Jocelyn Davies - Silver Skye

===Buchdaten===
Autor: Jocelyn Davies
Titel: Silver Skye
Verlag: Sauerländer
Erschienen: 2012
ISBN-10: 3411810343
ISBN-13: 97834118103435
Seiten: 303
Kosten: 16,99€
Serie: Silver Skye Bd.1

===Leseinformationen===
Genre: Fantasy
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: ab 14
Lesedauer: 3 Tage

===Autor/in===
Jocelyn Davies studierte Englisch und Theaterwissenschaften in Maine. Seit Beendigung des Studiums arbeitet sie als Lektorin für Jugendbücher in einem New Yorker Verlag. Silver Skye ist ihr erster Roman. (Quelle: Verlag)

===Optischer Eindruck===
Ein sehr schlichtes Cover, das durch seine warmen Töne und dem Mädchen kaum auffällt. Es ist eher beruhigend und passt perfekt zu der Hauptfigur des Buches. Im Laden hätte ich es mir nicht angesehen, da ich ja auf ausgefallene Cover stehe.

===Zitierter Klappentext===
An Skyes 17. Geburtstag treten sie plötzlich in ihr Leben: der witzige, selbstbewusste Asher und der schüchterne Devin mit den unglaublich blauen Augen. So unterschiedlich die Cousins auch sind Skye fühlt sich zu beiden magisch hingezogen und stürzt sich in die Liebe. Für wen wird sie sich entscheiden? Doch seit Skye die beiden kennt, passieren seltsame Dinge in ihrem Leben. Wann wird sie endlich verstehen, dass Ashers und Devins übersinnliche Ausstrahlung genau das ist übersinnlich? Erst, wenn es zu spät ist? (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden.

===Sarahs Videobesprechung===
Wie ich ja weiß mag nicht jeder Texte lesen, deswegen gibt es meine Besprechung nun auch in Form eines Videos.



===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Skye ist 17 Jahre alt, als es beginnt. Plötzlich leuchten ihre Augen silbern auf und merkwürdige Dinge passieren um sie herum. Alles beginnt an ihrem Geburtstag, den sie eigentlich gar nicht feiern will, und dann auch noch eine wilde Streiterei zwischen zwei unbekannten Jungen miterleben muss. Wenige Sekunden später explodiert der neue Boiler im Keller des Lokals. Ab diesen Tag weichen die neuen Jungs, die auch an ihrer Schule sind, nicht von ihrer Seite. Die Dinge werden immer komischer, ein Thermostat geht kaputt, sie bekommt als einzige heiße Luft im eiskalten Schulbus und überlebt ein Lawinenunglück. Mit diesem Unglück kommt sie der Wahrheit ein Stück näher, denn Asher, der attraktivere der Beiden, zeigt ihr, dass er ein Feuer in den Händen produzieren kann, während Devin, der stillere Typ, ihren Bruch mit einer Berühung heilt. Was sie wenige Tage später erfährt, wird ihr Leben verändern, denn nicht nur diese Jungen haben Kräfte, sondern sie ist eigentlich auch kein Mensch, und wenn ein Besonderer.

===Sarahs meine Meinung===
Als ich das Buch entdeckte, zog mich nicht das schlichte Cover an, sondern die Tatsache, dass mein erster Gedanke „Vampire Diaries“ war, als ich den Klappentext las. Das war auch der Grund warum ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Gesagt getan – erschienen und gelesen. Und ich muss sagen, dass mich das Buch sehr gespalten hat. Der Einstieg in das Buch ist unglaublich gut. Es beginnt schon mit den ausgereiften Figuren. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das sportliche Mädchen, das klare Ziele vor Augen hat, das verrückte Mädchen von nebenan, ein schüchterner Bester-Freund-Typ und vieles mehr. Man kann sich sofort in sie hineinversetzen und sieht sie sogar bildlich vor sich. Eine bessere Beschreibung von Figuren habe ich in nur wenigen Büchern entdeckt. So ist man sofort in die Geschichte involviert, die auch alles andere als langweilig beginnt, denn die Geburtstagsfeier ist erstklassig und lebendig geschildert und mit genügend Action und Andeutungen versehen.

Auch wenn ich die Protagonisten so in den Himmel lobe, gibt es auch hier einen winzigen Kritikpunkt. Skyes Gedanken drehen sich ständig um sie selbst. Welcher der beiden Cousins ihr gefällt, was sie für ein Problem hat. Es ist authentisch umgesetzt, aber in diesem Punkt wirkt Cassie ihre beste Freundin einfach sympathischer, denn sie findet trotz eigener Probleme immer Zeit für ihre Freunde. Trotzdem ist dies nichts, was ich als schwerwiegend negativ werte, denn wer in sich hineinhört wird feststellen, dass er bei einer solchen Situation wahrscheinlich auch nur sich selbst im Kopf hätte.

Doch leider geht es nicht so gut weiter. Zumindest empfinde ich dies so. Es passiert eine Menge, wie die Lawine, aber ich hatte das Gefühl auf der Stelle zu treten. Ständig gibt es eine neue Anspielung von Asher oder Devin, dass der andere Cousin gefährlich ist. Sehr viel mehr erfährt man jedoch nicht. Selbst als man dann herausfindet wer die beiden Jungs sind, und was sie mit Skye zu tun haben, wird es nicht spannender. Seiten über Seiten geht es darum ihre Kräfte zu entdecken und dabei die Schule und Freunde zu vernachlässigen. Ich kam mir wie in einer Endlosschleife vor und war sogar versucht einige Seiten zu überspringen. Das habe ich natürlich nicht gemacht, weil ich nichts verpassen wollte. Trotzdem fehlte mir der gewisse Pepp, der mich sonst bei Büchern so magisch anzieht.

Und dann kommt die unglaubliche Wende, auf die ich gehofft und gewartet habe. Plötzlich nimmt alles ein rasantes Tempo an und es wird endlich spannend. Zwar nur auf den letzten Seiten, aber sie entschädigen in meinen Augen die ganzen anderen faden Seiten. Man möchte wissen, wie es ausgeht, und dann mitten an einer spannenden Stelle, die zwar abgeschlossen ist, endet das Buch. Ich muss zugeben, an einen zweiten Band hatte ich nicht gedacht, aber nach diesem Endpunkt, muss eins kommen, und das muss man lesen, weil man sich sonst nicht vollständig fühlt. Nach diesem Ausgang oder Schluss ist klar, warum vorher so herumgedümpelt wurde. Der Grund hierfür liegt auf der Hand, denn nur so kann man wirklich alle Informationen einführen, die für die späteren Teile von Belang sind, und wie auch bei anderen Büchern, ist der erste Teil meist erst zum Schluss gut.

Ich kann nur hoffen, dass die Spannung und Romantik im nächsten Teil gleich aufgegriffen werden, und meine Fragen beantwortet werden. Das Buch ist auf alle Fälle notiert.
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