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Enwor 1 / Der wandelnde Wald - Wolfgang Hohlbein

Hallo lieber Leser, liebe Leserin.



===Vor dem Lesen===



Wolfgang Hohlbein ist ein Autor der mich mit „Die Templerin“ so überzeugt hat, dass ich mir 2008 ein riesiges Buchpaket mit Werken aus seiner Feder ersteigert habe. Allerdings gehört der Autor auch zu Sorte: Ich schreib mal schnell, nehme alte Ideen auf und mach schnell Geld. Ganz oft hatte ich das Gefühl, dass ich bestimmte Ideen schon einmal in einem anderen Werke von ihm gesehen habe, aber auch oft, dass er Werke künstlich in die Länge zieht oder einfach nur schnell schnell ohne Logik Werke veröffentlicht. Beim Beginn einer ganzen Reihe hatte ich da schon ein positives Bauchgefühl, und nun hab ich ans Buch getraut.



'''Buchdaten'''

Autor: Wolfgang Hohlbein

Titel: Enwor: Der wandernde Wald

Taschenbuch: 368 Seiten

Verlag: Blanvalet (1. Mai 2001)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3442249473

ISBN-13: 978-3442249473

Preis: 0,01€

Serie: Enwor



'''Leseinformationen'''

Genre: Fantasy

Niveau: leicht

Leserschaft: Jedermann

Lesedauer: 3 Tage



'''Autor/in'''

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab - von Kinder- und Jugendbüchern über Romane und Drehbücher zu Filmen, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch "Märchenmond", für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. 1993 schaffte er mit seinem phantastischen Thriller "Das Druidentor" im Hardcover für Erwachsene den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und immer noch wird seine Fangemeinde Tag für Tag größer. Der passionierte Motoradfahrer und Zinnfigurensammler lebt zusammen mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein.

(Quelle: Amazon)



'''Optischer Eindruck'''

Optisch ein nettes Cover. Es ist liebevoll gezeichnet und typisch für Werke von Hohlbein.




'''Zitierter Klappentext'''

Die Freunde Skar und Del werden immer tiefer werden in die Streitigkeiten von Enwor hineingezogen. Und sie müssen erkennen, dass es auch in einem Krieg zwischen Menschen und den fremdartigen Echsenwesen der Quorrls keine leichte Sache ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Als die beiden Satai vor den Quorrl durch die Wüste fliehen, entdecken sie einen märchenhaften Wald. Doch das Leben in dieser Oase ist nicht so friedlich und sorglos, wie es scheint. Denn die Waldbewohner sehnen sich nach ihrer Heimat, die sie mitsamt ihrem Wald verlassen haben. Und in Skar glauben sie denjenigen gefunden zu haben, der sie zurückbringen kann. (Quelle: Klappentext)



'''Leseprobe'''

Eine Leseprobe, die ich verlinken kann, habe ich leider nicht gefunden. Wer kleinere Eindrücke haben möchte, kann diese dem Zitat, welches meine Meinung untermalen soll, entnehmen.



Aus rechtlichen Gründen verlinke ich nur die Leseprobe auf eine Seite, wo die Genehmigung vorliegt.



===Nach dem Lesen===



'''Sarahs eigene Inhaltsangabe'''

Skar ist ein Satai und mit seinem Freund und Schüler Del auf den Weg in einen unbekannten Teil des Landes. Dort wollen sie als Söldner anheuern und im Krieg kämpfen. Ihr Weg führt sie zur Wüste Nonakesh, wo sie von einer Räubergruppe überfallen, verletzt und in die Wüste getrieben werden. Ohne an die Folgen zu denken, gehen sie immer weiter hinein, und müssen bald erkennen, dass sie am Ende sind. Del ist schwer verletzt und auch Skar ist am Ende seiner Kräfte. Sie schlachten sogar eins ihrer Pferde, um das Blut zu trinken. Als sie fast keinen Schritt mehr gehen können, sehen sie mitten in der Wüste einen Wald. Sie mobilisieren ihre letzten Kräfte und schleppen sich in den merkwürdigen und deplatzierten Wald. Dort angekommen sind sie anfänglich allein und gehen immer tiefer in den Wald. Die ganze Zeit haben sie jedoch ein Gefühl beobachtet zu werden, und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie von einer Gruppe Kriegerinnen umkreist werden. Als Gefangene geht es in Richtung Went, einer der beiden Städte im Wald. Auf ihren Weg werdens ie von Hogern überfallen, und Skar gelingt es mit letzter Kraft die Feinde abzuwehren und wird somit der Held der Bewohner von Went. Sie sehen in ihm die Hoffnung in ihre Heimat zurückzukehren. Vor vielen, vielen Jahren wurden die Bewohner aus ihrer Heimat vertrieben. Nun warten sie in diesem Wald auf ihre Zeit, wo sie ihre Feinde selbst vertreiben können. Skar und Dell sollen ihnen dabei helfen. Für Skar eine schwere Entscheidung, die zu einer Wahrheit führt, die niemanden gefallen wird.



'''Sarahs Meinung'''

Obwohl ich viele Werke von Hohlbein kenne und auch früher viele Fantasy-Bücher gelesen habe, viel mir persönlich der Einstieg in die Geschichte eher schwer, denn Hohlbein wirft den Leser mitten ins Geschehen. Sicherlich keine schlechte Lösung, wenn man bedenkt, dass er sonst 100 Seiten braucht, bis es endlich mal spannend wird. Hier war ich als Leser sofort in einer spannenden Situation, aber konnte mit dieser fremden Welt, den Begriffen wie Satai oder Quorrl etwas anfangen. Auch wenn viele erklärt wird, bleibt es zumindest über lange Strecken fremd. Skar und Del sind jedoch zwei Figuren, die den Leser sofort in den Bann ziehen, und so nimmt man die vorhandenen Fragezeichen erst einmal gerne in Kauf.



Mit der Zeit wird das Bild etwas runder, und das Abenteuer wird immer rasanter. Die Figuren sind so authentisch geschildert worden, dass man mit jeder Faser mitleidet, wenn sie sich so verletzt und durstig durch die Wüste quälen. Am Anfang mag man gar nicht mehr aufhören und auch die anfängliche Situation im Wald zeigt wieder, dass Hohlbein fesseln kann. Doch sobald ich mich in der Stadt befand, brach das Chaos gänzlich aus. Gefühlt 100 Namen prasseln auf den Leser ein, die zwar eher in Richtung 10 tendieren, aber durch die fremd klingenden Namen, kam es immer wieder vor, dass man einen Namen als neu empfand, bis man ihn wiedererkannte. Obwohl die Figuren genauso toll und detailliert geschildert sind, wie die Schauplätze selbst, konnte ich sie mir zumindest visuell nicht vorstellen. Das dürfte aber in der Tat an meinem schlechten Namensgedächtnis liegen und der Tatsache, dass fremde Namen dies verstärken. Ohne Namen im Hinterkopf, kann auch schlecht ein Bild entstehen.



Die Geschichte selbst um Mut, Träume, Freundschaft und die Vertreibung eines Volkes gefällt mir ausgesprochen gut und man möchte natürlich erfahren, ob die beiden Helden dem Volk helfen können, wie das Buch endet, ob man es für die anderen Werke kennen muss, und was am Ende der Wüste ist. Viele Fragen, die wiederum fesseln und die Seiten nur so an einem vorbeifliegen lassen. Doch im Mittelteil empfand ich es immer häufiger so, dass der Autor in Belanglosigkeiten abschweift und Phrasen verwendet, die eher einem Anfänger würdig sind. Hier ein Beispiel, das wie die Faust aufs Auge passt „er schluckte die Bemerkung herunter, die ihm auf der Zunge lag“. Leider setzt Hohlbein sehr häufig auf ähnliche Schilderungen. Und kennt man viele seiner Werke, kommen einen bestimmte Sätze auch bekannt vor. Stilistisch ist es sicherlich nicht sein Meisterwerk, aber es macht Spaß.



Leider ist der Schluss dem Autoren zwar gelungen, aber nicht für mich persönlich. Vorweg,das Buch ist abgeschlossen, und kann auch alleine gelesen werden, zeigt aber deutlich, was den Leser im nächsten Buch erwartet. Im Grunde ein wirklich perfekter Ausgang, der Lust auf den nächsten Band macht. Um zu erklären, warum ich jedoch nicht angetan bin, muss ich leider spoilern.



***SPOILER***

Wie einige wissen, bin ich eher kein Fan von Werken, wo es um Außerirdische, Sci-Fi und ähnliches geht. Das nun das Volk aus dem Wald Außerirdische, die sich dort niedergelassen haben, angegriffen haben, zeigt die Richtung die Hohlbein einschlägt, und ich es ist nicht meine Richtung.



****SPOILER ENDE***



Alles in allem ist es jedoch ein schönes Buch, das vor allen Dingen durch seine tollen Zeichnungen überzeugen kann. Sicherlich kein Meisterwerk, aber ein solider Einstieg in die Enwor-Saga.





'''Abschließendes Fazit'''



Pro: Schauplätze, rascher Einstieg

Contra: Namen, Entwicklung zum Schluss

Empfehlung: Ja, 4 Sterne







~*~ Danke ~*~ fürs ~*~ Bewerten ~*~ Lesen ~*~ Kommentieren ~*~





© Eure CQ für www.sarahs-buecherwelt.blogspot.com

Verwendete Zitate werden ausgewählt und eingebaut um den Stil, Spannungsanteil, Detailreichtum oder ähnliches aufzuzeigen. Sie gehören nach wie vor dem rechtlichen Eigentümer und dienen lediglich der Unterstützung meiner Rezension.





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