas schreibt, im Internet surft oder sich Videos anschaut. Temperaturen von 70-80°C erklären, warum er sich von außen so heiß anfühlt.
Das Lüftergeräusch selbst ist, sofern er nicht stark gefordert wird und auf dem Tisch steht, sehr leiste. Man hört es fast gar nicht. Ist er aber mal gefordert, dann wird es laut. Gerade am Anfang wo viel neues installiert werden musste, kann man ihn schon mit einem Fön vergleichen. Zwar auf kleinster und kältester Stufe, aber ich denke mal, dass jeder nachvollziehen kann, dass es auf die Dauer nervt. Zum Glück ist das bei mir nur eher selten der Fall.

===Akku-Laufzeit===
Mein aktueller Laptop hatte noch in jungen Jahren eine Akku-Laufzeit von rund zwei Stunden, bevor er ausging. Inzwischen kann ich die Minuten zählen. Nach 30 Minuten kommt schon der Warnhinweis, dass ich ihn wieder anschließen soll. Für unterwegs, oder mal in einem anderen Zimmer einen Bericht verfassen, unmöglich. Auch auf der Arbeit mal nach Rezepten suchen inzwischen nicht mehr möglich. Aus diesem Grund war ich positiv überrascht, als es hier hieß: Das Ultrabook XPS 13 hält 8 Stunden und 53 Minuten. In der Theorie einfach nur genial. Aus diesem Grund musste ich ihn unbedingt austesten und bis an seine Grenzen bringen. Über Nacht aufgeladen, am nächsten Tag abstöpselt, und mich an meine Buchrezensionen gesetzt und später meinen Großen Antolin spielen lassen. Nach 5 Stunden und 37 Minuten war Schluss. Auch beim zweiten und dritten Versuch, wie zum Beispiel unterwegs, oder nur im Netz surfen, kam immer die gleiche Zeitspanne heraus. Plus / Minus 30 Minuten. Aber ich finde dies auch so schon sehr gut. Im Grunde kann man von guten fünf bis sechs Stunden ausgehen, die der Akku hält, und für einen berufstätigen ist das eine akzeptable Spanne. Man nutzt selten den Laptop wirklich fünf Stunden am Stück ohne Stromquelle in der Nähe. Das sind in der Regel Ausnahmen, wie ich finde. Zur Akku-Kontrolle ist an der rechten Seite eine LED-Leiste, die am Rande bemerkt im geschlossenen Zustand, dem Nutzer mitteilt, wie voll der Akku noch ist. So muss man nicht extra aufklappen und nachschauen, um negativ oder positiv überrascht zu werden.

====Nur fürs Business===
Ich nutze meinen Laptop hauptsächlich für Schreibarbeiten, Internet und um mir, wenn ich auf der Arbeit bin mal neue Rezepte herauszusuchen. Allerdings spiele ich auch sehr gerne. Für große Anforderungen habe ich den Gamer-Laptop meines Schwagers, den er mir immer wieder gerne leiht. Allerdings spiele ich auch gerne einfach Adventure, wie zum Beispiel das Game „Geheime Fälle“, die es gerade bei Amazon.de zum Download gab. Über das externe Laufwerk zu spielen finde ich umständlich, daher würde ich alle Spiele mit CD nur auf meinem alten Laptop spielen, sofern die Anforderungen ausreichen. Allerdings zeigen Browser-Games und solche Spiele zum Herunterladen, dass man auch hier sehr gut Zocken kann. Der Laptop stößt hier nicht unbedingt an seine Grenzen. Sicherlich sind es nur einfache Spiele und keine großen Sachen, aber ich finde es lustig, auf so einem Laptop abends mal etwas zu spielen.

===Abschließendes Fazit===
Insgesamt bin ich mit dem DELL XPS 13 zufrieden. Mehr als zufrieden ist leider nicht drin. Es ist leistungsstark, optisch ein Highlight und hat eine schicke Tastatur. Die akzeptable Auflösung und die wenigen Anschlusstellen sind vor dem Kauf bekannt, und daher kein wirklicher Kritikpunkt. Man sollte aber bedenken, dass mit einem normalen Datenstick und einem Surfstick unterwegs alle Slots ausgelastet sind. Die Akku-Laufzeit ist für mich in Ordnung, da ich nur Laptops mit deutlich weniger Akku-Leistung gewohnt bin. Und das schnelle Hochfahren ist einfach nur perfekt. Trotzdem dürfen die negativen Aspekte nicht unter den Tisch gekehrt werden. Die kleinen Tasten sind definitiv nur was für kleine Hände, wenn man sich nicht ständig vertippen möchte, gerade im Fall der der Eingabe-Taste. Aber auch das ist alles eine Frage der Gewohnheit, und daher nicht wirklich schlimm. Das Touchpad ist dagegen ein absolutes No-Go. Die Technik ist so fortgeschritten, und ich finde es schade, dass DELL in diesem Punkt nicht mithalten kann, und die User des Ultrabooks sogar auf die gute, alte Maus zurückgreifen müssen, um überhaupt vernünftig mit der Bildschirmmaus etwas anfangen zu können. Der Lüfter ist ein weiterer Kritikpunkt. Business-Leute arbeiten sicherlich mehr auf harten Flächen mit dem Laptop. In der Bahn ist nicht immer ein Tisch und zu Hause habe ich den Laptop lieber auf meinen Beinen. Hier finde ich es zu extrem, auch wenn ich die warmen Beine und Hände angenehm finde. Ein Ansaug- und Ausblaspunkt an der Seite wären gerade bei den wenigen Anschlussstellen sicherlich besser gewesen. Wobei ich auch nachvollziehen kann, dass es bei dem kleinen und flachen Gehäuse wohl anders nicht realisierbar war. Alles in allem ist die Größe, das Gewicht perfekt und bekommt die Leistungskraft eines großes Laptops. Als Business-Laptop erfüllt es seine Aufgabe sehr gut, sodass es wirklich nur Abzug für das Touchpad bekommt. Somit kommen wir auf vier Sterne.

Verarbeitung: +++++
Leistungsstärke: +++++
Design: +++++
Sound: +++++
Grafik: +++++
Komponenten: +++++
Software: ++++
Tastatur: ++++
Lüfter: ++++
Gehäuse:+++++
Touchpad: ++








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