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Tales of Xillia im Test (PS3)

Wie einige von euch wissen, spielen mein Mann und ich gerne abends mal entspannt eine Runde Playstation 3. Anfang des Jahres hatte mein Schwager uns „Tales of Graces F“ ausgeliehen. Obwohl wir schon einige Vorgänger der Tales-Reihe kannten, war uns dieses neu. Ich weiß nicht mehr wie lange, aber wir haben das Spiel stundenlang gespielt, denn es ist eins der tollen Rollenspiele, die auch mit mehreren Leuten gespielt werden können. Zwar gibt es nur einen Charakter, der eigentlich alles erledigt, skillt und manchmal auch durch die Welt läuft, aber als zweiter Spieler konnte ich stets mitkämpfen und hatte so trotzdem meinen Spaß. Der neue Teil „Tales of Xillia“ war also heißbegehrt bei meinem Mann, meinem Schwager und mir. Nun ist es so weit, und wir können euch erzählen, wie es uns gefallen hat. 
 



'''o0o Allgemeine Daten o0o'''

Entwickler: Namco Bandai

Publisher: Namco Bandai

Alter: ab 12

Konsole:PS3

Preis: 59,99€ zum Beispiel bei Amazon

Genre: Aktion/Rollenspiel

Jahr: 2013



'''o0o Herstellerangaben o0o'''

Seit ihrer Einführung im Jahr 1995 begeistert die "Tales of"-Rollenspiel-Reihe Fans auf der ganzen Welt. Mehr als 15 Millionen Exemplare konnten bislang weltweit verkauft werden, und die Serie umfasst über 25 verschiedene Spiel-Veröffentlichungen (reguläre Teile und Spin-Offs) sowie zahlreiche weitere Produkte, Mangas und Animes.



Tales of Xillia erzählt die Geschichte von Jyde Mathis, einem begabten Medizin-Studenten an der Hauptstadt-Universität, und Milla Maxwell, einer mysteriösen Frau die, von vier unsichtbaren Wesen begleitet wird. Der Spieler kann zu Beginn entscheiden, ob er das Abenteuer in der Welt von Rieze Maxia, in der Menschen und Geister friedlich zusammen leben, mit Jyde oder Milla bestreiten möchte.



Das Spiel erscheint in einer limitierten Day One-Edition, die zusätzlich einen Soundtrack mit ausgewählten Musikstücken aus dem Spiel und ein 44-seitiges englischsprachiges Artbook enthält.



'''o0o Meine Meinung o0o'''

In Japan sorgte das Spiel schon für rasante Absatzzahlen und auch so mancher Hardcore-Gamer hat das Release-Datum in Deutschland nicht abwarten können, und sich schon damals diesen Teil in Japanisch gekauft. Dort ist nämlich sogar schon im letzten Jahr der zweite Teil erschienen, der uns erst 2014 beglücken wird. Wir haben gewartet und können euch nun verraten, wie die deutsche Umsetzung uns gefällt.



***STORY – Möge das Gute siegen***

Es gibt Tage, da sollte man definitiv lieber im Bett bleiben. Das denkt sich Jyde Mathis sicherlich auch. Als der begabte Medizin-Student eine mysteriöse Frau, Milla Maxwell, entdeckt, die in den Forschungstrakt eindringt, verfolgt er sie. Dabei stößt er auf ein dunkles Geheimnis, Gräueltaten und eine unfassbare Bedrohung, die es aufzuhalten gilt. Nachdem Milla ihn jedoch retten muss, begleitet er sie lieber. Dabei werden sie von einer Mitarbeiterin aufgehalten, die eine Maschine einschaltet, die sämtliches Mana aufsaugt. Milla, die von den vier Geistern der Welt umgeben ist, wird völlig leer gesaugt und ihre Freunde, die Geister, verschwinden. Nun völlig auf sich allein gestellt, kann sie nicht mal ein Schwer führen, und ist auf Jydes Hilfe angewiesen. Er bietet sich an, ahnt jedoch nicht, dass er dadurch steckbrieflich gesucht wird, und mit ihr fliehen muss. Unerwartet bekommen sie von einem Söldner Hilfe, und machen sich zusammen auf den Weg die Welt zu retten. Sie machen sich auf den Weg zu Millas Schrein / Heimat und werden natürlich verfolgt. Sie können ihren Verfolgern entkommen und versuchen in Millas Heimat mit den vier Weltensteinen, die Geister zu rufen. Doch sie scheinen verschwunden zu sein. Nun müssen sie nicht nur die Welt vor der schrecklichen Maschine retten, sondern auch noch die vier Geister finden. Millas Aufgabe hat Priorität, aber nebenbei versucht Jyde zu sich selbst zu finden.



***ROLLENWAHL – Oder alleine Spielen ist doch langweilig***

Anfangs hat der Spieler die Wahl, ob er in die Rolle von Jyde oder Milla schlüpfen möchte. Im Verlauf des Spiels könnt ihr euch jedoch jeder Zeit umentscheiden oder einen der vielen anderen Charakter auswählen, die euch auf eurer Reise früher oder später begleiten. Die Geschichte selbst wird aber aus der Sicht erzählt, und es lohnt sich definitiv einen zweiten Durchgang mit der anderen Perspektive zu starten, um ein wirklich rundes Bild zu bekommen. Wie auch schon beim Vorgänger könnt ihr die übrigen Rollen nicht nur automatisch von der künstlichen Intelligenz übernehmen lassen, sondern auch eure Freunde um Hilfe bitten. Auf diese Weise kann eure Partie von bis zu vier realen Spielern gespielt werden. Dazu müsst ihr einfach im Menü den gewünschten Charakter auf Halbautomatisch oder Manuell setzen. Eure Freunde können euch so beim Kampf unterstützen, allerdings kann nur der Hauptspieler in der Welt herumlaufen. Es ist jedoch nett, denn dadurch kann man sich nicht aufregen, weil die künstliche Intelligenz nicht das macht, was man möchte. Auf diese Weise kann man auf jeden Fall direkt Absprache mit den Freunden halten.



***SPEICHERN / SCHWIERIGKEITSGRAD – Einfach wie nie***

Abgesehen davon hat das Spiel mit dem letzten Teil nicht mehr viel gemeinsam. Es fängt schon damit an, dass die Geschichte alles andere als rund beginnt. Es fehlt in unseren Augen eine Vorgeschichte. Man wird mitten in die Geschichte geworfen und darf sich erst einmal zu recht finden. Was für eine Waffe ist es, wer ist Milla genau und worum geht es denn nun. „Tales of Graces F“ war da schon etwas linearer und mit den heranwachsenden Kindern einfach eine schöne Einleitung, die uns hier einfach fehlte.



Bei der Wahl der Schwierigkeit hat es sich auf den ersten Blick nicht geändert. Ihr habt die Wahl zwischen vier Schwierigkeitsgraden, die von leicht bis schwer reichen. Die Schwierigkeitsgrade haben Einfluss auf Bonusse, die ihr findet, aber auch die Lebenspunkte, die eure Gegner haben. Damit ihr nicht hängen bleibt, gibt es die Möglichkeit während des Spiels notfalls zu wechseln. So weit so gut, allerdings haben die Schwierigkeitsgrade nicht wie vorher Einfluss auf die Erfahrungspunkte. Früher haben höhere Schwierigkeitsgrade auch deutlich mehr Erfahrung gefragt, während es bei diesem Spiel gleich ist. Solltet ihr trotzdem den schweren Grad wählen, braucht ihr keine Angst zu haben, dass ihr immer allzu viel wiederholen müsst, denn ihr habt die Möglichkeit selbst übers Menü schnell zu speichern. Es lohnt sich jedoch auch die Kristalle zu benutzen, die im Spiel überall vorhanden sind, denn nur dort werdet ihr beim Speichern auch automatisch geheilt.



***KÄMPFE – Draufhauen erlaubt***

Die Kämpfe sind durchweg eigentlich sehr leicht, werden aber mit der Zeit natürlich schwieriger. Trotzdem ist es schwer zu sterben, denn überall findet man Apfelgummies, die 30% der KP wiederherstellen, aber auch tolle Speisen. Letztere müssen jedoch nicht mehr gekocht werden, sondern sind schon fertiggekocht. Eine Veränderung, die uns gefällt, denn wir fanden das Kochen zwar lustig, aber auch manchmal recht nervig. Hinzukommt die Tatsache, dass sich die Spieler mit der Zeit entwickeln und so manche heilen oder Verbesserungen nutzen können, die die KP unter bestimmten Voraussetzungen selbst wieder auffüllen. So sind die Kämpfe zumindest am Anfang ein Kinderspiel und binnen Sekunden erledigt. Wer nicht so erfahren ist, kann natürlich den Gegnern auch ausweichen, sie rücklings angreifen oder vor ihnen fliehen. Die Gegner sind nämlich auf den Karten als roter Punkt gut und weithin sichtbar, sodass ihr nicht überrascht werden könnt. Kommt ein Kampf zu Stande, dann öffnet sich ein separates Kampffeld, wie man es von vielen Rollenspielen kennt. Allerdings sind die Kämpfe nicht rundenbasiert, sondern in Echtzeit. Lediglich, wenn das Menü aufgerufen wird pausiert das Kampfgeschehen und ihr habt genügend Zeit euch über Schwächen zu informieren, eure Taktik zu ändern, Waffen und Rüstungen zu wechseln oder euch zu heilen. Bei den kleineren Standard-Kämpfen unterwegs ist dies meist nicht nötig, aber bei Bosskämpfen ist es eine schöne Möglichkeit. Bei den Kämpfen gibt es eine wichtige Neuerung, die gar nicht so verkehrt ist. Der Spieler kann sich via Steuerkreuz mit einem anderen Spieler verbünden. So kämpft ihr nicht nur zusammen, sondern könnt auch die Talente und spezielle Angriffe teilen. Im Kampf kann die Verbindung jeder Zeit gelöst oder durch eine andere Verbindung geändert werden. Die Vorteile einer solchen Verbindung liegen auf der Hand. Kämpft ihr zum Beispiel mit Rowen, dann seid ihr gegen jeden Zauber geschützt. Ich persönlich spiele mit Jyde und kämpfe regelmäßig mit Leia, die sich im Kampf als ausgezeichnete Diebin entpuppt. Der Nachteil ist jedoch, dass durch die Verbindung zum Beispiel der Partner, der eigentlich heilen soll, mitkämpft und das Heilen in diesem Fall mir, also Jyde, überlässt. Alles in allem machen die Kämpfe jedoch großen Spaß und die Gegner sind sehr ausgefallen, wiederholen sich zwar in den Arealen mit der Zeit sehr gerne, aber sie sind süß. Mich persönlich erinnern sie auch mit ihrem Schlachtruf gerne an Pokèmons.



***STEUERUNG – Im Schlaf zu erlernen***

Die Steuerung ist ein Witz, denn sie hat sich zum Vorgänger nicht geändert. Dem Spieler wird alles genauestens erklärt. Angriffstechniken, Tastenkombinationen und vieles mehr. Im Grunde wird mit x gekämpft und mit Kreis können magische Angriffe / Heilen oder ähnliches ausgeführt werden. Fünf solcher Angriffe können angelegt werden und mittels des L-Sticks und der richtigen Richtung ausgelöst werden. Alles andere wird genau erklärt und binnen weniger Minuten ist alles im Gehirn abgespeichert und wird automatisch abgerufen. Ich persönlich mag die Wahl der Tastenbelegung auf jeden Fall sehr.



***QUESTS – 38 Stunden Spielspaß***

Auf diese Weise erkundet der Spieler die freie Welt, die aus verschiedenen Arealen besteht. Die Areale sind alle miteinander verbunden und verfügen über verschiedene Höhen, die auf der Weltkarte ersichtlich sind. Alle besuchten Orte sind gekennzeichnet, und auch auf den Umgebungskarten wird alles festgehalten. Schatztruhen, Säcke, versteckte Schätze und ähnliches. Die Haupthandlung bringt euch an so manchen schönen und dunklen Ort. Viele zahlreiche Stunden Spielspaß warten so auf euch. Wir persönlich haben 38 Stunden gespielt. Sicherlich weniger als beim Vorgänger, aber das liegt weniger an der Haupthandlung, die fesselnd und im gewohnten Umfang ist, sondern eher an den Nebenquests. Diesmal fallen diese ungewohnt schmal aus. Sicherlich gibt es überall Sammelaufgaben oder Suchquests, die ab und an mal von einem „Tötet bitte die Monster an Stelle X“ unterbrochen wird. Aber es sind eben nur kleinere Spielereien. Zwar gibt es auch noch bestimmte Gegner und Waffen, die man suchen kann und was wir auch jedem ans Herz legen, denn die Gegner sind nicht nur schwer, sondern machen großen Spaß, aber der Umfang ist eben im Grunde gefühlt halbiert worden.



***VERBESSERN – Eine Verbesserung zum Vorgänger****

Wie in jedem Rollenspiel darf auch hier das Thema Verbesserungen nicht fehlen. In diesem Fall gibt es auch hier Erneuerungen, die uns persönlich sehr gut gefallen haben. Den Anfang mach das Level-System der Geschäfte. Während man sonst in jedem Laden andere Dinge fand, müsst ihr nun die Geschäfte mit Materialien und Geld versorgen. Alles was ihr an tollen Dingen findet, könnt ihr einem Laden eurer Wahl, wie zum Beispiel Waffen, Rüstung oder Lebensmittel schenken. Je mehr ihr ihm schenkt, desto höher wird sein Level. Mit jedem Level bekommt ihr schöne Rabatte, aber auch neue Gegenstände freigeschaltet. Kauft ihr dann im Anschluss etwas und rüstet euch aus, dann erhält der Laden zusätzliche Punkte. Besonders die Waffen kann ich euch nur ans Herz legen. Sie sorgen für gewaltige Sprünge und lassen manche Gegner sehr leicht erscheinen. Vergesst bei all dem Leveln jedoch nicht, dass die Waffen auch gekauft werden müssen, und ihr dafür Geld braucht. Die Während heißt auch in diesem Spiel Gald und ist nicht nur durch den Verkauf von Waren, sondern auch in Schatztruhen zu finden oder durch erledigte Aufträge zu verdienen. Unser Tipp, Gegenstände verschenken, Geld aber sparen, denn die neuen Sachen sind nie billig.



Die zweite Erneuerung ist das Aufstiegssystem der Spielfiguren. Während das letzte System uns eher verwirrt hat, ist es hier sehr übersichtlich und erinnert ebenfalls stark an Final Fantasy. Es sieht optisch wie ein Spinnennetz aus und die Ankerpunkte könnt ihr mittels Verbesserungspunkte, die ihr bei jedem Aufstieg erhaltet, freischalten. Durch freigeschaltete Punkte, verbindet sich das Netz und vergrößert sich mit der Zeit. Anfangs könnt ihr noch alles freischalten, aber mit jedem Wachstumschub werden mehr Punkte benötigt und am Ende solltet ihr euch entscheiden, wie eure Figuren verbessert werden sollen. Jede geschlossene Feld im Spinnennetz bringt nämlich tolle Attribut-Verbesserungen mit sich. Es ist also schon sinnvoll, dass ihr plant und überlegt.



Die dritte Erneuerung ist die Tatsache, dass nun auch die Figuren angepasst werden können. Im Verlauf des Spiels findet ihr tolle Dinge, die eure Figuren anziehen können. Kleidung, Kuscheltiere, Haarsträhnen, buschige Augenbrauen, Elfenohren und vieles mehr. Alles was ihr individuell anpasst, seht ihr später auch in den Sequenzen und im Spiel. Es ist manchmal sehr lustig und sieht total dämlich aus, aber die Idee ist einfach toll.



***GRAFIK – Überholt, aber nicht verkehrt***

Kommen wir nun zur Grafik. Sie ist ein kleines Aushängeschild und eigentlich sind wir eher Fan von aktueller Grafik. In diesem Fall hat sich jedoch nicht viel getan. Auf ihre Art und Weise kann man das Gesamtergebnis als liebevoll gestaltet bezeichnen. Uns hat es Spaß gemacht die Welten zu erkunden, aber... Im Grunde handelt es sich um überholte Grafik. Sie erinnert an die Anfänge der PS3 und an hochskalierte PS2-Zeiten. Wer genauer hinschaut wird öfters mal einen klobigen Gegenstand vorfinden, die Hintergründe wirken streckenweise sehr platt und Details vermisst man in der Umgebung doch schon. Ja, lebendig ist etwas anderes, aber es passt zum Anime-Stil. Im Grunde fällt es bei diesem Spiel weniger auf, als bei anderen Games aus anderen Genres, wie zum Beispiel Fuse. Kurz gesagt, es ist nicht perfekt und geht besser, aber es ist bei diesem Spiel passend und in Ordnung. Schaut man sich jedoch die Sequenzen an, dann weiß man wieder, was man an dem Spiel liebt. Sie sind grafisch einwandfrei, ruckeln nicht, sind voller Details und wirklich schön anzusehen. 
 



***SOUND – Wo ist der Originalton?***

Der Sound selbst ist eigentlich sehr gut. Der Soundtrack ist mit zauberhaften und doch fremden Melodien am Start. Selbst der japanische Text wirkt stimmig und gefällt uns sehr gut. Die Soundeffekte können sich ebenfalls sehen lassen. Es klingt alles authentisch und das ist leider nicht immer selbstverständlich. Die Sprachausgabe wird jedoch einige, vor allen Dingen die Fans, stören, denn der japanische Originalton fehlt. Normalerweise nicht weiter tragisch, da ich die Originalstimmen oft komisch finde, und lieber der US-Synchro und den Untertiteln folge. Aber in diesem Fall sind die Stimmen nicht so ideal ausgefallen. Insbesondere Milla hat eine so derbe, unpassende Stimme. Sie sieht weiblich, niedlich aus und die Stimme passt eher zu einem Mannsweib. Ansonsten gibt es hier jedoch nichts zu kritisieren.





***FAZIT – Lohnt es sich nun***

Als Fan dieser Reihe kann es bei uns natürlich punkten. Tales of Xillia kommt zwar erst spät in Fahrt, kann aber auch so überzeugen. Es bietet viele Erneuerungen und altbewährte Rollenspielunterhaltung, die jedoch inzwischen stellenweise leicht an Final Fantasy erinnert. Dank vieler Echtzeitkämpfe wird es nie langweilig, auch wenn die Nebenquests deutlich gekürzt wurden. Alles in allem sorgt das Spiel für stundenlangen Spielspaß und das nicht nur allein, sondern auch mit Freunden, sodass man die Grafik, die sich leider nicht weiterentwickelt hat und der fehlende Originalton auch als Fan verkraften kann. Kombiniert mit den teilweise witzigen Unterhaltungen ist es auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger. Uns bleibt zu sagen: Wir freuen uns auch auf den Nachfolger und können nicht erwarten ihn 2014 endlich spielen zu dürfen.



'''o0o Für euch zusammengefasst o0o'''

PRO

  • bis zu vier Spieler möglich
  • KI beim Gegner sehr logisch, dank vieler individueller Einstellungen
  • viele coole Waffen
  • neues Verbesserungssystem bei Figuren, Waffen und Co
  • Individuelle Verschönerungen bei den Figuren möglich
  • faire Echtzeitkämpfe
  • süße Monster
  • Abenteuer aus zwei Perspektiven spielbar
  • Jederzeit anpassbarer Schwierigkeitsgrad



NEUTRAL

  • viele Gegner wiederholen sich in den einzelnen Regionen
  • Kein japanischer Originalton.
  • Grafik nicht wirklich verbessert. Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt



CONTRA

  • Lediglich englische Sprachausgabe, und manche Stimmen unpassend
  • Lascher und teilweise wirrer Einstieg, der sich nachher erst als gut entpuppt



GAMEPLAY: 10 von 10

STEUERUNG: 10 von 10

GRAFIK: 7 von 10

SOUND: 9 von 10

MULTIPLAYER: 10 von 10



92%


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