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Yvonne Woon - Dead Beautiful



===Buchdaten===
Autor: Yvonne Woon
Titel: Death Beautiful
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423760389
ISBN-13: 978-3423760386
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Originaltitel: Dead Beautiful
Kosten: 16,95€
Serie: Death Beautiful Bd. 1

===Leseinformationen===
Genre:
Niveau:
Leserschaft:
Lesedauer:

===Autor/in===
Yvonne Woon, geboren 1984, wuchs in Worcester, Massachusetts, und in Frankreich auf. Nachdem sie 2006 an der Columbia University ihren Abschluss in Englisch und Creative Writing erlangt hatte, arbeitete sie als Assistentin in einer Literaturagentur und absolvierte ein Aufbaustudium. ›Dead Beautiful - Deine Seele in mir‹ ist ihr erster Roman. (Quelle: Buchangabe)

===Optischer Eindruck===
Zarte Mädchenhaut, blaue Augen, die einen bis auf die Seele blicken. So sieht das Cover aus und es wirkt magisch. Schlicht und doch so treffend. Im Laden hätte ich es sicherlich erst beim zweiten Rundgang bemerkt.

===Zitierter Klappentext===
Nur einen Kuss – nichts wünscht sich die 16-jährige Renée sehnlicher von ihrem schönen, doch seltsam unnahbaren Mitschüler Dante. Noch nie zuvor hat sie zu einem Jungen eine solch starke Seelenverwandtschaft empfunden. Aber obwohl die Anziehung zwischen ihnen spürbar ist, verweigert ihr Dante diesen Kuss. Warum? Und was hat es mit den ganzen seltsamen Fächern wie Bestattungskunde und Gartenbau an ihrer neuen Schule auf sich? Renée ist fasziniert von den alten Riten an ihrem Internat und gleichzeitig verunsichert. Denn es kommt immer wieder zu mysteriösen Todesfällen unter den Schülern … (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
http://www.amazon.de/Dead-Beautiful-Deine-Seele-Roman/dp/3423760389/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1351761471&sr=1-2.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Renée ist 16 Jahre, als sich die Ereignisse überschlagen. An ihrer Schule beachtet sie der tollste Junge, die Noten könnten nicht besser sein und der Geburtstagsausflug zum Strand war traumhaft. Auf dem Rückweg hat sie den Drang einen bestimmten Weg zu nehmen und entdeckt das Auto ihrer Eltern. Da sie es komisch findet, dass ihre Eltern nicht arbeiten, sondern im Wald sind, will sie sie suchen, und fragen. Statt dieser Option findet sie nur ihre Leichen. Beide starben an einem Herzanfall. Das Münzen herumlagen, und Mullbinden in ihrem Mund waren, ist unbedeutend für die Polizei. Als Vormund wird ihr ihr Großvater mütterlicherseits zugeteilt, den sie seit fast 10 Jahren nach einem Streit mit den Eltern nicht gesehen hat. Er hält es für wichtig, dass sie von dort wegkommt, weil es in seinen Augen zu unsicher ist. Er nimmt sie mit und bringt sie an eine Art Internat, wo nur extrem reiche und intelligente Menschen sind. Anfangs fühlt sie sich sehr unwohl. Eltern Tod, Freunde kilometerweit weg und dazu noch ein verwöhntes Mädchen im Zimmer. Doch schnell gefällt es ihr auf der Schule. Das liegt nicht nur an den ungewöhnlichen, aber interessanten Fächern, wie Gartenkunde, Latein oder Philosophie, sondern vor allen Dingen an Dante Berlin. Süß und unheimlich zu gleich, denn er redet nur mit ihr, und ist der einzige Schüler, der nicht auf dem Schulgelände wohnt. Doch damit nicht genug. Neben Dante gibt es noch andere interessante Leute, nämlich Leichen. Das Mädchen, dass vorher in ihrem Zimmer wohnte ist über Nacht auf eine andere Schule gewechselt und ihr Freund wurde mit einem Herzanfall im Wald entdeckt. Zufall? Für Renée kann das keiner sein. Sie forscht nach, und erfährt, dass es einen Fluch gibt und seit Jahren Leute am schwachen Herzen sterben. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf ein unglaubliches Geheimnis, dass die Schule, ihre Eltern, aber auch Dante und sie betrifft. Als dann ihre Mitbewohnerin verschwindet, weiß sie, dass es im wahrsten Sinne um Leben und Tod geht. Aber auch ihr Leben ist in Gefahr.

===Sarahs meine Meinung===
Das Buch habe ich bei einem Buchforum gewonnen und erst einmal bei mir ins Regal gestellt. Das Buch klang interessant und so habe ich mich dann doch entschieden es nun zu lesen.

Der Einstieg in das Buch ist der Autorin Yvonne Woon sehr gut gelungen. Ohne Probleme findet man sich sofort in der Situation zu recht. Durch den harten Schicksalsschlag, also den Tod der Eltern und das Herausreißen aus der Umgebung, fühlt man sich sofort mit der authentischen Protagonistin Renée verbunden. Sie ist ein typischer 16jähriger Teenager, der wild ist, seine Meinung sagt, den Mund nie halten kann und trotzdem schüchtern und träumerisch ist. Wie bei vielen Büchern ist sie eine Leseratte, sodass sich Leser noch besser mit ihr identifizieren können. Natürlich versucht man zeitgleich für sie herauszufinden, was mit ihren Eltern geschehen ist, warum sie sie mitten im Wald gefunden hat und warum ihr Großvater nur so ängstlich ist. Damit befindet man sich unmittelbar in der Geschichte und das gelingt leider nicht jedem Auto. Zumindest nicht bei einem Debüt-Roman.

Inhaltlich hat man anfangs das Gefühl, dass sich die Autorin entschlossen hat dem Vampir-Thema anzuschließen. Alle Ansätze wiesen auf Vampire hin. Oft sind solche Romane jedoch gar nicht gut. Das Problem ist, dass das Thema zu oft aufgegriffen wurde und oft einfach alles nur noch fade erscheint. Durch den Tod der Eltern und die komische Schule ist die Situation jedoch etwas anders, sodass man es gerne liest und sich nicht gelangweilt fühlt. Irgendwann kommt jedoch der Punkt, wo dann aufgeklärt wird und so viel kann ich euch verraten: es geht nicht um Vampire, sondern eine Gattung, die in meinen Augen viel zu selten aufgegriffen wird. Damit hatte mich die Autorin sofort. Einfach weil ich Horror-Filme liebe und mir eine romantische Umsetzung bis dato gefehlt hat.

So fliegen die Seiten an einem vorbei und obwohl man ahnt, worauf die Idee der Autorin hinausläuft, ist es trotzdem nicht schlimm, als sich dies bewahrheitet, denn man möchte einfach nur, dass sich die Situation auf angenehme Art und Weise auflöst. Das es sich um ein Buch ohne Happy End und einem extrem blöden Schluss handelt, brauche ich wohl nur am Rande zu erwähnen. Ich hasse Bücher, die zwar in sich abgeschlossen sind, wo man jedoch sofort weiß, es gibt eine Fortsetzung. Glücklicherweise habe ich das Buch gelesen, als der zweite Teil schon erschienen war. So werde ich mir diesen natürlich zu Weihnachten wünschen. Sofern ich es so lange aushalten kann, denn die Geschichte ist so unglaublich fesselnd umgesetzt, dass man den zweiten Teil kaum abwarten kann.

Dafür sorgt eben nicht nur die ausgefallene Geschichte, sondern auch der Stil. Yvonne Woon ist detailverliebt, aber sie übertreibt es nicht. Statt, wie manche Autoren, sich in Details zu verlieren und nebensächliche Dinge zu beschreiben konzentriert sie sich wirklich auf das Wesentliche.

Es ist eine wirklich schöne Geschichte, die ich jedem empfehlen kann. Anfangs hat man eben das Gefühl einen Roman wie die Bis(s) Reihe vor sich zu haben. Später entsteht das Gefühl, dass man sich auf Hogwarts befindet, denn so wie das erste Jahr für Renée verläuft, war es auch für Harry Potter. Wer diese Kombination, die sich natürlich nachher als was ganz anderes entpuppt, mag, sollte nicht lange zögern.

===Abschließendes Fazit===


Pro: Figuren, Stil, Beschreibungen, Grundidee
Contra: nichts wirklich gefunden
Empfehlung: 5 Sterne ja

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