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Die Antariksa-Saga I - Grimzhag der Ork / Alexander Merow

'''o0o Allgemeine Daten o0o'''
Quelle: Alexander-merow.de
Autor: Alexander Merow
Titel: Die Antariksa-Saga I - Grimzhag der Ork

Taschenbuch: 239 Seiten 
Verlag: Engelsdorfer Verlag; Auflage: 1 (5. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3954880156
ISBN-13: 978-3954880157
Preis: 0,01€


'''o0o Leseinformationen o0o'''
Genre: Fantasy
Niveau: Durchschnittlich
Leserschaft: Erwachsene
Lesedauer: 2 Tage

'''o0o Autor/in o0o'''
Der Autor ist 31 Jahre alt und dieser Roman ist sein erstes Ork-Fantasy-Werk, welches er verfasst hat. Wer mehr über den Autoren erfahren möchte, sollte seine Homepage besuchen.

http://www.alexander-merow.de.
***Weitere Werke***
Beutewelt 2
Beutewelt 3

'''o0o Optik o0o'''
Ich liebe gezeichnete Cover und theoretisch trifft es der Autor auf den Punkt. Es ist ein schwer bewaffneter Ork zu sehen. Im Hintergrund sind Ruinen und Berge zu sehen. Eigentlich gefällt mir dies sehr gut. Aber, und das stört mich persönlich sehr. Es wirkt alles so pixxelig und nicht so klar, wie man es sich wünschen würde. Man hat das Gefühl, als wäre ein kleines Bild vergrößert worden.

'''o0o Zitierter Klappentext o0o'''
Grimzhag, der Sohn des Orkhäuptlings Morruk, und seine Stammesgenossen fristen in den kargen Steppen des Nordens ein trostloses Dasein. Als die Orks einen besonders harten Winter überstehen müssen, entschließen sich Grimzhag und einige der anderen Krieger zu einem Raubzug bei den Menschen, um Nahrung für ihren Stamm zu beschaffen. Sie treffen auf Zaydan Shargut, einen undurchsichtigen Kaufmann, der ihnen ein verlockendes Angebot macht. Doch der Pakt mit den Menschen beschwört eine Katastrophe herauf … (Quelle: Klappentext)

'''o0o Leseprobe o0o'''
http://alexander-merow.de.tl/Die-Antariksa_Saga-I-_-Grimzhag-der-Ork--k1-Leseprobe-k2-.htm

Aus rechtlichen Gründen verlinke ich nur die Leseprobe auf eine Seite, wo die Genehmigung vorliegt.

'''o0o Meine Meinung und eigener Inhalt o0o'''
Alexander Merow, der durch seine „Beutewelt“-Dystopien bekannt ist, ist mit einem Fantasy-Roman zurück. Mit zwei neuen Helden, Grimzhag, den Sohn des Orkhäuptling Morruk, und seinem Freund Zugrakk wurden zwei zauberhafte, neue Helden ins Leben gerufen. Orks, werden nun viele Fans dieses Genres denken? Das sind doch stinkende Unholde, die sonst immer die Bösewichte sind. Sicherlich nicht unbedingt üblich, aber im Zeitalter von Twilight und Harry Potter, sind wir Fans froh, wenn man nicht immer auf Vampire, Werwölfe und Magier trifft.

Alexander Merow hat die Ork-Sippe sicherlich nicht neu erfunden, und die genetische Veranlagung wird auch hier in vielen Abschnitten deutlich, aber der junge Ork Grimzag ist lernfähiger und moderner orientiert. Sein Ziel ist es, die Orks wieder zu der von den Göttern auserwählten Rasse zu machen, die sowohl von den Menschen, als auch den Zwergen akzeptiert und sogar gehuldigt wurden.
Sicherlich greift er damit kein neues Thema auf, sondern bedient sich einem altbewährten Ansatz, aber es gelingt Alexander Merow, diesen Ansatz spannend und unterhaltsam umzusetzen.

Es beginnt schon mit seinen Figuren. Grimzhag ist zwar ein gewöhnungsbedürftiger Name, aber dafür verbirgt sich dahinter ein zauberhafter Charakter, der durch Stärke, Mut und Weitblick sympathisch wirkt. Man schließt ihn trotz oder gerade wegen seiner Herkunft sofort in sein Herz. Dadurch das er zudem konsequent und logisch bis hin zur kleinsten Handlung ist, kann die Figur nur überzeugen.

So detailliert und liebevoll, wie die Protagonisten beschrieben sind, ist auch die Welt in der die Orks leben. Sicherlich nicht so groß, wie es einem gewissen Tolkien gelungen ist, aber viel fehlt nicht mehr.

Vom Autor wurde mir dieses etwas längere Zitat von S. 9 genehmigt, damit ihr einen Eindruck vom poetischen und treffenden Stil des Autors bekommt.

Dreimal war die orangerote Sonne seit der großen Jagd nun schon über der kargen Steppe aufgegangen und dreimal hatten die beiden Monde des Nachts geleuchtet. Die Orkhorde hatte sich, so gut es ging, die Bäuche mit fettem Ruumphfleisch vollgeschlagen und ein allgemeines, zufriedenes Brummen und Knurren erfüllte das Lager der Krieger. Wieder war die Dämmerung hereingebrochen und zahlreiche Orks und Goblins, ihre kleineren, schwächlichen Verwandten, drängten sich um eine Vielzahl von Lagerfeuern, welche die dunkle Steppe wie ein Meer von Fackeln erhellten.(Zitat S.9)

Neben dem gut gewählten Stil, ist es jedoch größtenteils die Spannung und der Humor, der das Buch so lesenswert macht. Gerade wenn er mit seine Ork-Freund unterwegs ist, sorgt Grimzhag für einen hohen Schmunzelfaktor, denn die beiden Chaoten, wie ich sie getauft habe, erleben so einiges. Aber keine Sorge, gute Action und das nicht gerade wenig, darf bei diesen Figuren natürlich nicht fehlen. Es sind keine heroischen Schlachten, wie man es von Autoren, wie Stefan Burban kennt, aber sie sind mit Witz, Charme und Blut genauso schön. Zumindest ich habe mich unterhalten gefühlt, und freue mich schon auf den nächsten Teil.


© Eure CQ auch für Sarah hats getestet, Sarahs Bücherwelt und auf anderen Plattformen


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