Samsung DV150F im Test


Einige erinnern sich sicherlich, dass ich im letzten Jahr die Samsung DV300F getestet habe. Dieses Jahr hat Samsung die DV150F auf den Markt gebracht und ich habe die Möglichkeit erhalten diese für euch einmal unter die Lupe zu nehmen. Zur Erinnerung: Die DV300F gefiel mir ausgesprochen gut. Sie hatte einen schönen Display, einen zusätzlichen Frontdisplay und die Fotos waren für meine Bedürfnisse sehr gut. Es störte mich lediglich die lange Zeit um zwischen Video und Foto zu wechseln, und eben die Tatsache, dass nur eine Micro SD-Karte genutzt werden konnte. Außerdem hat mich ab und an der Nahbereich gestört, aber etwas Abstand schadet ja nie. Ansonsten war ich total begeistert und ab und an vermisse ich sie noch, wenn es um Bildstabilisierung und Scharfstellen geht. Dementsprechend war ich neugierig was der „kleine Bruder so zu bieten hat. Preistechnisch gibt es sie aktuell für rund 100€ bei Amazon.



TECHNISCHE DETAILS

Von der Herstellerseite aufgeschrieben (Quelle: http://www.samsung.com/de)



'''Der Bildsensor'''

> Sensor Typ: 7,76 mm(1/2,3 Zoll) CCD

> Sensorauflösung: 16,2 Megapixel Auflösung (effektiv) und 16,6 Megapixel (Gesamt).



'''Das Objektiv'''

> Objektiv Typ: Samsung

> Brennweite (f): 4,5 ~ 22,5 mm (bezogen auf KB: 25 ~ 125 mm),

> Optischer/Digitaler Zoom: 5 fach/ 5 fach

> Wiedergabe digitaler Zoom: 1 ~ 14,4-fach



'''Die Bildstabilisierung'''

> Bildstabilisierungstyp: DIS (Digitale Bildstabilisierung)



'''Das Display, Dual View (Bildschirm vorne und hinten)'''

Displaygröße:

> Vorderseitendisplay: 3,75 cm

> Rückseitendisplay: 6,85 cm (2,7 Zoll)

Displaytyp: TFT-LCD

Anzahl der Bildpunkte: 230.000 Hinten + Vorne 61.000



'''Blitzprogramme'''

Programme: Auto, Blitz aus, Aufhellblitz, Auto mit Rote-Augen- Reduktion, Langzeitsynchronisation, Rote-Augen-Korrektur

Reichweite: Weitwinkel: 0,2 m ~ 4,2 m, Tele: 0,5 m ~ 1,6 m (ISO Auto)

Ladezeit des Blitzes: cirka 4 Sekunden



'''Scharfeinstellung'''

Die einstellbaren Typen:

TTL Autofokus, Mitten AF, Multi AF, Gesichtserkennung AF, Verfolgungs-AF

Die Einstellbereiche:

Normal: Weitwinkel: 80 cm ~ unendlich

Tele: 250 cm ~ unendlich

Makro: Weitwinkel: 5 cm ~ 80 cm

Tele: 100 cm ~ 250 cm

Auto Makro: Weitwinkel: 5 cm ~ unendlich

Tele: 100 cm ~ unendlich

Die Verschlusszeiten:

Auto: 1/8 ~ 1/1.2000 Sek.

Nacht: 16 ~ 1/2.000 Sek.

Programm: 1 ~ 1/2.000 Sek.

Feuerwerk: 2 Sek.



'''Schärfevorgabe'''

Die Schärfevorgabe erfolgt in 5 Stufen.



'''Weißabgleich'''

Der Weisabgleich erfolgt über verschiedene Beleuchtungszenarien dazu gehören: Auto, Benutzerdefiniert, Tageslicht, Bewölkt, Glühlampe, Leuchtstoffröhre (H), Leuchtstoffröhre (L)



'''Belichtung'''

Steuerung: Programmautomatik (AE)

Belichtungsmessung: Multi, Spot, Mittengewichtet, Gesichtserkennung

Belichtungskorrektur: +/- 2 EV (1/3 EV Stufen)

ISO Lichtempfindlichkeit: Auto, 80, 100, 200, 400, 800, 1600, 3200



'''Video'''

Aufnahmeformate & Bildfrequenz: HD 1280×720 (30fps, 15fps), 640×480 (30fps, 15fps), 320×240 (30fps, 15fps), Web

Optischer Zoom: 5-fach Zoom

Tonaufzeichnung: Ton: An/Aus

Sound Alive: An/Aus

max. Aufzeichnungsdauer: 20 Min.

Smart Movie: Landschaft, blauer Himmel, natürliches Grün, Sonnenuntergang, PIP Movie

Die Videoeffekte: Smart Filter: 4 verschiedene Farb-Paletten-Effekte, Halbtonpunkte, Miniatur, Vignettierung, Skizze, Fischauge, Klassisch, Retro

Die Videobearbeitung: Einzelbildaufnahme, Schnitt



'''Die Bildwiedergabe'''

Bildwiedergabemöglichkeiten: Einzelbild, Thumbnails, Multi Diaschau, Video, Smart Album



'''Der Speicher'''

Interner Speicher: cirka 10 MB

Speicherkartenmöglichkeiten: micro SD (bis 2 GB garantiert), micro SDHC (bis 32 GB garantiert), micro SDXC (bis 64 GB garantiert)



'''Die Formate'''

Welche Fotoformate: JPEG (DCF), GIF, EXIF 2.21, DPOF 1.1, PictBridge 1.0

Welche Videoformate: MP4 (MPEG-4, AVC/H.264, Audio: AAC)

Welche Bildgrößen: 16 M: 4608 x 3456, 14 M Panorama: 4608 x 3072, 12 M [16:9]: 4608 x 2592, 10 M: 3648 x 2736, 5 M: 2592 x 1944, 3 M: 1984 x 488, 2 M [16:9]: 1920 x 1080, 1 M: 1024 x 768



'''Die Schnittstellen'''

Die PC Schnittstelle ist ein USB 2.0 Anschluss. Wahlweise auch Übertragung über Wlan möglich.



Audio: Integriertes Mikrofon: Mono, integrierter Lautsprecher: Mono

Video: AV: NTSC, PAL (wählbar)

Stromanschluss: DC 5 Volt

Stromversorgung: Akkubezeichnung: BP70A, Anschluss Typ: Micro USB (5Pin)



'''Die Maße'''

Abmessungen (B x H x T):

95,5 mm x 55,2 mm x 18,4 mm



'''Gewicht'''

115 g ohne Akku und Speicherkarte

150g betriebsbereit

DATENBLATTVERGLEICH DV150/DV300

Ich habe eine nette Seite gefunden, wo man Datenblätter vergleichen kann, und wen es interessiert, hier ist der direkte Vergleich zwischen den beiden Dvs. Wer will kann aber auch andere Kameras untereinander vergleichen.






AUSSEHEN UND VERARBEITUNG

Optisch ist die Kamera wie ihr großer Bruder, die DV300F ein kleines Highlight. Es gibt die Kamera in verschiedenen, modernen Tönen. Das weiß wirkt sehr schlicht, kann aber mit der DV300F mithalten. Wer es peppiger mag, kann die Kamera auch in grün oder violett erwerben. Das vordere Display ist schön und dezent integriert. Auf den ersten Blick und ausgeschaltet, fällt es gar nicht auf. Eingeschaltet zieht es die Blicke jedoch magisch an, sodass Kinderfotos leichter gemacht werden können. Während das hintere LCD-Display mit 2,7 Zoll etwas kleiner ausfällt, aber trotzdem noch angenehm groß ist und über solide 230.000 Pixel verfügt, kommt das Fordere Display mit 1,5 Zoll und 61.000 Pixeln daher und unterscheidet sich nicht von der DV300F. In Kombination mit dem rund 2cm flachen hochwertigen Gehäuse und dem leichten 150g im Betriebszustand, muss sich die Kamera nicht verstecken. Auch hier merkt man, wie viel Mühe sich Samsung gegeben hat, um sie von der DV300F abzuheben. Runder gefällt mir das kleinere Modell noch einen Tick mehr.



BEDIENUNG

Die Bedienung erfolgt über ein paar wenige Tasten, die sich auf der Rückseite rechts neben dem Display befinden. Die Tasten lassen sich gut drücken und sie haben eine ideale Größe, sodass man auch das trifft, was man treffen möchte. Das Menü und die Tasten sind wie gewohnt bei Samsung selbsterklärend. Die Anleitung ist jedoch für Laien verfasst, sodass man sich dort stets Hilfe und Informationen holen kann, falls man bei einem Bedienelement nicht sicher ist. Im Grunde gilt auch hier „Motiv auswählen, anvisieren und abdrücken“. Die Kamera ist eine simple Automatik-Variante. Wer also keine Lust oder kein Interesse für die vielen Einstellungsmöglichkeiten aufbringen kann, wird damit sehr glücklich. Zwar kann einiges manuell ausgewählt werden, aber in meinen Augen und bei den Testfotos war das nie nötig.



AUFNAHMEPROGRAMME



  • Smart Auto = Die Kamera wählt automatisch die beste Bildeinstellung
  • Szene = Wird genutzt, wenn man zum Beispiel eine Landschaft fotografieren will
  • Nachtaufnahme = Wenn man im Dunkeln Bilder aufnehmen möchte.
  • Nahaufnahme = Für schöne Nahaufnahmen
  • Selbstportrait = Bietet sich bei einer Selbstaufnahme an
  • Foto-Filter = Von Fischauge über Carton, Tuschgemälde bis Skizze ist alles dabei
  • Split Shot = Kombiniere Bilder mit anderen
  • Magic Frame = Hier kann man sein Bild auf eine Plakatwand, ein Shirt oder ähnliches einbetten.
  • Live Panorama = Es entsteht ein 180°Grad Foto
  • Motion-Foto = Still-Leben werden mit dieser Funktion zum Leben erweckt.



BILDQUALITÄT

Die Kamera bietet die aktuelle Standard Auflösung und Sensorgröße, die für meine Bedürfnisse, wie Familienfotos, Produkttest-Fotos und Urlaubsbilder vollkommen ausreicht. Die Bilder werden sehr schön und schnell scharf gestellt und es verstellt sich nicht gerne mal etwas, weil das falsche Objekt, wie bei meiner S6400 scharfgestellt wurde. Die Bildstabilisierung funktioniert ebenfalls zu 100% zuverlässig. Auch bei nicht unbedingt guten Lichtverhältnissen oder einem leichten Zittern wirken die Bilder gut. Sicherlich kann die Bildqualität nicht mit einer professionellen Spiegelreflex-Kamera mithalten, aber in meinen Augen ist die Bildqualität durchaus überzeugend. Auch die automatische Programmauswahl funktioniert gewohnt reibungslos. Bei mir lag die Kamera nicht einmal daneben.



Ansonsten nutzt die Kamera einen guten 5-fach Zoom mit einem Weitwinkel von 45-225mm. Auch die Lichtstärke ist eher durchschnittlich mit f2,5 bis f6,3. Der ISO Bereich reicht manuell von 80-3200. Solide und ordentlich, wenn man wirklich alltägliche Foto-Qualität erwartet. Allerdings sind im hohen ISO-Bereich leichte Bildrauscher vorhanden, die jedoch bei diesem Schnäppchen-Preis auch zu erwarten waren.



Die Fotos können mit oder ohne Blitz gemacht werden. Die Ladezeit für den Blitz beträgt rund 3 Sekunden. Die Reichweite beträgt rund 4,10m im Weitwinkel und 1,60m im Telebereich.



Die Bildqualität im Videobereich ist überzeugend. 1280 x 720 Bildpunkte (30 Bilder pro Sekunde) sind das Maximum, aber für mich zufrieden stellend. Auch die Videos können auch direkt zu Youtube hochgeladen werden.



SELBSTAUSLÖSER

Da die Kamera einen Frontdisplay beinhaltet, möchte ich noch kurz auf den Selbstauslöser eingehen. Hier kann man sich also schön sehen, bevor man ein Foto knipst. Halbe Köpfe oder ähnliches gehören damit der Vergangenheit an. Der dicke Pluspunkt bei dieser Kamera ist die Möglichkeit sie mit einer Fernbedienung zu nutzen. Hier darf man nichts großes erwarten und es können auch nur einige Funktionen ausgeführt werden, aber es ist ein Pluspunkt. Allerdings können nur Tablets und Smartphones als Fernbedienung genutzt werden. Jedoch ein schönes Extra, wenn man wie ich gerne Produktvideos dreht und so die Möglichkeit hat, auch mal aus der Ferne zu starten.



WIFI

Die Kamera beinhaltet zusätzlich eine kleine Spielerei, die sich integriertes WiFi-Modul schimpft. Mit ihr können Bilder und Videoclips direkt ins Netz und zu Social Networks hochgeladen werden. Zudem kann man die Kamera über WLAN zusätzlich mit anderen Geräten verbinden oder sie darüber steuern. Außerdem können die Bilder so auch auf den Handy gespeichert werden oder ähnliches. Es ist eine nette Spielerei, die besonders Jugendliche freuen wird und auch sehr gut funktioniert.





AKKULAUFZEIT

Die Akkulaufzeit hat einen guten Durchschnitt. Es hängt von vielen Faktoren ab, aber pauschal kann man von 100-200 Fotos sprechen. Im Test habe ich rund 120 Fotos und zwei Testvideos von rund 10 Minuten Länge inklusive 4-5 Anläufen gemacht, bevor der Warnhinweis erschien. Dieser Funktioniert hier einwandfrei und nach zwei bis drei Stunden ist der Akku auch schon wieder voll



FAZIT

Es ist eine typische Anfänger, Urlaubs, Familienkamera, die ordentliche Bilder ermöglicht, aber eben auch ihre Grenzen hat. Sie ist zu einem fairen Preis erhältlich und mit den wesentlichsten Aspekten ausgestattet. Sie ist keine Luxuskamera, aber bietet viele spielerische Möglichkeiten, die besonders viele Jugendliche ansprechen wird. Wer also keine Profi-Erwartungen hat, sollte sie sich einmal näher anschauen.


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