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Wenn die Dunkelheit kommt - Koontz

===Buchdaten===
Autor: Dean Koontz
Titel: Wenn die Dunkelheit kommt
Verlag: Heyne (1987)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453024443
ISBN-13: 978-3453024441
Preis: ab 0,01Euro
Serie: -

===Leseinformationen===
Genre: Horror
Niveau: leicht
Leserschaft: Erwachsene
Lesedauer:

===Autor/in===
Dean Koontz wurde 1945 in Pennsylvania geboren und lebt heute mit seiner Frau im kalifornischen Orange County. Sämtliche seiner Romane wurden internationale Bestseller, weltweit in über dreißig Sprachen übersetzt und trugen ihm den Ruf als "Meister unserer dunkelsten Träume" ein (The Times). (Quelle: amazon)

===Optischer Eindruck===
Ich habe einen Sammelband. Das Cover dort ist ein Totenkopf, in dessen einem Auge ein Licht brennt. Schwarz bildet sich ein Kind ab. Gruselig und perfekt für ein Horror-Buch

===Zitierter Klappentext===
Baba Lavelle ist ein Fremder in New York. Seine Domäne ist die Nacht, sein ständiger Begleiter der Tod. Er gebietet über die dunklen Kräfte des Voodoo. Grausam und entschlossen macht er sich an seine Aufgabe. (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Baba Lavelle ist ein mächtiger Voodoo-Priester, der es sich mit der örtlichen Mafia verscherzt hat. Nachdem er schon abgemahnt wurde wegen nicht genehmigter Drogengeschäfte, wollen sie ihn an den Kragen. Doch statt den Schwanz einzuziehen setzt Baba Lavelle auf seine Voodoo-Künste. Die Familie Carramazza wird von kleinen Ratten ähnlichen Wesen angegriffen und einer nach dem anderen umgebracht. Jack und seine Kollegin Rebecca nehmen die Ermittlungen auf, und merken bald, dass hier wirklich Voodoo im Spiel sein könnte. So wirklich glauben wollen sie es jedoch nicht. Erst als Jacks Kinder bedroht werden, und Rebecca und er die Kinder im letzten Moment retten können, wissen sie, wie gefährlich Baba Lavelle ist. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Jack weiß, wenn er Baba Lavelle nicht stoppt, werden nicht nur andere, sondern alle Menschen, die ihm im Weg stehen getötet werden. Fremde, naja okay, aber bei seiner Familie hört der Spaß auf.

===Sarahs Meinung===
Ich liebe Horror-Bücher. Einfach mal so richtig schön gruseln. Das brauche ich ab und an. Deswegen habe ich mir dieses Buch vor einigen Jahren bei einer Tauschaktion ertauscht. Da mir die Titel so gut gefielen, habe ich mir das Buch aufgehoben. Nun wollte ich jedoch nicht länger warten. Der vorliegende Titel ist Teil einer Sammlung mit drei kompletten Romanen.

Dean Koontz ist ein Autor, der regelmäßig eine beängstigende Atmosphäre erschaffen kann. Nachdem mich sein letztes Werk "Nachtstimmen" nicht so gefallen hatte, war ich neugierig, zumal ich Voodoo so überhaupt nicht mag. Allerdings hoffe ich immer bei einem guten Autoren, dass er mich auch mit einem nicht so beliebten Thema überzeugen kann.

Das Buch beginnt an einer perfekten Stelle. Zwei Kinder liegen in einem Zimmer und der schwarze Mann kommt in ihr Zimmer. Klar, dass man wissen möchte warum dieser in das Zimmer der Kinder gelangt. Durch die bildhafte Darstellung war die ängstigende Stimmung sofort präsent. Man konnte sofort die Angst der Kinder spüren, und das fand ich super genial. Als wenig später die Szene gewechselt wird und die ersten Morde geschehen, hätte ich gerne gewusst, wie das zusammenhängt. Wie ihr merkt, wurde auf langweilige Einleitungen verzichtet, stattdessen setzt Koontz auf sofortige Spannung und genau das gefällt mir die ersten 50 Seiten wirklich gut.

Doch dann geht das Buch in eine Richtung, die mir wie oben angekündigt nicht sonderlich gut gefällt. Voodoo. Es wird auf eine erschreckend detaillierte Art alles beschrieben. Man bekommt Einblicke in den Voodoo, wie ich es noch nie erlebt habe. Rituale und ähnliches werden wirklich sehr anschaulich beschrieben. Es ist auf der einen Seite interessant, aber auf der anderen Seite einfach nur langatmig, denn die Schilderungen unterbrechen ständig den Spannungsfluss. Wer sich dafür interessiert, wird es sicherlich nicht so stark empfinden, aber mir stieß dies schon negativ auf.

Negativer empfand ich jedoch die Fragen, die sich am Anfang in meinem Kopf festsetzten. Es sind keine Fragen, die das Buch spannend machen, sondern von der Art: Wie hängt das zusammen - hab ich was verpasst. Ich habe ja beschrieben, dass das Buch mit Penny und ihrem Bruder beginnt. Sie sehen die Anfänge des Voodoos und werden verfolgt. Erst später passiert der erste Mord in den Jack später ermittelt. Es kommt die Frage auf, warum sie schon vorher von den Monstern verfolgt wurde. Schließlich hetzt Baba Lavelle die Monster auf die Kinder um Jack von den Ermittlungen abzuhalten. Dieser Punkt bleibt bis zum Schluss unklar.

Das größte Problem ist aber, dass das Buch irgendwo in die Länge gezogen wird. Bedenkt man, dass das Buch rund 255 Seiten hat, ist das schon extrem enttäuschend. Da kann Koontz in meinen Augen auch nicht der extrem actionreiche Schluss nicht helfen. Am Ende war ich von den ganzen Voodoo-Kram nur noch genervt, sodass ich schon nach 150 Seiten eine Pause eingelegt habe. Aber ich lese nun mal Bücher zu Ende, und dieses hat sich für mich nicht gelohnt. Das war nun die zweite Koontz-Pleite...

===Abschließendes Fazit===


Pro: Figuren, Spannungeinstieg
Contra: Voodoo-Kram
Empfehlung: 2 Sterne, Nein



~*~ Danke ~*~ fürs ~*~ Bewerten ~*~ Lesen ~*~ Kommentieren ~*~


© Eure CQ für www.sarahs-buecherwelt.blogspot.com
Verwendete Zitate werden ausgewählt und eingebaut um den Stil, Spannungsanteil, Detailreichtum oder ähnliches aufzuzeigen. Sie gehören nach wie vor dem rechtlichen Eigentümer und dienen lediglich der Unterstützung meiner Rezension.

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