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Julia Molnar: Das lodernde Feuer

WORUM GEHTS 


Copyright Nepa Verlag
»Ich möchte mit meinen Texten Gefühle vermitteln. Die Geschichte ist nur die Hülle für die Problematik und die Themen, die aus dem alltäglichen Leben gegriffen sind«, so die Autorin zu ihrem Bestreben, sich Kurzgeschichten zu widmen.Kurzgeschichten gelten als Hohe Schule der Literatur, denn in ihnen kommen die Gedanken des Autors konzentriert und komprimiert zum Ausdruck. Es sind Geschichten, die für Leserinnen und Leser jeden Alters ihren Reiz entfalten können. Geschichten mit philosophischem Anspruch, aber auch solche mit Bezug zu eigenen Beobachtungen der jungen Autorin. Die Geschichten in diesem Bändchen haben einen Tiefgang, dem der Titel des Buches gerecht wird, denn es brennt in Julia Molnar: Das lodernde Feuer der Literatur! (Quelle: Klappentext)

SARAHS MEINUNG


Nachdem mich das Buch optisch schon so überzeugen konnte, musste ich es sofort beginnen. Insgesamt sieben Kurzgeschichten mit Titeln wie: „Das lodernde Feuer“, „Bankgespräche“ oder „Das Püppchen“ warten auf den Leser.

Schon bei der ersten Kurzgeschichte „Bankgespräche“ wird deutlich, dass es sich hier um ein ganz besonderes Buch handelt. Die Autorin setzt nicht auf typische Kurzgeschichten, die meist kurzlebig, schnell zusammengefasst und eine interessante Pointe haben.

Hier geht es um tiefgründige Texte, die jeden Leser zum Nachdenken anregen. Sie spricht in symbolischer Form und umschreibt gekonnt interessante Gedankengänge. Auf den ersten Blick sind die Texte vom Inhalt eher unscheinbar, da es sie mich stellenweise manchmal an Märchen, Träumereien und alltägliche Dinge erinnert. Doch liest man genau, mit Herz und Verstand, erkennt man die wahren Hintergedanken, die die Autorin beim Schreiben hatte. Das ist auch der Grund, warum ich so lange für diese wenigen Seiten benötigt habe. Ich musste nach jeder Geschichte erst einmal das Buch aus der Hand legen und sie sacken lassen. Sie berühren das Herz, zeigen neue Perspektiven, Ansichten und Gedankengänge, und sind brillant.

Normalerweise gibt es mindestens eine Geschichte, die besonders hervorsticht und somit mein Favourite ist. In diesem Fall bleibt mir nur zu sagen, dass sie mich mit jeder Geschichte fasziniert hat. Wobei die erste Geschichte mit dem Dämon mir wirklich sofort ins Auge gefallen ist. Aber auch das Tagebuch hat es in sich.

Kombiniert wird das Ganze mit einem umschreibenden, leicht poetischen Stil, der trotzdem auf dem Punkt beschreibt, was wirklich wichtig ist.

Solche Werke aus der Feder einer so jungen Autorin zu lesen, ist einfach nur atemberaubend, und man kann nur hoffen, dass sie mehr davon veröffentlichen wird.

Wer mal etwas anderes als die üblichen Kurzgeschichten lesen möchte, wird mit diesem Buch glücklich werden. Daumen beidseitig hoch.

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