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Saeco HD8768/01 im Test

Kennt ihr das? Man steht morgens auf, möchte eine Tasse Kaffee trinken, um wach zu werden, und es dauert ewig, bis die Maschine durchgelaufen ist. Oder wie wäre es hiermit. Ihr habt Lust auf einen Kaffee, gießt ihn euch ein, und merkt plötzlich, dass er schon viel länger dort stand, als ihm gut getan hat. Sowohl zu Hause als auch im Büro ist daher ein kleiner Kaffeevollautomat eine schöne Lösung. Immer frischer Kaffee, wann ihr möchtet, innerhalb von wenigen Sekunden, und sogar die Option auf leckere Spezialitäten. Das klingt doch gut. Wir haben für euch eins der neuen Saeco Modelle, das HD8768/01, einmal unter die Lupe genommen. Lohnt sich die Investition, oder sind andere Modelle, vielleicht besser?


o0o Was kostet der Spaß o0o
Das Gerät gibt es aktuell für 708,16€. Damit liegt es im oberen Preissegment bei Maschinen für private Haushalte oder sehr kleine Firmen. Hier gehts zu Amazon.

o0o Technische Details o0o
Espresso-Technologie: Saeco Adapting System, Aroma-System: Vorbrühen
Reinigung und Wartung: Automatisches Ausspülen des Kaffeekreislaufs, Entkalkungskreislauf
Verwendung: Verstellbarer Kaffeeauslauf, Abstellfläche für Tassen, Schnelldampf, Herausnehmbare Brühgruppe, Option für Espresso/Espresso Lungo
Energiesparend: Automatischer Standby-Modus
Frequenz: 50 Hz
Leistung: 1850 W
Spannung: 230 V
Pumpendruck: 15 Bar
Produktabmessungen (L x T x H): 256 x 470 x 350 mm
Gewicht: 8,5 kg
Fassungsvermögen für Kaffeebohnen: 300 g
Fassungsvermögen des Satzbehälters: 15 Portionen
Gleichzeitiger Brühvorgang: Ja
Kompatibel mit Brita-Filtern: Optional
Farbe: Schwarz
Materialien und Design: Kunststoff
Fassungsvermögen des Wasserbehälters: 1,9

o0o Für euch getestet o0o
Mit einem Knopfdruck zu einem leckeren Kaffee? Schon von anderen Saeco Modellen, können wir diese Erfahrung bestätigen. Auch dieses Modell kommt gut geschützt bei uns an. Es lässt sich schnell und mit wenigen Handgriffen aus der sicheren Verpackung entfernen und aufbauen. Nun heißt es in wenigen Schritten den Vollautomaten für den ersten Gebrauch vorzubereiten. Wer schon Erfahrung mit anderen Modellen aus dem Hause Philips hat, wird auch ohne Anleitung keine Probleme haben. Für alle anderen gilt: Schaut euch die bebilderte Bedienungsanleitung an. Sie ist mehr als anschaulich und erklärt wirklich jeden einzelnen Schritt vollkommen „Idiotensicher“.

Optisch ist die Maschine sehr klein und passt somit auch in kleinere Küchen oder ins Büro.Modern, zweckmäßig und edel. Das Display zeigt zentral alles an, was gerade passiert. Um ihn herum befinden sich die Tasten, die jedoch einen recht schwammigen Druckpunkt haben. Hier solltet ihr lieber etwas mehr durchdrücken, denn drückt man zu wenig, nimmt die Maschine den Tastendruck gar nicht wahr. Ansonsten gibt es hier jedoch nichts zu kritisieren. 
 

Nachdem der Kaffee und Wasser eingefüllt ist, geht es auch gleich mit dem ersten warmen Getränk los. Schon während meiner Lehre in der Gastronomie zeigt eine Maschine was sie alles kann, wenn man einen Latte Macciato macht. Während der Bruder dieses Gerätes, das Modell 8769/01 über eine One-Touch „Latte Macciato“ Funktion verfügt, gibt es dies nur für Cafe Creme, Cappuccino, Wasser und Espresso. Wer also einen Latte Macciato möchte, muss sich diesen wohl oder übel selbst mischen. Zudem verfügt das Modell nicht über einen Milchbehälter, sondern die Milchtüte wird via einem Schlauch mit dem Kaffeevollautomaten verbunden. Wer also eher selten Milch-Varianten wählt, wird mit diesem Modell eher zufrieden sein. Allen anderen kann ich das Bruder-Modell empfehlen, wo eine Milchkaraffe integriert ist. Bei allen Getränken könnt ihr den Stärkegrad via Aroma-Taste einstellen. Insgesamt 5 verschiedene Stufen stehen seitens des Mahlwerks, welches im Übrigen aus Keramik besteht, zur Auswahl. So könnt ihr sicher sein, dass niemand zu starken oder gar zu schwachen Kaffee trinken muss. Gerade bei sehr unterschiedlichen Trinkern im Haus, oder wenn Besuch kommt, ist dies eine angenehme Art und Weise jeden glücklich zu stellen. Damit dies nicht nur von der Stärke her umgesetzt werden kann, gibt es bei diesem Modell auch einen Bohnenbehälter, der sich ganz leicht austauschen lässt. Ein kleiner Handgriff genügt und 2-3 Sekunden später ist ein anderer Bohnenbehälter mit einer anderen Sorte im Kaffeevollautomaten. So könnt ihr zum Beispiel eine eher stärkere Bohne in den einen Behälter füllen, und in einen anderen kommt eine eher verhältnismäßig milde Bohne. Gerade Kaffeeliebhaber wird diese neue Idee sehr glücklich machen.

Bis zu zwei Tassen könnt ihr gleichzeitig befüllen, sodass es recht fix geht, wenn viel Besuch zu Hause ist. Geschmacklich konnten uns alle Varianten überzeugen. Es ist natürlich immer abhängig von der Kaffeebohne und der gewählten Stärke, aber wir haben einige Kaffeeliebhaber auf eine Tasse eingeladen, und vom normalen Kaffee über Espresso bis zum Cappuccino waren alle sehr begeistert. Auch der Milchschaum konnte bei uns Punkten. Er hat die richtige Temperatur und eine sehr angenehme Konsistenz. Sie fällt minimal schneller zusammen, als bei professionellen Gastrononomie-Geräten, aber das ist wirklich nur minimal.

Ansonsten hat das Gerät auch noch verschiedene Spielereien. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit die Maschine zu programmieren, sodass bestimmte Tassen und Gläser ideal gefüllt werden. Nichts ist schlimmer, als wenn die Tasse nur halb voll ist, oder alles überläuft, oder wie seht ihr das?

Nachdem nun viel gebrüht und probiert wurde, muss das Gerät regelmäßig gereinigt werden. Täglich solltet ihr den Milchbehälter und das Tropfensieb ausspülen oder in die Geschirrspülmaschine packen. Ebenso sollte das System mit Wasser durchgespült werden. Mindestens einmal in der Woche, wenn nicht sogar täglich sollte der komplette Milchbehälter zerlegt und gereinigt werden. Es setzen sich schnell Keime ab und das muss nicht sein. Wer die Zeit hat, kann dies täglich machen und in einem speziellen Reiniger über Nacht lagern. Der Kaffeesatzbehälter sollte ebenfalls regelmäßig gereinigt werden. Alle Reinigungsarbeiten, wie die oben genannten, oder das Entkalken, sind sehr leicht und schnell erledigt. Im Display bekommt ihr alles angezeigt und könnt euch bei den ersten Versuchen auch an die Anleitung halten, die auch diese Punkte gut erklärt.

o0o Unser Fazit o0o
Alles in allem ist die Maschine eine sehr gute Investition. Die Bedienung mit einem Druck funktioniert wie gewohnt einwandfrei und die Spielereien, wie der auswechselbarer Bohnenbehälter, können überzeugen. Auch geschmacklich gibt es bei diesem Automaten nichts zu bemängeln.Sie eignet sich hervorragend für 2-4 Personenhaushalte und kleinere Büros. Einziges Manko ist der eher schwammige Druckpunkt der Bedientasten. Wenn ihr also keinen extra Milchbehälter benötigt, dann wird euch diese Variante auf jeden Fall glücklich machen. Unser Daumen geht nach oben.

Bildquelle: Amazon.de / Amazon-Vine Test

Kommentare

  1. Ich finde die Preise von solchen Maschinen immer so heftig. Da mögen sie noch so gut, für mich wäre das kein Gerät. Und aus vielen Vollautomaten schmeckt mir der Latte nicht ;-)
    LG Jenny

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    Antworten
    1. Okay, eigentlich müsste das ja dann aber am Wasser oder den verwendeten Bohnen liegen. Kann zwar dann auch an der Mahleinstellung liegen, aber eigentlich liegt es meist an den "billigen" Bohnen. Aber ich weiß was du meinst. Ich hatte mal in einer kleinen Kantine gearbeitet, wo die eigentliche Chefin krank wurde, und die Bestellung dadurch schief lief. Ich musste damals statt der guten LAvazza Bohnen eine andere Sorte holen, und der Chef kam doch in der Tat an, und fragte mich, ob ich die Maschine nicht gereinigt oder sie falsch bedienen würde, weil der Espresso total komisch schmecken würde. Und privat kauft man meist im Supermarkt Bohnen.. Aber das ist auch nur so eine Vermutung.. ;)

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  2. Oh ja bei Bohnen gibt es so krasse unterschiede, wir verwenden auch gerne Lavazza oder eben manche Tchibosorten. Der Automat sieht übrigens toll aus! Wir haben ja auch eine von Saeco allerdings eine sehr günstige Variante für 350 € bin damit auch schon sehr zufrieden...LG Desiree

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