Anton Schulte - Familie Gutermut

===Buchdaten===
Autor: Anton Schulte
Titel: Familie Gutermut
Verlag: Telos
Erschienen: 1973
ISBN-10: 3870670622
Seiten: 78
Kosten: 0,01
Serie: Gutermut Familie

===Leseinformationen===
Genre: Familiengeschichten
Niveau: leicht
Leserschaft: ab 5
Lesedauer: 1 Tag

===Autor/in===
Antonius Bernhard Schulte (* 20. August 1925 in Bottrop; † 26. Dezember 2010 in Hemer, Nordrhein-Westfalen) war ein deutscher Evangelist. Er war der Gründer des Missionswerks Neues Leben, aus dem zwischenzeitlich viele selbständige Werke hervorgegangen sind. (Quelle: Wikipedia)

===Optischer Eindruck===
Ein gezeichnetes Haus mit vier Fenster. Aus jedem guckt ein Familienmitglied. Passend, fröhlich, herzlich und kindgerecht.

===Zitierter Klappentext===
Christliche Eltern kochen ihre Mahlzeiten genau so wie alle anderen, mit Wasser. Auch in einer christlichen Familie gibt es Schwierigkeiten. Weder Eltern noch Kinder sind perfekt. Die Familie Gutermut bildet da keine Ausnahme. Die Kinder sind lebendige Rangen und die Eltern auch nicht gerade aus einem christlichen Familienmagazin ausgeschnitten. (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Familie Gutermut besteht aus einer strengen, aber gerechten Mutter, einem waschechten Vater und den beiden Kindern Elke und Heinz. Beide sind wie Kinder nun mal so sind. Frech, eigensinnig und haben noch eine Menge zu lernen. In insgesamt 19 Geschichten lernen die zwei viel über das Leben, Gott und die wahre Bedeutung von Sprichwörtern. Zum Beispiel spritzt Heinz seine Schwester mit nassen Fingern nass. Sie rächt sich mit kalten Kaffee. Heinz nimmt den Wasserhahn zu Hilfe. Elke den Eimer, sodass Heinz nur noch der Gartenschlauch braucht. An Hand dieser Geschichte wird das Sprichwort „Wie du mir, so ich dir“ kindgerecht erklärt. In einer anderen Geschichte geht es um die Angst vor einer Mathearbeit, und in einer anderen um das Naschen von Dingen, die man gar nicht darf.

===Sarahs Meinung===
Das vorliegende Buch hat schon einige Jahre auf den Buckel und ist mir nur dank einer netten Nachbarin in die Finger gekommen, die die Bücher ausgesetzt hat. Kurze Geschichten mit Bildern eignen sich sehr gut zum Vorlesen, sodass ich das Buch kurzer Hand mitgenommen habe.

Ich finde solche Bücher immer sehr schön, da sie sehr lehrreich umgesetzt sind. Wie man oben an meiner Inhaltsangabe merkt, ist das Buch auf wichtige Themen ausgelegt, die Kinder früher oder später lernen müssen. Dabei sind die Geschichten aus dem Leben gegriffen. Die oben genannte Wasserschlacht kommt mir sehr bekannt vor. Und in dem Alter sieht man noch nicht, dass jede Rache mit einer schlimmeren Rache der gegnerischen Seite endet. In diesem Fall muss man einfach mal den Ärger herunter schlucken und der Klügere sein. Es sind viele schöne Geschichten, die sich zum Vorlesen eignen, aber auch im Schulunterricht trotz des Alters als Vorlage für Diskussionen verwendet werden können. Allerdings ist die Familie Gutermut sehr religiös. Und hier ist das Problem. Laut dem Klappentext soll das Buch darum gehen, aufzuzeigen, dass auch christliche Familien mit alltäglichen Problemen zu kämpfen haben. Allerdings sind manche Probleme oder Gespräche nicht so alltäglich. Zum Beispiel möchte Elke lieber aus dem Märchenbuch vorgelesen bekommen, statt aus der Bibel. Ihr wird nun erklärt, dass auch das Herz Nahrung braucht und dies nur über die Bibel möglich ist. Gerade Familien, die nicht religiös sind, werden sich nicht gerade freuen, solche Geschichten im Buch zu finden. Die Geschichten mit einem normalen Lehrgehalt sind echt klasse, aber die rein christlichen Geschichten, hätten gerne weggelassen werden können. Ich habe nichts gegen solche Geschichten, aber der Klappentext wird so manche Familie in die Irre führen, und nicht jeder mag eben religiöse Themen.

Wer damit kein Problem hat, wir auf alle Fälle Geschichten vorfinden, die rund 2-5 Seiten lang sind und mit Zeichnungen untermalt sind, sodass jüngere Kinder sich die Situation noch besser vorstellen kann. Die Schrift ist groß und die Sätze sehr einfach. Selbst junge Kinder werden kein Problem haben, den Sinn zu verstehen. Der Stil selbst ist zeitlos, kindgerecht und einfach. Dabei entsteht trotzdem ein klares Bild vorm inneren Auge ohne zu viele Worte zu verschwenden.

Das Buch ist schnell gelesen und ich muss sagen, dass mein einjähriger richtig brav zu hört und die Geschichten mag. Bei anderen Geschichten läuft er inzwischen weg, wenn sie ihn nicht gefallen.

Alles in allem ein schönes Buch. Allerdings muss ich sagen, dass ich einen zusammenhängenden Text erwartet. Ich war echt überrascht, als wirklich jedes Kapitel eine ganz andere Geschichte beinhaltete.Trotzdem empfand ich rund 75% wirklich lehrreich. Die anderen 25% sind mir persönlich zu religiös.

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