Direkt zum Hauptbereich

Blogtour Nebelflut


Ich habe die Ehre und darf die nächste Etappe der Blogtour übernehmen. Nachdem ihr gestern eine tolle Hörprobe von Nebelflut bekommen habt, geht es nun an gleicher Stelle weiter, denn von mir gibt es eine Leseprobe, die genau dort weitergeht, wo es gestern aufgehört hat. Für die Leseprobe möchte ich mich natürlich bei den beiden lieben Autorinnen bedanken, denn sie haben sie mir zur Verfügung gestellt.

Bevor es nun losgeht.. *Tusch* gibt es auch bei mir eine Gewinnspielfrage. Wie schon bei den anderen Blogs gibt es drei Gewinne, die unter allen Teilnehmern ausgelost werden.

1. Der erste Platz darf das Mordopfer im nächsten Buch bestimmen. Ich persönlich wüsste schon wen.
2. Ein signiertes Exemplar
3. Ein Irland-Paket

Was ihr dafür tun müsst? Beantwortet als Kommentar folgende Frage: Nachdem ihr nun die komplette Leseprobe gelesen habt. Was denkt ihr, wie gefällt sie euch und was erwartet ihr?

Nun aber zur Leseprobe..


enau wie zu Hause hatte Tammie auch im Haus ihrer Großeltern ihr eigenes Reich. Amys altes Kinderzimmer war extra für sie renoviert und völlig neu hergerichtet worden. Patrick konnte nicht ausmachen, ob ihn das erleichterte oder kränkte, doch auf jeden Fall war es so einfacher für ihn, den Raum zu betreten.
Tammie fürchtete sich nicht im Dunklen und war keines dieser Kinder, die nachts ins Bett ihrer Eltern kamen. Im Gegenteil: Sie schlief, als gäbe es nichts auf der Welt, vor dem sie Angst haben müsse.
Patrick trat ans Fenster und blickte hinaus in die trübe Nacht. Automatisch suchte er die Umgebung mit den Augen ab, den Garten mit der alten Reifenschaukel und den Waldrand, doch es rührte sich nirgends etwas. Was erwartete er auch? Eine Gestalt, die sich aus den Schatten löste und herauf zu Tammies Fenster stierte? Ja, vielleicht. Vielleicht verbarg sich dort jemand, regungslos abwartend und bereit, sich die Nächste zu holen …
Patrick wandte sich ab und versuchte sich zu beruhigen. Tammie würde nichts geschehen, sie war im Haus und somit sicher. Amys Geschichte würde sich nicht wiederholen.
Amy. Seit dem Auftauchen der Polizisten hatte Patrick das Gefühl, dass sich eine eiserne Faust um sein Herz geschlossen hatte, die es nun mit aller Erbarmungslosigkeit zusammendrückte. Amys Sachen, in einem Fluss treibend, halb verrottet und achtlos weggeworfen. Müll, den keiner mehr brauchte. Allein die Vorstellung war so bitter, dass Patrick sie kaum aushalten konnte und er wusste, dass es seinen Eltern nicht anders ging. Nachdem Callahan und sein Kollege gegangen waren, war Weihnachten schlagartig vorbei gewesen. Grace hatte die Regie übernommen. Sie hatte zuerst Evelyn halbwegs beruhigt und sie dann alle an einen Tisch gebracht. Sie hatten noch eine Weile zusammengesessen und versucht, mit der Situation zurechtzukommen, sich Mut zu machen, neue Hoffnung zu schöpfen, dann aber schließlich entnervt und entkräftet aufgegeben. Noch nie hatten Patricks Eltern so desillusioniert, so müde auf ihn gewirkt wie heute Abend. Er selbst hingegen spürte eine Spannung in sich, an der auch Graces beschwichtigende Worte und die einlullende Stille dieses Dezemberabends nichts ändern konnten.
Nachdem seine Frau ins Bett gegangen war, hatte er rastlos versucht, ein bisschen Ordnung im Haus zu machen, und sich schließlich zu Tammie geschlichen, in der Hoffnung, beim Anblick seiner schlafenden Tochter ebenfalls Ruhe zu finden. Doch ihre Unschuld, ihre offensichtliche Wehrlosigkeit hatte ihn nur umso mehr aufgestachelt.
Er warf einen letzten Blick auf Tammie, die friedlich wie ein Engel da lag, dann verließ er das Zimmer und beschloss, auch das stickige Haus zu verlassen. Vielleicht würde die kühle Dezemberluft ihm helfen, seine Gedanken zu ordnen.

-4-

Das Erste, was Amy fühlte, war Überraschung. Es war wie an ihrem Geburtstag, wenn sie aufwachte und die ganze Familie an ihrem Bett stand, um Happy Birthdayzu singen. Oder wie das eine Mal, als sie in einen Apfel gebissen hatte und ihr ein Wurm entgegen schaute, weiß und klein und glänzend.
Bis jetzt war die Sache mit dem Wurm die schlimmste Überraschung ihres Lebens gewesen – doch das hier war schlimmer. Sie war aufgewacht, hatte die Augen geöffnet und um sie herum war alles dunkel gewesen, bis auf ein kleines Viereck aus Licht. Ein Fenster, das von einem dicken blauen Vorhang verdeckt war. In ihrem Zimmer gab es aber keine Vorhänge und ihre Mum hätte es niemals so dunkel darin gemacht.
Amys Herz begann zu pochen und ganz automatisch wollte sie aufspringen und einfach wegrennen, nach Hause laufen und alles ihrer Mum erzählen. Sie versuchte es. Sie versuchte, von diesem Bett aufzustehen und merkte, dass sie ihre Arme nicht bewegen konnte. Sie waren an den Bettpfosten festgebunden und wenn sie zog, fühlte sich das dicke Seil auf ihrer Haut wie Brennnesseln an. Ihre Beine waren mit dem gleichen Seil zusammengebunden, ihre Fußknöchel aufgescheuert und taten weh.
Sie gewöhnte sich langsam an die Finsternis und entdeckte dunkle Flecken an ihren Beinen. Vielleicht war das Blut. Vielleicht war sie schon vorher aufgewacht und hatte das Gleiche versucht wie jetzt, gestrampelt und an den Seilen gezogen. Sie wusste es nicht mehr. Sie wusste auch nicht, wie sie hierher gekommen war und falls ihr jemand erklärt hatte, warum sie hier sein musste, hatte sie es vergessen. Ihre Augen begannen zu brennen und sie fühlte dicke Tränen auf ihren Wangen. Eine davon rollte über ihre Lippen und sie merkte, dass sie Durst hatte, so schlimmen Durst wie noch nie zuvor, und der Durst machte ihr zusätzlich Angst. Sie konnte nicht einfach runter in die Küche laufen und sich ihren pinken Barbie-Becher von Mum mit Saft füllen lassen. Sie konnte gar nichts machen.
Erschöpft ließ sie sich zurück auf die Matratze fallen, die nach Schlamm und Keller roch. Sie machte die Augen zu und stellte sich vor, dass das alles hier nur ein Traum wäre, dass es gar nicht anders ging, weil ihre Eltern nie erlauben würden, dass sie jemand an einen Ort wie den hier brachte. Sie musste nur aufwachen, es musste irgendeinen Trick geben, um wach zu werden. Sie dachte an Toast mit Marmelade und roten Früchtetee, im Winter warm, im Sommer kalt. Sie dachte an Bugs Bunny, den sie sich samstags und sonntags morgens früh im Fernsehen ansehen durfte. Sie dachte an Mia und Sally und Abigail, die Nachbarsmädchen, die oft schon vor der Tür warteten, bis sie endlich zum Spielen raus kam. Sie wollte aufwachen, sie wollte es wirklich, aber als sie die Augen aufmachte, war sie immer noch in dem fremden Zimmer.
Jetzt erkannte Amy, wie klein der Raum war und sie sah die Tür. Sie konnte auch die Wand erkennen, auf der ein Blumenmuster war wie in ihrem eigenen Zimmer. Aber die Blumen waren an manchen Stellen von großen schwarzen Sprenkeln verdeckt, wie in Die unendliche Geschichte, wo das Nichts immer mehr von der Welt auffraß. Amy wollte nicht von dem Nichts aufgefressen werden. Sie wollte wieder nach Hause und ihren Eltern alles sagen und dann in ihr eigenes Bett, wo es keine Seile und keinen Schlammgeruch gab. Sie presste die Augen zusammen und wünschte es sich ganz fest und dann dachte sie an ihre Kindergärtnerin, die gesagt hatte, dass man sich manche Dinge auch von Gott wünschen durfte.
»Lieber Gott«, flüsterte sie. »Tut mir leid, dass ich nicht die Hände falte, aber ich hoffe, du hörst mir trotzdem zu. Bitte mach, dass ich aus diesem Zimmer raus darf. Bitte mach, dass meine Eltern mich abholen und alles gut wird. Ich verspreche dir, dass ich dafür auch nie wieder ungezogen bin.«
Sie hörte Schritte und riss die Augen auf. Es funktionierte. Gott hatte ihr zugehört und schickte ihren Dad, der sie nach Hause holte. Sie hörte einen Schlüssel, der sich drehte, dann öffnete sich die Tür. Doch es war nicht ihr Dad, der ins Zimmer kam. Es war der schwarze Mann.

-5-

Es nieselte. Brady hatte die Schultern hochgezogen und die Hände in den Jackentaschen vergraben. Sean stand nicht weniger verkrampft neben ihm und fluchte von Zeit zu Zeit leise. Vor ihnen waren Beamte der Spurensicherung zugange und durchkämmten die Umgebung rund um den River Camac nach Hinweisen auf Amy Namara. Sie hatten ein provisorisches Zelt über der Stelle errichtet, an der Sean den nassen Beutel aus dem Wasser gefischt hatte, doch Brady bezweifelte, dass das etwas nützen würde.
»Dieser Scheißregen verwischt jede Spur«, schimpfte Sean. »Falls es hier überhaupt irgendwo eine gibt.«
»Ich wüsste zu gerne, wo die Klamotten plötzlich herkamen. Ganz schön seltsame Geschichte.«
Sean zuckte die Achseln. »War es schon damals. Ein kleines Mädchen verschwindet spurlos aus dem elterlichen Haus und niemand will etwas gemerkt haben. Keine Einbruchsspuren, keine Anzeichen eines Gewaltverbrechens, gar nichts.«
»Habt ihr die Eltern überprüft?«
»Natürlich.« Sean warf Brady einen verständnislosen Blick zu. »Die Eltern, den Bruder, die Freundin des Bruders.«
»Nichts?«
»Nichts, was wir beweisen könnten.« Er kniff die Brauen zusammen und ließ den Blick über den River Camac wandern.
Der Regen wurde stärker und Brady drängte sich näher an den Stamm des Baumes, unter dem sie standen. »Und dein Verdacht?«
»Verdachte zählen nicht, McCarthy.«
»Ich weiß. Aber wenn du jemanden verdächtigen müsstest?« Brady musterte seinen Partner, dessen Gesicht wie meistens regungslos blieb. Seine Augen waren auf einen imaginären Fleck in der Ferne gerichtet, undurchdringlich und verschlossen.
»Schwierige Frage. Bei so einem Fall sieht man schnell Gespenster: Die Eltern waren ein bisschen zu überbesorgt, der Bruder ein wenig zu ahnungslos und die Nachbarn zu schockiert. Mit der Zeit sieht man in jedem einen potenziellen Mörder. Aber jetzt …« Sean kratzte sich nachdenklich an der Schläfe. »Nach all den Jahren sehe ich den Fall ein bisschen nüchterner. Es kann jeder gewesen sein und vermutlich werden wir den wahren Täter niemals finden.«
Brady spürte das dringende Bedürfnis, ihn aufzumuntern, wusste jedoch nicht wie.
»Auch wenn ich nichts von Vermutungen halte, sag ich dir, was ich über den ganzen Fall denke«, fuhr Sean fort. »Irgendwer, lass es nun die Eltern, andere Verwandte oder einen Fremden gewesen sein, hat die kleine Namara entführt, vergewaltigt und ermordet. Der Täter hat Panik gekriegt und das Mädchen verscharrt. Das Nachthemd und den Teddy hat er mitgenommen, um sich an die Tat zu erinnern oder aus Angst, Spuren zu hinterlassen. Jetzt ist der Mord lange genug her und er wollte den Krempel loswerden, ein für alle Male. Dabei hat er aber nicht mit der schwachen Strömung und unserem wachsamen Jogger gerechnet.«
»So einfach?«
»So einfach wie grausam, ja.«
Brady atmete durch und beobachtete die Männer in ihren weißen Schutzanzügen, die wie Phantome umher schlichen. Sie sprachen nicht, untersuchten konzentriert jeden noch so winzigen Flecken Erde. Einzig das leise Plätschern des Flusses und das Prasseln des Regens im dichten Geäst erinnerten Brady daran, dass dies kein surrealer Traum, sondern die Wirklichkeit war.
»Vielleicht haben wir trotzdem eine Chance, den Täter zu finden«, brach er das Schweigen. »Jetzt, wo wir die Sachen haben.«
»Mit viel Glück. Aber wann hat man schon viel Glück?«
Hinter ihnen waren Motorengeräusche zu hören. Brady wandte sich um und entdeckte einen schwarzen Übertragungswagen, gefolgt von zwei PKW und einem Sprinter.
»Verfluchtes Pressepack«, zischte Sean. »Die riechen Polizisten zehn Meilen gegen den Wind wie Fliegen die Scheiße.«
Brady sah zu, wie der Übertragungswagen direkt vor der provisorischen Absperrung hielt, die die Kollegen errichtet hatten, damit die Spurensicherung in Ruhe arbeiten konnte. Ein paar Sekunden später hatten auch die anderen Autos vor dem Flatterband gehalten und ihre Insassen waren dabei, sperrige Kameras und Tonangeln auszuladen.
»Danke fürs Mitnehmen«, rief eine Blondine in einem roten Kostüm und sprang aus einem der PKW. Sie hielt einen Notizblock in der Hand und drängte sich zwischen ihren Kollegen nach vorne an die Absperrung.
»Kein Zutritt.« Einer der Streifenbeamten vertrat ihr den Weg, als fürchte er, dass sie kurzerhand über das Flatterband springen würde.
»Ich möchte den Detectives nur ein paar Fragen stellen.«
»Die haben keine Zeit, Miss. Müssen arbeiten.«
Sean wandte sich ab, doch Brady betrachtete das Schauspiel amüsiert. Zu dem ersten Beamten hatte sich ein zweiter gesellt. Beide standen breitbeinig da und hatten die Arme in die Hüften gestemmt.
»Vielleicht können Sie mir ein paar Antworten geben?«, versuchte es die Blonde jetzt an den Kollegen gewandt.
»Kein Interesse.«
Mittlerweile waren auch die anderen Journalisten näher gekommen. Einige von ihnen schienen sich zuerst einen Überblick verschaffen zu wollen, andere fotografierten bereits wild drauflos, als würde es irgendetwas geben, was über das übliche Spurensicherungsspektakel hinausginge. Brady fragte sich, wie die Bluthunde von der Presse immer so schnell Wind von einer Polizeiaktion bekamen.
»Detective!« Ein dürrer, junger Mann machte winkend auf sich aufmerksam. Brady ignorierte ihn. »Wir haben gehört, im Fluss wurde eine Leiche versenkt. Ist der Mord der irischen Mafia zuzuschreiben?«
»Hör gar nicht hin«, riet ihm Sean und entfernte sich ans Flussufer.
»Können Sie uns wenigstens verraten, ob–«
»Gerüchten zufolge war–«
Brady verstand nur noch Bruchstücke. Die Reporterinnen und Reporter übertönten sich zunehmend gegenseitig und verursachten ihm jetzt schon Kopfschmerzen. Einer reckte sogar seine Tonangel über das Sperrband und hielt Brady sein Mikrofon beinahe unter die Nase.
»Detective, hat der Mord etwas mit Weihnachten zu tun? Handelt es sich um eine Opferung?«
»Schluss jetzt!« Brady schlug das Mikrofon zur Seite und stampfte auf das Absperrband zu. Die beiden Streifenpolizisten ließen ihn durch.
»Ich weiß nicht, wer Sie alle auf die gottverdammte Idee gebracht hat, dass wir eine Leiche gefunden haben! Wir führen hier nur eine Übung durch. Und da jegliches Aufzeichnen von Polizeiarbeit untersagt ist, bitte ich Sie, nun wieder abzuziehen.« Brady hoffte, dass die Presse ihm den Bluff abkaufte. Ein paar der Reporter schienen zumindest unschlüssig, weshalb er noch einen draufsetzte. »Wenn Sie nicht sofort verschwinden, dann lasse ich Ihr gesamtes Equipment konfiszieren und auf illegale Aufnahmen überprüfen. Wird es bald?«
Ein unwilliges Raunen ging durch die Menge, dann zogen sich die ersten Journalisten in ihre Wagen zurück. Zwei, drei hartnäckige Gesellen entfernten sich lediglich wenige Meter und sprachen mit verstohlenen Seitenblicken in ihre Aufnahmegeräte. Brady ging zurück unter den Baum, an dem er zuvor schon gestanden hatte. Ihm würde ganz sicher niemand mehr nervige Fragen stellen und so war es wahrscheinlich, dass die Journalisten bald wieder fuhren. Es konnte ihm egal sein, was weiter passierte. Es gab nichts zu sehen, also gab es auch nichts, was morgen in der Zeitung stehen würde. Der Regen und der aufziehende Wind würden ein Übriges tun, um die Störenfriede zu vertreiben.
»Detective?«
Brady fuhr herum und sah sich der aufdringlichen Blondine gegenüber. Offenbar hatte sie den Tumult genutzt, um die Absperrung ungesehen zu überwinden.
»Sie dürfen hier nicht sein.«
»Mich hat niemand daran gehindert.« Sie schlug ihren Notizblock auf und zückte einen Stift. »Drei Fragen, dann gehe ich.«
»Sie gehen jetzt.«
»Zwei Fragen.« Sie lächelte ihn an und klimperte mit den Wimpern.
»Auch nicht eine. Sie haben hier nichts zu suchen. Dies ist ein Tat–« Brady brach ab.
»Ups, verraten.« Die Blondine kritzelte etwas auf ihren Block. »Was für ein Tatort?«
»Es reicht jetzt!« Unter anderen Umständen hätte er sich darüber gefreut, wenn eine Frau derart hartnäckig war, jetzt machte ihn ihre Anwesenheit lediglich unruhig. Er packte sie am Arm und zog sie mit sich.
»Nicht so eilig. Wir fangen doch gerade erst an, uns so nett zu unterhalten.«
Brady antwortete ihr nicht. Stattdessen zerrte er sie weiter und hob dann mit einer Hand das Flatterband hoch. »Durchklettern.«
»Ist ja schon gut.« Die Blondine bückte sich unter den verdutzten Blicken der Streifenbeamten unter der Absperrung hindurch und richtete ihre Kleidung.
»Ihr Taxi macht sich aus dem Staub.« Brady deutet auf den PKW, mit dem sie gekommen war. Der Fahrer hatte den Motor eingeschaltete und schlängelte sich an dem Sprinter vorbei.
»Was? Mist.« Sie wedelte mit den Armen und lief los. »Hey, warte!«
Brady schaute ihr kopfschüttelnd dabei zu, wie sie das Auto anhielt und schimpfend hinzu stieg. Dann widmete er sich wieder der traurigen Szenerie unten am Ufer des River Camac.




Kommentare

  1. Liebe Sarah,
    die LP ist total spannend. Ich hoffe und erwarte, dass der Mörder geschnappt wird.
    Liebe Grüße
    Biggi

    AntwortenLöschen
  2. Hier der Link zur Hörprobe, die der Leseprobe voran geht :-)

    http://krimiundco.wordpress.com/2013/05/28/blogtour-verlosung-rezension-krimi-nebelflut-nadine-darachart-und-sarah-wedler/

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Sarah,

    wie bisher nur ein Kommentar. Ich beeile mich mit dem lesen und schicke dann auch gleich meine Gedanken zu der Leseprobe. Ich finde das Buch aber insgesamt schon sehr spannend (und am meisten wünsche ich mir irgendwie den 3. Platz :-))

    Lg Mel

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, das ist aber spannend. Ich will jetzt sofort wisse wie es weiter geht. Die arme kleine.

      Ich hab die Leseprobe gerade einfach mal so verschlungen!

      Löschen
  4. Das Buch hört sich bis jetzt sehr spannend an und genau das erwarte ich: Spanunng, die es mir nicht erlauben wird, das Buch wegzulegen. Und wer weiß, was sich noch so zwischen Brady und der Blondine entwickelt? Vielleicht aber auch gar nichts :D

    AntwortenLöschen
  5. Mir gefällt die Leseprobe sehr gut! Spannend und vorallem würde ich jetz gerne weiterlesen ;) Die arme Kleine....hoffentlich wird sie noch rechtzeitig befreit!
    Liebe Grüße
    Martina

    AntwortenLöschen
  6. Ihr Lieben, bitte vor der Leseprobe die Hörprobe auf Krimi und Co. anhören - sonst ergeben dese Kapitel wenig Sinn :-) Danke, Nadine und Sarah

    AntwortenLöschen
  7. ja je mehr ich leseprobenlese desto sicherer wird das buch ist spitze
    die beiden habens echt drauf hut ab
    liebe grüsse uwe bernds

    AntwortenLöschen
  8. ja je mehr ich leseprobenlese desto sicherer wird das buch ist spitze
    die beiden habens echt drauf hut ab
    liebe grüsse uwe bernds

    AntwortenLöschen
  9. Gabriele Rogge29. Mai 2013 um 20:15

    Hallo Sarah,

    die Leseprobe gefällt mir ausgesprochen gut. Flüssig und spannend geschrieben. Auch gefällt mir ,der Rückblick zur der Geschichte.
    Ich erwarte das es genauso spannend weiter geht ohne langatmig zu werden.

    Liebe Grüße Gabriele

    AntwortenLöschen
  10. Was denkt ihr: ich denke, die Geschichte ist spannend
    Wie gefällt sie euch: spannend und unterhaltsam
    Was erwartet ihr: Habs schon ganz gelesen!

    AntwortenLöschen
  11. Ich finde die leseprobe toll aber was ich erwarte kann ich nicht beantworten ich habe das buch nämlich schon gelesen und weiß daher was kommt. Ich kann nur sagen es ist ein ganz tolles buch une sehr spannen. Muss man gelesen haben ;)

    AntwortenLöschen
  12. Yes, bin schon recht angefixt (auch wenn ich die Leseprobe gestern nicht hören konnte) und möchte wissen wie's weitergeht. Bedeutet konkret, wenn ich nicht Platz 2 ergattere, kauf ich's. Liest sich lecker spannend.

    Grüße vom Kamener Kreuz, Jochen!

    AntwortenLöschen
  13. Hallöchen,
    ich mag es, wenn ein Buch leicht zu lesen ist und mich schon ab dem ersten Satz gefangen nehmen kann. Da ich mich schon durch einige Rezensionen gelesen habe erwarte ich Spannung mit echtem Gänsehautfeeling. Bin gespannt, ob "Nebelflut" halten kann, was ich erwarte.
    Alles Liebe,
    Mel

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Anregungen, Fragen, Kritik oder gar Lob? Immer her damit. Alle Fragen werden hier beantwortet. Kommentare werden nach Sichtung freigeschaltet. Alle Links sind No-Follow. Alle Kommentare von sogenannten Testseiten, die sich auf ein Produkt spezialisiert haben, werden automatisch gelöscht. Spart sie euch also.

Beliebteste Artikel des Monat

Mary Kay Cosmetic - Meine Erfahrungen

Kennt ihr Mary Kay? Ich muss zugeben, dass ich davon schon mal was gehört hatte, aber ich bin nicht so der Fan von Produkten, die man auf Partys kaufen kann. Tupperware okay, aber bei Kosmetik, muss nicht sein. Nennt mich da ruhig altmodisch. Durch Zufall habe ich dann eine Kosmetikerin vor Ort kennengelernt, die für ein Vorher-Nachher-Shooting inklusive einem Foto Personen gesucht hat. Ich bin kein Schminkprofi und dachte mir, warum nicht einfach mal hin und ein paar Tipps abgucken, vielleicht eine kleine Beratung bekommen. Genutzt wurden nur Produkte aus dem Hause Mary Kay, und das Ergebnis konnte sich in der Tat sehen lassen. Ich habe mich echt einmal hübsch gefühlt, und so habe ich den Katalog samt Beratungstermin für die Produkte mit nach Hause genommen.

BERATUNG /  MARY KAY PARTY Ob ihr euch nun allene beraten lasst, oder gleich eine kleine Party veranstaltet, ist euch überlassen. Ich habe mich erst einmal alleine beraten lassen, und im Anschluss noch ein Party veranstaltet. Dort …

Neutrogena visibly clear Anti-Akne Lichttherapie Maske im Test

Unreine Gesichtshaut muss nicht mehr sein ...Unreine Gesichtshaut ist mit Sicherheit nicht schön. Vielleicht gehört ihr sogar zu den betroffenen Personenkreis. Ich selbst hatte früher eher trockene Haut, ab und an mal einen kleinen Pickel. Jedoch hat die letzte Schwangerschaft meine Hormone durcheinander geworfen. Viele Pickel, fettige Gesichtshaut. Es ist einfach schlimm. In den USA verwenden viele Menschen mit unreiner Haut oder gar Akne LED Masken. Das blaue Licht reizt die Chemikalien innerhalb der Akne und lässt diese absterben. Leider war es bis dato einfach immer zu teuer. Aber Neutrogena liefert nun ein Produkt, das für jeden erschwinglich ist und zu Haue genutzt werden kann. Doch wie gut ist das Produkt?

PREIS ca. 30€
RÖTUNGEN, UNREINE HAUT? - NICHT BEI MIR In den letzten 14 Tagen habe ich diese Maske reiflich ausprobiert. Erste Ergebnisse sollen schon nach einer Woche sichtbar sein. Ich gehöre jedoch zu den Menschen, die lieber ausführlich testen.
Die Maske erinnert mich an eine …

Rossmann Schön für mich Box September 2017

Und wieder nichts ... Kreisch ...So oder so ungefähr klang es bei mir, als ich wieder beim Schön Für Mich Box Spiel teilgenommen habe. Ich glaube seit 3 Jahren oder so bewerbe ich mich jeden Monat für die Box und ziehe immer nur Nieten. Auch die Boxen, die unter den Bloggern verlost werden, kamen nie zu mir. Ich war echt traurig. Und jetzt hatte ich endlich einmal Glück. Gestern habe ich sie mir abgeholt und ich möchte sie euch natürlich auch zeigen. 


Unboxing meiner ersten Schön für mich Box ...
Es ist wie Weihnachten. Außen ist eine, theoretisch versiegelte Box, die bei mir aber schon geöffnet war. Dadrin befindet sich mit Schleife verpackt eine weitere Box. Hier ist noch einmal mit lila Papier alles abgedeckt. Die Spannung steigt und steigt.


Easy Brush - 3,99€ - 14 Stück
Die Interdentalbürsten sind mir als erstes ins Auge gestochen und vor allen Dingen sehr praktisch, denn ich nutze sie jeden Abend. Es gibt sie in verschiedenen Dicken und zum Testen lag bei mir pink, also 2,0mm drin. D…