Das Dornenhaus - Lesley Turney

Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Es gibt Bücher, die möchte ich unbedingt sofort lesen, während ich mir andere gerne aufspare. „Das Dornenhaus“ gehört zur ersten Kategorie. Ich liebe Bücher die in der Vergangenheit spielen und alte Geschehnisse aufdecken. Obwohl es einige negative Stimmen gab, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Wie es mir nun gefallen hat, möchte ich euch nun verraten.

'''o0o Worum geht es o0o'''
Hannah ist eine erwachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie arbeitet in einem Museum und ist eigentlich zufrieden mit ihrem Leben. Als sie jedoch eines Tages ihre Freundin Ellen Brecht plötzlich vor sich im Museum stehen sieht, bricht sie zusammen. Sieht sie schon Geister, steht ein neuer Nervenzusammenbruch an? Hannah ist verwirrt, denn Ellen, ihre beste Freundin in Kindheitstagen ist vor 20 Jahren im Alter von 18 Jahren verstorben. Anfänglich zweifelt Hannah an dem, was sie gesehen hat, aber immer häufiger taucht Ellen vor ihrem Auge auf und verschwindet plötzlich. Für Hannah bedeutet es, sich noch einmal mit der Vergangenheit auseinander zu setzen und alles noch einmal durchzuspielen.

Hannah ist 8 Jahre alt, als sie Ellens Großmutter kennenlernt, die von allen nur die Hexe genannt wird. Als die alte Dame stirbt, dauert es einige Zeit, bis ihre Tochter mit ihrem Mann und Ellen in das Haus zieht. Inzwischen ist Hannah 10 und von der 9 Monate jüngeren Persönlichkeit angetan. Besonders ist sie jedoch von der kranken, aber bildschönen Mutter und dem Vater, der einem Filmstar gleicht angetan. Es entwickelt sich eine innige Freundschaft, die durch Jago ihrem zwei Jahre älteren Nachbarn abgerundet wird. Mit dem Alter verändert sich die Situation, denn Jago lebt inzwischen als Adoptivbruder bei Hannah und verliebt sich zu Hannahs Leidwesen in Ellen. Für Hannah, die sich schon immer dick und hässlich gefunden hat, ist diese Beziehung ein Dorn im Auge und sie weiß schon, wie sie dem Ganzen ein Ende setzen kann. Ein Ende mit ungewollt, tödlichem Ausgang.

'''o0o Eine kleine Leseprobe o0o'''
Neugierig geworden, dann dürft ihr hier schon einmal einen Blick ins Buch werfen und eure Neugierde vielleicht noch etwas mehr steigern.

http://www.amazon.de/Das-Dornenhaus-Roman-Lesley-Turney/dp/349230298X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1379059963&sr=8-1&keywords=das+dornenhaus

'''o0o Meine Meinung o0o'''
Das Dornenhaus“ von Lesley Turney ist ein Roman über eine tiefe Mädchenfreundschaft, die durch eine tragische Wendung zu fesseln versteht.

Lesley Turney setzt bei ihrem aktuellen Roman auf eine zweigleisige Umsetzung, die den Leser nach und nach die Vergangenheit verstehen lässt. Durch die chronologische Reihenfolge entsteht ein besonders klares Bild, welches dem Leser hilft sich in beiden Welten zurecht zu finden, aber auch beim Szenenwechsel nie den Überblick zu verlieren. Es entsteht nie das Gefühl aus einer Zeit herausgerissen zu werden, sondern die Übergänge sind gut gewählt. Genau die Umsetzung, die ich persönlich bei solchen Lektüren bevorzuge.

Die Hauptfiguren dieses Dramas sind drei heranwachsende Kinder, Hannah, Ellen und Jago, die der Autorin authentisch gelungen sind. Sie hat drei völlig unterschiedliche Charaktere entstehen lassen, die zeigen, dass Freundschaft nicht von Klassen, Geld oder Aussehen abhängig ist. Die Entwicklung dieser Freundschaft mit all ihren Höhen und Tiefen zu erleben bindet den Leser genauso an das Buch, wie die Frage warum sich Hannah indirekt die Schuld an Ellens Tod gibt. Dabei entwickeln sich die Figuren im Laufe der Geschichte auf harmonische Art und Weise. Jeder Charakter wird stärker, entdeckt sich neu und bleibt trotzdem konsequent seiner eigenen Linie treu. Für mich sind diese Protagonisten wie alte Bekannte gewesen und dadurch von der ersten bis zur letzten Seite ans Herz gewachsen.

Bei der Geschichte selbst setzt die Autorin genau auf diese Entwicklung und greift dabei Themen wie Neid, erste Liebe und Eifersucht auf. Diese freundschaftlichen Aspekte werden in eine Handlung eingeflochten, die durch einen gewalttätigen und dominanten Vater besticht. Die Autorin beleuchtet hier verschiedene Blickwinkel, die es schwer machen eine klare Meinung in Bezug auf die Familie Brecht zu bekommen. Auf der einen Seite konnte ich gut nachvollziehen, wieso der Vater oftmals so aggressiv reagiert hat, aber auf der anderen Seite lernt man ihn auch als manipulierenden Menschen kennen. Diese beiden unterschiedlichen Seiten regen immer wieder zum Nachdenken an.

Betrachtet man all diese Komponenten sollte, die Geschichte theoretisch durchgängig mit einem Hauch Spannung versehen sein, der den Leser reizt weiter zu lesen. Anfänglich waren es nur Kleinigkeiten, wo ich das Gefühl hatte, das Lesley Turney versteckt versucht die Geschichte in die Länge zu ziehen. Zum Beispiel erwähnte sie innerhalb von 50 Seiten mehrfach das Alter der Protagonisten. Hannah, die zwei Jahre Jünger war als Jago, aber ganze 9 Monate älter als Ellen. Später kann man das Gefühl nicht an bestimmten Beispielen festmachen, sondern eher auf sein Bauchgefühl zurückführen. In meinem Fall hatte ich bei jeder Rückblende eine kleine Enttäuschung, wenn es schon wieder nicht um den Todesfall gegangen ist. Wieder wurden neue Monate eingeflochten, die zwar der Vergangenheit ein noch klareres Bild gaben, aber man möchte doch endlich die Auflösung wissen. Zudem änderte sich das Bild von den Figuren. Während Hannah, die Erzählerin stets versuchte Ellen als Lügnerin darzustellen, zeigt sich am Ende, dass sie ein weit größeres Herz hatte, als Hannah selbst. Dies lässt sich aber noch unter dem Aspekt – je mehr man sich erinnert, desto klarer wird alles – abhaken.

Trotzdem irgendwo der Punkt kam, wo ich gerne vorgeblättert hätte, war die Angst etwas zu verpassen doch größer. Nichtsdestotrotz kommt jede Geschichte zu einem Ende und hier hätte die Autorin das Ruder noch einmal herumreißen können. Stattdessen setzt sie mit ihrer Idee dem Konzept eine Krone auf, die leider nicht im positiven Sinne ist. Es wirft zumindest bei mir gewisse Fragen auf, die unzureichend geklärt wurden. Thereotisch ist der Schluss nicht verkehrt, aber er hinterlässt einen faden Beigeschmack, der größtenteils durch das schnelle Ende hervorgerufen wird. Vorher setzt die Autorin auf eine Ausführlichkeit die stört, und die interessante Wendung belässt sie bei wenigen Worten. Zudem habe ich mich regelmäßig gefragt, was Hannah sich denn nun eingebildet hatte, was sie sehr subjektiv gesehen hat, und was nicht. Vielleicht hätte die Autorin ab und an noch Blickwinkel von Jago einfließen lassen sollen, und zum Schluss beide Perspektiven zusammenführen können.

Alles in allem ist es eine interessante Geschichte, die jedoch etwas mehr Pepp und Spannung vertragen könnte.


'''o0o Noch ein paar allgemeine Daten, etwas zum Autoren, Klappentext o0o'''
Autor: Lesley Turney
Titel: Das Dornenhaus
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 5 (11. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 349230298X
ISBN-13: 978-3492302982
Originaltitel: In Her Shadow
Preis: € 9,99
Genre: Drama / Thriller
Lesedauer:2 Tage

Lesley Turney wurde in Sheffield geboren, lebt aber seit vielen Jahren in der Nähe von Bristol. Sie hat drei Söhne und wohnt mit ihrem Mann auf dem Land. Ihre Romane schreibt sie abends nach getanem Tagwerk als Journalistin, und die Ideen dafür sammelt sie während langer Spaziergänge mit ihrem Hund durch die Landschaft von Somerset, dem Schauplatz von „Die fremde Frau“. (Quelle: Amazon.de)

'''o0o Zum Schluss zusammengefasst o0o'''

Pro: chronologischer Erzählstrang, gute Grundidee
Contra: manchmal langatmig und zu kurzer Schluss
Empfehlung: Ja
Sterne: 3 Sterne


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Iglo - Herbstliche Rinderroulade

Mein Mann liebt Rinder-Rouladen. Normalerweise essen wir normale Bohnen, Rotkohl oder aber Gemüse der Saison dazu. Jetzt, wo wir den Schnellkochtopf von Real gekauft haben, geht es natürlich fixer, und so habe ich mich entschieden, auch eine in die Iglo-Kartei mit aufzunehmen. Die Zeitangabe bezieht sich natürlich auf einen normalen Topf.



Rezeptname
Herbstliche Rinderroulade
Kurze Erläuterung

Rinderroulade mit Kartoffeln und Blumenkohlmix
Zubereitungsschritte

  1. Kartoffeln in Salzwasser kochen
  2. Blumenkohl-Mix wie von Iglo angegeben zubereiten
  3. Rinderroulade mit Salz, Pfeffer würzen, mit Senf bestreichen, Zwiebel, Gurke und Schinkenwürfel zugeben, aufrollen und feststecken
  4. Die Rouladen scharf anbraten und danach schmoren. Schmorwasser mit Saucenbinder andicken.
  5. Alles zusammen servieren
Ergänzender Tipp

Mit einem Schnellkochtopf kann man auch ganz spontan das Gericht kochen
Portionsgröße
4 Portionen
Zutaten für vier Portionen
4 Rinderrouladen
1 Zwiebel (vierteln)
200g Schinkenwürfel
4Gewürzgurken
Salz, Pfeffer, Senf
Öl
10 mittelgroße Kartoffeln
2 Pakete Blumenkohl Romanesco Mix von Iglo
Saucenbinder



Zubereitungszeit
90 Minuten
Backzeit 
Kühlzeit 
Ruhezeit 
Auftauzeit)
Vorbereitungszeit 
/
/
/
/
10 Minuten
Schwierigkeitsgrad
mittel

Anlass
Winterrezept

Lügen, die von Herzen kommen / Kerstin Gier

Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Es gibt Bücher, die sieht man oder da liest man den Klappentext, und man weiß, man wird das Buch lieben. Das Buch, das ich euch nun vorstellen darf, ist ein solches Exemplar. Ich selbst habe meinen Mann über eine Singlebörse kennengelernt und liebe daher solche Liebesromane, die ein ähnliches Thema aufgreifen. Gekauft habe ich mir das Buch deswegen sogar damals neu, und hab es wie einen Schatz ungelesen ins Regal gestellt, um es mir für schlechte Lesezeiten aufzuheben, wenn mich andere Werke zu sehr frustriert haben. Nun darf ich es euch endlich vorstellen, denn die letzten Tage war ich krank, und wollte mir was wirklich schön leichtes gönnen.

'''o0o Worum gehts o0o'''
Johanna, von allen nur Hanna genannt, hat keinen Freund, eine klassische Eieruhrfigur, eine chaotische Familie, dafür liebe Freundinnen und einen gut bezahlten Job. Ihre Kolumnen sind beliebt und werden sogar von dem neuen Chefredakteur, der „Annika“, dass Magazin, für das sie schreibt, wieder trendy machen soll. Außer ihr mag diesen Adam Birnbaum niemand so niemand, denn bei allen anderen hat er kräftig zu meckern. Als er ihr den Auftrag gibt über Chat-Partnerschaften und die große Liebe via Click berichten soll, beginnt für Hanna jedoch die schlimmste Zeit in ihrem Leben. Im Testchat wird sie von den anderen Chattern ausgelacht, und nur ein gewisser Boris ist nett zu ihr. Sie freundet sich mit ihm an, und sie flirten sogar. Nur leider hat Hanna angegeben, dass sie Kleidergröße 36 hat und blond ist. In Wirklichkeit trägt sie jedoch 42 mit viel Stretch und ist rothaarig. Als dann dieser Boris im Partnertest auch noch unschlagbare 397 Punkte von 400 erreicht, weiß sie, dass er der Richtige ist. Doch um ihn für sich zu gewinnen, muss sie abnehmen. Kohlsuppe,Rohkost, Sport und all die anderen Tipps lassen die Pfunde jedoch nicht dahinschmelzen, sondern eher ihre gute Laune und Gelassenheit. Zu allem Überfluss wird sie, seitdem das Thema aufgegriffen hat, auch von allen Seiten als dick bezeichnet, die neue Freundin ihres Bruders nervt sie besonders, und da sie alles vergisst, kostet es nicht nur ihrer besten Freundin den Job, sondern sorgt auch dafür, dass ihre Schwester mit den drei Kids Ladenverbot im Laden um die Ecke erhält. Die Katastrophe wird perfekt, als ihr Bruder im Drogenrausch eine Ratte tötet, in Bio eine 6 schreibt, ihr Stiefvater deswegen auszieht und sie auch noch von ihrem Chef geküsst wird. Hanna wird klar, sie muss ihr Leben wieder so in den Griff bekommen, wie vor der Diät und Boris.

'''o0o Eine kleine Leseprobe o0o'''
http://www.amazon.de/Lügen-die-von-Herzen-kommen/dp/3404162366/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1375705853&sr=8-1&keywords=l%C3%BCgen+die+von+herzen+kommen

Aus rechtlichen Gründen verlinke ich nur die Leseprobe auf eine Seite, wo die Genehmigung vorliegt.

'''o0o Meine Meinung o0o'''
Kerstin Gier ist eine Autorin, die für unterhaltsame, romantische und humorvolle Stunden sorgt. Viel gelobt, war ich neugierig, was sie wirklich zu bieten hat. Die Lobeshymnen sind auf jeden Fall nicht fälschlich ausgesprochen, auch wenn ihr erster Roman einige Ecken und Kanten hat, denen so einige Leser sicherlich kritisch gegenüber stehen.

Es fängt schon bei den Figuren an. Alle Figuren, wobei 90% davon weiblich sind, sind eigentlich sehr sympathisch. Besonders Hanna ist eine tolle Hauptfigur, denn sie ist kein Superwomen, sondern eine Person wie du und ich. Sie hat keine perfekte Figur, dafür aber einen tollen und selbstbewussten Charakter. Mit ihr macht es sich großen Spaß zu identifizieren, oder sogar etwas Positives abzugewinnen. Auch alle anderen Charaktere sind etwas Besonderes. Chaotisch, experimentierfreudig, ängstlich. Es ist eigentlich alles dabei. Dabei werden viele Klischees aufgegriffen, und das könnte schon einige stören. Besonders die Familie von Hanna ist sehr chaotisch und extrem beschrieben. Vom normalen Stiefvater über eine sehr spirituelle Mutter, einen faulen Sohn samt ungewöhnlicher, kranker Freundin bis zu einer völlig überforderten Mehrfach-Mama in Schwesternform. Die Schwester hätte in meinen Augen jedoch weniger übertrieben dargestellt, viel authentischer gewirkt. Kinder sind anstrengend, fordern und bei drei Stück kommt man in der Tat nicht zur Ruhe, aber den Lachfaktor, den dieser Anteil bringen sollte, konnte ich nicht entdecken, denn es war einfach too much. Schön ist jedoch, dass gezeigt wird, dass egal wie unterschiedlich die Persönlichkeiten geworden sind, kaum jemand mit sich und seinem Leben wirklich zufrieden ist. Nur hätte sie es bei Hanna etwas anders einbinden sollen. Hanna ist mit sich und ihrer Eieruhrfigur zufrieden, und das ein völlig fremder sie so durcheinanderbringt, wirkt auf den ersten Blick irritierend und unpassend.

Abgesehen von diesen Kleinigkeiten entwickelt sich die Geschichte sehr schön, und man findet schnell den Einstieg. Leider ist von Anfang an klar, wer hinter diesem Unbekannten Boris steckt. Mich persönlich störte es in diesem Fall jedoch weniger, denn die Frage nach der Auflösung und dem Grund machten mich neugierig. Allerdings kritisiere ich auch hier die Art, wie sie sich kennenlernen. War Frau Gier in ihrem Leben schon einmal Chatten? Ich denke es hat sich zu meiner Jugend nicht viel geändert, aber schon damals gab es über 1000 Chaträume. Wie konnte er also wissen, dass sie es ist. Ihr seht, kleine Logikschwächen sind also inbegriffen. Außerdem kommt die Chat-Beziehung, die schnell in Email-Kontakt ausartet einfach zu kurz. Ab und an mal eine kurze oder lange Email, aber da schon nach so kurzer Zeit dieser Partnerschaftstest und das Date im Vordergrund standen, war die Luft irgendwie eher raus. Ein witziges Kennenlernen hätte mich mehr interessiert.

Stattdessen darf man den unterschiedlichsten Diättipps lauschen. Von Wickelmethoden, über ein Glas Wasser vor der Mahlzeit, Möhren und vieles mehr. Bei einer Person, die sich nie über ihre Figur beschwert hat, war es doch etwas viel. Sicherlich lustig und mich hat nur gestört, dass die Liebesgeschichte dadurch eher in den Hintergrund gerückt ist.

Obwohl das Buch, wie ihr seht einige, wenn nicht sogar ein paar mehr Kritikpunkte enthält, konnte ich es nicht aus der Hand legen und habe mich gut unterhalten gefühlt. Solche Liebesromane auf unterhaltsamer Basis müssen nicht durchweg perfekt sein. Wer dies möchte, sollte sich eher gehobene Lektüre auswählen.

Der Schluss ist natürlich auch etwas chaotisch geworden, aber hat etwas, süß romantisches.

ZITAT S. 246
Tatsächlich, auf seinen Schuhen hatten es sich zwei Schnecken bequem gemacht. Auf dem linken Schuh klebte die Schnecke mit der Aufschrift „kiss“, und die Schnecke auf dem rechten Schuh trug die Aufschrift „her“.

Das Happy End darf bei einem solchen Werk nie fehlen und ist auch hier ein Selbstläufer.

Mich hat das Buch nicht enttäuscht, auch wenn es stellenweise übertrieben wirkte. Es erfüllt alle Kriterien, die eine gute, seichte „Frauenlektüre“ haben muss, und dementsprechend positiv fällt auch meine Bewertung aus. Abzug bekommt das Buch von mir lediglich, weil ich mir eine stärkere Internet-Flirterei gewünscht hätte.

'''Noch ein paar allgemeine Daten und etwas zum Autoren'''
Autor: Kerstin Gier
Titel: Lügen, die von Herzen kommen
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 8. Aufl. (27. August 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404162366
ISBN-13: 978-3404162369
Preis: 7,99€
Genre: Liebesroman
Lesedauer: 2 Tage

Kerstin Gier (* 1966 bei Bergisch Gladbach) ist eine deutsche Autorin, die – auch unter den Pseudonymen Jule Brand und Sophie Bérard – überwiegend Frauenliteratur verfasst. (Quelle: Wikipedia)


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Douglas - Und Frauen sind glücklich

Welcher Name fällt euch ein, wenn ihr an Parfüm und Make Up denkt? Ich glaube fast jeder wird zu erst an Douglas denken. Douglas ist wohl eine der bekanntesten Parfümerien mit rund 1200 Geschäften in 18 Ländern. In Hamburg, der Heimat von Douglas, bin ich früher oft durch meine Stammfiliale geschlendert, habe an neuen Düften geschnuppert und mir neue Make Up Produkte besorgt. Seit ich in Neumünster wohne, ist dies eher selten geworden. Dafür stöbere ich nun gerne im Online-Shop von Douglas.

Diesmal habe ich mir ein paar echt tolle Produkte bestellt, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Schließlich gibt es unter euch sicherlich den einen oder anderen Douglas-Fan.

Village Barony Brazil - Duschgel 300ml - 4,95€
Kappa Nero - Duschgel 250ml - 2,95€
Adidas Happy Game - Deodorant - 5,99€
Super Liner silkissime - Eyeliner - 5,95€
Artdeco Soft-Eyeliner - 6,80€
Artdeco Eyeliner Color - 6,80€

Wie ihr seht habe ich mir diesmal eine Menge Eyeliner geholt, da mein aktueller sich langsam dem Ende neigt. An einem Duschgel komme ich nie vorbei und damit mein Mann nicht zu kurz kommt, habe ich ihm auch mal etwas mitbestellt.


Village Barony Brazil
Ich liebe Duschgel und auch wenn mein Schrank aus allen Nähten platzt, komme ich nicht daran vorbei. Diesmal musste ich zuschlagen, da ich Maracuja liebe und diese Sorte einen frischen, exotischen Maracuja-Duft besitzt. Geeignet ist das Produkt für normale Haut. Es duftet so schon unglaublich lecker, aber auf der Haut und in Kombination mit warmen Wasser riecht das ganze Badezimmer nach Urlaub und Sommer. Auf der Haut selbst ist es lange wahrzunehmen und das Reinigungsgefühl ist toll. Dabei trocknet das Produkt die Haut nicht aus. Probiert es einfach mal aus.  

Kappa Nero
Liebe geht bekanntlich nicht nur den Magen, sondern auch die Nase. Ich liebe es, wenn mein Mann gut riecht, und das Produkt verspricht nicht nur einen geheimnisvollen, mächtigen Duft, sondern setzt diesen auch um. Würzig und frisch sorgt es für einen männlichen Duft, der wirklich lange auf der Haut wahrzunehmen ist, die Haut nicht austrocknet. Mir gefällts sehr gut, obwohl ich anfänglich durch die Rosmarin und Zitronen Kombination doch etwas skeptisch war.

Adidas Happy Game
Schon vor einiger Zeit hatte ich mal ein Deo aus dem Hause Adidas und war eigentlich sehr angetan. Diese Flasche fand ich total hübsch und musste es einfach ausprobieren. Der Duft ist frisch, sportlich, aber auch sehr weiblich. Das Deo macht auch beim Spinning eine gute Figur und lässt sich gut sprühen. Es gibt das Produkt auch noch in fruchtigen Sorten. Da es sicherlich nicht viele haben, besteht hier auf jeden Fall keine Verwechslungsgefahr. ;)

Super Liner silkissime
Loreal hat viele schöne Produkte, wie ich finde. Dieser Eyeliner hat zwar eine etwas breitere Spitze, die jedoch trotzdem sehr schöne Linien zaubert. Die Textur ist seidig und dadurch lässt er sich schnell und leicht auftragen. Er ist zudem wasserfest und verschmiert auch in der Realität nicht. Ob er die 24 Stunden auch wirklich hält, weiß ich nicht, aber über den Tag gesehen macht er eine gute Figur, auch wenn man einmal versehentlich am Auge herumwischt. 
 
Soft Eyeliner Waterproof und Color Art
Von Artdeco hatte ich bis dato noch nie einen Eyeliner, sondern eher Lippenstifte oder Nagellack. Hier lassen sich schöne Linien zaubern, die zwar auch etwas breiter sind, aber sich gut auftragen lassen.

Falls ihr nun auch Lust bekommen habt, hier geht es zu Douglas.

Bericht mit Kostenfreien Testprodukt
 

Iglo - Blitzschnelle Spaghetti Bella Italia

An das erste Produkt habe ich mich nun herangewagt. Bei zwei Kindern gibt es bei uns natürlich regelmäßig Spaghetti Bolognese. Obwohl ich gerne mal eine schnelle Tüte verwende, koche ich dieses Gericht in der Regel frisch, wobei ich statt frischer Kräuter auf getrocknete Kräuter de Provence setze. Warum aber nicht einmal mit frischen. Enstanden ist ein Gericht, dass super lecker, schnell und sogar von Kindern gekocht werden kann.




So sehen die Kräuter selbst aus. Doch nun zu unsere, Rezept. Leider wusste ich nicht genau, welche Kategorie. Daher habe ich Kinder-Essen ausgewählt. 




Rezeptname
Blitzschnelle Spaghetti Bella Italia
Kurze Erläuterung

Spaghetti mit frischer Bolognese Sauce, Tomaten, Kräutern de Provence

Zubereitungsschritte
  1. Spaghetti in Salzwasser al dente kochen
  2. Hackfleisch, gewürfelte Zwiebeln in etwas Öl anbraten. Zum Schluss gewürfelte Tomaten ohne Haut hinzugeben.
  3. Tomatenmark, Mehl dazugeben und 10-20 Sek. in der heißen Pfanne mit dem Hack vermengen. Mit Wasser ablöschen.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Kräuter de Provence abschmecken.
  5. Nudeln abschrecken mit der Bolognese servieren.
Ergänzender Tipp

Dazu schmeckt frisch gehobelter Parmesan
Portionsgröße
4 Portionen
Zutaten für vier Portionen
500g Spaghetti
600g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel (klein gewürfelt)
2 große Tomaten (gehäutet und gewürfelt)
2 EL Tomatenmark 
1EL Mehl
Salz, Peffer
Öl
1/2 Packung Iglo Kräuter de Provence
Zubereitungszeit
 20 Minuten
Backzeit 
Kühlzeit 
Ruhezeit 
Auftauzeit)
Vorbereitungszeit 
/
/
/
/
5-10 Minuten
Schwierigkeitsgrad
 einfach
Anlass
 Kindergericht
Ich finde, es geht schnell, und ich hätte es als Kind auch hinbekommen, und meiner Mutter so ein leckeres Gericht machen können. Meiner Familie schmeckt es auf jeden Fall sehr lecker, und es ist eine gute, einfache Alternative zur Tüte oder Fertig-Saucen.

Wiko Cink Peax 2 im Test

In Frankreich schon auf Platz 1, versucht der Handy-Hersteller Wiko nun auch Deutschland zu erobern. Eins seiner ersten Modelle, ist das Cink Peax 2, ob es mit den Deutschen Lieblingen, wie dem Samsung Galaxy S3 oder dem iPhone 5 mithalten kann, und was uns zu erwarten hat, haben wir für euch unter die Lupe genommen.  



'''o0o...Preisklasse...o0o'''
Das Einsteigermodell aus dem Hause Wiko wurde mit einer UVP von 199€ angesetzt.

'''o0o...Technische Details...o0o'''


'''o0o...Für euch getestet..o0o'''
Wie wohl die Mehrheit aller Deutschen, besitze ich ein Samsung Galaxy während mein Mann auf iPhone schwört. Dementsprechend sind wir neugierig, ob Wiko uns überzeugen kann.

BENUTZERHANDBUCH 
Wie es sich für ein Smartphone gehört, gibt es ein kleines Benutzerhandbuch. Obwohl die Mehrheit der User sicherlich nie einen Blick hineinwerfen wird, da die Benutzung in der Regel sehr intuitiv ist, gibt es immer wieder Nutzer, die sich erst einlesen möchten. Das Handbuch ist leicht und verständlich beschrieben, dafür aber relativ kurz gefasst, sodass nur die wichtigsten Punkte aufgenommen wurden.  
 



OPTIK 
Optisch ist das Smartphone ein echter Hingucker. Auf den ersten Blick erinnert das Modell mit seinem 4.5 Zoll großen Display an das Samsung Galaxy S3. Schaut man sich das Smartphone jedoch von der Rückseite an, zeigt sich schon hier, dass dem nicht so ist. Optisch tendiert es genauso in Richtung Mobistel Cynus F3. Besonders die etwas hervorgehobene Kamera auf der Rückseite sticht hier heraus. Dadurch bekommt das moderne Smartphone einen leichten Retro-Touch, verliert aber nichts von seiner guten Handlichkeit. Mit seinen 124g liegt es federleicht in der Hand und eignet sich sowohl für kleine Frauenhände, als auch größere Männerhände. Das Cink Peax 2 gibt es im Übrigen in zwei Farben. Bei dem schwarzen Hochglanzmodell wird auf der Rückseite jede Fingerabdruck gleich strafend angeprangert. Bei unserem weißen Modell, ist dies zwar auch vorhanden, aber nicht so sichtbar. Die Anschlüsse und Tasten sind sauber angepasst. Unten befinden sich drei Touchtasten, links an der Außenseite die Lautstärkenwippe und rechts der An/Aus-Schalter. Lediglich die Plastik-Rückseite wirkt etwas dünn und billig, aber hier finde ich, dass auch das Galaxy S3 leicht schwächelt. Bei dem weißen Modell wird man jedoch Kratzer nicht so schnell sehen. Ansonsten aber ein hochwertiger, moderner, jugendlicher und edler Eindruck.

EINSTIEG 
Der Einstieg ist sehr angenehm gestaltet. Deckel ab (unten rechts ist die Öffnungshilfe) eine oder zwei Simkarten einlegen (Sim Karte 1 und 2 ist sichtbar beschriftet), Akku einlegen und Deckel wieder rauf. Hinein kommt eine handelsübliche Sim-Karte, aber auch eine Micro-Sim stellt kein Problem dar. Danach kann es gleich eingeschaltet werden, da der Akku halbwegs geladen war. Nachdem ersten Einschalten bekommt der User einige Punkte erklärt, muss jedoch keine allgemeinen Einstellungen in Bezug auf Uhrzeit oder Datum vornehmen, denn dass passiert automatisch. Weiter geht es sofort mit den individuellen Einstellungen, die viel Spielkram für euch bereithalten. Hintergrundbilder, Farbschema, Klingeltöne für beide Sim-Karten, Wlan Einstellungen, Email-Konto und vieles mehr. Es ist alles sehr leicht und auch wenn man noch nie ein Smartphone besessen hat, dauert es nur wenige Minuten, bis man mit der Benutzeroberfläche klarkommt.




DISPLAY 
Vom Display her bin ich persönlich minimal enttäuscht. Bei der Auflösung muss man natürlich das Preisleistungsverhältnis beachten. Das Display ist ausreichend groß, hat dank einer qHD Auflösung auch eine gestochen scharfe Optik, verfügt über brillante Farben und Multitouch Funktionen. Was mich persönlich stört, ist die Tatsache, dass bei diesem Modell auf Gorilla Glas verzichtet wird. Wenn selbst bei einem Kindersmartphone (Nokia Asha 311), welches rund 100€ kostet, schon Gorilla Glas genutzt wird, sollte bei einem hochwertigeren Modell nicht daran gespart werden. Es muss nur ein Sandkorn in der Tasche sein und schon geht etwas schief. Dies ist jedoch nur eine Kleinigkeit, denn viele Smartphones haben dieses Glas noch nicht und so wird auch hier eine typische Schutzfolie helfen. Damit der Display nicht zu sehr den Akku strapaziert, könnt ihr im Übrigen einstellen, wie schnell er sich abschaltet. Ab 15 Sekunden könnt ihr aufwärts wählen. Ich persönlich finde 30 Sekunden optimal, und über den An/Aus Knopf kann ebenfalls der Display abgeschaltet werden. Einfach kurz drücken.

DUAL SIM
Dual-Sim bieten schon einige Handyhersteller an und es werden immer mehr. Der Vorteil im mobilen Zeitalter liegt klar auf der Hand. Statt zwei Telefone mit sich herumzuschleppen, kann der Nutzer nun zum Beispiel Firmen- und Privathandy in einem haben, weiß aber dank verschiedener Klingeltöne immer sofort, wer anruft. Ich selbst werde das gute Stück mit zwei privaten Sim-Karten betreiben. Eine mit kostenlosen, mobilen Internet, die andere zum Telefonieren. Ausprobiert habe ich es schon mit einer anderen Sim-Karte, aber nur kurz, da meine zweite leider noch nicht angekommen ist. Im Handy selbst gibt es zwei Steckplätze, die mit Sim 1 und Sim 2 klar gekennzeichnet sind. Hier schiebt ihr eure einfach hinein, und könnt nachher zum Beispiel individuelle Einstellungen in Bezug auf Klingeltöne eben über diese Bezeichnung vornehmen. Auch oben am Rand werden beide Sim-Karten vom Empfang her deutlich angezeigt. Verwechslungsgefahr ist gleich null. Auf jeden Fall ein netter Zusatz, der bei vielen Nutzern punkten wird.

HANDHABUNG UND MENÜ
Doch nun zum wohl wichtigsten Punkt, der Handhabung. Bei einigen Smartphones kann ich wirklich sagen: Wir stehen auf Kriegsfuß. Es gibt Modelle, die keine Befehle annehmen und ich regelmäßig verzweifle. In der letzten Zeit ist dies zwar dank neuerer Techniken immer besser geworden, aber es gibt auch jetzt noch preiswerte Smartphones, die leider sehr schlecht reagieren. Wiko setzt hier auf Qualität und dementsprechend auf ein sehr gut reagierendes Touchdisplay. Alle Befehle werden sofort erkannt und angenommen. Das Durchblättern funktioniert super fix und auch die Auswahl bei Produkten. Generell merkt man beim Cink Peax 2, dass es über guten Arbeitsspeicher und einen schnellen Prozessor verfügt. Es hakt nichts und alle wird schnell ausgeführt. Das Menü selbst kann natürlich eingerichtet werden wie man es möchte. Es gibt einmal das Homescreen, wo ihr beliebte Apps integrieren könnt. Hier könnt ihr euch verschiedene Seiten einrichten und natürlich auch wieder löschen. Ich selbst setze nur auf den Kalender und eine Seite, da ich persönlich nicht mehr brauche, es besteht aber die Möglichkeit mehr einzurichten. Von Anfang an sind glaube ich 5 Seiten eingerichtet gewesen, die ich aber gelöscht habe. Neben dem „Schnellmenü“ gibt es noch das richtige Menü, wo die Apps alle installiert sind. Vorab sind viele tolle Sachen installiert, wie zum Beispiel Taschenrechner, Googlemail, Playstore, Galerie, Sprachsuche und vieles mehr. Was jedoch auffällt, dass Apps, die der Nutzer inzwischen als selbstverständlich hinnimmt, gar nicht installiert sind. Darunter sind zum Beispiel Social Networks oder gar Ebay. Gerade ersteres ist sogar bei dem Asha 311 fest installiert gewesen. Natürlich könnt ihr alles ergänzen, löschen und ähnliches. Einfach länger auf das Symbol drücken und schon könnt es auf euren Homescreen ziehen oder im Apps-Menü deinstallieren.

Für alle wichtigen Einstellungen, gibt es oben eine versteckte Leiste, die mit einer Wisch-Bewegung abwärts hervorgezaubert wird. Dort könnt ihr Wlan, mobile Daten, Klingeton-Profil und vieles mehr auswählen.

Weiter geht es mit SMS, Nummerengabe und den Emails. Das Tippen funktioniert einwandfrei. Die Felder sind auch im Hochformat groß und beim richtigen Schreiben wird eine Qwertz-Tastatur angeboten, sodass das Tippen schnell von Statten geht.
Die Bedienung via Tasten ist auf wenige beschränkt. Die äußeren habe ich euch schon erklärt. Unten befindet sich er Homescreen-Button, der das Programm sozusagen beendet. Rechts gibt es den üblichen Zurück-Button, der euch einen Schritt zurückbringt. Der linke Touch-Knopf führt zu Einstellungen im Bereich Apps und Co.

Ihr seht schon, es erinnert nicht nur äußerlich, sondern auch von der Nutzung her sehr an das Samsung Galaxy S3 und das gefällt mir, aber auch anderen, die das Handy schon in der Hand hatten, sehr gut.






Was mich hier minimal störte, war lediglich der Punkt, dass der Homescreen-Button nicht zum Anschalten des Handys genutzt werden kann. Damit das Smartphone aus seinem Ruhezustand zurückkehrt, muss kurz der An-Knopf gedrückt werden. Unten eine Taste ist da schon schneller, aber auch so geht es sehr gut.
 

BETRIEBSSYSTEM
Oben habe ich nun die ganze Zeit von Apps geredet und so möchte ich auch noch kurz auf das Betriebssystem eingehen. Sicherlich habt ihr es schon gelesen. Aktuell ist Android 4.1.2 installiert. Es funktioniert damit reibungslos, aber es sollte natürlich erwähnt werden, dass es schon Android 4.2 gibt. Apps können über den Google-Play-Store heruntergeladen werden. Dort gibt es viele tolle kostenlose Apps, oder aber kostenpflichtige, die via Kreditkarte bezahlt werden können.

VERBINDUNGSMÖGLICHKEITEN 
Ins Internet geht es entweder mobil über eine der Sim-Karten oder über WLAN. Beide Varianten ermöglichen einen schnellen Zugriff. Das WLAN lässt sich problemlos einrichten. Es sucht automatisch danach und wird auch rasch fündig. Nun benötigt ihr nur noch euer Passwort, sofern ihr es gesichert habt, und dann könnt ihr surfen. Bei uns im Haus, 140m², habe ich überall sehr guten Empfang, was leider nicht bei allen Smartphones der Fall ist. Damit der Akku länger hält, empfiehlt es sich bei Nicht-Nutzung sowohl mobile Daten, als auch WLAN auszuschalten.

TELEFONIEREN UND SPRACHQUALITÄT
Das Telefonieren funktioniert entweder über die Kontaktliste oder über die Eingabe der Telefonnummer. Beides funktioniert problemlos. Und auch an der Sprachqualität gibt es nichts zu bemängeln. Es rauscht beim Telefonieren nicht im Hintergrund, sofern es nicht gerade stürmisch ist, und sowohl ich, als auch mein Gesprächspartner konnten einander gut verstehen. Die Lautstärkenwippe ist ebenfalls gut zu erreichen, hat aber leider auch einen gewöhnungsbedürftigen Druckpunkt. Die Freisprechfunktion verzerrt nichts und so macht es viel Spaß mit diesem Smartphone zu telefonieren. Ob sich hier was ändert, wenn ich meine passende Hülle nutze, die leider aus Frankreich etwas länger braucht, verrate ich euch ggf. später.

MUSIKWIEDERGABE
Musik darf in der heutigen Zeit auf keinen Smartphone fehlen. Natürlich darf man hier keine Wunder erwarten, aber der Klang ist vollkommen ausreichend. Dabei ist es egal, ob mit oder ohne Kopfhörer. Der Bass ist nicht wummerig, die Höhen nicht übertrieben spitz und alles ist klar verständlich. Es ist auf jeden Fall eine gute Musikwiedergabe im Smartphone-Bereich. Ihr könnt eine Playlist anlegen, all eure Musik nach bestimmten Faktoren sortieren lassen und vieles mehr.

KAMERA 
Die Kamera, oder bessere gesagt die Rückseitenkamera, kann mit ihren 8 MP klar punkten. Die Bilder sind zwar nicht mit einer Spiegelreflex-Kamera zu vergleichen, aber für Produktfotos, Familienschnappschüsse und andere Dinge, die Kids, Blogger, Familien und Berufstätige benötigen, reicht es vollkommen aus. Die Qualität ist vollkommen in Ordnung, und die Bilder sind auch gut beleuchtet. Klar, kommt es auch hier auf die Person vor und hinter der Kamera an, aber bei meinem Test kann ich sagen, dass sie mit vielen Modellen aus dem Hause Nikon mithalten kann, wie zum Beispiel dem S6400. Die Front-Kamera hat lediglich 2MP und hier merkt man einen deutlichen Unterschied. Allerdings ist das nicht weiter schlimm, denn die Front-Kameras haben in der Regel deutlich weniger und somit befindet sie sich im normalen Mittelfeld. Für eigene Schnappschüsse oder Videotelefonie reicht es auf jeden Fall. 
 



AKKULAUFZEIT
Die Akkulaufzeit ist einer der wichtigsten Punkte. Das Handy soll viel bieten, aber eben natürlich auch nicht unterwegs ausgehen. Wiko setzt hier auf einen eher kleinen Akku, der aber austauschbar ist. 192 Stunden Standby sind jedoch ausreichend, genauso wie 10-15 Stunden Gesprächszeit. Somit kommt der Akku in der Theorie über den Tag und kann über Nacht aufgeladen werden. Bei mir hat es sich je nach Nutzungsintensität eingependelt, dass er alle 1-3 Tage aufgeladen werden muss. Wenn zum Beispiel die Kinder viel spielen, häufig Mails kommen oder ich etwas mehr telefonisch erreichbar sein muss, dann tendiert es zu einem Tag. Diesen schafft er aber problemlos. Klar ist es abhängig von den eigenen Einstellungen, aber ich bin mit meinen zufrieden und der Akku hält. 

TESTFAZIT
Schaut man sich einmal den Preis an und vergleicht es mit dem, was das Handy beinhaltet und leistet, dann kann das Cink Peax 2 überzeugen. Wiko ist in unseren Augen nicht grundlos einer der führenden Hersteller in Frankreich. Die Speicherkapazität von 4GB könnte den einen oder anderen stören, aber hier kann man via SD Karte problemlos erweitern, und sonst liefert das Telefon eine gute Performance, läuft schnell, macht gute Bilder, der Touchscreen ist sehr genau und der Akku leistet gute Arbeit. Das einzige was mich etwas störte, war eben der Aspekt mit dem Gorilla Glas, aber das dafür gibt es tolle Hüllen. Übrigens könnt ihr hier auch die Hüllen vom ersten Cink Peax nutzen, da es die gleichen Maße hat. 

'''o0o...Für euch zusammengefasst..o0o'''



POSITIV

+ Akku
+ Performance
+ Schnelligkeit
+ guter Klang
+ solide Fotos
+ präziser Touchscreen
+ Einfache Bedienung
+ Erinnert an das Samsung Galaxy S3


NEGATIV
- Leider kein Gorilla Glas
- Interner Speicher doch recht klein, aber erweiterbar 

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Bericht mit Kostenfreien Testprodukt