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R. L. Stine - Zugeschneit

===Buchdaten===
Autor: R. L. Stine
Titel: Zugeschneit
Verlag: Loewe Verlag (2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785531028
ISBN-13: 978-3785531020
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Seiten: 159
Kosten: 0,01
Serie: Fear Street

===Leseinformationen===
Genre: Jugendthriller
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Kids ab 12
Lesedauer: 1 TagGenre:

===Autor/in===
Robert Lawrence Stine, 1943 geboren, entdeckte bereits mit neun Jahren seine Liebe zum Schreiben. Seit 1965 lebt er in New York City, wo er zunächst als Lektor tätig wurde. Seine ersten Bücher waren im Bereich Humor angesiedelt. Seit 1986 hat sich R. L. Stine, jedoch ganz den Gruselgeschichten verschrieben. 1992 kam für ihn mit der Kindergruselserie "Gänsehaut" der ganz große und weltweite Erfolg. Die Zeitung USA Today hat 1999 ermittelt, dass er der erfolgreichste Kinderbuchautor aller Zeiten ist. (Quelle: Amazon)

===Optischer Eindruck===
Das Cover ist schlicht und eher normal. Eine Hütte, fallender Schnee wohin das Auge reicht und ein Brief mit roter Schrift. Ohne den Klappentext kein Buch, das mich angesprochen hätte.

===Zitierter Klappentext===
So ein Mist! Ski fahren geht nicht. Bei dem Schneesturm kann man nur mit Gesellschaftsspielen die Zeit totschlagen. Aber April und ihre Freunde gehen sich in der engen Skihütte ganz schön auf die Nerven. Besonders Dara treibt es mal wieder ziemlich bunt. Am nächsten Morgen ist sie plötzlich verschwunden. Und während ihre Freunde sie verzweifelt suchen, fällt unaufhörlich der Schnee... (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
April wird von Dara eingeladen mit ihrer Familie zum Skifahren in die Berge zu fahren. Zusätzlich darf sie ihre besten Freunde mitbringen. Ken und Jenny sind seit Jahren ein Paar und froh über ein paar schöne Tage. Mit von der Partie ist der stille Josh, mit dem Dara vor einiger Zeit zusammen war. Für die Freunde ist er jedoch ein Fremder, denn Dara ist erst vor kurzem an ihre Schule gekommen und daher auch noch nicht lange in der Clique. In der Skihütte angekommen, müssen sie feststellen, dass nicht nur die Eltern ferngeblieben sind, sondern auch noch unerwartete Gäste vor Ort sind. Tony und seine Freundin haben sich ebenfalls die Hütte an diesem Wochenende ausgesucht. Seine und Daras Eltern wechseln sich immer ab, und eigentlich hätte er gar nicht da sein dürfen. Trotzdem versuchen sie das Beste aus der Situation zu machen. Da noch nicht viel Schnee gefallen ist, wollen sie sich mit „Wahrheit oder Pflicht“ die Zeit vertreiben. Dabei bekommt April eine Frage gestellt, die alles verändert. „Welches Geheimnis hättest du am Liebsten nie erfahren.“ - In ihrem Fall ist es ein Geheimnis, dass sogar ein Doppeltes ist... Sie deutet zwar nur etwas an, aber das reicht aus, um eine Welle von tödlichen Ereignissen loszutreten. Es beginnt mit Daras verschwinden. Anfangs glauben alle noch an eine Versöhnung zwischen Josh und Dara, doch als Daras Leiche gefunden wird, gehen alle davon aus, dass Josh dahinter steckt, doch er behauptet steif und fest, dass er es nicht wahr. Und dann erkennt April die Wahrheit..


===Sarahs Meinung===
Auch wenn ich eigentlich nicht mehr zur Zielgruppe, 12-16 Jahre gehöre, lese ich noch immer gerne Bücher des Autors. Sie sind zwar immer alle ähnlich, da man bis zum Ende auf eine falsche Spur gelenkt wird, um dann ein überraschendes Ende zu nehmen, aber wenn man diesen Trick durchschaut hat, achtet man mehr auf den Inhalt und kennt das Ende schon vorab. Trotzdem hat mich das nie groß gestört. Da diese triviale und doch lehrreiche Art von Lektüre immer wieder für Unterhaltung sorgt, habe ich mir einen ganzen Karton bei Ebay Kleinanzeigen gekauft. Darunter war eben auch dieses Exemplar. Es weckt alte Erinnerungen, denn es handelt sich um das erste Fear Street Werk, welches ich gelesen habe. Damals war ich so begeistert, dass ich seitdem Fan bin. Über 10 Jahre ist das Ganze nun schon her.

Der Einstieg in das Buch beginnt recht verwirrend. Eine Gruppe von Teenagern fährt los, ein Unbekannter ist dabei und die Hauptperson ist gar nicht anwesend. Zwar werden die Figuren nach und nach vorgestellt, und auch April in der Ich-Perspektive kommt nicht zu kurz. Wobei es schon auffällt, dass ihre Charakteren-Beschreibung blasser gestaltet ist, als der anderen Figuren.

Angekommen wurde ich sofort mit einigen netten Personen vertraut gemacht, die der Autor bewusst so beschreibt, dass man weiß, hier könnte später ein Verdächtiger sein. Durch das Spiel Wahrheit oder Pflicht wird es dann so richtig interessant. Es ist nicht nur ein beliebtes Spiel bei Teeangern, sondern bietet viel Potential. Stine nutzt dieses, um sich mit düsteren Geheimnissen zu befassen. Geheimnisse haben schon die Kleinsten, und einige davon sind nicht gerade harmlos. Stine versucht mit seiner Geschichte aufzuzeigen, dass solche Geheimnisse nicht immer gut sind. Es kann leicht passieren, dass extrem schlimme Geheimnisse dazu führen, dass die Person daran zerbricht oder dadurch nur noch mehr Schaden entsteht. Die dargestellten Folgen sind in diesem Fall schon sehr krass, aber sie nur solche Extrembeispiele wecken Jugendliche auf.

Durch die tote Person ist es natürlich auch sehr spannend. Man möchte schließlich die Hintergründe wissen und fiebert mich. Ich persönlich habe schon unzählige Werke dieser Reihe gelesen, und wusste recht schnell, worauf der Autor hinaus möchte. Allerdings versucht er neue Leser immer gerne mit zahlreichen Wirrungen aufs Glatteis zu führen. Manchmal gelingt es ihm auch bei mir altem Hasen noch. Mag sein, dass dies hier nicht der Fall war, weil ich das Buch kannte und mich schon recht früh erinnerte, aber es kann auch sein, dass ich es auch nur wieder wusste, weil der Autor zu offensichtlich geschrieben hat.Trotzdem war es nie langweilig.

Der Lehrgehalt des Buches ist hier zwar noch nicht so dominant, wie in anderen Werken, weswegen es auch nicht unbedingt was für den Unterricht ist, aber es ist unterhaltsam.

Es ist eigentlich ein schönes Buch, aber die Übersetzung ist teilweise, wie von einem Computer. Man liest und bleibt plötzlich hängen, weil der Satz total komisch klingt. Er ist zwar korrekt, aber man hat das Gefühl, dass er direkt übersetzt wurde. An anderen Stellen kommt sogar zweimal hat in einem Satz vor, schaut euch hierfür S. 36 mal genauer an, und man merkt, dass hier arge Deutschschwierigkeiten vorhanden sind. Dementsprechend ist es eher etwas für Lehrer mit einem Rotstift...

Trotzdem ist es ein nettes Buch, dass ich auf Grund seiner Spannung empfehlen kann.

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