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Angsttraum / Lisa Tuttle

'''Buchdaten'''
Autor: Lisa Tuttle
Titel: Angsttraum
Broschiert: 309 Seiten
Verlag: Goldmann Wilhelm GmbH (1993)
ISBN-10: 3442081181
ISBN-13: 978-3442081189
Kosten: 0,01€ Gebraucht
Serie: -

'''Leseinformationen'''
Genre: Horror
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Erwachsene
Lesedauer: 3 Tage


'''Autor/in'''
Lisa Tuttle, geboren 1952, ist eine aus Texas stammende Fantasy-, Science-Fiction-, Horror- und Jugendbuchautorin. Sie lebt seit 1980 in Großbritannien und war von 1981-1987 mit ihrem Kollegen Christopher Priest („The Prestige“) verheiratet. (Piper-Fantasy Quelle)

'''Optischer Eindruck'''
Eine Frau, die auf mich eher unsympathisch wirkt, und ein leuchtender Titel, können nicht überzeugen. Hätte ich nicht den Klappentext nicht durch Zufall gelesen, dann hätte ich das Buch nie haben wollen.

'''Zitierter Klappentext'''
Aus irgendeinem Grund wacht man auf, wenn man im Traum seinen eigenen Namen sagt. Aber Clares Problem besteht darin, dass ihr der Name partout nicht einfallen will. Immer wieder hat sie Blackouts, und auf einmal trifft sie Leute, die schon lange tot sind. Während die reale Welt zunehmend vor ihren Augen verschwimmt, schnürt ihr die Angst unerbittlich die Kehle zu – sie weiß. Dass sie zum Wahnsinn verurteilt ist, wenn sie es nicht schafft, zurück in die Wirklichkeit zu gelangen. (Quelle: Klappentext)

'''Leseprobe'''
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Nach dem Lesen===

'''Sarahs eigene Inhaltsangabe'''
Lucy Clare Beckett ist 33 Jahre alt, wohnt in einem Vorort von New York. Nachdem sie ihren zukünftigen Mann Barry getrennt hat, und dieser eine andere Frau geheiratet hat, setzt Claire auf Affären, die sie jedoch nicht glücklich machen. Das alles ändert sich, als sie Paul kennenlernt. Obwohl er überhaupt nicht ihr Typ ist, nimmt sie ihn mit ins Bett, schließlich will er eine Familie gründen, und das ist es, was sie doch eigentlich auch will. Doch statt glücklich zu erwachen, ist sie schockiert und muss feststellen, dass sie zum ersten Mal seit Jahren von ihrem Bruder geträumt hat. Dieser ist verstorben, weil sie sich nicht um ihn gekümmert hatte, als er es dringend brauchte. Stattdessen war sie mit ihrem Freund Tom Essen gegangen und er ist seiner Diabetes erlegen. Dieses Erlebnis hat alles verändert. Sie konnte danach nie wieder Gefühle zu lassen und hat sich in ihre Arbeit als Steuerberaterin gestürzt. Mit dem Traum von ihrem Bruder beginnt sich jedoch ihr Leben zu verändern. Immer wieder überfallen sie Blackouts in denen sie Dinge träumt, die gar nicht real sind. In dem einen Traum hat sie Barry geheiratet, ihr Bruder lebt noch und hat eine Linda geheiratet. Als sie diesen Träumen nachjagt, erkennt sie, dass die Häuser und alles existiert. In ihrer Verzweiflung klammert sie sich daran und redet sich ein, dass es Parallelwelten gibt. Jede Entscheidung bleibt nicht so, wie sie gefällt wurde, sondern dann spaltet sich das Universum. In einer Parallelwelt wird dann die andere Entscheidung weitergelebt. So schlüpft sie regelmäßig in eine andere Welt und kann nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden.

'''Sarahs Meinung'''
Es gibt Bücher, die sieht man, und möchte man unbedingt lesen. So erging es mir bei diesem Buch. Ich habe es im Regal unseres Hifi-Ladens gesehen, und während mein Mann sich beraten ließ, habe ich mir die Bücher genauer angesehen. Der Klappentext versprach soviel Spannung, dass ich kurzer Hand fragte, ob ich das Buch kaufen könne. Ich durfte es so haben, und war natürlich total happy. Allerdings gibt es auch Bücher, die diese Erwartung, die man an sie hat, nicht mal im Ansatz erfüllen. Leider trifft dies auch auf dieses Buch zu. Es war ein Kampf das Buch nach 100 Seiten nicht einfach abzubrechen.

Ein Horrorbuch heißt für mich, dass ich mich fürchten muss. Schrecken, Verstörung und eben Angst. Ich liebe Horrorbücher und habe auch schon sehr viele gelesen. Diese Idee von Parallelwelten bietet sicherlich eine Menge Potential.

Viele Menschen haben sich schon mal gefragt, wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie sich anders entschieden hätten. Dieser Roman setzt genau hier an, und die Idee, dass man alle Versionen seines Lebens durchlebt, ist sehr schön.

Anfangs lernt man Clare, die sich früher Lucy schimpfte, kennen. Im Klappentext wurden zahlreiche Affären genannt, und beim Einstieg ist sie verwirrt, weil sie einfach mit einem fremden Mann im Bett gelandet ist. Damit wird deutlich, wie auch der Rest des Buches ist. Verwirrend. Clare ist eine Person, die mit ihrem Leben völlig unzufrieden ist, und viele Entscheidungen wohl im Unterbewusstsein bereut. Dementsprechend glaubt sie an die Parallelwelten. Die Art und Weise, wie diese eingeführt werden, sind jedoch auch alles andere als schön. Angeblich hat sie Blackouts, die jedoch in der gleichen Schrift, ohne Absatz sind, sodass es schwer fällt, zu erkennen, in welcher Welt sie sich gerade befindet. Zudem sind die Sprünge alles andere als relevant. Sie bringen die Geschichte einfach nicht voran und stattdessen wird sich regelmäßig einfach gefragt, wo befinde ich mich. Realität oder Traum.

In meinen Augen tritt die Geschichte auf der Stelle. Einfach weil die Verbindung fehlt, und man sich immer fragt, worauf die Autorin mit ihrer Figur hinaus will. Man lernt viele verschiedene Clares kennen und das macht das ganze so kompliziert, weil man die wirkliche Hauptfigur in der Realität nie wirklich kennenlernt. Zudem ist der Stil alles andere als angenehm. Zum Beispiel gibt es Wiederholungen, die einfach nerven. Kleines Beispiel: Sophie wohnt in einem kleinen Vorort rund 50 Meilen entfernt. Einige Seiten später wird diese Info wieder eingeworfen. Und so ist es oftmals.

Nach 100 Seiten wusste ich noch immer nicht worauf die Autorin hinaus will, fühlte mich weder schockiert, noch war irgendwie verängstigt. Im Gegenteil ich war verwirrt und gelangweilt. An dieser Stelle hätte ich am Liebsten schon abgebrochen, habe es aber, wegen der Frage, wie es ausgeht, weitergelesen. Wer ähnlich wie ich denkt, dem sei gesagt: Ihr könnt es lassen. Es passiert nichts wichtiges und auch das Erwachen in der Psychiatrie ist nur ein Nebengewicht. Als das Buch endlich in einer dieser Welten endet, war ich heilfroh.

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