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Battlerobog - So kämpft man in Japan

Japan ist bekannt dafür, dass sie die unsinnigsten, aber auch die coolsten Sachen auf den Markt bringen. Mit der neuesten Welle ist wieder ein lustiges Spielzeug auf den deutschen Markt geschwappt. Es schimpft sich Battlerobog und ist für groß und klein ein Heidenspaß, der wohl zu Weihnachten unter vielen Weihnachtsbäumen zu finden sein wird. Wir haben dieses Spielzeug für euch einmal näher unter die Lupe genommen.

o0o Preisklasse o0o
Preislich gesehen werden zwei Roboter mit einer Kampfarena bei 89,99€ liegen. 

o0o Was ist Battlerobog o0o
Es handelt sich hierbei um niedliche Spielzeugroboter, die wie bei einem Videospiel mittels Controller gesteuert werden. Dieser Controller ähnelt dem Wii-Controller. Zur Wahl stehen euch vier verschiedene Einzelpacks in unterschiedlichen Farben und zwei Zweierpacks mit Arena. In einer solchen Arena könnt ihr alleine trainieren, zu zweit oder mit bis zu 20 Robotern kämpfen. Wie bei einem echte Boxkampf müsst ihr eure Gegner ausschalten und via K.O auf die Bretter schicken. Soundeffekte und Lichter sorgen für die richtige Kampf-Atmosphäre. Kein Wunder, dass TOMY keine andere Größe, als Axel Schulz als Partner gewinnen konnte.

o0o Für euch getestet o0o
Wir haben uns für euch ein solches Starter-Set mit zwei Robotern und der Arena unter die Lupe genommen. Schon in der Verpackung sieht das Spielset mächtig, böse und kampflustig aus. 


Das Auspacken könnte freundlicher gestaltet sein, denn viel Plastik und viele Verbindungen ziehen es leicht in die Länge. Zudem muss einiges an Verpackung entsorgt werden, aber wenn man in die leuchtenden Augen der (großen) Kinder schaut, nimmt man das gerne in Kauf. 

Bevor es losgehen kann, muss die Arena mit wenigen Handgriffen aufgebaut werden. Hierzu benötigt man lediglich die Absperrung, die fest in die Löcher gedrückt werden muss. Es ist Kraft nötig und das Einrasten muss zu hören sein, sonst hält es nicht. Danach müssen nur noch die Batterien eingelegt werden, wobei 4 AA-Batterien pro Controller nötig sind, die leider nicht enthalten sind. Kauft sie also lieber gleich mit, bevor ihr zu Hause steht und keine habt. Wer möchte kann nun seinen Roborter mit verschiedenen Gesichtern, Fahne und anderen Aufklebern verzieren, und dann kann der Kampf auch schon losgehen.


Wie oben schon erwähnt, gibt es viele Möglichkeiten, ihr könnt gegen Pappfiguren kämpfen, einen echten Gegner in der Arena oder auch nur in einem abgetrennten Bereich bekämpfen. Zudem gibt es auch verschiedene Kampfvarianten. 

Doch nun erst einmal zur Steuerung. Hierfür schaltet ihr euren Roboter an, im Anschluss euren Controller und schon sind beide verbunden. Das erkennt ihr an der Leuchte, könnt aber zur Sicherheit euren Roboter noch einmal bewegen, denn manchmal sind Kinder etwas zu schnell, oder vergessen einen Schritt, und dann bewegt sich der Roboter nicht. Geboxt wird wie im echten Leben. Linker Haken, rechte Gerade und das natürlich treffsicher. Hierbei wird die Koordination, Reaktion und Logik gefördert. Zeitgleich könnt ihr damit nicht nur boxen, sondern euren Roboter bewegen. Gleichzeitige Boxbewegungen sorgen für den Vorwärtsgang und Drehungen werden über den linken oder rechten Schlag übernommen, denn dann dreht er sich leicht in diese Richtung. Es klingt am Anfang leicht, aber man hängt manchmal gerne in den Seilen. Etwas Übung ist hier schon erforderlich, zumindest bei jüngeren Spieler.

Nun gibt es im Kampf wie gesagt mehrere Möglichkeiten. Fangen wir mit Knock-Out an. Hierzu muss der Gegner fünf Mal ins Gesicht getroffen werden. Mit jedem Schlag ändert sich die LED-Farbe auf dem Rücken, und verrät euch, wie oft ihr schon getroffen habt. Rot bedeutet zum Bespiel, dass ihr nur noch einen Schlag vom K.O entfernt seit. Habt ihr verloren, dann bleibt euer Roboter einfach stehen und ein Alarm ertönt. So kann niemand schummeln und die nächste Runde kann beginnen. Die Anleitung ist auf jeden Fall leider nicht sehr genau, und so haben wir lange herumprobieren müssen, um herauszufinden, wie diese neue Runde eingeleutet wird. Einige Kämpfe habe wir sogar die Roboter und Controller neu eingeschaltet. Dabei ist es ganz leicht, ein Druck aufs Visier riecht. 

Knock-Down heißt die zweite Siegmöglichkeit und ist deutlich schwerer, denn hier müsst ihr den Gegner so hart treffen, dass dieser umfällt. Zu guter Letzt gibt es noch Ring-Out und wie ihr euch schon denken könnt, muss der Gegner aus der Arena geboxt werden. Auch das ist nicht unbedingt leicht, aber machbar.


Aufgeladen werden müssen die Roboter ungefähr nach 10-20 Minuten, während die Ladezeit genauso lange ist. Die Ladestation ist der Controller und beides lässt sich ganz leicht verbinden. 

Meine Männer sind auf jeden Fall absolut begeistert, und mein Mann will sich auch gleich noch einige Roboter nachkaufen. Gestern Abend haben meine Männer fast eine Stunde geboxt. Es macht auf jeden Fall großen Spaß, und wir verstehen, warum es in Japan ein solcher Hit ist. Kinder können so stundenlang beschäftigt werden, kämpfen und das nicht an einer Konsole. Als Mutter geht auch hier mein Daumen nach oben.


Bei all der Euphorie gibt es aber auch einige Nachteile, die wir euch nicht vorenthalten wollen, aber vielleicht besser TOMY hier noch nach. In unseren Augen ist die Anleitung nicht unbedingt toll. Sie ist bebildert und in zig Sprachen, aber wie oben schon erwähnt konnten wir den Punkt des Neustarts nicht finden, und mussten lange ausprobieren. Für uns Erwachsene ergibt es sich beim Spielen, aber mein Sohn ist 10 und wenn er es alleine ausgepackt und probiert hätte, wäre er wütend geworden, weil seine Fragen nicht beantwortet worden. Sie könnte einfach kindgerechter sein und eben auch Aspekte aufgreifen, wie zum Beispiel: Wie bewege ich den Roboter, denn nicht jeder versteht die Logik dahinter.
Der zweite Punkt ist das Kabel. Im Grunde hat man wie bei de Wii zwei Controller, die via Kabel verbunden sind. Ähnlich dem Nunchuk. Kinder sind wild, manchmal aggressiv und machen hektische Bewegungen, um vielleicht doch nicht zu verlieren. Hier haben wir bedenken, dass das Kabel nicht darunter leidet und die Schwachstelle sein könnte.Ein Kabelbruch könnte genauso entstehen, wie ein Herausreißen des Kabels aus einem der Hardwarekomponenten. Das werden wir aber erst mit der Zeit sagen können.



o0o Unser Fazit o0o
Diese Kampfroboter sind definitiv ihr Geld wert und haben einen riesigen Funfaktor, sodass ich euch dieses neue Spielzeug absolut ans Herz legen kann. Es fördert Kinder bei ihrer Entwicklung, ist ein Spielzeug, worum die Freunde einen beneiden und man vielleicht sogar tauschen kann, und man kann allein oder mit Freunden spielen. Eine wirklich schöne Erfindung, die bei uns noch für viele Wettkämpfe sorgen wird.  


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