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Das gefallene Imperium / Stefan Burban


Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Obwohl ich eigentlich im Moment nur noch Bücher lesen möchte, die leicht sind, weil ich durch die starke Übelkeit nur wenig Seiten am Stück lesen kann, hatte ich wieder Post von Stefan Burban, der mir seinen neuen Roman zu kommen ließ. Da ich offene Arbeit hasse, habe ich mich gleich ans Lesen gemacht und darf ihn euch nun vorstellen.

Quelle: Stefan-burban.de 

'''o0o Worum geht es o0o'''
Die Terranisch-Imperiale Liga führt seit Jahren Krieg gegen die Drizil.
Als die Drizil schließlich eine erfolgreiche Invasion des Sol-Systems durchführen und ihnen nach erbittertem Kampf sogar die Erde in die Hände fällt, scheint alle Hoffnung verloren.
Vielerorts bricht der organisierte Widerstand zusammen.
Lediglich einige wenige, isoliert liegende, menschliche Kolonien entgehen dem Zugriff des Feindes. Eine dieser letzten freien Enklaven der Menschheit ist der abgelegene Planet Perseus die Heimatbasis der 18. Legion … (Quelle: Klappentext)

'''o0o Meine Meinung o0o'''
Stefan Burban ist ein Autor, der zahlreiche Fans von Military-SF mit seiner „Ruul-Konflikt“-Reihe begeistern konnte. Nach einigen Abstechern in den Fantasy-Bereich, gibt es nun eine neue Reihe im Military-SF-Bereich. Nachdem seine letzten Werke beim Ruul-Konflikt leicht nachgelassen hatten, war ich neugierig, wie er diesmal starten würde und ob er diesmal eher in in Richtung Anfänge oder eher in Richtung Ende der Ruul-Reihe tendieren würde.

Stefan Burban setzt natürlich wieder auf altbewährtes. Was ihm einmal Fans brachte, wird es auch ein zweites Mal. Im Grude setzt er daher wieder auf eine Gruppe, die von allen bekämpft wird und trotzdem einen Schlag landen kann, der nicht folgenlos bleibt. Andere Figuren in Kombination mit gewohnter militärischer Action, für die Stefan Burban so geliebt wird, und schon ist der Roman im Grundgerüst fertig. Sicherlich sind die Schlachten atemberaubend und können mich als Fan dieser Action auch wieder überzeugen, aber ich muss ehrlich sagen, dass bei dieser Umsetzung der Funke nicht überspringen wollte. In diesem Bereich kritisiere ich auch große Autoren aus meinen sonst bevorzugten Genres, wie Wolfgang Hohlbein, King oder auch Victoria Holt. Es gibt einfach Bücher, die zwar neu sind, aber wo man das Gefühl hat, dass man dies schon gelesen hat. Das ist zwar hier nicht der Fall, aber es fehlte etwas neuartiges. Ich bin eigentlich kein Fan von Sci-Fi und Stefan Burban konnte mich überzeugen. Wenn man dann aber irgendwie das Gefühl bekommt, das bei der neuen Geschichte, der Klick fehlt und man sich sehr an andere Bereiche erinnert fühlt, dann ist es schwer jemanden, der das Genre generell weniger bevorzugt, zu halten und zu fesseln.

Dieser Aspekt ist aber nur inhaltlich und eine subjektive Empfindung. Stilistisch kann Burban wieder voll punkten. Er lässt ein Kopfkino entstehen, welches eindrucksvoll und detaillierter nicht sein könnte. Selbst ich hatte viele Bilder im Kopf und genau das liebe ich so an ihm. Auch kommt die Spannung und der militärische Aspekt nicht zu kurz, sodass Fans definitiv auf ihre Kosten kommen werden. Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir vier Sterne.

'''o0o Noch ein paar allgemeine Daten, etwas zum Autoren, Klappentext o0o'''
Autor: Stefan Burban
Titel: Das gefallene Imperium 1: Die letzte Bastion
Broschiert: 303 Seiten
Verlag: Atlantis Verlag Guido Latz (30. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864021081
ISBN-13: 978-3864021084
Preis: € 13,90
Genre: Military-SF
Lesedauer: 3 Tage



'''o0o Zum Schluss zusammengefasst o0o'''

Pro: Stil, Schlachten
Contra: Es kommt irgendwo bekannt vor
Empfehlung: Ja
Sterne: 4


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