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Britta reitet in den Sommer / Lisbeth Pahnke

Quelle: Jugendbuchshop.de
Bei diesem Buch war ich schon von Anfang an skeptisch. Schneiderbuch für Mächen... Das hat mich zu 90% schon in Kindertagen nicht überzeugt. Meistens waren die Bücher einfach nur gähnend langweilig. Ausnahmen bestätigen die Regel, und so habe ich das Buch mitgenommen, als ich es es in einem Karton mit alten Büchern neben einem Papiercontainer fand.

'''Buchdaten'''
Autor: Lisbeth Pahnke
Titel: Britta reitet in den Sommer

Gebundene Ausgabe: 117 Seiten
Verlag: Egmont Schneiderbuch (November 1996)
ISBN-10: 3505077674
ISBN-13: 978-3505077678
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Kosten: 0,01€ gebraucht
Serie: Britta

'''Leseinformationen'''
Genre: Kinderbuch Pferdebuch
Niveau: trvial
Leserschaft: Mädchen ab 10
Lesedauer: 1 Tag

'''Autor/in'''
Lisbeth Pahnke, verheiratete Airosto, wurde 1945 geboren und ist eine schwedische Kinder- und Jugendbuchautorin. 1964 reicht sie bei einem Schreibwettbewerb ihr Manuskript ein, dass auch sofort angenommen wird, sofern sie bereit ist es zu kürzen. Zwei Jahre später erscheint das Buch und so beginnt die Reihe rund um „Britta“.

'''Optischer Eindruck'''
Ein Pferd, ein Mädchen und verschiedene Hindernisse passen perfekt zu dem Buch. Ein anderes Cover hätte ich mir nicht gewünscht. Es ist liebevoll mit vielen Details gezeichnet. Das neue Cover sieht übrigens nicht so schön aus, obwohl es neuartiger gezeichnet wurde.

'''Zitierter Klappentext'''
Britta liebt Silber über alles - ihr kleines, lebhaftes, intelligentes Pony, das mit kraftvollen Sprüngen alle Hindernisse bewältigt. Um so trauriger ist sie, daß sie der Pony-Klasse entwachsen ist. Jetzt steht sie vor der Entscheidung: Soll sie auf Wettkämpfe verzichten oder auf das mächtige Halbblutpferd Cayenne umsteigen?

Die starke Zuwendung zu Pferden ist typisch für eine bestimmte Lebensphase. Die Beschreibung von Wesen und Eigenarten der Pferde ist dabei ebenso wichtig wie in die Erzählung eingeflochtene Informationen über ihre Haltung und Pflege. (Quelle: Klappentext)

'''Leseprobe'''
Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.

===Nach dem Lesen===

'''Sarahs eigene Inhaltsangabe'''
Britta und ihr Reitstall bekommen Nachwuchs. Ein verwahrlostes Pferd und müssen erst einmal wieder schön bekommen. Zum Glück will jeder helfen, denn Britta hat eigentlich gar keine Zeit. Sie und ihr Reitstall veranstalten ein großes Reitturnier. Genauer gesagt ist es das erste. Hindernisse müssen gebaut werden, Preise und Sponsoren gefunden und die Mädchen natürlich auch trainiert werden. Zumal einige sich gar nicht so recht trauen. Eine Menge Arbeit, die sich jedoch lohnt. Ihre Mädchen sind am Ende erschöpft und alle glücklich. Doch das Reitturnier macht ihr deutlich, dass sie selbst sich nun entscheiden muss. Silver ist schließlich nur ein Pony, und auch wenn sie ihn liebt, darf sie mit ihm an keinem Wettkampf mehr teilnehmen. Als sie dann gebeten wird ein riesiges Halbblutpferd zu reiten, hat sie schon etwas Angst. Allerdings wäre es auch eine Möglichkeit an Wettkämpfen teilzunehmen. Britta muss sich entscheiden.

'''Sarahs Meinung'''
Obwohl ich selbst geritten bin und Pferde geliebt habe, konnten mich Pferdegeschichten in Buchform meist nicht überzeugen. „Wendy“ war da eine Ausnahme. Trotzdem gibt es viele Leute, die sich solche Bücher holen, weil sie sie toll finden. Dementsprechend wollte ich dem Buch auch eine Chance geben, als ich es umsonst bekam. Vielleicht sehe ich es mit ein paar Jahren Altersunterschied inzwischen anders.

Bei dem Buch handelt es sich um die 9 Folge. Vielen dürfte Britta schon vertraut sein. Mir war sie jedoch fremd, und ich hatte gerade am Anfang meine Schwierigkeiten. Britta wird so reif und erwachsen dargestellt, dass ich nicht wusste, wie ich sie einzuschätzen hatte. Sie ist zwar eine liebe Persönlichkeit, bei der man merkt, dass Tiere an erster Stelle stehen, aber ich fand sie total blass. Kopfkino war überhaupt nicht vorhanden. Im Grunde hätte sie 100 sein können, wäre nicht ab und an ein Bild von einem jungen Mädchen oder gar der Hinweis bezüglich der Pony-Klasse gekommen wäre. Hier ist halt der Nachteil, dass ich persönlich halt ein Quereinsteiger war. Allerdings sollten Autoren es auch schaffen, jemanden die Figuren näher zu bringen, wenn man einen späteren Teil liest. Man nehme „5 Freunde“ oder „Mystery Kids“.

Doch nicht nur von den Figuren, die mir bis zum Schluss fremd blieben, hatte ich meine Probleme. Im Klappentext ist von einem anderen Pferd die Rede und sogar von Turnieren. Jedoch nicht von der Pflege eines neuen, verwahrlosten Pferdes. Erst später fügt sich das alles zu einem Bild zusammen. Ab diesem Punkt liest es sich leicht, aber so wirklich fesselnd ist es nicht. Das einzige Positive ist in der Tat die Aufklärung rund um Pferde, Haltung, Pflege, Turnier, Essen oder ähnliches. Hier merkt man, dass die Autorin wirklich viel Ahnung hat und diese auch an die interessierten Leser weitergeben möchte. Die Informationen sind wirklich gut verpackt. Aber die Geschichte drum herum ist einfach nur langweilig. Es passiert weder etwas wirklich lustiges, noch etwas spannendes oder ähnliches. Im Grunde dümpelt alles vor sich her. Bei „Wendy“ und anderen Geschichten ist es zumindest so, dass jemand verschwindet, wer gerettet werden muss oder ähnliches. Aber hier passiert einfach nichts. Am Ende war ich einfach nur froh, als ich sah, dass ich auf der letzten Seite angekommen war. Dort jedoch erwartete mich ein Highlight, denn am Ende gibt es zwei Seiten voller Witze. Diese sind nicht unbedingt wirklich amüsant, aber zumindest besser als die Geschichte selbst.

Alles in allem ist es ein Buch, welches man lesen kann, aber man muss wirklich der absolute Pferdenarr sein und sich nicht an langweiligen Geschichten stören.

'''Abschließendes Fazit'''


Pro: Idee, Bilder, Witze am Ende, Fachwissen
Contra: ohne Spannung, Witz, dafür blasse Figuren
Empfehlung: nein,2

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