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TP-Link Nano TL-PA4010KIT AV500 im Test


Ein normaler Mensch, der Internet benutzt hat zwei ganz gewöhnliche Anforderungen an seine Verbindung. Es muss schnell sein und natürlich stabil. Wir zu Hause nutzen WLAN und da ist bei einigen Routern nicht immer alles perfekt. Eine Wand oder die Decke und schon kann der Spaß gebremst werden. Schon in unserem alten Haus hatten wir solche Probleme und damals haben wir und schon für ein dLan entschieden, einen sogenannten Powerline-Adapter. Mit dem Umzug flog diese Technologie, denn eigentlich hatten wir hier nie Probleme. Jetzt wo wir das Zimmer von unserem Großen umgebaut haben, kommt es jedoch ab und an zu Problemen, wenn er ganz am Ende sitzt ist seine Verbindung nicht gerade die Beste bei der PS3. Aus diesem Grund haben wir uns erneut für dLan entschieden. Diesmal ist es folgendes Gerät geworden: TP-Link Nano TL-PA4010KIT AV500.



Preis und Ort

Den TP-Link Nano TL-PA4010KIT AV500 gibt es bei Amazon aktuell für 49,46€. Für die Devolo-Variante, die wir vorab hatten, haben wir übrigens 125€ bezahlt.



Technische Details

Allgemein / Anschlusstechnik: Verkabelt

Allgemein / Art: An Wandsteckdose anschließbar

Allgemein / Breite [cm]: 5.6

Allgemein / Data Link Protocol: Ethernet;Fast Ethernet;HomePlug AV (HPAV)

Allgemein / Datenübertragungsrate [Mbps]: 500

Allgemein / Encryption Algorithm: 128-Bit AES

Allgemein / Formfaktor: An Wandsteckdose anschließbar

Allgemein / Gerätetyp: Bridge

Allgemein / Höhe [cm]: 9.3

Allgemein / Leistungsmerkmale: Quality of Service (QoS)

Allgemein / Produktzertifizierungen: HomePlug AV;IEEE 802.3;IEEE 802.3u;IEEE 802.3ab

Allgemein / Statusanzeiger: Stromversorgung;Link/Aktivität

Allgemein / Tiefe [cm]: 3

Erweiterung-Konnektivität / Schnittstellen: 1 x HomePlug AV;LAN : 1 x 10Base-T/100Base-TX - RJ-45

Kopf / Hersteller: TP-LINK Technologies

Kopf / Kompatibilität: PC;Mac

Kopf / Modell: TL-PA4010KIT AV500 Nano Powerline Adapter Starter Kit

Kopf / Paketierte Menge: 2

Kopf / Produktlinie: TP-Link

Linieneigenschaften / Leitungskodierformat: OFDM

Software-Systemanforderungen / Erforderliches Betriebssystem: Apple MacOS;Linux;Microsoft Windows 2000;Microsoft Windows 7;Microsoft Windows Vista;Microsoft Windows XP;Microsoft Windows Server 2003

Software-Systemanforderungen / Software inbegriffen: Treiber & Utilities

Stromversorgung / Leistungsaufnahme im Betrieb: 2.1 Watt

Stromversorgung / Stromversorgungsgerät: Stromversorgung - intern

Umgebungsbedingungen / Max. Betriebstemperatur: 40 °C

Umgebungsbedingungen / Min Betriebstemperatur: 0 °C

Umgebungsbedingungen / Zulässige Luftfeuchtigkeit im Betrieb: 10 - 90% (nicht-kondensierend)

Verschiedenes / Enthaltene Kabel: 1 x Netzwerkkabel

Verschiedenes / Kennzeichnung: FCC;RoHS;Plug and Play



Herstellerversprechen

Das TP-Link TL-PA4010KIT ist ein AV500-Nano-Powerlineadapter-Starterkit und wird einfach in eine Steckdose gesteckt. Jeder Adapter verfügt über einen RJ-45-Port zum Anschluss eines Endgeräts. Damit lässt sich über das vorhandene Stromnetz problemlos ein Netzwerk einrichten. Dank dem Energiesparmodus lässt sich mit dem TL-PA4010KIT der Stromverbrauch reduzieren, indem es sich bei Nichtnutzung ausschaltet. Außerdem sind die bis zu 500 MBit/s schnellen Adapter HomePlug-AV-konform. Und mit dem kleinen Gehäuse ist man flexibel bei der Platzierung.



Warum TP-Link

Vor einiger Zeit haben wir einen TP-Link Router getestet mit dem wir eigentlich sehr zufrieden waren. Aus diesem Grund haben wir uns spontan für die günstigere Variante entschieden, als für eine Marke wie Devolo, die durch einige Jahre Erfahrung mit der dLan-Technik, das steht übrigens für „direct Local Area Network“, sicherlich einen besseren Ruf hat.



Die Nutzung

Wer nun erwartet minderwertige Qualität für sein Geld zu bekommen, dem kann ich versichern, dass die TP-Lösung zwar günstiger ist, aber auf alle Fälle genauso hochwertig gearbeitet. Sie passen sogar besser in die normalen Wohnungen und Häuser, da sie sehr kompakt und in einem dezenten Weiß gehalten sind. Das Ethernet-Kabel ist leider in einem gelblichen Ton, aber da gibt es schlimmeres. Der Ethernet-Port befindet sich übrigens auf der Unterseite.



Die Installation selbst ist ein Kinderspiel. Da bei uns die Anleitung leider einer von unserem Jüngsten in einem nicht beaufsichtigten Moment in kleine Einzelteile zerlegt wurde, haben wir uns die Anleitung, die man im Internet auf Englisch herunterladen kann, angesehen. Wir brauchten sie zwar nicht, da wir schon wussten wie es geht, aber diese Anleitung war in Englisch mit zahlreichen Bildern, sodass man sie ohne Probleme verstehen kann. Beim Anschließen sollte das Gerät direkt in eine Wandsteckdose gesteckt werden. Hier erreicht man das beste Ergebnis. Man kann es zwar auch in jede beliebige Steckdosenleiste stecken, aber hier leidet der Datentransfer sichtbar. Im Grunde steckt man den Adapter in die Steckdose, verbindet ihn mit dem Router und der zweite Adapter kommt in das Zimmer, wo man es benötigt in die Steckdose. Dieser zweite Adapter wird ebenfalls mit dem Laptop oder PC verkabelt. Die Software installieren, alles nötige einstellen und schon kann es losgehen. Die Verschlüsselung erfolgt über die Pair-Taste an den Adaptern.

Das gesamte Einrichten nimmt rund 10 Minuten in Anspruch. Wer sich genau an die Anleitung hält, kann vielleicht auch etwas länger brauchen. Ich habe die Zeit nicht gestoppt, aber grob geschätzt. Übrigens sollte darauf geachtet werden, dass beide Steckdosen an der gleichen Stromphase sind, oder wie man das schimpft. In jedem Haus gibt es ja drei davon. Damit will ich sagen, dass wir damals im Keller die Phase L1 hatten, aber bei unseren Sohn im Dachgeschoss L2 hatten. Das alte Haus war jedoch auch extrem blöde verkabelt.



Während des Betriebes kann man sagen, dass alles zuverlässig funktioniert. Die Übertragungsrate liegt bei rund 35 Mbps bei einer Strecke von ungefähr 20m. Also genau das, was wir erwartet haben und unsere Erfahrung mit dem Devolo-Vorgänger und auch gezeigt hat. Auf 300m soll es übrigens in der Theorie funktionieren. Genauso sieht es mit dem Stromverbrauch aus. Wird keine Datenübertragung registriert, wird der Adapter automatisch in den Standby-Modus geschaltet. So spart das Gerät bis zu 85% Strom. Im Betrieb nimmt ein Adapter laut Hersteller rund 2,1 Watt. Dies haben wir nachgemessen und können es bestätigen. Ausgeschaltet waren es rund 0,5 Watt.



Fazit

Alles in allem ist es ein schönes Gerät, dass nun auch im letzten Winkel unseres Hauses für einen guten Datentransfer sorgt. Eine kinderleichte Installation gepaart mit einem sicheren Betrieb finde ich einfach nur klasse. Bei uns funktioniert es mit der PS3 einwandfrei. Da ich persönlich nichts auszusetzen habe, das Gerät funktioniert, gibt es von mir auch volle Punktzahl.



Alle Bilder dieses Posts wurden von mir selbst gemacht und unterliegen meinem Copyright. Sie dürfen nicht genutzt werden. Bilder vom jeweiligen Hersteller unterliegen dessen Copyright und werden separat gekennzeichnet. Sie wurden mir für den Bericht freundlicherweise genehmigt

Kommentare

  1. Ich habe das Problem das die Verbindung Regelmässig abbricht hab ich was falsch gemacht ?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das kann ich dir so nicht beantworten. Um zu sehen, ob was falsch ist, müsste ich vor Ort sein. Kann aber auch an dem Gerät liegen. Wir haben schon vor einigen Monaten auf eine andere Marke umgesattelt.

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