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Martina Goch - Über die Grenzen

===Buchdaten===
Autor: Martina Goch
Titel: Über die Grenzen
Broschiert: 155 Seiten
Verlag: Giessen, Basel : Brunnen-Verlag, (1972)
ISBN-10: 3765502707
ISBN-13: 978-3765502705
Kosten: 0,01€

===Leseinformationen===
Genre: Religion
Niveau: leichte Kost
Leserschaft: Frauen
Lesedauer: 2 Tage

===Autor/in===
Leider habe ich nichts über die Autorin gefunden. Allerdings beruht der Roman auf wahren Begebenheiten und die eine Figur heißt ebenfalls Martina, also vermute ich, dass das Buch eine Art Biographie ist

===Optischer Eindruck===
Stacheldraht und eine Taube sind ein passendes Cover.

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Briefe. Martina und ihre Freundin Catrin haben sie über Jahre geschrieben. Während Martina mit ihrem Mann und ihrem Sohn in den Westen geflohen ist, versuchte Catrin im Osten glücklich zu werden. In ihren Briefen geht es um Liebe, Religion, Ängste und vieles mehr.

===Sarahs Meinung===
Biographien und das zu einem Thema, das mich indirekt betrifft, gefallen mir immer gut. In diesem Fall geht es eben um eine Frau, die mit ihrem Mann nach Westdeutschland flieht, und ihrer Freundin regelmäßig ihr Leid klagt. Da meine Mutter selbst noch recht früh mit ihrem Sohn aus der DDR geflohen ist, finde ich natürlich ein solches Thema sehr interessant.

Der Einstieg ist sehr gut gewählt. Eine kleine Geschichte, wie es plötzlich zu dem Lesen der alten Briefe kommt, sorgt für die richtige Stimmung. Die große Schrift sorgt für eine klare Abgrenzung zu den Briefen. Die Briefe selbst beginnen mit der Flucht und beinhalten die Gedanken, Ängste und Wünsche sowohl von Martina, als auch von Catrin. Es sind zwei völlig unterschiedliche Geschichten, die lediglich durch die Freundschaft verbunden sind. Während Martina sich sehr einsam fühlt, von ihrem Mann hintergangen wird, über Trennung nachdenkt, ja sich sogar selbst verliebt und mit einem weiteren Kind an ihren Mann gefesselt wird, ist Catrin mit ihren Theologie-Studenten absolut glücklich. Zu ihrem Glück fehlen ihr nur noch Kinder, aber es kommen nur Fehlgeburten.

Irgendwann wird es dann auf beiden Seiten sehr religiös. Während die normalen Briefe über die Flucht und die unterschiedlichen Werdegänge interessant sind, wird es einfach später langweilig. Es fehlt an Pepp und geht nur um Religion und die Möglichkeiten damit sein Leben positiv zu verändern. Man muss eben religiös sein, dann bringt das Buch sicherlich Freude.. Mir persönlich fehlte jedoch das gewisse Etwas.

Alles in allem ein nettes Buch, aber eben weder spannend, noch ein bewegendes Schicksal. Hätte ich das Buch nicht geschenkt bekommen, hätte ich es mir nie geholt.

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