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Jim Slater - Der Junge aus dem All


===Buchdaten===
Autor: Jim Slater
Titel: Der Junge aus dem All
Verlag: Schneider
Erschienen: 1982
ISBN-10: 3505073202
Seiten: 109
Kosten: ab 2,50€

===Leseinformationen===
Genre: Sci Fi
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Kids ab 10
Lesedauer: 1 Tag

===Autor/in===
Jim Slater ist ein Autor, der schon zahlreiche Jugendbücher verfasst hat. Bevor er diese veröffentlicht, lässt er sie von einer Kids-Jury lesen, die bestimmt, ob sein Buch erscheint.

===Optischer Eindruck===
Optisch gefällt es mir sehr gut. Ein Junge, die Erde und einige Rakete treffen es auf dem Punkt.

===Zitierter Klappentext===
Alarmstufe 1! Die Malaganer bedrohen die Erde. Sie beherrschen die unheimliche Kunst, die Gedanken der Menschen zu beeinflussen und diese so zu ihren wehrlosen Sklaven zu machen. Nur Marcou, der Junge aus dem All, erkennt die Gefahr, denn er hat telepathische Fähigkeiten: Er weiß, was andere Wesen denken und fühlen. Wird er die Erde retten können? (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Marcou ist 14 Jahre alt, wenn er auf der Erde leben würde. Doch er ist ein Junge, der von Grundra kommt. Mit seinem Onkel reist er durch die Weiten des Alls. Als es zu einem Unfall kommt, sind sie auf Malaganer angewiesen. Die Tentakel-Rasse sind ihre Feinde, aber glücklichweise in der Nähe. Doch statt ihnen zu helfen, kommt es zu einem Kampf. Marcou kann in einer Rettungskapsel notlanden und wird von einem wissenschaftlichen Team auf der Erde in Empfang genommen. Er lernt die Sprache und freundet sich sogar mit den Kindern des Professors an. Auch wenn es schön ist, möchte er seine Eltern erreichen. Es wird immer dringender, als er merkt, dass die Malaganer die Erde angreifen. Sie nehmen den Geist eines Menschen in Besitz und versuchen so einen Angriff vorzubereiten. Marcou, der jedoch Gedanken lesen kann, versucht es mit Hilfe der Menschen zu verhindern...

===Sarahs Meinung===
Science Fiction ist nicht unbedingt meine Welt. Als ich es allerdings in einer Tüte bei unserem Altpapierbehälter sah, konnte ich nicht widerstehen. Ich liebe Bücher und vor allen Dingen Jugendbücher, sodass ich sie nicht verkommen lassen wollte. So ist das Buch bei mir gelandet und da ich zur Zeit nur wenig zum Lesen komme, habe ich mir das dünne Buch mit 109 Seiten gleich zu Gemüt geführt.

Jim Slater ist ein Autor, der normalerweise seine Werke vorab von Kindern lesen lässt, damit diese ihm helfen, ob das Buch gut ist. Hätte mich der Autor als Kind gefragt, hätte ich nein gesagt. Die gleiche Meinung habe ich auch jetzt. Warum, will ich euch nun näher bringen. Das Hauptproblem sind wohl die wenigen Seiten, denn es geht mir persönlich zu schnell. Gleich zu Beginn befindet man sich auf den Raumschiff und weiß im Grunde nichts über Gundra oder andere Planeten und Völker. Eine kleinere Einführung hätte hier sicherlich nicht geschadet. So kommt es zum Absturz und auch hier ist alles noch recht fremd. Man befindet sich plötzlich auf der Erde, weiß nicht zu welcher Zeit, noch genau wo. Eine grobe Richtung ist jedoch vorhanden, sodass man sich zumindest etwas zurecht findet. Statt wenigstens hier etwas mehr auszuholen, fügt sich alles oder weniger schnell und passend zusammen. So weiß jedes kleine Kind, dass Forscher anfangs eher anders reagieren würden, als so freundlich einer fremden Rasse gegenüberzutreten. Auch sonst passiert alles sehr schnell. Sie erforschen ihn, er lernt sie und ihre Sprache in kurzer Zeit kennen. Alles langweilt ihn schnell und genauso rasant ist plötzlich der Angriff der Malaganer da. Zwar erfährt man noch einiges über die Rasse und den Konflikt mit anderen Völkern, aber hier hätte ich mir doch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht. Auch bei einem Kinderbuch darf der Hintergrund nicht vergessen werden.

Obwohl es eben alles sehr schnell und abgehackt wirkt, ist es bildhaft und zeitlos geschrieben. Der Stil verführt zum Lesen und dank der kurzen Kapitel verlieren auch Kids nicht die Lust. Vom Stil her konnte mich der Autor ohne wenn und aber überzeugen. Aber in meinen Augen bringt dies nichts, wenn ich für mich sage: 100 Seiten mehr, wären besser gewesen, um den Konflikt und die Situation besser zu beschreiben.

Trotzdem schafft er es schön zu beschreiben, wie sich eine fremde Person in einer anderen Kultur einfügen kann. Es hilft Kindern, die umziehen mussten, und macht ihnen in meinen Augen Mut.

Alles in allem ein nettes Buch, das gutes Potential hat und mit ein paar mehr Hintergrundbeschreibungen, sogar mich als Science Fiction Gegner überzeugt hätte. So ist es leider nur Durchschnitt.

===Abschließendes Fazit===

Pro: Idee, Stil, Lehrgehalt
Contra: zu rasant
Empfehlung: 3 Sterne, Ja

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