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Simon R. Green - Der Spion der mich jagte

===Buchdaten===
Autor: Simon R. Green
Titel: Der Spion der mich jagte
Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (27. November 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404206320
ISBN-13: 978-3404206322
Originaltitel: The Spy Who Haunted Me
Kosten: 8,99
Serie: Drobb

===Leseinformationen===
Genre: Fantasy
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: jedermann
Lesedauer: 5 Tage

===Autor/in===
Simon R. Green ist einer der erfolgreichsten britischen Autoren im Bereich Fantasy- und Science-Fiction und ist New-York-Times-Bestsellerautor. Bekannt ist er u. a. durch die Buchfassung zum Kevin-Costner-Filme Robin Hood. Green arbeitet auch fürs Fernsehen, schreibt Theaterstücke und tritt als Schauspieler auf. (Quelle: Amazon)

===Optischer Eindruck===
Ja, das Cover gefällt mir und es war der Grund, warum ich das Buch erworben habe. Die beiden magischen Wesen, das leuchtende Blau und die gelbe Schrift hatten es mir auf den ersten Blick angetan.

===Vorgeschichte===
Da ich mit dem dritten Band angefangen habe und die ersten Bände nicht kenne, außer vom Klappentext und Rezensionen her, müsst ihr hier leider mit einem kopierten Klappentext vorlieb nehmen.

Band 2 – Krieg der Wächter:
Mein Name ist Bond. Shaman Bond. Na ja, eigentlich stimmt das nicht ganz. Ich heiße Drood. Eddie Drood. Einer der großen und mächtigen Droods. Ihr wisst schon - die Droods? Die harten, höllisch gut aussehenden Kämpfer, die es mit den Monstern der Welt aufnehmen, damit ihr unbeschwert leben könnt. Wir Droods sind die einzigen, die zwischen denen und euch stehen. Wir sind die letzte Hoffnung der Welt. Dummerweise traue ich nicht mal meiner eigenen Familie. Denn wenn ich eines weiß: Vertraue dem Falschen, und alles geht den Bach runter. Und wie es aussieht, steht mir das kurz bevor. (Quelle: Klappentext von Amazon)

Band 1 – Wächter der Menscheit:
Wisst ihr was? Es ist alles wahr. Alles, wovor ihr euch immer gefürchtet habt, angefangen bei Verschwörungstheorien bis hin zu Monstern unter dem Bett und Geistern und Ghoulen. Der einzige Grund, warum sie noch nicht die Welt beherrschen, ist, dass meine Familie schon immer da war und sich ihnen in den Weg gestellt hat. Wir bewachen die Tür, bewahren euch vor dem bösen Wolf, und dabei kennt ihr noch nicht mal unsere Namen. Mein Name ist Bond. Shaman Bond. Na ja. Eigentlich ist das nur mein Deckname. Wenn du ständig mit den Geschöpfen der Nacht zu tun hast, kannst du jedes Bisschen Humor gut brauchen. Mein echter Name lautet Eddie Drood. Und ich habe die Lizenz, dem Übernatürlichen in den Arsch zu treten. Ich habe meinen Job immer geliebt. Bis er mir eines Tages um die Ohren flog …(Quelle: Klappentext von Amazon)

===Zitierter Klappentext===
Mein Name ist Eddie Drood. Ich bin Dämonenjäger. Meine Famile betreibt dieses Geschäft schon ewig. Wir sind nicht besonders beliebt. Schon gar nicht bei Dämonen. Doch jetzt haben wir ein anderes Problem. Ich soll an einem Wettstreit teilnehmen. Sechs Agenten müssen gegeneinander antreten, bis nur einer übrig bleibt. Der Sieger erhält das gesamte Wissen des todkranken Agenten Alex King. Ich muss unbedingt gewinnen. Denn in meiner Familie ist ein Verräter. Und King kennt seine Identität (Quelle: Klappentext)

===Leseprobe===
http://www.amazon.de/Der-Spion-mich-jagte-Roman/dp/3404206320/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1356779220&sr=8-1

===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Nachdem Drobb, besser bekannt als Shaman Bond, die Erde mit Hilfe seiner Familie vor der Zerstörung gerettet hat, kann er sich jedoch nur kurz ausruhen. Der Grund dafür ist der bevorstehende Tod des Autonomen Agenten. Dieser möchte seine Geheimnisse und sein Wissen an einen würdigen Nachfolger weitergeben, bevor diese mit ihm für immer ausgelöscht sind. Hierzu soll ein Wettstreit zwischen 6 der besten Agenten durchgeführt werden. Nur so kann der Autonome Agent, Alex King, erkennen, wer wirklich würdig ist, sein Wissen zu erfahren. Zu diesen 6 Elite-Agenten zählt auch Eddi Drobb. Für Eddi ist es nicht nur eine Frage der Ehre, sondern eine Chance zu erfahren, wer in der Familie Drobb der vermeintliche Verräter ist. Insgesamt fünf spezielle Aufgaben müssen die 6 Bewerber erledigen. Es sind geheimnisvolle Aufgaben, wie zum Beispiel die Geschichte rund um Loch Ness oder Mr. Hyde. Um die Aufgaben zu meistern, müssen sie kooperieren und sich gegenseitig helfen, doch am Ende wird nur einer übrig bleiben. Genauer gesagt nur einer wird am Ende überhaupt noch Leben. Da ist es gar nicht so leicht sich zu vertrauen, und die Gruppe hat auch intern eine Aufgabe nach der anderen zu meistern. Gelingt es Eddie den Verräter zu entlarven und somit auch das Wissen von Alex King zu erlangen?

===Sarahs Meinung===
Ich habe das Buch gesehen, mich in das Cover verliebt und meine letzten Punkte bei der Lesejury in dieses Buch investiert. Schließlich klang der Inhalt genauso vielversprechend. Bücher dieses Genres habe ich früher bevorzugt gelesen, und bevorzuge nun eigentlich realistischere Werke. Mit gewissen Pausen zwischendurch liebe ich dennoch Werke, die mit magischen Wesen zu tun haben. Dementsprechend stand das Buch nun schon einige Tage bei mir im Schrank, bevor ich mich ans Lesen gemacht habe.

Schon nach wenigen Seiten habe ich bemerkt, dass es sich um eine Serie handelt. Da ich die vorherigen Werke nicht kannte, habe ich das Buch erst einmal pausiert und mich bezüglich der Vorgeschichte informiert. Bei einem Krimi oder Thriller finde ich es nicht so schlimm, wenn ich diese nicht kenne, da der Fall neu ist und sich nur die Figuren etwas weiterentwickelt haben. Bei Fantasy sehe ich es meist etwas anders, sodass ich nicht blind anfangen wollte. Nach Amazon und einigen Blogger-Rezensionen war ich auf den aktuellsten Stand und meine Vorfreude war enorm groß.

Trotzdem empfand ich den Einstieg als unendlich schwer. Obwohl ich die Geschichte ja grob kannte und mit den Figuren namentlich vertraut war, kam ich einfach nicht hinein. Die Figuren waren mir fremd, ich hatte Probleme mir die Namen, Rassenzugehörigkeit und ähnliches merken zu können. Ich muss zugeben, dass ich das Buch mehrfach angefangen habe, weil ich einfach keinen Zugang fand. Beim letzten Anlauf hat es dann geklappt, dass ich ab Seite 50 endlich den Draht zu der Geschichte gefunden habe.

Die Geschichte finde ich eigentlich sehr spannend. Spione, die Aufgaben erfüllen müssen, um als Sieger hervorzugehen. Das sollte auch mal bei James Bond umgesetzt werden. Wo ich den Namen schon erwähne, das Buch ist zwar nicht geschüttelt, aber nicht nur der Name,Titel, sondern auch sonst erinnert vieles an James Bond. Ich für meinen Teil fand diese Idee einfach klasse, denn abgesehen von der aktuellen Besetzung liebe ich diese Figur und habe auch schon Bücher dieser Reihe gelesen.
Die Aufgaben sind auch nicht von schlechten Eltern. Ich finde es cool den Geheimnissen so auf den Grund zu gehen. Man zittert richtig mit den Figuren, kommt jedoch irgendwann an den Punkt, wo man merkt, dass diese Aufgaben und deren Erfüllung einfach mehr zu bieten gehabt hätten. Sie sind nicht langweilig und werden auch gut beschrieben. Nur in meinen Augen hätten sie einfach noch mehr Potential für zusätzliche Spannung geboten. Durch den lebendigen, flotten und leicht jugendlichen Stil lässt sich die Geschichte auch weiterhin gut verfolgen, sodass dieser Kritikpunkt wie oben erwähnt erst mit der Zeit deutlich wird und auch nicht wirklich stört.

Was mir jedoch negativ auffällt ist das Augenmerk, dass nur auf Eddie gerichtet wurde. Ich kenne durch den Quereinstieg die Familie nur in groben Zügen und hätte mich durchaus gewünscht, wenn diese auch in diesem Band präsent gewesen wäre. Schließlich geht es ja um das Geheimnis rund um einen internen Verräter, da sollte die Familie eine größere Rolle übernehmen. Mag aber auch sein, dass mir Wissen fehlt, dass in anderen Bänden schon mehr angesprochen wurde. Ich fühlte mich teilweise außen vor. Dementsprechend kann ich sagen, dass ich persönlich nicht empfehlen kann, die Geschichte als Anfang zu nutzen. Es ist sinnvoller die Abenteuer bei Band 1 zu beginnen.

Trotzdem empfinde ich das Buch nicht als „blöd“, sondern sage einfach mal, dass ich diesen Band als humorvoll, temperamentvoll und spannend empfinde. Zahlreiche kleine Streitereien, Kämpfe und Auseinandersetzungen tragen zu einem gewissen Tempo bei, dass die Seiten an sich vorbeifliegen lässt. Trotzdem war ich am Ende froh, es endlich hinter mir zu haben. Es gibt zahlreiche Serien, wo ich dann spontan auch weitere Teile kaufe, einfach, weil sie mir so gut gefallen, und ich die Anfänge auch wissen muss. Dieses Buch ist sicherlich unterhaltsam, aber für mich hat es keinen Kultfaktor oder eine Sucht ausgelöst. Ich habe nicht mal das Bedürfnis den nächsten Band, inzwischen gibt es schon 5 Stück, zu lesen.

Kommen wir zum Schluss. Dieser hat mir gefallen, weil er schlüssig und abgeschlossen war, aber eben noch genügend Spielraum für weitere Werke geboten hat. So konnte der Autor zumindest seine Fans an ein nächstes Werk binden. Im Buch selbst nicht auch ein paar Schlüsse eingebaut. Jede Aufgabe hat schließlich eine Auflösung und die fand ich hingegen nicht so gut, einfach weil sie sehr abgehackt und abrupt wirkten. Manchmal hatte ich das Gefühl es müsse noch mehr kommen und plötzlich war da der „Schluss“, ganz nach dem Motto: Ach ja, jede Aufgabe hat ja nur so und so viele Seiten. Manche mögen es rasant und knackig nennen, mir persönlich ist es zu oft zu abrupt.

Alles in allem also ein nettes, unterhaltsames Buch, dass vielleicht von Beginn an deutlich mehr fesselt, als wenn man wie ich diesen vorliegenden dritten Band als ersten wählt. Nichtsdestotrotz kann man das Buch gut lesen, und darauf kommt es ja auch an. Wer aber auf extrem guten, schwarzen Humor steht, sollte es mal ausprobieren.

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