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Der Ruul-Konflikt 4: Verschwörung auf Serena / Stefan Burban


Eigentlich wollte ich mein Bücherregal abarbeiten, denn da stehen noch so viele ungelesene Werke. Doch manchmal kann man nicht widerstehen, wenn ein Autor fragt, ob man Interesse hat das Buch zu lesen. Stefan Burban ist ein toller Autor und seine Reihe habe ich bis dato geliebt. So habe ich es mir in der Wanne gemütlich gemacht und begonnen.

Quelle: Stefan-Burban.de
'''Buchdaten'''
Autor: Stefan Burban
Titel: Verschwörung auf Serena
Broschiert: 303 Seiten
Verlag: Atlantis Verlag Guido Latz (28. Februar 2013)

Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864020417
ISBN-13: 978-3864020414
Kosten: 13,90€
Serie: Ruul-Konflikt


'''Leseinformationen'''
Genre: Sci-Fi
Niveau: durchschnittlich
Leserschaft: Jedermann
Lesedauer: 5 Tage


'''Autor/in'''
Stefan Burban wurde am 22.08.1975 in Schwäbisch Gmünd geboren. Er absolvierte eine Lehre als Industriekaufmann und arbeitete mehrere Jahre als kaufmännischer Sachbearbeiter. Irgendwann setzte sich jedoch der Wunsch durch, einen eigenen Sci-Fi-Roman zu veröffentlichen. Es sollte nicht lange dauern, bis sein erster Roman „Tödliches Kreuzfeuer“ 2008 in den Regalen stand.
Mehr über ihn und seine Werke unter: www.stefan-burban.de

'''Optischer Eindruck'''
Das Cover ist einfach der Hammer, und ja ich hätte es im Laden deswegen sofort angesehen. Es erinnert mich vom Stil her an Clone Wars. Klare Linien, total schön gezeichnet und es wirkt alles so sanft und friedlich. Das tollste Cover der Reihe.

'''Was geschah im dritten Band'''
Die Invasion hat begonnen. Die ruulanische Armada fegt wie eine unaufhaltsame Naturgewalt durch die Milchstraße und zerstört alles, was sich ihr in den Weg stellt. Die Koalition aus Menschen und Til-Nara steht dem Ausmaß der Gewalt nahezu hilflos gegenüber und ihre Streitkräfte werden bei mehreren Gelegenheiten vernichtend geschlagen. Innerhalb kürzester Zeit degeneriert der Krieg zu einer Abfolge verzweifelter Rückzugsgefechte.
Und in dieser dunkelsten aller Stunden, ruhen die Hoffnungen der Menschheit auf den Schultern eines verurteilten Mörders … (Quelle: Klappentext)

'''Zitierter Klappentext'''
Lieutenant Colonel David Coltor, ehemaliger Kampfpilot und hochdekorierter Geheimdienstoffizier, wird während einer verdeckten Operation auf der strategisch wichtigen Welt Serena verhaftet. Die Anklage: Hochverrat, Kollaboration mit dem Feind und Mord. Die Beweise sind erdrückend und eine Verurteilung scheint nur noch eine reine Formalität. Nur Major Rachel Kepshaw, eine alte Freundin und Kollegin Coltors, glaubt fest an dessen Unschuld. Sie nimmt auf eigene Faust Nachforschungen auf und bringt sich dadurch selbst in tödliche Gefahr … (Quelle: Klappentext)

'''Leseprobe'''

Aus rechtlichen Gründen verlinke ich nur die Leseprobe auf eine Seite, wo die Genehmigung vorliegt.

===Nach dem Lesen===

'''Sarahs eigene Inhaltsangabe'''
Jahrzehnte sind ins Land geschritten und zwischen den Ruul und den Menschen ist es ruhig geworden. Doch der Schein trügt, denn im Grunde brodelt es auf beiden Seiten. Auf beiden Seiten wird geplant, getüftelt und vorbereitet, damit sie für den nächsten unausweichlichen Angriff, der früher oder später gemacht werden muss, gerüstet sind. Leutnant Colonel David Coltor kommt indessen einer dunklen Verschwörung auf die Schliche. Sein Weg führt ihn ins Grenzsystem Serena, wo er die Agenten der Kinder der Zukunft findet. Er tappt in ihre Falle, und wird beschuldigt einen Mord begangen zu haben, obwohl er unschuldig ist. Als Hochverräter soll er verurteilt und hingerichtet werden. Und es könnte auch klappen, wenn Major Rachel Kepshaw, die auf eigene Faust ermittelt, der Verschwörung nicht auf die Schliche kommt. Ihr bleibt wenig Zeit, denn die Verschwörer, wollen nicht mehr lange warten, bis sie die Ruul hereinlassen.

'''Sarahs Meinung'''
Sci-Fi ist immer so ein Thema.. Es gibt hier wirklich nur wenige Bücher, die mich überzeugen können. Auch TV-Serien aus diesen Bereich reizen mich kaum. Stefan Burban hat es mit seiner außergewöhnlichen Reihe jedoch geschafft – Ich mag zumindest seine Werke sehr gerne. Doch während Stefan Burban sonst eher gigantische Weltraumschlachten ausgetragen und damit zahlreiche Fans begeistern konnte, schlägt er in diesem vierten Band ruhigere Töne an. Zwar muss niemand auf eine exorbitante Weltraumschlacht verzichten, doch diese findet erst zum Schluss statt, sodass man sie als krönendes Highlight am Schluss des Buches bezeichnen kann.

Den Hauptteil des Buches setzt der Autor sein Augenmerk auf eine andere Idee, und zwar auf einen Agenten, sodass ein nicht unbedingt minder spannender Agententhriller auf die Leser wartet. Ob ihn da James Bond inspiriert hat, kann ich jedoch nicht sagen. Hierbei greift er das alte Thema „kalter Krieg“ auf und versucht durch Ermittlungen und eine Falle, eine Mischung aus Krimi und Thriller zu erschaffen. Der Leser wird dadurch gefesselt, und versucht stets selbst herauszufinden, was wirklich passiert ist und vor allen Dingen, wer den Anschlag auf den Agenten in echt verübt hat. Selbst die Motive für all das bleiben noch grob verschleiert und können von den Lesern entdeckt werden. Allerdings weiß ich persönlich nicht, was ich von diesem Weggang halten soll. Man beschwert sich zwar oft, dass Autoren immer nach Schema F schreiben, und sich einfach nichts neues trauen, aber bei einer Reihe plötzlich eine so unerwartete Wende einzubauen. Von Schlachten plötzlich zu Agententhriller, dass ist fast wie Tag und Nacht. Zumal ich Agenten-Geschichten, abgesehen von den Original Bond Werken überhaupt nicht mag.

Die Hauptrolle übernimmt diesmal eine Frau, die Stefan Burban sehr authentisch und sympathisch umgesetzt hat. Sie hat Mut, Herz und einen klaren Verstand. Es ist ein schönes Erlebnis sie zu begleiten. Während sie sich noch aus der Masse hervorhebt, muss ich sagen, dass die anderen Charaktere eher sehr banal und oberflächlich umgesetzt wurde. Etwas, das ich von Stefan Burban in den letzten Werken so gar nicht kannte. Besonders bei der Gegenseite wird dies deutlich. Die Figuren sind sehr blass und alles andere als authentisch. In meinen Fall wollte sich weder eine Verbindung, noch ein klares Bild im Kopf zusammensetzen.

Nachdem ich von den ersten drei Werken wirklich begeistert war, muss ich persönlich sagen, dass er mit dieser Umsetzung nicht meinen Geschmack getroffen hat. Ich habe wieder mehr etwas in die Richtung der vorherigen Werke erwartet. Es ist nicht schlecht, aber es hat sichtbare Schwächen bei den Figuren und stellenweise bei der Spannung, sodass das Buch diesmal nur drei Sterne von mir bekommt.


Das genutzte Fotocover gehört rechtlich dem Inhaber und wurde zur Veranschaulichung mit Einverständnis des Autors genutzt

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