Carol Goldman - Das Gesicht unter dem Eis


===Buchdaten===
Autor: Carol Goldman
Titel: Das Gesicht unter dem Eis
Taschenbuch: 455 Seiten
Verlag: Diana (1. November 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453350049
ISBN-13: 978-3453350045
Kosten: 1€ bei Ebay
Serie: -

===Leseinformationen===
Genre: Krimi
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Frauen
Lesedauer: 2 Tage

===Autor/in===
Die Amerikanerin Carol Goodman hat nach ihrem Collegeabschluss mehrere Jahre lang Latein unterrichtet, ehe sie ein weiteres Studium in Creative Writing absolvierte. Sie ist als Autorin und Universitätsdozentin tätig und lebt auf Long Island. "Das Gesicht unter dem Eis" ist ihr erster Roman. (Quelle: Amazon)

===Optischer Eindruck===
Optisch gefällt mir das Buch weniger gut. Ein altes Haus, Wassertropfen von einer tauenden Eisfläche passen zwar zum Inhalt, aber wenn die Geschichte schon heißt „Das Gesicht unter dem Eis“ hätte ich dies auch in dem Cover umgesetzt. Dementsprechend gefällt es mir nicht so gut.

===Zitierter Klappentext===
Zwanzig Jahre nach ihrer eigenen Schulzeit in Heart Lake kehrt Jane Hudson als Lateinlehrerin in das Mädcheninternat am See zurück. Die einsam gelegene Schule soll ihr und ihrer kleinen Tochter nach einer schmerzlichen Trennung Zuflucht und Zukunft zugleich bieten. Doch da findet Jane in den Papieren einer ihrer Schülerinnen ein Blatt aus ihrem lange verschollenen Tagebuch. Zufall, oder wurde es ihr mit Absicht zugespielt? Was wissen ihre Schülerinnen von den dramatischen Geschehnissen, durch die Janes beste Freunde ihr Leben verloren? Und sind die geheimnisvollen Rituale der Mädchen am Ufer des dunklen Sees wirklich nur harmlose, pubertäre Spiele? Jane muss erkennen, dass die Vergangenheit sie einzuholen droht und dass irgendjemand die Sünden von damals nicht vergessen und schon gar nicht vergeben hat. (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Jane Hundson kehrt nach 20 Jahren an ihre alte Schule zurück. Ende der 70er Jahre hat sie dank eines Stipendiums die Möglichkeit erhalten am Lake Heart zu lernen. Für sie die schönsten und traurigsten Jahre überhaupt. Der Grund dafür liegt bei Lucy und Matt. Ihre ersten richtigen Freunde. Kennengelernt hat sie sie an der staatlichen Schule, als diese zusammen mit ihr Latein lernen und sich zum Lernen mit ihr treffen. Das beste Mädchen der Lateinklasse bekommt nämlich das ersehnte Stipendiat. Für Jane ist es ein Traum, für Lucy mehr eine Pflichterfüllung, denn eigentlich würde sie lieber bei ihrem Bruder Matt bleiben. Doch dieses Jahr meint es das Schicksal gut, denn beide Mädchen bekommen das Stipendiat. Angekommen, freunden sie sich mit Deidre an und entwickeln Spaß an außergewöhnlichen Ritualen. So treffen sie sich regelmäßig im Eishaus mit Matt, seinem Klassenkameraden Ward und seinem Cousin. Während Lucy und Deidre regelmäßig Sex praktizieren ist Jane verdammt naiv und unschuldig. Erst als Deidre schwanger ist und die Totgeburt im See versenkt werden muss, wird die Situation für Jane realistischer. Doch auch danach kehrt keine Ruhe an. Erst täuscht Lucy einen Selbstmord vor, Deidre verunglückt tödlich bei einem Sturz vom Felsen und kurze Zeit später sterben Matt und Lucy während eines furchtbaren Streites. Die genauen Hintergründe sind für Jane stets unklar, bis sie 20 Jahre später als Latein-Lehrerin wieder an die Schule kommt, und drei ihrer Schülerinnen, die wohl ihr Tagebuch gefunden haben, die damalige Situation nachspielen. Als das erste Mädchen dabei stirbt, muss sich Jane mit der Vergangenheit auseinandersetzen, und kommt einem schrecklichen und tragischem Geheimnis auf die Schliche, dass ihr jedoch nichts nützt, denn die Person, die das Tagebuch gefunden hat, will nur ihren Tod.

===Sarahs Meinung===
Von Carol Godman habe ich bis dato noch nichts gelesen, dabei hat sie inzwischen schon einige Bücher veröffentlicht. Ihren Debüt-Roman habe ich zufällig bei einer Buchtauschaktion erworben und mir aufgespart, denn eigentlich klang der Klappentext recht vielversprechend. Ich mag Bücher gerne, die sich um alte Tagebücher und Geheimnisse drehen, die nach und nach aufgeklärt werden.

In diesemFall lernt der Leser die aktuelle Situation kennen. Jane hat sich getrennt und geht zusammen mit ihrer Tochter nach Lake Heart, um dort zu unterrichten. Man lernt sie oberflächlich kennen und hier war ich schon etwas enttäuscht. Am Anfang blieb mir die Hauptfigur nämlich total fremd. Ich konnte nicht nachvollziehen warum sie sich hat scheiden lassen, warum sie Angst hat, dass ihr Mann ihr ihre Tochter wegnimmt und vieles mehr. Erst im Verlauf der alten Geschichte wird dies immer mehr aufgekloärt, sodass man mit jeder Seite eine bessere Bindung aufbaut. Allerdings bin ich persönlich nicht so der Fan von Werken, wo ich die Figur erst später schätzen und vor allen Dingen kennenlerne. Manchmal lässt es sich jedoch nicht anders umsetzen. So dümpelten die ersten Kapitel, des ersten Teils nur so vor sich hin. Ganz ehrlich, irgendwann nervten mich die Andeutungen nur noch. Immer wieder werden einem die gleichen oder ähnlichen Brocken hingeworfen, was das Buch nur zähflüssig erscheinen lässt. Ich hätte es besser gefunden gleich zu Beginn mit der damaligen Geschichte aus Sicht von Jane konfrontiert worden zu sein. Es hätte viele Wiederholungen vermieden werden können, und es hätte definitiv mehr Spaß und Spannung gebracht.

Obwohl auch hier einiges passiert, geht es viel um Latein, um die aktuellen, durchgeknallten Mädchen. In Kombination mit dem späteren Wissen wäre dies jedoch deutlich spannender gewesen. So zogen sich die Seiten wirklich dahin und ich hatte nach 80 Seiten schon die Nase voll. Wäre da nicht das Geheimnis gewesen, ich hätte aufgehört. Ab dem zweiten Teil wird es dann endlich gut. Hier erfährt der Leser endlich die Schulzeit von Jane und so manches Detail. Das sie als naives Mädchen vieles nicht so gesehen hat, wie es in Wirklichkeit war, schadet der Geschichte jedoch nicht, denn so kann vieles im Verlauf geklärt werden. Wie oben erwähnt, hätte ich mir diesen Teil vorab gewünscht und nicht als zweiten, aber jeder Autor hat eben seinen Stil etwas entstehen zu lassen.

Im Grunde ist die Hauptgeschichte eine Erzählung über den Wunsch nach Anerkennung, Liebe und die Blindheit, die Liebe und eine naive Kindheit mit sich bringen. Trotzdem ist es spannend und wirklich unterhaltsam mitzuerleben, wie sich alles entwickelt und ich muss sagen, dass ich erst spät geahnt habe, worauf die Autorin wirklich hinaus möchte. So fliegen die Seiten nur an einem vorbei. Es macht großen Spaß und der bildhafte Stil, die Liebe zur Landschaft, sorgen für ein Kopfkino der gelungen Art und Weise. Ab diesem Punkt wird mir Jane auch endlich näher gebracht.

Die Idee, die sich hinter der Geschichte verbirgt, finde ich sehr interessant und wie gesagt ab dem zweiten Teil auch sehr gut umgesetzt. Besonders zum Schluss hin wird die Autorin immer besser. Zwar wurde mir dann schnell klar, wer hinter dieser Sache steckt, und wirklich die Morde kopiert, aber trotzdem bleibt es spannend bis zum Schluss. Die letzten Seiten sind rasant und alles andere als zähflüssig oder gar langweilig. In Kombination mit der romantischen Ader, lässt es sich sehr gut lesen. Im Grunde habe ich das Buch aus der Hand gelegt, und war lesetechnisch befriedigt und sogar an dem Punkt, dass ich von der Autorin mehr lesen wollen würde.

Damit will ich nun nicht den zähflüssigen und blassen Start beschönigen, aber bei einem Debüt muss nicht immer alles perfekt sein. Liest man von vielen berühmten Autoren Werke, so sind die ersten immer mit kleinen Makeln, aber sehr gut. Und so empfinde ich dieses Buch auch.

Einen guten Rutsch und ein frohes Neues

2012 neigt sich in schnellen Schritten seinem Ende zu. Aus diesem Grunde möchte ich meinen Lesern einen guten Rutsch wünschen. Mögen 2013 all eure Wünsche in Erfüllung gehen.

feuerwerk-0141.gif von 123gif.deWir sehen uns morgen in alter Frische wieder und dann mit neuen, interessanten Tests.

  


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Auna Aktiv 3.2 Lautsprecher Surround System Soundbar 450W LCD TV im Test

Kurz vor Weihnachten ist uns das Glück mal wieder hold gewesen. Genau 2 Jahre und 2 Tage nach dem Kauf unseres Philips TV gab dieser den Geist auf. Mitten Bild befand sich ein blauer Strich, der einfach nur störte. Eingebauter Mechanismus damit wir uns nach der Garantie wieder einen neuen Kaufen müssen? Keine Ahnung, aber ein neuer Fernseher musste definitiv her. Nachdem der Letzte damals über 1000€ gekostet hat, haben wir diesmal nur einen für 500€ aus dem Hause Toshiba gekauft. DVBT, Bildqualität, USB und Co sind sogar deutlich besser, nur der Sound ist miserabel. Unser alter hatte nämlich qualitative, extra Lautsprecher integriert und die hat der Toshiba leider nicht. Nach einer Woche hatten wir die Nase voll. Lange Rede, kurzer Sinn: Boxen kommen wegen den Zwerg noch nicht in Frage und so wurde es eine Soundbar von Auna.



Auna Aktiv 3.2 Lautsprecher Surround System Soundbar 450W LCD TV - Fakten des Herstellers



  • aktives System mit 105W RMS Gesamtleitung (2x30W Subwoofer plus 3x15W) – entspricht 450W max.
  • professionelles Lautsprecher- und Bassmanagement mit separat regelbaren Lautsprechersektionen (Satelliten, Center, Subwoofer) separat regelbar – Shadow Bass Enhancement - P²-Bass-Erweiterung
  • Stereo-zu-3D-Sound-Funktionalität mit insgesamt 10 verbauten Lautsprechern - SRS
  • Bassreflex-Bauweise
  • 2.2/ 3.2 Betriebsmodi
  • geeignet zur Wandmontage – Montagematerial im Lieferumfang enthalten
  • edle Lack-Front (bei angenommener Frontbespannung) - optimal in der Kombination mit TV Geräten

Produkteigenschaften:


  • Anschlüsse: 3 x Cinch-Eingang
  • komfortable Bedienung über Armatur und Fernbedienung
  • abnehmbare Frontbespannung
  • Frequenzgang Subwoofer: 38 Hz bis 180 Hz
  • Frequenzgang Satelliten: 180 Hz bis 20 kHz
  • Klirrfaktor: 0,7%
  • Signal-Rauschabstand: 85dB
  • Lautsprecherimpedanz: 8 Ohm
  • Stummschaltung
  • Stromversorgung: 230V, 50Hz
Lieferumfang:
  • 1 x Gerät
  • 1 x Fernbedienung
  • Montagewinkel inklusive Bohrschablone

Abmessungen:


  • 97 x 20 x 17cm
  • Gewicht: ca. 11,6kg
 
Sarah hats getestet 
Von Auna haben wir uns erst vor einigen Monaten eine schöne kleine Kompaktanlage geholt, die uns qualitativ überzeugt hat. Bei größeren Sachen setzt mein Mann doch eher auf Highend, aber eine Soundbar von B&W, Canton oder Bose ist uns aber doch zu teuer gewesen. Als wir bei Ebay das Angebot von Auna 3.2 entdeckt haben, warfen wir noch einen Blick auf die Bewertungen, die doch recht geteilt waren, und haben sie spontan bestellt. 99€ war ein fairer Preis und zur Not hätten wir sie zurückgeschickt.

Bestellt, geliefert, ausgepackt und schon kam die erste Enttäuschung. Innen war irgendetwas abgebrochen, dass bei der kleinsten Bewegung klapperte. Normalerweise eine Sache, die wir sofort umgetauscht hätten, aber bei dem akuten Soundproblem hat sich mein Mann seine Werkzeugkiste gegriffen und ist dem Klötern auf den Leib gerückt. Zwei kleine Teile waren abgebrochen, aber diese waren nicht relevant. Darf zwar nicht sein, aber bei dem freundlichen Umgang während der Auslieferung, kann so was vorkommen. Wer jedoch keine Ahnung von Technik hat, sollte es lieber zurücksenden.

Das Anbringen an der Wand ist ein Kinderspiel. Dank der Schablonen ist es leicht die Löcher an der Wand zu markieren. Bohren, Halter anbringen und schon kann die Soundbar eingehakt werden. Als kleiner Tipp: Nehmt aber lieber eigene Dübel.

Wer will kann die Abdeckung vor der Nutzung entfernen. Mit sieht es edler aus, ohne ist es moderner und wilder. An der linken Seite befindet sich der An/Ausschalter und dies sollte bei der Anbringung an der Wand berücksichtigt werden. Im Standby zieht das Gerät übrigens rund 11-12 Watt, sodass sich ein Ein/Ausschalten schon rentiert. Habt ihr es angeschaltet geht es weiter mit dem Auswahl des Kanals. Hier müsst ihr gucken, wie ihr es angeschlossen habt und was euch soundtechnisch am Besten gefällt. Die Starteinstellung ist CD und hat eine Lautstärke von 20. Womit wir auch schon beim größten Manko des Gerätes wären. Schaltet ihr das Gerät aus, oder geht auch nur in den Standby startet es bei der Ausgangsposition. Ihr müsst danach immer wieder alles neu einstellen. Selbst bei einem Preis von unter 100€ erwartet man, dass sich das Gerät die Einstellungen merkt. Bei uns heißt es also jeden Tag, wenn wir TV schauen wollen: Einschalten, 5 Sekunden warten, sonst knackt es sehr laut in den Boxen, Kanal und Lautstärke wählen. Das alles stellt man an der Front der Sounbar ein.

Eine Fernbedienung gibt es, aber diese wirkt sehr billig verarbeitet. Sie funktioniert zwar, aber wenn ihr alles richtig eingestellt habt, könnt ihr auch ganz normal den Ton über eure TV-Fernbedienung bedienen. Mit einem kleinen Kind wollen wir jedoch auch nicht unbedingt viele Fernbedienungen liegen haben. Ihr könnt natürlich auch die Auna-Fernbedienung nutzen. 

Kommen wir nun zum Wichtigsten, nämlich dem Sound. Bei uns konnte man am TV einstellen, was man wollte, es brachte keine Veränderung. Die Soundbar klang am Anfang auch nur minimal besser. Zumindest war der Klang nicht mehr blechern, sondern voller, aber der Bass war auch recht dürftig. Die ersten 2-3 Tage haben wir den Kauf schon leicht bereut. Auch wenn es besser war, wissen wir, dass es noch 1000 mal besser geht. Irgendwann kommt jedoch der Punkt, wo man denkt: Momentmal, klingt es vielleicht besser oder bilden wir uns das nur ein? Man bildet es sich nicht ein. Wie auch bei teuren Boxen braucht auch die Soundbar eine Einspielphase, um ihr ganzes Können präsentieren zu können. Angenehme, saubere Höhen treffen auf einen tiefen, sauberen Bass. Es ist schon interessant zu sehen, was eine so kleine Soundbar leisten kann. Man kann es nicht mit echtem Dolby vergleichen oder dem Klang in unserem Kinozimmer vergleichen, aber das wird jedem bewusst sein. Trotzdem ist es ein volles Klangerlebnis, dass wir bei diesem Preis ehrlich gesagt nicht vermutet hätten. 
Sarahs Fazit
Wenn ihr euch für die Soundbar entscheidet, lasst ihr eine Woche, damit sie wirklich warm geworden ist und alles liefern kann, was in ihr steckt, bevor ihr beurteilt.


Testurteil vom 30.12.2012 von www.sarahhatsgetestet.de


   

Lillian Crott - Erzähl es niemanden!

===Buchdaten===
Autor: Lillian Crott Berthung
Titel: Erzhäl es niemanden
Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 4 (16. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3832196404
ISBN-13: 978-3832196400
Seiten: 280
Kosten: 19,99€
Serie: -

===Leseinformationen===
Genre: Biographie
Niveau: anspruchsvoll
Leserschaft: Jedermann
Lesedauer: 3 Tage

===Autor/in===
Erzählt wird das Buch von Mutter und Tochter. Daher werde ich mal auf beide eingehen.

Randi Crott, geboren 1951 in Wuppertal, ist Journalistin und arbeitet für Radio und Fernsehen. Neben der Moderation von WDR-Sendungen wie Mittagsmagazin, Montalk, Funkhausgespräche, West.art-Talk, West.art Literatur im Römer, Aktuelle Stunde, ARD-Radionacht der Hörbücher und 3 nach 9 ist sie Autorin verschiedener Filme.

Lillian Crott Berthung, geboren 1922 im nordnorwegischen Harstad. Seit 1947 lebt sie in Deutschland, wo sie auch als Übersetzerin und Dolmetscherin gearbeitet hat. 1989 veröffentlichte sie den Gedichtband ›Det var en gang et lite sted‹. Für die Tageszeitung Harstad Tidende schreibt sie Erzählungen.

(Quelle: Dumont-Verlag)

===Optischer Eindruck===
Das Cover finde ich sehr schön gewählt. Es handelt sich nämlich um ein echtes Schwarz-Weiß-Foto der Eltern. Genau so muss eine Biographie für mich sein.

===Zitierter Klappentext===
Dass sie jüdische Wurzeln hat, erfährt Randi Crott erst, als sie erwachsen ist. Und genau wie ihre Mutter 1942 soll auch sie jetzt über zwei Jahrzehnte nach dem Krieg mit niemandem darüber sprechen. Bis zum Tode des Vaters bleibt seine Geschichte verborgen. Weggepackt in alten Briefen und Dokumenten.
Mit großer Leidenschaft rekonstruiert die Autorin den Lebensweg ihrer Eltern. Er reicht von der Verfolgung der Juden in Deutschland über die deutsche Besatzung in Norwegen bis hin zu den Problemen der Vergangenheitsbewältigung nach dem Krieg. Randi Crott hat sich in einem bewegenden Buch auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familie gemacht. Ohne Hitler hätte es mich nicht gegeben. Welches Gefühl ist für so einen Fall reserviert?
Ich bin auf der Welt, weil meine norwegische Mutter sich in einen deutschen Besatzungssoldaten verliebt hat. Aber es gibt noch eine andere Wahrheit, die mir lange genug verschwiegen wurde. RANDI CROTT(Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Randi Crott ist eine erwachsene Frau, als sie die ganze Wahrheit über die Liebe ihrer Eltern erfährt. Es ist eine Wahrheit über die jahrelang geschwiegen wurde, und auch noch Jahre ins Land ziehen, bevor sie in diesem Buch veröffentlicht werden. Lillian lebt mit ihren Eltern und Geschwistern in Norwegen, als der zweite Weltkrieg auch in Norwegen Einzug erhält. Ihr Bruder wird eingezogen, ihr Freund muss ebenfalls an die Front und als die Deutschen einmarschieren, wird es nicht besser. Die kleine Stadt wird bombardiert und trotzdem muss man mit der deutschen Besatzung klarkommen. Als ihr Vater aus Höflichkeit zwei deutsche Soldaten zu sich einlädt, kann er nicht ahnen, dass damit das Schicksal seiner Tochter besiegelt ist. Einer von ihnen ist nämlich Helmut Crott. Er verliebt sich sofort in Lillian und auch sie ist ihm nicht abgeneigt. Anfangs versucht sie sich noch dagegen zu wehren, doch irgendwann lässt sie ihren Gefühlen freien Lauf. Der Grund für diese Änderung ist ein dunkles Geheimnis in Helmuts Leben. Ein Geheimnis, dass Lillian niemanden verraten kann, um sein Leben nicht zu gefährden. Helmuts Mutter ist nämlich Jüdin und wird sogar nach Theresienstadt deportiert. Er wird als Mischling nur verschont, weil er in der Stube sitzt und so seine Briefe verschwinden lassen kann, in denen er sich zu seinen Eltern äußern muss. Sie kann es nicht mal ihren Eltern erzählen, als diese hinter ihre Liebe kommen, und sie sogar dafür verachten. Trotzdem hält Lillian an der Liebe fest, sie zieht von zu Hause aus und flieht sogar nach dem Krieg nach Deutschland, um bei ihm sein können. Aus dieser Liebe entsteht Randi, die, wie gesagt, erst spät erfährt, wie es um ihre Wurzeln wirklich bestellt ist.

===Sarahs Meinung===
Durch meine Mutter, die 1938 geboren wurde, habe ich mich von klein an für dieses historische Ereignis namens Zweiter Weltkrieg interessiert. Als Kind habe ich schon zahlreiche Bücher gelesen, wie „Damals war es Friedrich“, und auch jetzt lese ich diese Bücher immer wieder gerne. Ich bin der Meinung, man darf dieses Thema nicht unter den Tisch kehren und schon gar nicht vergessen. Ruhen lassen okay, aber nie vergessen. Trotzdem zeigt sich, dass viele neue Bücher mit diesem Thema, einfach nichts zu sagen haben, langweilig sind oder einfach nur mit wenigen Informationen noch etwas Geld verdienen wollen. So wie zum Beispiel „Der Mann, der ins KZ einbrach“. Eine Liebesgeschichte in diesen Wirren, finde ich immer schön und so musste ich dieses Buch lesen.

Das Buch ist jedoch ganz anders als ich erwartet habe. Anfang des Jahres habe ich „Jora und Knopotschka“ gelesen. Es war eine so anrührende Geschichte, die mich nicht nur zu tief berührt hat, sondern auch noch so liebevoll geschrieben war, dass man sofort den Schmerz spüren konnte. Genau das habe ich bei diesem Buch auch erwartet. Doch es ist wie gesagt komplett anders. In dieser Lektüre wird nicht gradlinig eine Geschichte erzählt, sondern sie setzt sich aus Fakten, Erinnerungen und Briefen zusammen. Es ist eine interessante und sehr anspruchsvolle Mischung, denn auch wenn die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, hat man das Gefühl ein Sachbuch zu lesen. Obwohl ich schon so viele Werke über den Zweiten Weltkrieg gelesen habe, kannte ich nur Situationen rund um Deutschland, Holland, England, Polen oder ähnliche Länder. Über Norwegen wusste ich in diesem Bezug nur wenig, und so geht es vielen Leuten. Deswegen geht dieses Buch sehr detailliert auf Angriffe, wichtige Situationen oder ähnliches ein. Dazu benutzt sie Auszüge aus zahlreichen Sachbüchern, die deutlich gekennzeichnet sind, dem Buch jedoch auch den Sachbuch-Touch verleihen. Ich finde es sehr interessant, aber gerade am Anfang geht hier die Liebesgeschichte doch ziemlich weit unter. Dies finde ich jedoch nicht weiter schlimm, denn wenn ich ein solches Buch lese, möchte ich auch etwas lernen und neues erfahren.

Allerdings gibt es einen Punkt, der mich bei dieser Umsetzung sehr störte. Es handelt sich hierbei um den roten Faden. Sprünge sind sicherlich nicht verkehrt, aber ich muss sagen, dass es schon extrem ist. Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart finde ich nicht weiter schlimm. Hätte man zum Beispiel nur Sprünge zwischen 1942, also damals, und 2010, also heute, wäre ich wunschlos glücklich gewesen. Doch hier springt die Geschichte beliebig in der Zeit. Mal befindet man sich im Juni 1942, dann 2010, dann 1939 und plötzlich ist es 1918. Es sind extreme Sprünge, die nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich sind. Man muss im Grunde den Text lesen und alle Informationen die neu hinzukommen wie ein Puzzle zusammensetzen. Dies finde ich recht anstrengend, aber ich muss auch sagen, dass man so einfach konzentrierter liest.

Die Geschichte selbst, ich rede nun von der wirklichen Liebesgeschichte in Kombination mit den Familien, ist etwas Besonderes. Man liest von Juden, die sich versteckt oder das KZ überlebt haben, von Leuten, die den Juden geholfen haben oder ähnliches. Jedoch eine Geschichte von einer sozusagen arischen Frau, die sich mit einem Mischlings-Soldaten einlässt, ist für mich neu und bietet eben ganz andere Einblicke in die damalige Zeit. Sie berührt das Herz, allerdings auf einer leicht sachlichen Basis. In dem Punkt kann ich sagen, dass mich das Buch überzeugt hat. Nichtsdestotrotz hätte ich es persönlich besser gefunden, wenn die Geschichte anders geschrieben worden wäre. Erst Lillians Weg bis zum Kennenlernen, dann Helmuts Weg bis zum Kennenlernen und dann eben der Gemeinsame. Hier hätten die Fakten ebenfalls eingebaut werden können, genauso wie die grausamen Begebenheiten rund um Helmuts Mutter. Aber jeder Autor sollte es schließlich so schreiben, wie er es möchte.

Ein Punkt sticht ebenfalls positiv hervor, und zwar ist das Buch komplett mit Fotos unterlegt. Orte, Personen und Situationen sind mit Bildern untermalt. Fotografien gehören für mich in jede gute Biographie. Diese sind zwar schwarz-weiß, recht klein und eben auf normales Seitenpapier gedruckt, aber immerhin können sie so an der passenden Stelle platziert werden. Allerdings gibt es auch hier einen Tropfen Wehmut. An einigen Stellen wird zum Beispiel von einem Foto geredet, wie zum Beispiel das Passbild von Helmut als er 18 war. Erzählt wird es, aber gezeigt leider nicht. Dabei ist der Leser doch neugierig. Das sind jedoch nur Kleinigkeiten.

Alles in allem ist es ein sehr anspruchsvolles Buch, dass neue Einblicke in ein bewegendes Thema gibt. Es ist ein Stück deutscher und norwegischer Geschichte, dass nicht vergessen werden sollte. Wer Fakten mit einem Hauch von zarter, unschuldiger Liebe vertragen kann, der sollte sich dieses Buch unbedingt kaufen.

===Abschließendes Fazit===


Pro: umsetzung, Fotos, Geschichte, Fakten
Contra: viele Sprünge
Empfehlung: Ja, 4 Sterne


Jim Slater - Der Junge aus dem All


===Buchdaten===
Autor: Jim Slater
Titel: Der Junge aus dem All
Verlag: Schneider
Erschienen: 1982
ISBN-10: 3505073202
Seiten: 109
Kosten: ab 2,50€

===Leseinformationen===
Genre: Sci Fi
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Kids ab 10
Lesedauer: 1 Tag

===Autor/in===
Jim Slater ist ein Autor, der schon zahlreiche Jugendbücher verfasst hat. Bevor er diese veröffentlicht, lässt er sie von einer Kids-Jury lesen, die bestimmt, ob sein Buch erscheint.

===Optischer Eindruck===
Optisch gefällt es mir sehr gut. Ein Junge, die Erde und einige Rakete treffen es auf dem Punkt.

===Zitierter Klappentext===
Alarmstufe 1! Die Malaganer bedrohen die Erde. Sie beherrschen die unheimliche Kunst, die Gedanken der Menschen zu beeinflussen und diese so zu ihren wehrlosen Sklaven zu machen. Nur Marcou, der Junge aus dem All, erkennt die Gefahr, denn er hat telepathische Fähigkeiten: Er weiß, was andere Wesen denken und fühlen. Wird er die Erde retten können? (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Marcou ist 14 Jahre alt, wenn er auf der Erde leben würde. Doch er ist ein Junge, der von Grundra kommt. Mit seinem Onkel reist er durch die Weiten des Alls. Als es zu einem Unfall kommt, sind sie auf Malaganer angewiesen. Die Tentakel-Rasse sind ihre Feinde, aber glücklichweise in der Nähe. Doch statt ihnen zu helfen, kommt es zu einem Kampf. Marcou kann in einer Rettungskapsel notlanden und wird von einem wissenschaftlichen Team auf der Erde in Empfang genommen. Er lernt die Sprache und freundet sich sogar mit den Kindern des Professors an. Auch wenn es schön ist, möchte er seine Eltern erreichen. Es wird immer dringender, als er merkt, dass die Malaganer die Erde angreifen. Sie nehmen den Geist eines Menschen in Besitz und versuchen so einen Angriff vorzubereiten. Marcou, der jedoch Gedanken lesen kann, versucht es mit Hilfe der Menschen zu verhindern...

===Sarahs Meinung===
Science Fiction ist nicht unbedingt meine Welt. Als ich es allerdings in einer Tüte bei unserem Altpapierbehälter sah, konnte ich nicht widerstehen. Ich liebe Bücher und vor allen Dingen Jugendbücher, sodass ich sie nicht verkommen lassen wollte. So ist das Buch bei mir gelandet und da ich zur Zeit nur wenig zum Lesen komme, habe ich mir das dünne Buch mit 109 Seiten gleich zu Gemüt geführt.

Jim Slater ist ein Autor, der normalerweise seine Werke vorab von Kindern lesen lässt, damit diese ihm helfen, ob das Buch gut ist. Hätte mich der Autor als Kind gefragt, hätte ich nein gesagt. Die gleiche Meinung habe ich auch jetzt. Warum, will ich euch nun näher bringen. Das Hauptproblem sind wohl die wenigen Seiten, denn es geht mir persönlich zu schnell. Gleich zu Beginn befindet man sich auf den Raumschiff und weiß im Grunde nichts über Gundra oder andere Planeten und Völker. Eine kleinere Einführung hätte hier sicherlich nicht geschadet. So kommt es zum Absturz und auch hier ist alles noch recht fremd. Man befindet sich plötzlich auf der Erde, weiß nicht zu welcher Zeit, noch genau wo. Eine grobe Richtung ist jedoch vorhanden, sodass man sich zumindest etwas zurecht findet. Statt wenigstens hier etwas mehr auszuholen, fügt sich alles oder weniger schnell und passend zusammen. So weiß jedes kleine Kind, dass Forscher anfangs eher anders reagieren würden, als so freundlich einer fremden Rasse gegenüberzutreten. Auch sonst passiert alles sehr schnell. Sie erforschen ihn, er lernt sie und ihre Sprache in kurzer Zeit kennen. Alles langweilt ihn schnell und genauso rasant ist plötzlich der Angriff der Malaganer da. Zwar erfährt man noch einiges über die Rasse und den Konflikt mit anderen Völkern, aber hier hätte ich mir doch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht. Auch bei einem Kinderbuch darf der Hintergrund nicht vergessen werden.

Obwohl es eben alles sehr schnell und abgehackt wirkt, ist es bildhaft und zeitlos geschrieben. Der Stil verführt zum Lesen und dank der kurzen Kapitel verlieren auch Kids nicht die Lust. Vom Stil her konnte mich der Autor ohne wenn und aber überzeugen. Aber in meinen Augen bringt dies nichts, wenn ich für mich sage: 100 Seiten mehr, wären besser gewesen, um den Konflikt und die Situation besser zu beschreiben.

Trotzdem schafft er es schön zu beschreiben, wie sich eine fremde Person in einer anderen Kultur einfügen kann. Es hilft Kindern, die umziehen mussten, und macht ihnen in meinen Augen Mut.

Alles in allem ein nettes Buch, das gutes Potential hat und mit ein paar mehr Hintergrundbeschreibungen, sogar mich als Science Fiction Gegner überzeugt hätte. So ist es leider nur Durchschnitt.

===Abschließendes Fazit===

Pro: Idee, Stil, Lehrgehalt
Contra: zu rasant
Empfehlung: 3 Sterne, Ja

Hallo zurück

Weihnachten ist nun vorbei und wie ihr mitbekommen habt, habe ich euch auch schon einen kleinen Bericht geliefert. Dabei habe ich ganz vergessen euch nach Weihnachten erst einmal ganz lieb zurück zu begrüßen. Ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage...

Bei uns hätte das Fest dieses Jahr etwas besser verlaufen können. Uns hat es nämlich durch die Bank erwischt. Heiligabend habe wir noch im kleinen Kreise bei uns zu Hause gefeiert, wobei es für euch natürlich ein paar schöne neue Testsachen gab, um die ich mich die Tage kümmern werde. Am ersten Weihnachtstag waren wir noch bei meinen Schwiegereltern, aber auch nur kurz, denn da lag ich schon fast 40 Fieber. Gestern hat es auch meinen Mann erwischt und heute Jack ebenfalls Fieber bekommen.  

Aber es gibt schlimmeres...  

Wie ihr vielleicht gesehen habt, haben sich bei mir einige Sachen geändert. GFC ist nun aus meiner Liste verschwunden und ich habe mir nun auch ein Google+ Profil für meine Seite zugelegt. Ich würde mich freuen, wenn meine alten GFC-Leser vielleicht darüber weiterhin Leser meiner Seite bleiben würden.

  


Alle Bilder dieses Posts wurden von mir selbst gemacht und unterliegen meinem Copyright. Sie dürfen nicht genutzt werden. Bilder vom jeweiligen Hersteller unterliegen dessen Copyright und werden separat gekennzeichnet. Sie wurden mir für den Bericht freundlicherweise genehmigt

Ultimate-Challenge

Das Jahr neigt sich dem Ende und da die Portokosten erhöht wurden, beende ich die Challenge vorzeitig. Von den Teilnehmern haben inzwischen einige keinen Blog mehr gehabt oder die Chellenge war nicht mehr zu finden. Deswegen habe ich diese gelöscht. Alle anderen die fleißig teilgenommen haben, gewinnen ein Buch das meinem Blog gerecht wird. Es wird ein Überraschungsbuch, denn ich gebe auch jedem Buch eine Chance und bestelle oft ganze Pakete. Damit es nicht total blöd ist, könnt ihr das Genre festlegen. 

Alle Gewinner, die mir per Kommentar (Ist nur für mich und wird danach gelöscht) bis zum 30.12. ein Genre samt Adresse nennen, die bekommen ihren Gewinn zugesendet.

MAREIKE: Gratuliere dir, du hast fleißig teilgenommen und darfst mir einen Genre-Wunsch mitteilen.

BACKMAUSI: Bei dir habe ich leider nichts gefunden, und somit tut es mir leid..


STEFFI: Auch hier habe ich sehr tolle Fortschritte gesehen und somit gratuliere ich dir herzlich. Such dir ein Gerne aus.


PATTY: Du hast zwar sehr wenig erledigt, aber auch das will ich belohnen. Such dir ein Genre aus.





R. L. Stine - Mord im Mai

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Sie sind eine typische Clique, haben Spaß und bereiten sich auf ihren Abschluss vor. Julie und ihre Freunde Vincent, Sandy, Taylor und Hillary sind genau diese Clique und für sie wird sich alles verändern. Es beginnt damit, dass ihr früherer Freund Al anfängt sie zu erpressen. Jeder hat ein kleines Geheimnis, das er von damals kennt. Julie raucht heimlich, Hillary hat bei einer Klausur geschummelt und Vincent hatte einen Strafzettel bekommen, den er seinen Eltern nicht sagen konnte. Am Anfang will Al nur etwas Geld, aber es kommt immer mehr hinzu. Hausaufgaben, das Auto und vieles mehr. Die Freunde sind mit ihren Nerven am Ende. Jeder hätte ihn schon mindestens einmal umbringen können, weil er ihnen schlimmen Ärger eingebrockt hat. Als Al dann wirklich ermordet wird, ist die Gruppe schockiert. Besonders Julie, die seine Leiche gefunden hat, kommt damit nicht klar. Die Situation verschlimmert sich, als Sandy ihnen beichtet, dass er Al umgebracht hat. Es sei zum Streit gekommen, er habe rot gesehen und es für sie alle getan. Er bitte sie niemanden etwas zu sagen und versucht sie an die Freundschaft zu erinnern. Die Zeit zeigt jedoch, dass niemand mit dem Wissen leben kann, und so fängt Sandy an sie unter Druck zu setzen. Die Angst ist ein täglicher Begleiter. Wird Sandy wieder ausrasten und vielleicht einen weiteren von ihnen umbringen? Hillary hat die Nase voll und will zur Polizei. Ein letztes Gespräch mit Sandy soll ihn aufwecken. Doch es eskaliert und Sandy stirbt. Hillary vertraut sich ebenfalls ihren Freunden an.. Ein neues tödliches Geheimnis, dass fatale Folgen für die Gruppe hat.

===Sarahs Meinung===
Was würdest du tun, wenn einer deiner besten Freunde dich beiseite nähme und dir sagte, dass er dir ein Geständnis machen muss? Was würdest du tun, wenn er dann damit herausrückte, dass er jemanden umgebracht hat? (Zitat S. 9)

Dies sind die ersten Zeilen aus dem Buch und sie stellen im Grund das Thema dar. Was würdest du tun, wenn... und wie weit reicht Freundschaft. Ein Thema, mit dem sich viele Jugendlichen befassen und deswegen in meinen Augen schon ein Pluspunkt für dieses Buch. Ich selbst gehöre zwar nicht zur eigentlichen Gruppe der Leser, da ich schon 29 bin, aber ich finde die Werke von Stine stets spannend und vor allen Dingen entspannend. Dieses Werk habe ich mir bei Ebay Kleinanzeigen zusammen mit anderen Werken gekauft. „Mord im Mai“ gehörte dabei zu den Büchern, die ich schon in meiner Jugend gelesen hatte. Eine schöne Erinnerung, die mir wieder gezeigt hat, dass Stines Bücher unvergesslich sind. Warum, ich konnte mich nach wenigen Zeilen wieder daran erinnern, wer der Täter ist.

Wie oben erwähnt, finde ich das Thema sehr wichtig für diese Altersklasse und denke, dass es daher auch gerne für den Deutschunterricht herangezogen wird. Schließlich bietet allein das Zitat genügend Diskussionsmaterial, spannenden Lesespaß und zahlreiche Fragen.

Kommen wir jedoch zum Inhalt. Der Einstieg in das Buch ist sehr gut gewählt. Die Fragen am Anfang beziehen den Leser sofort mit in die Handlung ein und sorgen für eine Bindung zu den Figuren. Diese sind alles typische Jugendliche. Da wäre die beliebte Schönheit, das hässliche Entlein, der stille Looser, das Mädchen von nebenan oder der Rüpel der Schule. Für jeden Geschmack ist also etwas dabei. Begleiten tut der Leser jedoch das Mädchen von nebenan. Aus Julies Sichtweise erfährt man alles, was passiert. Sie selbst wird genau wie ihre Freunde mit wenigen, aber ausdrucksstarken Worten beschrieben, sodass sofort ein klares Bild im Kopf entsteht.

Dafür sorgt schon der allseits bekannte Stil von Stine. Er ist leicht, modern, detailliert, und doch auf das Wesentliche beschränkt. So können sich junge Leser ein klares Bild machen, werden aber nicht mit unnötigen Informationen überflutet, und so überfordert. Für viele Leser ist genau das der Reiz, denn der Stil ist wirklich entspannend und fordert nicht viel Aufmerksamkeit.

Auch wenn nicht viel Aufmerksamkeit notwendig ist, sollte der Inhalt nicht einfach herunter gelesen werden. Schließlich will der Autor erreichen, dass man mit grübelt, wer der Täter ist, oder was wirklich passiert ist. Wer wie ich viele Werke aus seiner Feder gelesen hat, erkennt ein bestimmtes Muster. Viele falsche Fährten, zahlreiche Wendungen und überall Glatteis. Selbst wenn er sofort das Richtige andeuten würde, könnte sich niemand sicher sein, dass es stimmt. Bis zum Schluss kann also fleißig geraten werden, was nun die richtige Lösung ist. Als alter Hase durchschaut man Stine zwar schneller, aber glücklicherweise kann zumindest ich auch ab und an noch überrascht werden. Ich weiß, dass ich damals wusste, dass der Text zu offensichtlich ist und in eine andere Richtung führen wird, aber ich kann mich erinnern, dass ich es bis zum Schluss nicht wusste. Und genau deswegen merke ich mir solche Ausgänge immer genau. Selbst nach über zehn Jahren wusste ich genau noch wer es war. Nur die Gründe habe ich ausgeblendet.

Eins kann ich euch verraten. Langweilig ist die Geschichte mit Sicherheit nicht. Da hier extrem viele Wendungen eingebaut wurden, könnte es vielleicht etwas zu langatmig erscheinen und dadurch die Spannung mindern, aber langweilig empfand ich das Buch nie. Besonders der Schluss ist dem Autoren sehr gut gelungen, da es ein realistischer, packendes und logisches Ende ist. Wer Al nun umgebracht hat, werde ich nicht verraten, denn das sollt ihr ja selbst lesen.

Alles in allem ein faszinierendes Buch, das für die jüngere Generation jede Menge Spannung, Lehrgehalt und neue Blickwinkel bietet. Mir hat es sehr gut gefallen und bei Stine ist dies leider nicht gewährleistet, denn oft genug schweift er ins Übernatürliche ab, oder schafft keine richtige Stimmung aufzubauen. Ich kann es euch empfehlen.


Frohe Weihnachten

Wie jedes Jahr ist es am 24.12 soweit. Weihnachten hat uns erreicht. Der Einkaufsstress ist heute noch einmal groß, bevor es heute Abend oder morgen in aller Frühe leuchtende Augen gibt.

Während der Feiertage wird es auch hier ruhig, denn diese besinnlichen Tage möchte ich ganz meiner Familie widmen. Ab dem 27.12. geht es hier wieder weiter, mit tollen neuen Tests. Einige habe ich schon für euch vorbereitet, andere wie mein neuer Dyson Slim, den es zu Weihnachten gibt, folgt natürlich.

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Nun wünsche ich all meinen Lesern ein fröhliches Weihnachtsfest.  


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TattooForAWeek - Für alle, die sich nicht sicher sind


Tattoos sind schon eine Sache für sich. Millionen Menschen sind von ihnen fasziniert und genauso viele Menschen haben auch eins oder sogar mehrere. Bei mir ist das immer so eine Sache gewesen. Einerseits wollte ich eins, aber auf der anderen Seite habe ich stets meinen Vater gesehen, der sich früher auf See viele Tattoos hat stechen lassen, und nun bereut. Inzwischen sehen die Tattoos natürlich besser aus, aber sie sind eben für ewig. Deswegen hatte ich immer Angst, bis ich meinen Mann kennenlernte, der Tattoos liebt. Als ich ihn kennenlernte hatte er zwei Stück. Inzwischen müssten es über zehn sein. Mich hielt er jedoch immer für eine Person, die sich nicht dafür interessierte, bis ich eines Tages mutig ins Studio ging und mir meinen Delphin auf der Schulter stechen ließ. Inzwischen sind Augenbrauen und eine riesige Lilien-Ranke an der Seite dazu gekommen.



Fragen über Fragen

Ich habe mich getraut und es nicht bereut. Zahlreiche Menschen trauen sich jedoch nicht. Was sagt der Chef, wie reagieren Freunde, Kollegen und Familie? Steht mir so was überhaupt? Wie fühle ich mich mit einem Tattoo? Welches Motiv würde mir dauerhaft gefallen? Es sind Fragen, die man sich vorher beantworten sollte. Jugendsünden kann man zwar mit Glück umstechen lassen, aber nicht immer ist dies möglich. Und das viele Leute zweifeln, höre ich nicht nur oft als Reaktion auf die Tattoos von meinem Mann und mir, sondern sehe auch bei einem guten Freund meines Mannes. Er würde gerne, aber so wirklich traut er sich nicht.



TattooForAWeek – die Entscheidungshilfe

Eine kleine Entscheidungshilfe, aber auch für alle Tattoo-Fans, die sich nie trauen möchten, gibt es eine Seite, wo man sich Tattoos mit einer Lebensdauer von einer Woche bestellen kann. Ähnlich wie den Abzieh-Tattoos früher in der Bravo. Nur das die Motive hier 1000 Mal schöner und realistischer sind. Der Shop heißt übrigens TattooForAWeek. Von Glitzermotiven, über Blumen, Sterne, Fantasy-Motive bis zu Tribals, Totenköpfe, leuchtende Tattoos oder Promi-Tattoos gibt es alles, was das Herz begehrt. Sogar Schmuck, Tattoos nach Maß oder Kosmetische Tattoos für Lippen und Augenbrauen.



In den zahlreichen Kategorien kann nach Herzenslust gestöbert werden. Die Produktbeschreibungen beinhalten alle wichtigen Fakten, wie Produktfoto, Größe und Preis. Da ist es gar nicht so einfach sich zu entscheiden. Ich selbst habe über eine Stunde gesucht, bis ich mit meiner Auswahl zufrieden war. Der Shop ist dabei sehr übersichtlich, sodass das Stöbern auch Spaß bringt. Preislich gesehen gibt es Tattoos schon für unter einem Euro. Größere Exemplare liegen bei 4€ aufwärts. Alle Tattoos sind nicht giftig und somit 100% für Kinder geeignet. Auf Wunsch lassen sie sich schnell wieder entfernen.



Versand innerhalb Deutschlands

Der Mindestbestellwert liegt bei 5€. Die Versandkosten belaufen sich auf 1€, wobei ab 10€ dieser Euro entfällt. Verschickt wird mit der Deutschen Post.



Zahlungsarten

Paypal, MultiSafePay, Giropay, Direktüberweisung, Kreditkarten, Vorkasse



Sarah hats getestet

Wie erwähnt, habe ich mich schon getraut. Obwohl ich absolut empfindlich bin und nach dem letzten Tattoo, gestochen von einem bekannten Sardisten, der Frauen mit der Nadel gerne quält, eigentlich nie wieder eins wollte, bin ich schon am Überlegen, wenn ich sehe wie begeistert mein Mann von seiner aktuellen Tattoowiererin ist. Deswegen wollte ich mir einfach mal ein paar Inspirationen holen, wie man meine Blumenranke noch verbessern könnte, farblich aufpeppen oder für ein eventuelles nächstes Tattoo. Bestellt habe ich neben einigen Tattoos für mich, auch welche für meinen Sohn und besagten guten Freund. Gekostet hat mich diese Auswahl 20€.

Bestellt und drei Tage später waren sie bei mir im Briefkasten. Trotz Hinweis war der Briefumschlag leider geknickt, aber da die Postboten bei uns nicht mal die richtige Straße/Hausnummer finden oder große Briefe im Regen vor die Tür legen statt zu klingen, bin ich einiges gewohnt. Zum Glück war der Knick nur am Rand und die Tattoos unversehrt.



Das Anbringen

Als erstes solltet ihr die ideale Stelle finden. Schaut das Tattoo an, überlegt euch, wo ihr es später auch haben wollen würdet oder es gerne ausprobieren wollt. Die Haut wird vorab gereinigt und sollte fettfrei sein. Wenn möglich auch nicht behaart, aber wer sehr feines Haar hat, muss dies nicht unbedingt entfernen. Wobei die Stelle bei einem echten Tattoo meisten vorab rasiert wird, und ihr somit auch ein echtes Feeling bekommt. Folie entfernen, Tattoo auflegen und mit einem feuchten Tuch 30 Sekunden fest auf die Haut drücken. Nach dieser Zeit kurz an einer Ecke hochheben, nachsehen, ob es sich gelöst hat und ggf. noch einmal nachfeuchten, bevor das Papier entfernt wird. Danach sollte man noch rund eine Minute warten, bis es wirklich trocken ist, sonst könnte es einreißen. Erinnert mich total an die Tattoos früher in der Bravo.



Die Woche mit dem Tattoo

Da ich diese Tattoos früher schon ausprobiert hatte, wusste ich auch nach all den Jahren noch, wie es gut klappt. Die Test-Tattoos sind auch gut geworden. Eine Woche haben sie jedoch nicht gehalten. Es kommt hier sicherlich auf die Stelle drauf an, aber bei meinem Test muss ich sagen, dass sie meist 1-3 Tage gut gehalten haben. Reibender Stoff, lange Badewannen-Abenteuer sorgen eben dafür, dass sich dann doch Risse bilden oder sich eine kleine Stelle ablöst. Ich persönlich finde es nicht schlimm, denn das diese Art von Tattoos nicht wirklich eine Woche hält, war eigentlich vorab schon klar. Man hofft zwar, dass es eine andere Qualität ist, aber das ist eigentlich gar nicht machbar. Dafür sind es wirklich schöne Motive, die man in der Bravo und Co. gar nicht finden würde. Wer sich die Beschreibung durchliest, wird darüber auch informiert. TattooForAWeek sagt selbst, dass es abhänig vom Hauttyp, Reibung und Co ist und 2Tage-2Wochen halten kann. 4-8 Tage sei Durchschnitt. Bei dem Namen des Shops erwartet man aber eben diese Woche. Bei meinem Arm-Tattoo seht ihr, wie es bei mir nach 24 Stunden inklusive Sport und Badewanne aussah.



Anmerkungen und Hinweise

Wie ihr wisst, beschönige ich nichts, schließlich möchte ich auch faire, ehrliche Meinungen lesen, wenn ich mich informiere, und zusätzlich den Unternehmen auch kleine, kostenfreie Anregungen auf den Weg geben. Und hier ist mir persönlich eine Sache aufgefallen. Man sieht die Tattoos, stellt sich die Größe vor, vergleicht sie mit eigenen Größenvorstellungen, sieht die Zahlen, nimmt sie aber gar nicht so wahr. Dementsprechend war ich persönlich echt überrascht, wie klein sie teilweise waren. Selbst große Tattoos sind verhältnismäßig klein. Wer wirklich große haben, wie sie in echt sind, der muss welche nach Maß anfertigen. Ich finde es nicht schlimm, würde es aber schöner finden, wenn die Bilder Originalgröße hätten. Es ist dann leichter sich das alles vorzustellen. Man kann zwar nachmessen, aber das macht ja kaum einer. Zudem hätte ich persönlich eine normale Versandtasche für den Versand besser gefunden.



Sarahs Fazit

Ich finde, dass dies eine gute Möglichkeit bietet, sich ein echtes Tattoo besser auf der eigenen Haut vorzustellen. Es beantwortet stumme Fragen und sieht zudem absolut chic aus. Die Preise sind fair und auch die Versandkosten sind mehr als fair.
Und das ist mein erstes echtes Tattoo gewesen


*Damit alles korrekt ist. Das Produkt wurde mir kostenfrei und ohne Bedingungen zur Verfügung gestellt.