Bulls-Eye - Grillsaucen für echte Männer

Vor einiger Zeit wurde ich gefragt, ob wir Lust hätten die Soßen und den Ketchup von Bulls-Eye zu probieren. Da wir eh fast täglich grillen, habe ich zugesagt. In den USA und Kanada gehören Bulls-Eye zu den beliebtesten BBQ-Saucen. In Deutschland erfreuen sie sich ebenfalls großer Beliebtheit. Kein Wunder das das Sortiment aus dem Hause Kraft stetig am Wachsen ist. 


ECHTER MANN ODER LIEBLICHE FRAU?
Neben einigen Sorten, die wir euch gleich näher vorstellen, gab es noch einen Rezeptreiter mit leckeren Ideen, die sowohl für echte Männer, also mit Bulls-Eye, sind als auch für liebliche Frauen, die mit Miracle Whip Saucen zubereitet sind. Letztere hätten mich sehr interessiert, denn gesehen habe ich sie schon, aber herangetraut leider noch nicht. Zumindest bist heute, denn wir werden sicherlich einige Sachen auch mit Miracle Whip nachkochen. Doch nun zu unseren Testprodukten, die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. 



Vorweg muss ich ehrlich zugeben, dass ich kein Fan von BBQ-Saucen bin. Ich mag generell nicht so gerne rauchige Noten, egal ob bei einer Sauce oder bei Wurst. Trotzdem habe ich mich von meinem Mann überreden lassen, und sie probiert.

BBQ - BACON STYLE
Die Sorte haben wir als erstes ausprobiert. Hierfür haben wir uns an ein Rezept gehalten, welches im Reiter zu finden war.


500g Rinderhackfleisch, 6 EL Bacon Style, 2 TL gehackte Petersilie, 1 gepresste oder gehackte Knoblauchzehe. 

Alles vermengen, ziehen lassen, daraus Klöpse formen und auf Spieße stecken. 10 Minuten sollen sie gegrillt werden. Wir haben uns genau daran gehalten, wobei mein Mann, der inzwischen echter Frikadellen-Profi ist, sich gewundert hat, wie sie ohne Ei und Paniermehl auf dem Grill halten sollen. In der Tat sind die Frikadellen auf unseren Gasgrill leicht zerfallen. Erst im zweiten Durchgang, wo mein Mann seine Frikadellen so zubereitet hat, wie er es kennt und sie um die Zutaten ergänzt hat, waren sie perfekt. Wir haben sie aber diesmal als Burger genutzt.


Geschmacklich sind sie nicht schlecht und definitiv mal etwas anders, als zu normalen oder griechischen Frikadellen. Sie schmecken, wie die Sauce riecht. Kennt ihr diese Bacon-Streifen, die ähnlich wie Chips sind? So schmeckt die Sauce. Ich konnte keine rauchige Note erkennen, und fand das Bacon Aroma sehr dominierend, aber lecker. Ab und an kann ich es mir auf unserem Tisch vorstellen. Sie sind jedoch weicher als normale Frikadellen. Man muss die Konsistenz mögen.

BBQ - ORIGINAL
Diese Sorte wurde mir im ersten Moment aufgezwungen, denn ich bin der Steak-Junkie im Hause. Ein Rezept für das perfekte Steak hat meinen Mann auf die Idee gebracht. Das Steak mit dem Original einstreichen, etwas groben Pfeffer drauf und genau nach Anleitung grillen. Das Steak für Medium eine Minute in der Mitte und vier am Rand auf den Grill legen, dann umdrehen und wiederholen.


Ich muss zugeben, dass Steak war wirklich auf den Punkt gegrillt, super zart (hängt natürlich auch vom Fleisch ab), hatte eine würzige Note, aber nichts rauchiges. Als Dip würde ich diese Variante nicht essen, aber auf Fleisch sehr lecker. 

BBQ - SWEET MUSTARD
Eine Grillsoße mit süßer Senf-Note. Solo absolut nicht mein Fall. Als Marinade für Hähnchenfleisch oder gar einen Spieß aber nicht verkehrt.

BULLS EYE KETCHUP
Neu im Sortiment sind nun drei Ketchup Sorten.

 • Jalapeno
 • Dried Tomato
 • Black Pepper

Diese Zutaten wurden einem Tomatenketchup hinzugefügt. Auch dies kann mich nicht überzeugen. Jalapeno und Black Pepper sind mir einfach zu scharf, eben etwas für echte Männer. Dried Tomato ist sehr süßlich und aromatisch, aber ich bevorzuge dann doch den Klassiker, und das ist normaler Tomatenketchup.


MIRACLE WHIP
Ja, ich konnte nicht wiederstehen und habe mir Curry und Knoblauch einfach mal gekauft. Probiert haben wir wir Ananas-Puten-Spieß und Gemüsespieß. Die erste Variante, wie vorgeschlagen mit Currysauce und die Gemüsespieße habe ich spontan mit Knoblauch probiert. Eine etwas schmierige Angelegenheit, die ich ohne Handschuhe nicht empfehlen kann, aber bei dem leckeren Ergebnis, sollte es jeder mal probieren. 

FAZIT - GRILLSAUCEN
Klare Kaufempfehlung. Die Ketchup-Varianten sind eine Frage des Geschmacks. Aber Bacon und Classic sind zum Grillen oder marinieren wirklich empfehlenswert. Genauso die weiblichen Varianten, die sogar echte Männer überzeugen. ;)

Video: Quelle - Youtube mit Genehmigung von webguerillas Bericht mit Kostenfreien Testprodukt

Seide und Stein / Dinah Dean


Hallo lieber Leser, liebe Leserin.

Inzwischen ist mein alter Buchbestand schon etwas lichter geworden. Nach meinem Ebay Glück 2008 sind es nur noch wenige Bücher, die seitdem auf eine Lesung warten. „Seide und Stein“ ist ein solches Buch. Obwohl das Thema interessant klingt, hat es so lange gedauert, denn historische Werke haben es bei mir doch recht schwer. Entweder ist die Sprache auf alt getrimmt, die Geschichte schwer zu verfolgen oder es passt eben doch alles. Nur kann ich mich immer schwer durchringen dies herauszufinden. Doch nun möchte ich euch nicht mehr auf die Folter spannen und euch das Buch endlich vorstellen.


'''o0o WORUM GEHT ES IM BUCH? o0o'''
England im 12. Jahrhundert. Lady Elys ist die Tochter einer normannischen Adelsfamilie, die als jüngstes Kind gegen ihre Familie ankämpfen muss. Ihre ältere Schwester ist im Kloster, der Vater verstorben und ihr Bruder Matthew ist tödlich verletzt worden, als er mit dem Templerorden nach Jerusalem gereist ist und dort vom griechischen Feuer berührt wurde. Er ist der Grund warum auch sie ins Kloster soll, denn die Mutter hat Gott versprochen, wenn er geheilt wird, dann gehen sie und Elys ins Kloster. Damit Gott sie erhört reisen sie von Schrein zu Schrein und beten um seine Genesung. Bis nach Rom reisen sie für Matthew.

Auf ihrer Rückfahrt treffen sie auf den adligen Ritter Fulk und den angelsächsischen Steinmetz Aylwin. Beide begleiten dir Gruppe ein Stück des Weges und kommen sich näher. Während Ritter Fulk deutlich Interesse an Lady Elys zeigt und dieses genauso schnell verliert, als er hört, das ihre Mitgift schon den Nonnen gespendet wurde, zeigt Aylwin sich von einer hilfsbereiten Seite und gibt Elys Tipps, wie sie ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen kann, denn Elys möchte um keinen Preis ins Kloster. Sie möchte heiraten und Kinder bekommen, und so Gott dienen. Ohne Mitgift ist es aber schwer und keiner aus ihrer Familie wird sie unterstützen können.

In England zurück ist Matthews Krankheit fortgeschritten. Ohne Mohnsaft hält er die Schmerzen kaum noch aus. Statt jedoch dies als Zeichen zu sehen, dass Elys nicht ins Kloster muss, besteht ihre Mutter trotzdem darauf. Elys nimmt kurzer Hand den Ratschlag von Aylwin an und bemüht sich mit ihrer Stickkunst Geld zu verdienen. Auf Grund ihres Talentes bekommt sie diese Möglichkeit und Aylwin, der für einen Auftrag ebenfalls vor Ort ist, unterstützt sie wo er kann.

Als Matthews Tod immer deutlicher wird, kommen alle zusammen. Nicht nur um für ihn da zu sein, sondern auch um Elys auf das Kloster vorzubereiten. Doch dann geschieht ein Wunder. Matthew wird geheilt und nur wenige, darunter Elys kennen die Wahrheit. Als sie mit ihrer Mutter nun erst recht ins Kloster soll, fängt sie an zu rebellieren und bekommt von Matthew und der Kirche Unterstützung, denn ihre Arbeiten sind wirklich gut, und sie kann ohne Schande davon leben. Zudem muss sie sich eingestehen, dass sie sich in Aylwin verliebt hat und ihn nicht einfach ziehen lassen kann.

'''o0o MEINE LESEEINDRÜCKE o0o'''
Seide und Stein“ ist ein mittelalterlicher Roman über eine junge Frau, die sich gegen ihre Familie und deren Entscheidungen durchsetzt, um ihr persönliches Glück zu finden. Eine Idee, die von so manchem Autoren aufgegriffen und auf interessante Art und Weise umgesetzt wurde. Dinah Dean hat mit ihrem Versuch sehr geteilte Meinungen hervorgerufen, wenn man sich einmal die Meinungen auf Amazon anschaut. Sie setzt bei ihrem Werk auf eine ausgewogene Mischung aus Fakten und Fiktion.

Der Leser wird in eine Welt des Krieges geworfen. In England herrscht Bürgerkrieg und auch der Templerorden hat in Jerusalem ein blutiges Schlachtfeld. Statt jedoch wie viele Autoren hier den Adel oder die Kirche allein im Vordergrund bestehen zu lassen, setzt sie auf eine ausgewogene Mischung, die auch das einfache Volk und Handwerker einschließt. Mit Elys und Aylwin sind ihr zwei liebenswerte Charaktere gelungen, die es geschafft haben, mich ans Buch zu fesseln. Keine Figur wird als perfekt dargestellt, dafür aber klar, was die Gedanken betrifft und so ist es fast unmöglich sich nicht in alle beteiligten Personen hineinzuversetzen.

In Kombination mit dem detaillierten Stil, der eine mittelalterliche Kulisse entstehen lässt, die für ein Kopfkino sorgt, fühlt man sich theoretisch sehr wohl. Obwohl ich abseits des Geschichtsunterrichtes wenig mit dieser Zeit zu tun hatte, kamen während des Lesens keine Fragen auf, denn Dinah Dean erklärt anschaulich und eben lebendig.

Obwohl man mitten ins Geschehen geworfen wird, ist sofort klar, worauf die Autorin hinaus möchte. Eben ein junges Mädchen zeigen, dass ihrer Zeit weit voraus ist. Jedem dürfte klar sein, wie zumindest diese Rebellion ausgehen wird, sodass der Weg das eigentliche Interesse ausmacht. Auf Grund des Titels ist aber schon recht früh klar, dass sich hier eine Liebesgeschichte anbahnen wird, die Elys und Aylwin betreffen wird. Ohne wenn und aber ist diese Liebesgeschichte sehr zart und romantisch. Genau wie sie sein sollte, denn die befürchtete Schnulze bleibt aus.

Eigentlich hat das Buch somit alles, was in der Theorie eine schöne Umsetzung benötigt. Das war auch mein erster Gedanke, aber leider hat das Buch auch eine Seite, die zumindest mich mit der Zeit sehr gestört hat. Man nehme die damalige Zeit und stelle sich die Reaktionen der Familie vor. Man erwartet Komplikationen und einen steinigen Weg, vergleichbar mit heutigen Frauen, die auf Grund des Islams zu kämpfen haben. Nichts ist da leicht, und doch ist es im Buch so. Probleme lösen sich binnen weniger Sekunden in Luft auf. Es entsteht nicht der Kampf den man erwartet hat. Eine kurze Diskussion, die aber Unterstützung von verschiedenen Seiten findet, und schon muss sie nicht mehr ins Kloster. So wie bei diesem Beispiel ist es mit allen Steinen. Vergleichbar mit einer Fatamorgana. Vorher scheint es riesiger unüberwindbarer See zu sein, und ist man da, ist er verschwunden. Das hat mit dem sonst so realistischen Buch nicht viel zu tun. Im Grund ist doch aber dieser Kampf gegen das adelige System der Kern des Buches.

Genau aus diesem Grund gab es zahlreiche Passagen, wo ich genervt die Augen verdreht habe. Wozu gibt es überhaupt Steine in ihrem Weg, wenn sie sofort wieder verschwunden sind. Mich persönlich reizt so etwas nicht, sondern hat eher einen einschläfernden Einfluss, der den Wunsch weckt, Seiten zu überschlagen. Ein Glück bin ich jedoch ein geduldiger Leser und komme diesem Wunsch nicht nach.

Sicherlich wollte die Autorin einen leichten historischen Roman erschaffen, aber dieser Punkt hätte realistischer sein müssen, um zumindest mich vollends zu überzeugen. So ist es ein mittelmäßiger Roman, der sich nett und leicht lesen lässt, aber keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

'''o0o NOCH EIN PAAR FAKTEN RUND UM DAS BUCH o0o'''
'''Buchfakten'''
Autor: Dinah Dean
Titel: Seide und Stein
Taschenbuch: 507 Seiten
Verlag: List Tb. (2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548601766
ISBN-13: 978-3548601762
Preis: € 0,01 gebraucht
Genre: historisch
Lesedauer: 3 Tage

'''o0o Zum Schluss zusammengefasst o0o'''
Pro: Figuren, Stil, Grundidee
Contra: Problemlösung
Empfehlung: Jein
Sterne: 3

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Sony HDR-PJ810 im Test

Hier und da mal ein kleines Video für den eigenen Blog oder die Familienvideothek, da reicht eigentlich das Smartphone oder die Digicam. Mein alter Camcorder wurde daher oft in der Ecke vergessen bis er nach einem kleinen Sturz nicht mehr ganz so funktionstüchtig war. Danach war die Digicam immer im Einsatz. Nun haben wir jedoch eine tolle Spiegelreflex, die nie fehlen darf, aber leider sind ihre Videos einfach nur gruselig, da sie nicht automatisch die Schärfe einstellen kann. Manuell ist ja nicht schlimm, aber wer mag das Summen des Motors auf seinen Videos hören. Zur Geburt unseres Bauchzwerges wollen wir das natürlich nicht und so kam die Sony HDR-PJ810 zu uns ins Haus.


PREISKLASSE
Definitiv nicht günstig mit seinen 774€. Es ist eben ein Premiumgerät. Hier gehts zu Amazon.

ZITIERTE DATEN DES HERSTELLERS
Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom
Integrierter Projektor mit 50 Lumen und HDMI-Input Funktion
Integrierte WiFi/NFC Funktion
BIONZ X Bildprozessor und EXMOR Sensor
Lieferumfang: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder schwarz, Akku NP-FV50, Netzteil, Micro HDMI Kabel, USB-Kabel, Anleitung

Es ist Showtime – immer und überall mit dem hellsten jemals da gewesenen integrierten Projektor* mit unglaublichen 50 Lumen.
Dank Balanced Optical Steadyshot erhalten Sie stets brillante, professionelle Videos
Der Exmor R CMOS Sensor sorgt dafür, dass jedes Detail Ihres Motivs zum Leben erweckt
Halten Sie Erinnerungen dank des leistungsstarken BIONZ X Bildprozessor realitätsgetreu fest.
Das G-Weitwinkelobjektiv und 24fach-Klarbild-Zoom sorgen für kompromissloses Filmen in jeder Situation.
Filmen. Projizieren. Teilen.

Fangen Sie die wichtigsten Ereignisse ein, und teilen Sie sie in Sekundenschnelle dank des integrierten Projektors der Handycam. Mit einem 50-Lumen-Projektor – der hellste seiner Klasse* – können Sie Videos aufnehmen und sie anschließend in sofort zeigen. Es ist so, als hätten Sie Ihr eigenes mobiles Kino. Balanced Optical SteadyShot sorgt für verwacklungsfreies Filmmaterial, während Sie mit dem Exmor R CMOS Sensor und dem leistungsstarken BIONZ X Bildprozessor Ihre Erinnerungen in beeindruckendem Detail erfassen können. Mit dem G-Weitwinkelobjektiv mit 24fach-Klarbild-Zoom können Sie Schwenkpanoramas oder große Gruppen von Freunden aufnehmen. Im Anschluss teilen Sie Ihre Erinnerungen mit Freunden, Familie oder der ganzen Welt via One-touch NFC und integriertem Wi-Fi.


SONY HDR-PJ810 IM TEST
Ich gehöre in diesem Bereich nicht zu den Profis, hoffe aber, dass ich euch mit meinen Erfahrungen trotzdem bei der Kaufentscheidung helfen kann. Schließlich gibt es auch Anfänger und Laien, die Wert auf Qualität legen.


Der erste Eindruck - Ausstattung und Verarbeitung
Das Gerät wird in einem kleinen, handlichen Karton verkauft, der jede Menge enthält. Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder schwarz, Akku NP-FV50, Netzteil, Micro HDMI Kabel, USB-Kabel, Anleitung. Der Camcorder selbst ist schlicht schwarz, wirkt dadurch aber noch hochwertiger, als der Preis schon vermuten lässt. Pauschal lässt sich sagen, dass der HDR-PJ810 klein, leicht und sehr handlich ist. Selbst bei einem längeren Familienvideo, wird die Hand nicht schwer. Obwohl das Multitalent mit rund 450g mehr wiegt, als mein altes Panasonic Exemplar mit nur 227g.
Das Display ist LCD und hat 7,5cm mit 921.000 Bildpunkten. Er ist übersichtlich gestaltet und ermöglicht die intuitive Bedienung via Touchscreen. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen Bildstabilisator, einen kleinen Projektor mit bis zu 50 Lumen, Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, einen integrierten Speicher von 32GB. Das alles nur einmal grob am Rande. Generell lässt sich also sagen, das Gerät enthält viele Extras, die gut durchdacht wurden, aber nicht zu Lasten der Qualität, denn diese ist hoch angesetzt, wie die makellose Verarbeitung bei unserem Gerät zeigt. Nicht eine Unebenheit, keine Fehlermeldung oder ein Niet. So weit der erste Eindruck.

Weiter geht’s – Bedienung und die ersten Minuten
Wer halbwegs technisches Verständnis hat oder zumindest eine neuere Digitalkamera nutzt, der dürfte dank der simplen Tasten am Hauptteil und dem Menü, welches über den Touch-Display erreicht wird, keine Probleme haben. Es ist alles sehr intuitiv, aber das Handbuch bietet definitiv zahlreiche Hilfestellungen. Dank des minimal vorgeladenen Akkus kann vorläuft etwas herumprobiert und sogar ein kleines Video aufgenommen werden. Die Projektion hat bei uns aber dann nicht mehr stattgefunden, denn dafür war der Akku dann doch zu leer. Generell lässt sich zur Bedienung und den ersten Schritten sagen, sie sind für Profis kein Problem, aber auch Anfänger haben sich schnell eingefunden. Die Tasten sind beschriftet, wie bei einer Kamera und haben einen guten Druckpunkt. Das Display lässt sich leicht aufklappen und der Touch reagiert, wie nicht anders zu erwarten, zuverlässig und genau. Das Menü selbst ist übersichtlich, sodass binnen weniger Sekunden kleinere Einstellungen vorgenommen werden können. Sprache, Bildqualität oder ähnliches.


Regisseur meines eigenen Meisterwerks
Als Hobby-Filmer kenne ich mich weder mit Fachbegriffen aus, noch wird bei mir ein Meisterwerk entstehen, aber ich denke, dass geht vielen so, sodass ich mich auf die Dinge beschränke, die mir wichtig erscheinen und die mir auffallen. Die Aufnahme beginnt mit einem kleinen Tastendruck und ist dank der vielen Extras eben ein Kinderspiel. Schon vorher konnte man den Bildstabilisator ansehen, dass er wirklich jede Bewegung mitmacht und sich ähnlich wie ein Augapfel verhält. Man muss schon richtig stark wackeln, damit dies überhaupt auf dem Video zu sehen ist. Eine leicht unruhige Hand, weil kein Stativ genutzt wird, gehört der Vergangenheit an. Zumindest in Bezug auf das Ergebnis. Gesichter werden automatisch erfasst und Szenen in Bezug auf Belichtung und Kontrast ebenfalls. Zusätzlich kann man noch ein extra Licht verwenden, wenn es einmal zu dunkel ist. Der Autofokus funktioniert ebenfalls erstklassig. Man wählt einfach ein Objekt, zum Beispiel meinen Sohn aus, und ohne Probleme wird dieser immer im im Fokus der Linse gehalten, auch wenn er sich bewegt. Kontraste werden automatisch so gut angepasst, dass nichts verschwimmt überbelichtet wird. Die Aufnahme gelingt mit den Spielereien ohne Probleme. Die verschiednen Videoauflösungen 1440 x 1080/50i (HQ,, HD: 1920 x 1080/50p (PS), 25p (FX, FH), 24p (FX, FH), 50i (FX, FH), LP), MP4: 1280 x 720 25p sorgen für eine sehr gute Qualität.Kein Vergleich zu meiner alten Cam oder zu einer Digital-Kamera, was aber wohl auch logisch ist. Man kann aber nicht nur Filme damit drehen, sondern auch Fotos machen. Direkt im eingerichteten Fotomudus entstehen so folgende Größen 18,4 Megapixel 4:3 (4960 x 3712), L: 24,5 Megapixel 16:9 (6592 x 3712). Im Filmmodus eine Art Standbild-Foto machen ergibt 24,5 Megapixel 16:9 (6592 x 3712). Die Bilder müssen sich nicht verstecken, sondern sind gestochen scharf, sofern die Bedingungen optimal. Aber auch sonst sind sie echt überzeugend. Zumindest für mich. Auch die Weitwinkelfunktion und der maximale Zoom leisten gute Arbeit. Inzwischen habe ich die Kamera schon für kleinere Familienvideos oder Produkttests genutzt. Kurz gesagt: Wer gute private Filme drehen will, wird hier rund um glücklich sein. Erstklassige Videoergebnisse auch ohne Vorkenntnisse, da der Camcorder einfach vieles mit seiner intelligenten Automatik von selbst einstellt.


Kino wann und wo ich will
Nun gehören wir zu den Leuten, die bis vor wenigen Monaten einen Beamer besessen haben. Und hier eigentlich verwöhnt sind. Der Camcorder hat bis zu 50 Lumen und selbst im dämmrigen Abendlicht funktioniert es super. So kann man gleich alle Filme unterwegs mit Freunden ansehen. Der kleine Projektor, der vorne auf dem Display zu finden ist, hat eine eingebaute Trapezkorrektor. Klar kein Projektor, wie ein Beamer selbst, aber für ein so handliches Gerät, eine Leistung, vor der ich den Hut ziehe. Wobei ich aber auch ehrlich sagen muss, dass ich es zum ersten Mal gesehen habe, und dementsprechend keine Vergleiche ziehen kann.

Man muss jedoch nicht den Projektor nutzen um sich seine Videos anzusehen. Mit den mitgelieferten HDMI Kabel kann es problemlos an den Fernseher angeschlossen werden. Mit unserem Samsung Smart TV funktionierte das ohne Probleme. Auch mein Mac Book, sowie unser Windows Laptop haben das eingeschaltete Gerät sofort gefunden. Toll ist die Tatsache, dass das USB Kabel direkt bei der Kamera ist, sodass man nicht extra eins holen muss. Es ist ab recht kurz, aber via zusätzlichen Kabel kein nennenswertes Problem, sondern eher ein kleines Highlight.


Ton ab
Bei einer normalen Digital-Kamera, wo es nur ums Bild geht, kommt es hier auch auf den Ton an. Bei Aufnahmen, wo die gefilmte Person nicht weit entfernt ist, ist die Qualität natürlich besser, als bei Aufnahmen, wo die herangezoomte Person einem Mikrofon-Fokus erhält. Auch hier versteht man alles, aber gerade Personen mit einem feinen Gehör merken Unterschiede. Bei der Art von Filmen, die ich drehe, ist das aber so minimal, dass es der Mehrheit sogar gar nicht auffällt. Es gibt sogar einen Tonabsorber, was ich richtig klasse finde. Wenn ich als Regisseur einmal Kommentare abgebe oder Anweisungen, dann werden diese herausgefiltert. Ich fand es immer nervig, wenn ich mal meinen Sohn auf mich aufmerksam machen wollte und man das stets hören konnte. Ebenfalls wird der Wind gut unterdrückt. Glücklicherweise war es in den letzten Tagen etwas windiger, sodass wir dies ausprobieren konnte. Richtigen Sturm würde man schon hören, aber bei normalen Wind rauscht und pfeift nichts. Für mich als Hobbyfilmer genau das was ich mir von der Qualität und Umsetzung erhofft habe.

Und tschüss
So geht es zumindest allen Nutzern früher oder später mal, denn ein Akku hält nicht lebenslang. Damit nicht beim Filmen der Display schwarz wird, haben wir einmal geschaut, wie lange der Akku im Schnitt hält. Voll aufgeladen und natürlich abhängig vom Filmverhalten, wir haben es wirklich nur privat genutzt ohne immer wieder alles zu verstellen, kann man folgende Werte als pauschal angeben. Reine Projektionszeit belief sich auf 110 Minuten. Reich also sogar für einen längeren Filmeabend. Im Videobereich selbst haben wir rund 180 Minuten gefilmt. Also Filmmaterial selbst. Oft breche ich ja nach wenigen Sekunden ab, wenn ich merke, dass ich mich verhaspelt habe. Es ist gut und ähnlich wie mein altes Modell. Mir reicht es, denn damit hält der Akku über Tage, da ich ja nicht so viel am Stück filme.

FAZIT - Sony HDR-PJ810
Qualitative Verarbeitung, edles und logisches Design, intelligente Unterstützung von Aufnahmen, guter Ton und ein intuitives Touch-Display. Dazu einen Projektor, ein genialer Bildstabilisator. Ich für meinen Geschmack habe den optimalen Camcorder gefunden. Teuer, aber für mich jeden Cent wert. Warum dürfte aus dem Bericht klar hervorgehen. Wobei jeder selbst entscheiden muss, ob er höhere Ansprüche hat und ob diese damit erfüllt werden.

DANKE IGLO

Wie ihr wisst, bin ich als Botschafterin für Iglo aktiv. Ende Juni hatten die meisten anderen Botschafter ein tolles Treffen in Hamburg, an dem ich diesmal nicht teilnehmen konnte. Zur Zeit der Anmeldung wusste ich nicht, wann Nick genau kommt, mit dem später geplanten Kaiserschnitt wäre ich theoretisch noch im Krankenhaus gewesen, und dann kam Nick doch früher, aber mit der Narbe und dem süßen Mann zu Hause, hatte ich einfach für so etwas keinen Kopf.

Obwohl Nick theoretisch ein echtes Iglo-Kind geworden ist, denn im Krankenhaus hatte ich mein Iglo-Botschafter-Shirt an und wurde von vielen gefragt, was denn das sei. 


Natürlich hatte ich Angst aus dem Projekt zu fliegen, ich wurde aber ganz lieb beruhigt und vor einigen Tagen bekam Nick sogar ein kleines Geschenk vom Iglo-Team. Dafür möchte ich mich nun einmal bedanken.. Zwar dauert es noch, bis er richtig mit Besteck essen kann, aber wenn es so weit ist, wird er sich riesig freuen. 


Zusätzlich hatte ich mich beim Video-Projekt beteiligt, wo wir Fischstäbchen beschreiben sollten, ohne sie zu nennen. Ich habe sie mit einem Eis verglichen. Außen Gelb, innen weiß und super lecker.. Vielleicht wisst ihr ja welches Eis ich meine. Für die Teilnahme haben wir ein kleines Dankeschön erhalten. Produkte mit denen ich auch abseits der Challenges einige leckere Rezepte erstellen werde.


Mein Mann der Urlaub hatte, hat das Paket noch für einen kleinen Schabernack benutzt. Die Kids haben sich darüber riesig gefreut und einen heiden Spaß gehabt. Na wisst ihr, was wir gemacht haben?

Unter dem Elbsand / Christiane Fix

Vor einigen Tagen erreichte mich mal wieder ein toller Brief. Enthalten war ein Buch aus dem Hause „Piper“. Wenn ich mich nicht ganz doll täusche, konnte man sich für das Buch als Testleser bewerben, und das habe ich auch wahrgenommen. Als waschechte Hamburger Dern liebe ich Bücher, die in meiner alten Heimat spielen.


'''o0o WORUM GEHT ES IM BUCH? o0o'''
Hamburg 2013: Die riesige „Flutwelle“ rollt in Richtung Hamburg, als in einem Schrebergarten die Leiche einer unbekannten Frau gefunden wird. An Hand von Rekonstruktionen soll ein ungefähres Bild gemacht entstehen, um vielleicht herauszufinden wer sie war. Theo Matthies, der Bestatter von Wilhelmsburg, nimmt sich ihrer Überreste an und glaubt in der Rekonstruktion seine verschwundene Tante Marlene zu erkennen. Sie verschwand während der großen Sturmflut 1962. Lediglich die Augenstellung und andere kleine Merkmale lassen dies vermuten, und noch bevor eine DNA Spur verfolgt werden kann, macht sich Theo daran zu ermitteln. Was passierte damals mit seiner Tante? Er weiß lediglich, dass sie ein stilles Mädchen war, das Kunstgeschichte studierte. Sie war über Jahre mit einem gewissen Henno zusammen und am Tag ihres Verschwindens hatte sie einen Streit mit ihrer Mutter. Nach und nach befragt Theo die unterschiedlichsten Leute und bekommt immer neue Hinweise, die der Polizei damals so gar nicht aufgefallen sind. Warum behauptet Henno zumBeispiel, dass es eine runde Beziehung war, während Freunde behaupten, dass sie sich entfernt haben. Und wer war der Professor, der augenscheinlich eine wichtige Rolle gespielt hat und nach ihrem Tod in die Psychiatrie musste.

Hamburg 1962: Marlene weiß nicht was sie machen soll. Ihr Leben ist ein riesiges Chaos. Sie ist verliebt und das nicht in den Mann, der sie gedenkt zu heiraten und mit dem sie schon seit ihrer Jugend zusammen ist. Doch die Gefühle für den anderen Mann sind unwahrscheinlich groß, und zudem ist sie nach einer kurzen, aber intensiven Affäre von ihm schwanger. Es ist nicht so, dass er sie nicht liebt. Obwohl er viele Affären hatte, weiß sie, dass seine Gefühle für sie echt sind. Doch er ist verheiratet und würde alles verlieren, wenn er seine Frau verlässt für eine Studentin. In der großen Sturmnacht kommt es zum Show Down zwischen allen Beteiligten. Marlene wird diese Szene nicht lebendig verlassen. So viel ist klar, doch was passierte?

'''o0o MEINE LESEEINDRÜCKE o0o'''
Unter dem Elbsand“ ist der dritte Band um den Bestatter Theo Matthis, und der erste Band, den ich mit ihm erleben darf. Somit keine guten Voraussetzungen. Viele Krimis sind einfach nicht dafür ausgelegt mitten in ein neues Abenteuer zu starten. Figuren haben sich entwickelt, Beziehungen verändert und es fehlt eine gewisse Basis. Bei diesem Werk ist es jedoch anders. Einige Entwicklungen wurden verpasst, die jedoch dank kleiner Anmerkungen auch für Neueinsteiger verständlich gemacht werden. An Han dieser kleinen Bemerkungen erkennt man, dass es nicht der erste Band ist. Sonst hätte ich persönlich nichts davon gemerkt.

Das Buch wird in zwei Perspektiven erzählt. In der Gegenwart begleitet der Leser Theo Matthis bei seinen Ermittlungen, der Arbeit als Bestatter und der Beziehung zu seiner neuen Liebe. In der Vergangenheit wiederum erfährt der Leser die Geschichte von Marlene. Beide Perspektiven sind nicht nur durch eine Überschrift klar getrennt, sondern auch mittels differenter Schrift.

Schon mit dem Prolog zeigt die Autorin, dass sie ihr Handwerk versteht. Sie schafft es eine grundlegende Spannung zu erzeugen und diese in einem humorvollen Gewand erstrahlen zu lassen. Langweilig ist etwas anderes.

ZITAT – PROLOG
"Mami, guck mal."
Ihre Augen hinter der Sonnenbrille blieben fest geschlossen.
"Ich habe einen Piraten gefunden."
"Na toll." Sie seufzte und zupfte ihr Bikinioberteil zurecht.
Er legte ihr seinen Schatz direkt in den Schoß.
"Einen echten Piraten", sagte er glücklich.
Sie öffnete die Augen.
Dann schrie sie.

Diese Mischung setzt sich auch im Verlauf des Buches fort. Generell setzt die Autorin auf einen lebendigen, modernen und witzigen Stil, der Lust auf jede neue Seite macht. Sowohl die Gegenwart, als auch die Vergangenheit sind mit interessanten Situationen, Fakten, Spannung und Witz versehen. Gerade mit Theo Matthis ist ihr eine eindrucksvolle Hauptfigur gelungen, die perfekt in einen Krimi passt, jedoch abseits der langatmigen Ermittlungstätigkeiten einzuordnen ist, die so manchen Krimi in die Länge ziehen und ihn einfach trocken wirken lassen. Die wenigen Anmerkungen zum Thema Leichenbestatter, Forensik und Co verleihen dem Buch sogar den gewissen Charme, denn sie sind einfach kurz und knackig, aber sie gewähren Einblicke, die sonst nur wenige Menschen haben.

Obwohl von Anfang an klar ist, dass es sich bei der Leiche wahrscheinlich wirklich um die vermisste Marlene handelt, kommt keineswegs Unmut auf. Auf der einen Seite möchte man schließlich erfahren, was damals wirklich passierte in der verhängnisvollen Nacht. Auf der anderen Seite bleibt noch immer ein kleiner Funke, der Möglichkeit einer lebendigen Marlene zumindest für einen gewissen Zeitraum offen lässt. Dadurch war zumindest ich regelrecht ans Buch gefesselt. Dabei verliert die Autorin nie den roten Faden aus den Augen, setzt nicht auf unnötig eingeführte Details oder Figuren, die den Leser zwar in die Irre führen, aber oftmals bei anderen Autoren wiederum eher als Lückenfüller dienen und den Leser am Ende verwirren. Christiane Fux hingegen setzt auf alle wesentlichen Figuren und Informationen und schafft auch damit den Leser in ein kleines Ratespiel zu verwickeln. Was damals wirklich geschah, konnte ich persönlich erst im letzten Drittel erahnen. Ich erwartete jedoch noch eine winzige Wendung oder Überraschung, die am Ende zwar nicht eintraf, der Spannung jedoch keineswegs geschadet hat. Generell würde ich den Schluss als logisch, konsequent und harmonisch zum Rest bezeichnen. Es bleiben keine Fragen offen und das ist mir persönlich sehr wichtig.

Mit ihrem Geheimnis um Marlene ist es der Autorin gelungen einen neuen Fan zu gewinnen. Die Neugierde auf vorherige Fälle ist geweckt und ich kann nur hoffen, dass weitere Folgen. Besonders schön sind vor allen Dingen die Schauplätze und ihre Beschreibungen. Als Hamburgerin gab es keinen Ort, der mir nichts sagte oder an dem ich vielleicht sogar schon war. Dadurch hatte ich logischerweise eine zusätzliche Bindung zum Buch, die eben Lust auf mehr macht.

Alles in allem ein gelungenes Buch, das mit zu den besten Kriminalromanen dieses Jahres gehört. Nach meinen kleineren Pleiten, die ich mit Patricia Cornwell erlebt habe, ein wahrer literarischer, spannender Genuss.

'''o0o NOCH EIN PAAR FAKTEN RUND UM DAS BUCH o0o'''
'''Buchfakten'''
Autor: Christiane Fux
Titel: Unter dem Elbsand
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (14. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492303706
ISBN-13: 978-3492303705
Preis: € 9,99
Genre:Krimi
Gelesen in: 4 Tagen

'''Autorenportrait'''
Christiane Fux, Jahrgang 1966, ist in Hamburg aufgewachsen und hat dort Germanistik mit den Schwerpunkten Journalistik und Psychologie studiert. Vor 20 Jahren hat es sie nach München verschlagen, wo sie in ihrer Freizeit auf die umliegenden Berge klettert. Sie schreibt als Medizinredakteurin für das Gesundheitsportal NetDoktor.de und entwickelt nebenbei in ihrem eigens gegründeten Verlag Krimispiele der Reihe "Mörderische Dinnerparty". (Quelle:Amazon.de)

'''Zitierter Klappentext'''
In einem Wilhelmsburger Schrebergarten finden Kinder beim Spielen das Skelett einer jungen Frau. Die namenlose Tote gibt der Polizei Rätsel auf und landet schließlich bei Theo Matthies. Dem Bestatter kommt schon bald der Verdacht, dass es sich bei der Verstorbenen um die Schwester seines Vaters handeln könnte, die seit der Hamburger Sturmflut 1962 als verschollen gilt. Er beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln, und stößt auf ein über fünfzig Jahre zurückliegendes tödliches Geheimnis, das tief im Elbsand vergaben war.

'''o0o Zum Schluss zusammengefasst o0o'''
Pro: Figuren, Einstieg, Spannung, Auflösung, Ermittlungen, Stil
Contra: nix
Empfehlung: Ja

Sterne: 5

Weight Watchers - 3. Woche

Wie die Zeit vergeht. Drei Woche bin ich nun schon dabei. Und ehrlich gesagt, gibt es schon jetzt Momente, wo ich die Lust verliere. Warum möchte ich euch kurz erklären.


MOTIVATION, AUSDAUER, SPAß
Die Idee Punkte zu zählen macht eigentlich Spaß, und ehrlich gesagt esse ich dadurch auch viel bewusster. Ich frage mich immer wieder, musst du diesen oder jenen Punkt nun wirklich essen!? Und genau darauf kommt es beim Konzept schließlich drauf an. Weight Watchers möchte, dass sich die Teilnehmer mit dem Essen bewusster auseinandersetzen. Ich schaue gerne nach und trage meine Punkte ein.

An Motivation und Ausdauer mangelt es mir dementsprechend nicht. Was mich einfach stört ist die Tatsache, dass viele Produkte gar nicht vertreten sind, und / oder ich sie selbst errechnen muss. Koche ich zum Beispiel mit einem Maggi Produkt, so hat eine Tüte zum Beispiel 6 Punkte. Ich koche damit aber 3-4 Portionen, muss also wieder alles herunterrechnen. Andere Produkte sind gar nicht vertreten und nicht mal der Scan hilft weiter. Ich müsste also alles abtippen und das nervt mich persönlich.

Außerdem empfinde ich es als nervig, dass ich regelmäßig mit einer Waage am Tisch sitze und meinen Teller wiegen muss. Zwar kann ich gut einschätzen, wie viel auf dem Teller ist, aber ich will es eben dann doch etwas genauer.

WOHER KOMMT DER FRUSTFAKTOR DANN
Zeitgleich werde ich von meinem Mann angeschaut und gefragt, was das für eine unsinnige Punktevergabe ist. Eine Frage, die ich mir auch stelle. Das Problem ist einfach, dass ich noch ein Mensch bin, der an Kalorien, Fett, Zucker und Co gewohnt ist. Ich kann einfach nicht verstehen, warum manche Dinge plötzlich nicht zählen und andere dafür umso mehr. 

200g Wassermelone haben zum Beispiel 60kcal, 12g Zucker, 0,4g Fett. Ein Flutschfinger haben 60kcal, 13g Zucker, < 0,5g Fett. Letzteres hat 2 Punkte, Melone 0... 

Jetzt werden einige sagen, dass beim Obst ja anderer Zucker enthalten ist, aber früher wurde doch auch nur nach diesen Fakten berechnet. Mir fehlt eben irgendwie das Verständnis oder Erklärungen, die eben über eine Schulung oder ein Treffen eher beantwortet werden könnten.

WAS SAGEN DIE ZAHLEN
Diese Woche habe ich kein Rezept für euch, sondern nur noch die harten Fakten, da ich auf Grund des Wetters mehr mit meinem Zwerg als dem lieben Essen beschäftigt war.

Ausgangsgewicht: 69kg

Verbrauchte Extra Punkte: 15
Aktivitätspunkte: 11

Neues Gewicht: 68,6kg

Ihr seht, ich habe also fleißig Punkte gesammelt, aber nur ab und an mal gesündigt. Da ich jedoch meine normalen Punkte auch gerne mal für ein Eis genutzt habe, was bei den Temperaturen einfach sein musste, hat das Sparen nicht so viel gebracht.

 


TeeGschwendner - Die neuen Eisteeklassiker

Wenn es warm ist, dann ist ein leckerer Eistee aus dem Kühlschrank nicht verkehrt. Auch sonst bin ich ein großer Fan von Eistee. Meine Lieblingssorte ist ehrlich gesagt Lipton Eistee Sparkling. Andere Sorten sind aber genauso gern gesehen. Deswegen habe ich mich beworben als TeeGschwendner Tester für ihre neue Eistee-Kreationen gesucht haben. Und was soll ich sagen, wir wurden ausgewählt. Mein Testpaket kam an, und nun möchte ich euch die interessanten Sorten näher vorstellen. 


500ml im Tetrapack kosten 2€.

Damit ist der Tee recht teuer, zumal ich im Internet bei einer anderen Bloggerin gelesen habe, dass der Tee vorher mit Zucker angereichert war, bevor auf Agavendicksaft umgestiegen wurde. Damals kosteten 500ml lediglich 1€. Das wäre ein Preis den ich auch bereit wäre zu zahlen. Im Übrigen sind noch einige der alten, und ebenfalls interessanten Sorten noch im Shop zu finden. Sollte mich der Geschmack vom Hocker hauen, so wäre ich aber ab und an bereit die eine oder andere Sorte zu kaufen. ;)

Doch nun zum Test der acht Sorten. Die durchaus lecker, erfrischend und einzigartig klingen. Probiert habe ich sie zusammen mit meiner Familie und Freunden, die ich bei einer Grillparty sozusagen in Schnapsgläsern verköstigt habe. Jeder der acht Personen plus mein kleine Familie durfte am Ende 1 - 5 Sterne pro Sorte vergeben. Das Ergebnis kommt nun.

Minze
Pfefferminztee mag ich sehr gerne. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich ansonsten kein Fan von Minze bin. Probieren geht bekanntlich über studieren und so,  wurde diese Sorte als erstes verköstigt.


Zutaten: Wasser, Agavendicksaft, starker Grüntee-Aufguss (Wasser, Grüntee), Zitronensaft, natürliches Aroma, Krauseminzeextrakt.

Der Tee selbst riecht sehr nach Minze und erinnert mich sehr an frische Minze, die wir regelmäßig im Restaurant als Dessert-Dekoration genutzt haben. Intensiv und frisch. Ein Duft, der die Meinungen sehr geteilt hat, genauso wie der Geschmack. Vor allen Dingen die Mittester, die gerne Mojito trinken, fanden den Tee lecker. Ich selbst fand es am Anfang sehr minzig, aber irgendwo auch erfrischend. Zwar nichts, was ich täglich trinken müsste, aber für Minze akzeptabel. Mein Mann fühlte sich an Zahnpasta erinnert und war nach einem Schluck durch. Am Liebsten mochte aber Jack diese Sorte. Er wollte ebenfalls probieren, und hat am Ende den Rest, der noch im Tetra Pack war ausgetrunken.

Durchschnittliche Meinung: 2 von 5 Sternen

Mate
Ein erhöhter Koffeeingehalt und somit nicht geeignet für Kinder und schwangere Frauen.


Zutaten: Wasser, Agavendicksaft, starker Grüntee-Aufguss (Wasser, Grüntee), Zitronensaft, natürliches Aroma, Koffein, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, grüner Mateextrakt.

Der Tee riecht sehr ungewöhnlich, und die Meinungen sind zwar einheitlich, aber doch gänzlich anders. Einige finden, dass der Tee nach Tee riecht, andere nach Tabak und ich persönlich habe anfänglich an Wein gedacht. Geschmacklich habe ich nur daran genippt, und das Getränk schmeckt auf jeden Fall besser und zwar nach herben Tee und einige würden sogar sagen nach Tabak. Weder der Geruch noch der Geschmack kamen bei uns gut an. 

Durchschnittliche Meinung 1 von 5 Sternen


Ingwer Orange 
Orange mag ich zumindest als Saft sehr gerne und die Kombination Ingwer mit Orange klingt als Tee sehr interessant. 



Zutaten: Wasser, Agavendicksaft, starker Grüntee-Aufguss (Wasser,Grüntee), Orangensaft (5%), natürliches Aroma, Zitronensaft, Orangenextrakt (0,2%), Ingwerextrakt, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure. 

Das ist nun die dritte Sorte, die ich verköstigt habe, und auch sie findet nur bedingt Anklang. Ehrlich gesagt, wurde sie am Ende wieder nur von einem gerne ausgetrunken, und das war mein fast 3 Jahre alter Sohn. Doch wie schmeckt es nun. Im ersten Moment kommt ein frischer Orangenmoment. Man hat das Gefühl eine erfrischende Sorte Orangensaft zu trinken, die eine milde Säure hat, und schön süß ist. Ähnlich wie Capri Sonne. Im Abgang kommt dann der Ingwer zum Vorschein. Erst dezent und dann immer schärfer, bis man nur noch diese Schärfe im Hals wahrnimmt. Ich habe nur einmal genippt und war danach durch mit dem Thema. Abgesehen von meinem Sohn fand auch niemand anderes die Sorte lecker, sondern durch die Schärfe im Abgang eher negativ. 

Durchschnittliche Meinung 1 von 5 Sternen
Grapefruit Apfel
Nachdem die anderen Sorten alle nicht so gut angekommen sind, wollte ich einfach mal etwas fruchtigeres probieren, das wirklich nach einer gelungenen Kreation klingt. Apfel mag ich persönlich sehr gerne und Grapefruit ebenfalls.



Zutaten: Wasser, Agavendicksaft, Grapefruitsaft (3%), Apfelsaft (2%), starker Tee-Aufguss (Wasser, Schwarztee), Zitronensaft, natürliches Aroma

Hier kann ich wirklich mal sagen, dass der Tee sehr gut angekommen ist. Jeder wollte davon gleich ein ganzes Glas. Der Tee ist kalt besonders erfrischend. Der Schwarztee dominiert und ist deutlich herauszuschmecken. Die Grapefruit merkt man jedoch gar nicht. Zumindest hat keiner einen leicht sauren oder bitteren Geschmack wahrnehmen können. Stattdessen dominiert ein süßer Apfelgeschmack. Mich persönlich erinnert er sehr an Apfelsaft-Capri-Sonne.

Durchschnittliche Meinung 5 von 5 Sternen

Holunder
Ich weiß zwar nicht, was andere an Holunder so lieben, aber im Moment wird es gerne zum Mischen benutzt. Die Sorte war deswegen bei den anderen ein kleines Highlight.

 
Zutaten: Wasser, Agavendicksaft, starker Pflanzenaufguss (Wasser, Holunderblüten, Malvenblüten, Spitzwegerichblätter, Frauenmantelkraut, Schafgarbenblüten), Zitronensaft, natürliches Aroma.

Geschmacklich ist diese Sorte überraschend. Ich habe ja noch nie Holunder probiert. Am Anfang kommt eine starke Säure zum Vorschein, die im Abgang von einer leichten Honignote abgelöst wird. Gerade frisch aus dem Kühlschrank ist es erfrischend. Nichts was ich täglich trinken müsste, aber auf jeden Fall eine schöne Sorte, die ich aber hin und wieder gerne trinken würde.

Durchschnittliche Meinung 4 von 5 Sternen  

Mango Passionsfrucht
Passionsfrucht und Mango. Sehr leckere Kombination. Seit einiger Zeit mag ich nämlich Mango sehr gerne und gerade mein Zwerg mag solche Varianten am Liebsten.

 
Zutaten: Wasser, Agavendicksaft, Mangosaft (4%), starker Rooitea-Aufguss (Wasser, Rooitea), Passionsfruchtsaft (1%), natürliches Aroma, Zitronensaft, Gerstenmalzextrakt.

Geruchstechnisch merkt man nur den Mango-Anteil. Beim Trinken domoniert die Mango ebenfalls, und ich persönlich finde, dass es sogar leicht muffig schmeckt. Das liegt wohl am starken Teearoma. Mir hat mein Probeglas auf jeden Fall gereicht, und auch die anderen konnten mit dieser Sorte wenig anfangen. Selbst Jack meinte nur "nie gut". Ohne den Muff, sicherlich nicht verkehrt, aber so geht es leider gar nicht.

Durchschnittliche Meinung 1 von 5 Sternen   


Schwarzkirsche
Da ich Kirschsaft schon immer gerne getrunken habe, war ich natürlich auf diese Sorte sehr neugierig. Früchtetee mit Kirschsaft, muss schmecken.


Zutaten: Wasser, Agavendicksaft, starker Früchtetee-Aufguss (Wasser, Apfelstücke, Hibiskus, Hagebutten), Sauerkirschsaft (5%), Zitronensaft, natürliches Aroma.

Ich war wirklich überrascht, die Sorte schmeckt erfrischend und sehr lecker nach Kirsche. Die Sorte kam bei viele sehr gut an, lediglich einer fand sie leicht wässrig. Ich persönlich fand die Intensität jedoch genau richtig und die Sorte konnte mich zu 100% überzeugen.

Durchschnittliche Meinung 4 von 5 Sternen  
Waldbeere
Seit Nestea Eistee Waldfrucht bin ich ein Fan solcher Sorten. Wenn der Tee auch nur im Ansatz so schmeckt, dann hat mich TeeGschwendner. Deswegen habe ich sie mir aufgehoben und erst als letzte Sorte verköstigt. 


Zutaten: Wasser, Agavendicksaft, starker Früchtetee-Aufguss (Wasser, Apfelstücke, Hibiskus, Hagebutten), schwarzer Johannisbeersaft (2%), Brombeersaft (2%), Zitronensaft, Himbeersaft (1%), natürliches Aroma.

Normalerweise kommt das Beste zum Schluss. In diesem Fall aber leider die größte Enttäuschung. Die Sorte schmeckt mir persönlich zu muffig. Da ein ähnlicher Tee, wie bei Kirsche verwendet wird, liegt es also nicht daran. Sogar Jack der viele Sorten so klasse fand und Beeren liebt, hat sein Probierschlückchen ausgespuckt. 

Durchschnittliche Meinung 1 von 5 Sternen  

FAZIT - TEEGSCHWENDNER EISTEE
Als ich mich für den Test beworben habe, war ich echt neugierig, denn ich liebe Eistee und finde im Sommer nichts erfrischender. Dementsprechend habe ich mich auch sehr gefreut, gesunden Eistee aus frischem Tee verköstigen zu dürfen. Jeder fand die Idee gut. Ich bin jedoch ehrlich gesagt geteilter Meinung, wenn es um die Teesorten geht.

Geschmacklich sind Geschmäcker verschieden und dementsprechend habe ich versucht die Mehrheit einzufangen. Es gibt Favoriten und Sorten, die so gar nicht bei uns angekommen sind. 

Die Tatsache, dass der Tee auf Grund neuer Sorten und dem Ersatz von Zucker durch Agavendicksaft plötzlich doppelt so teuer geworden ist, finde ich schon etwas schade. Zwar kostet Agavendicksaft etwas mehr als Zucker, aber ob dies 100% Aufschlag rechtfertigt, kann nur das Unternehmen beurteilen.

Gesundheitstechnisch bin ich persönlich zudem der Meinung, dass der Umstieg keine gute Alternative war. 100ml haben noch immer über 20kcal und ebenfalls genügend "Zucker". Die Werte haben sich also nicht verändert. Was einfach daran liegt, dass Agavendicksaft eine Mischung aus Fructose und Glucose ist. Somit eine Mischung, die rein gesundheitstechnisch sogar ungesünder ist als normaler Zucker. Da hätte es sicherlich genügend andere Alternativen gegeben oder man hätte schlicht beim normalen Zucker bleiben können.

Trotzdem würde ich Grapefruit Apfel und Kirsche immer wieder gerne mal trinken. ;)

Website von TeeGschwendner: Click here

*Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. 

Blumen Nailart Pink - Sand

In den letzten Wochen musste ich ja leider auf meine künstlichen Nägel verzichten, und irgendwie habe ich mich mit den brüchigen, weichen Original-Nägeln einfach unwohl gefühlt. Deswegen wollte ich eigentlich wieder einen Termin bei meiner alten Nageldesignerin verabreden, die zwar das Studio gewechselt hat, mich aber verständlicherweise gerne übernommen hätte. Durch Zufall habe ich jedoch bei Facebook Manuela entdeckt und mich sofort in die Nägel verliebt. Nach einigem Hin und Her hatte ich nun gestern mein 1. Mal mit ihr. Um zu sehen, was sie kann, habe ich ihr freie Hand gelassen. Herausgekommen ist diese Kreation.


Eine Mischung aus Sandglitzer-Farben mit Pink-Glitzer und zwei hübschen Blumen Highlights.

Überraschenderweise nicht mit Aufklebern, wie ich dachte, sondern alles per Hand gemalt. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie lange die Nägel halten. Hoffentlich so lange, wie bei Olga. Ich hoffe es zumindest, denn sonst muss ich wohl zu Olga zurückwechseln.

Wie findet ihr dieses Variante. Ist ja ein Unterschied zu den sonstigen Blumen. Habt ihr eine Idee womit ich sie beim nächsten Mal herausfordern kann?

Copyright: Manuela Kurth - Das Profi-Foto meines aktuellen Nailarts wurde mir zur Verwendung für meinen Blog genehmigt und durften hierfür auf Flickr hochgeladen werden.

Original Source - Runde Zwei

Ich liebe Überraschungen und vor einigen Tagen hatte ich eine ganz Besondere in der Post, die mich tierisch gefreut hat. Vor einiger Zeit habe ich euch hier die Duschgels von Original Source vorgestellt. Wir sind von dem Produkten begeistert gewesen. Selbst  mein Mann meinte schon, dass ich ihm welche bei Amazon nachbestellen soll, da ihn der natürliche, langanhaltende Duft stets gefallen hat. Der Presseagentur hat der Bericht so gefallen, dass wir und wahrscheinlich alle fleißigen Blogger, die Möglichkeit bekommen haben, die anderen drei Sorten, die ebenfalls in Deutschland erhältlich sein werden, zu testen. Auch die Sorten enthalten 250ml,  kosten voraussichtlich 2,60€ und ergänzen die Sorten Lavender, Mint und Lemon hervorragend. Ich persönlich hoffe ja, dass der Erfolg dafür sorgen wird, dass Deutschland auch in den Genuss der vielen tollen anderen Sorten kommen wird, die es bis jetzt eben nur in UK gibt.


Vanilla & Rapsberry Duschgel
Den Anfang macht die Sorte, die mir von allen meinen erhaltenen Produkten am Meisten zugesagt hat.



Herstellerversprechen 

Hier ist nun die ganze Wahrheit! Wir haben 82 britische Sonnenaufgänge lang gewartet bis unsere Himbeeren reif genug waren, um diese dann mit Vanille zu einem absolut feinen Pflegeduschgel zu mixen. Ab in unsere voll recycelbare Verpackung ... dieses Duschgel ist sanft zu deiner Haut. Und der Duft - Du wirst ihn auf ewig lieben.



Inhaltsstoffe 

Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Cocoamidopropyl Betaine, Sodium Chloride, Glycerin, Rubus Idaeus (Raspberry) Fruit Extract, Polyquaternium-7, Parfum, Styrene/Acrylates Copolymer, Lactic Acid, Sodium Benzoate, Tetrasodium Glutamate Diacetate, Benzotriazolyl Dodecyl p-Cresol, CI 14700, CI 42090.



Im Alltagstest
Auf diese Sorte habe ich mich am Meisten gefreut. In meinen Augen ein typisches Mädchen-Produkt und somit genau mein Geschmack. Mein erster Gedanke: Kann man das Essen? Der Duft ist nämlich einfach verführerisch. Kennt ihr das Eis "Himbi" oder wie das geschrieben wurde. So könnte ich mir das Duschgel geschmacklich vorstellen. Es ist fruchtig, süß, sommerlich und unglaublich. 

Die Konsistenz ist flüssig, cremig und lässt sich gut aufschäumen auf der feuchten Haut. Im feuchten Klima der Dusche entwickelt sich der Duft noch mehr, und ich muss zugeben, dass ich nach der Dusche total Lust auf Himbeer-Eis oder Joghurt hatte. Ich habe sogar frische gekauft, was doch für das Produkt spricht. 

Nach der Dusche ist der Duft noch ungefährt 30 Minuten deutlicher wahrzunehmen und später noch minimal, wenn man ganz genau schnuppert. Meine Haut fühlte sich nach der Dusche schön sauber und gut versorgt an. Irritationen oder ähnliches konnte zudem keiner bei uns feststellen.

Keiner heißt, dass auch mein Mann als Himbeer-Fan das Duschgel ausprobiert hat. Ich habe es mir aber geschnappt und nehme es nun sogar als Badezusatz. Zwar ohne viel Schaum, da es ja nur ein Duschgel ist, aber probiert es aus. Der Duft, der sich im Raum verteilt ist so unbeschreiblich lecker, dass man gar nicht mehr aus der Wanne mag.  

Lime Duschgel
Lime klingt ebenfalls ansprechend. Erfrischend und Sommerlich.

Herstellerversprechen 
Du brauchst neuen Schwung? Hier unser Tipp für dich: Wir haben 40 echte Limetten in dieses Duschgel getan. Nur das Beste vom Besten! Und dann das Ganze in unsere voll recycelbare Flasche gepresst. Du wirst in der Dusche singen und tanzen.

Inhaltsstoffe 
Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Cocamide DEA, Citrus Aurantifolia (Lime) Oil, Sodium Chloride, Limonene, PEG-150 Distearate, Sodium Lactate, Citral, Lauryl Betaine, Disodium EDTA, Styrene/Acrylates Copolymer, Sodium Lauryl Sulfate, Linalool, Lactic Acid, Magnesium Nitrate, Methylchlorioisothiazolinone, Magnesium Chloride, Methylisothiazolinone, CI 42090, CI 19140.

Im Alltagstest
Das Duschgel leuchtet in einem Grün, das künstlich aussieht, wie die Schale von Limetten. Kein Wunder, dass das Duschgel auch so duftet. Man hat das Gefühl ein Glas Limettensaft oder Virgin-Caipi vor sich zu haben. Es ist ein angenehmer, fruchtiger Duft, der zum Sommer passt.

Die Konsistenz ist etwas flüssiger, aber nicht so arg, dass es sofort von der Hand herunterläuft. Durch die Konistenz lässt es sich gut in den Händen verteilen und später auf dem Körper. Auf der feuchten Haut bildet sich ein gutes Schaumverhältnis, das sich wieder gut herunterduschen lässt.

Die Haut fühlt sich bei ihr gut versorgt an, wobei sie ebenfalls wie meine Wenigkeit, eine eher unproblematische Haut hat. Dementsprechend waren auch keine allergischen Reaktionen vorhanden.


Generell kommt der Duft in der Dusche durch die Wärme sehr schön zum Vorschein und bleibt auch nach der Dusche noch rund 30 Minuten auf der Haut wahrnehmbar. Bei uns liebt die gesamte Familie diese Variante. Sie passt irgendwie zur aktuellen Fußballstimmung und den warmen Temperaturen.   


Shea Butter & Honey Duschgel
Den Anfang macht die Sorte, die mir von allen meinen erhaltenen Produkten am Meisten zugesagt hat.

Herstellerversprechen 
Du wirst es erst nicht glauben, aber wir haben es getan. Unsere Bienen sind 49 Meilen geflogen, um den Honig herzustellen, den wir für dieses pflegende Duschgel brauchen. Tropfen für Tropfen und nur für dich! Ein mildes

'Shea-Butter-Honig-Paket' für die Dusche, unvergleichlich schnuckelig süß zu deiner Haut. Und das noch Fairtrade.

Inhaltsstoffe 
Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Sodium Chloride, Glycerin, Lauramidopropyl Betaine, Mel, PEG-75 Shea Butter Glycerides, Polyquaternium-39, Parfum, Citric Acid, Sodium Benzoate, Tetrasodium EDTA, Styrene / Acrylates Copolymer, Methylparaben, Propyl-paraben, Sodium Citrate, Hexylene Glycol, Sodium Benzotriazolyl Butylphenol Sulfonate, Benzotriazoylol Butylphenol Sulfonate, Buteth-3, Tributyl Citrate, Benzyl Alcohol, Linalool, Caramel, CI 15985.

Im Alltagstest
Auf dieses Duschgel hatte ich ehrlich gesagt auch ein Auge geworfen. Honig und gute Pflege gehören einfach zusammen. Mein Mann musste sofort schnuppern, und sein erstes Igitt hat mich ganz schön erschreckt. Es war jedoch nicht der Duft, sondern der Duschgelspritzer in die Nase. Die Variante riecht unglaublich warm und süß. Ich persönlich würde sagen, es riecht wie ein Honig-Kaffee von imnu. Ungewöhnlich aber im positiven Sinne.

Das Duschgel hat eine dezente, goldgelbe Farbe und eine sehr cremige Konsistenz. Mit Wasser lässt es sich sehr gut aufschäumen. Die Haut fühlt sich sauber und angenehm gepflegt an. 

In der Dusche kommt der Duft noch besser zur Geltung und auch aus der Badewanne möchte man gar nicht mehr hinaus. Hier stelle ich es mir im Winter mit Kerzen sogar als idealer Badezusatz vor, denn da passt das Aroma noch besser. 

Abseits der Dusche nimmt man den Duft noch einige Minuten auf der Haut war, bis er dann leider verfliegt. Am Liebsten möchte man gleich wieder duschen. 

FAZIT - ORIGINAL SOURCE TEIL ZWEI
Eigentlich habe ich nicht gedacht, dass die anderen Sorten noch getoppt werden können. Zumindest nicht in der gesamten Familie. Die anderen Sorten waren schon klasse und kamen besonders bei den Männern gut an. Diese drei Varianten, die ich nun testen durfte, sind jedoch eher fruchtiger und ja, weiblich. Trotzdem waren auch meine Männer sehr angetan und das nicht nur an mir. Zudem wurde ich sogar von meinen Gästen gefragt, woher ich denn diese ausgefallenen Sorten hätte. Im Badezimmer stechen sie nämlich sofort ins Auge und da konnte die eine oder andere Person nicht umhin daran zu schnuppern. Noch immer fände ich es klasse, wenn es diese oder auch andere Sorten als offiziellen Badezusatz oder sogar als Bodylotion geben würde. Reinigungsgefühl und Duft sind einfach unschlagbar.