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Sony HDR-PJ810 im Test

Hier und da mal ein kleines Video für den eigenen Blog oder die Familienvideothek, da reicht eigentlich das Smartphone oder die Digicam. Mein alter Camcorder wurde daher oft in der Ecke vergessen bis er nach einem kleinen Sturz nicht mehr ganz so funktionstüchtig war. Danach war die Digicam immer im Einsatz. Nun haben wir jedoch eine tolle Spiegelreflex, die nie fehlen darf, aber leider sind ihre Videos einfach nur gruselig, da sie nicht automatisch die Schärfe einstellen kann. Manuell ist ja nicht schlimm, aber wer mag das Summen des Motors auf seinen Videos hören. Zur Geburt unseres Bauchzwerges wollen wir das natürlich nicht und so kam die Sony HDR-PJ810 zu uns ins Haus.


PREISKLASSE
Definitiv nicht günstig mit seinen 774€. Es ist eben ein Premiumgerät. Hier gehts zu Amazon.

ZITIERTE DATEN DES HERSTELLERS
Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom
Integrierter Projektor mit 50 Lumen und HDMI-Input Funktion
Integrierte WiFi/NFC Funktion
BIONZ X Bildprozessor und EXMOR Sensor
Lieferumfang: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder schwarz, Akku NP-FV50, Netzteil, Micro HDMI Kabel, USB-Kabel, Anleitung

Es ist Showtime – immer und überall mit dem hellsten jemals da gewesenen integrierten Projektor* mit unglaublichen 50 Lumen.
Dank Balanced Optical Steadyshot erhalten Sie stets brillante, professionelle Videos
Der Exmor R CMOS Sensor sorgt dafür, dass jedes Detail Ihres Motivs zum Leben erweckt
Halten Sie Erinnerungen dank des leistungsstarken BIONZ X Bildprozessor realitätsgetreu fest.
Das G-Weitwinkelobjektiv und 24fach-Klarbild-Zoom sorgen für kompromissloses Filmen in jeder Situation.
Filmen. Projizieren. Teilen.

Fangen Sie die wichtigsten Ereignisse ein, und teilen Sie sie in Sekundenschnelle dank des integrierten Projektors der Handycam. Mit einem 50-Lumen-Projektor – der hellste seiner Klasse* – können Sie Videos aufnehmen und sie anschließend in sofort zeigen. Es ist so, als hätten Sie Ihr eigenes mobiles Kino. Balanced Optical SteadyShot sorgt für verwacklungsfreies Filmmaterial, während Sie mit dem Exmor R CMOS Sensor und dem leistungsstarken BIONZ X Bildprozessor Ihre Erinnerungen in beeindruckendem Detail erfassen können. Mit dem G-Weitwinkelobjektiv mit 24fach-Klarbild-Zoom können Sie Schwenkpanoramas oder große Gruppen von Freunden aufnehmen. Im Anschluss teilen Sie Ihre Erinnerungen mit Freunden, Familie oder der ganzen Welt via One-touch NFC und integriertem Wi-Fi.


SONY HDR-PJ810 IM TEST
Ich gehöre in diesem Bereich nicht zu den Profis, hoffe aber, dass ich euch mit meinen Erfahrungen trotzdem bei der Kaufentscheidung helfen kann. Schließlich gibt es auch Anfänger und Laien, die Wert auf Qualität legen.


Der erste Eindruck - Ausstattung und Verarbeitung
Das Gerät wird in einem kleinen, handlichen Karton verkauft, der jede Menge enthält. Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder schwarz, Akku NP-FV50, Netzteil, Micro HDMI Kabel, USB-Kabel, Anleitung. Der Camcorder selbst ist schlicht schwarz, wirkt dadurch aber noch hochwertiger, als der Preis schon vermuten lässt. Pauschal lässt sich sagen, dass der HDR-PJ810 klein, leicht und sehr handlich ist. Selbst bei einem längeren Familienvideo, wird die Hand nicht schwer. Obwohl das Multitalent mit rund 450g mehr wiegt, als mein altes Panasonic Exemplar mit nur 227g.
Das Display ist LCD und hat 7,5cm mit 921.000 Bildpunkten. Er ist übersichtlich gestaltet und ermöglicht die intuitive Bedienung via Touchscreen. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen Bildstabilisator, einen kleinen Projektor mit bis zu 50 Lumen, Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, einen integrierten Speicher von 32GB. Das alles nur einmal grob am Rande. Generell lässt sich also sagen, das Gerät enthält viele Extras, die gut durchdacht wurden, aber nicht zu Lasten der Qualität, denn diese ist hoch angesetzt, wie die makellose Verarbeitung bei unserem Gerät zeigt. Nicht eine Unebenheit, keine Fehlermeldung oder ein Niet. So weit der erste Eindruck.

Weiter geht’s – Bedienung und die ersten Minuten
Wer halbwegs technisches Verständnis hat oder zumindest eine neuere Digitalkamera nutzt, der dürfte dank der simplen Tasten am Hauptteil und dem Menü, welches über den Touch-Display erreicht wird, keine Probleme haben. Es ist alles sehr intuitiv, aber das Handbuch bietet definitiv zahlreiche Hilfestellungen. Dank des minimal vorgeladenen Akkus kann vorläuft etwas herumprobiert und sogar ein kleines Video aufgenommen werden. Die Projektion hat bei uns aber dann nicht mehr stattgefunden, denn dafür war der Akku dann doch zu leer. Generell lässt sich zur Bedienung und den ersten Schritten sagen, sie sind für Profis kein Problem, aber auch Anfänger haben sich schnell eingefunden. Die Tasten sind beschriftet, wie bei einer Kamera und haben einen guten Druckpunkt. Das Display lässt sich leicht aufklappen und der Touch reagiert, wie nicht anders zu erwarten, zuverlässig und genau. Das Menü selbst ist übersichtlich, sodass binnen weniger Sekunden kleinere Einstellungen vorgenommen werden können. Sprache, Bildqualität oder ähnliches.


Regisseur meines eigenen Meisterwerks
Als Hobby-Filmer kenne ich mich weder mit Fachbegriffen aus, noch wird bei mir ein Meisterwerk entstehen, aber ich denke, dass geht vielen so, sodass ich mich auf die Dinge beschränke, die mir wichtig erscheinen und die mir auffallen. Die Aufnahme beginnt mit einem kleinen Tastendruck und ist dank der vielen Extras eben ein Kinderspiel. Schon vorher konnte man den Bildstabilisator ansehen, dass er wirklich jede Bewegung mitmacht und sich ähnlich wie ein Augapfel verhält. Man muss schon richtig stark wackeln, damit dies überhaupt auf dem Video zu sehen ist. Eine leicht unruhige Hand, weil kein Stativ genutzt wird, gehört der Vergangenheit an. Zumindest in Bezug auf das Ergebnis. Gesichter werden automatisch erfasst und Szenen in Bezug auf Belichtung und Kontrast ebenfalls. Zusätzlich kann man noch ein extra Licht verwenden, wenn es einmal zu dunkel ist. Der Autofokus funktioniert ebenfalls erstklassig. Man wählt einfach ein Objekt, zum Beispiel meinen Sohn aus, und ohne Probleme wird dieser immer im im Fokus der Linse gehalten, auch wenn er sich bewegt. Kontraste werden automatisch so gut angepasst, dass nichts verschwimmt überbelichtet wird. Die Aufnahme gelingt mit den Spielereien ohne Probleme. Die verschiednen Videoauflösungen 1440 x 1080/50i (HQ,, HD: 1920 x 1080/50p (PS), 25p (FX, FH), 24p (FX, FH), 50i (FX, FH), LP), MP4: 1280 x 720 25p sorgen für eine sehr gute Qualität.Kein Vergleich zu meiner alten Cam oder zu einer Digital-Kamera, was aber wohl auch logisch ist. Man kann aber nicht nur Filme damit drehen, sondern auch Fotos machen. Direkt im eingerichteten Fotomudus entstehen so folgende Größen 18,4 Megapixel 4:3 (4960 x 3712), L: 24,5 Megapixel 16:9 (6592 x 3712). Im Filmmodus eine Art Standbild-Foto machen ergibt 24,5 Megapixel 16:9 (6592 x 3712). Die Bilder müssen sich nicht verstecken, sondern sind gestochen scharf, sofern die Bedingungen optimal. Aber auch sonst sind sie echt überzeugend. Zumindest für mich. Auch die Weitwinkelfunktion und der maximale Zoom leisten gute Arbeit. Inzwischen habe ich die Kamera schon für kleinere Familienvideos oder Produkttests genutzt. Kurz gesagt: Wer gute private Filme drehen will, wird hier rund um glücklich sein. Erstklassige Videoergebnisse auch ohne Vorkenntnisse, da der Camcorder einfach vieles mit seiner intelligenten Automatik von selbst einstellt.


Kino wann und wo ich will
Nun gehören wir zu den Leuten, die bis vor wenigen Monaten einen Beamer besessen haben. Und hier eigentlich verwöhnt sind. Der Camcorder hat bis zu 50 Lumen und selbst im dämmrigen Abendlicht funktioniert es super. So kann man gleich alle Filme unterwegs mit Freunden ansehen. Der kleine Projektor, der vorne auf dem Display zu finden ist, hat eine eingebaute Trapezkorrektor. Klar kein Projektor, wie ein Beamer selbst, aber für ein so handliches Gerät, eine Leistung, vor der ich den Hut ziehe. Wobei ich aber auch ehrlich sagen muss, dass ich es zum ersten Mal gesehen habe, und dementsprechend keine Vergleiche ziehen kann.

Man muss jedoch nicht den Projektor nutzen um sich seine Videos anzusehen. Mit den mitgelieferten HDMI Kabel kann es problemlos an den Fernseher angeschlossen werden. Mit unserem Samsung Smart TV funktionierte das ohne Probleme. Auch mein Mac Book, sowie unser Windows Laptop haben das eingeschaltete Gerät sofort gefunden. Toll ist die Tatsache, dass das USB Kabel direkt bei der Kamera ist, sodass man nicht extra eins holen muss. Es ist ab recht kurz, aber via zusätzlichen Kabel kein nennenswertes Problem, sondern eher ein kleines Highlight.


Ton ab
Bei einer normalen Digital-Kamera, wo es nur ums Bild geht, kommt es hier auch auf den Ton an. Bei Aufnahmen, wo die gefilmte Person nicht weit entfernt ist, ist die Qualität natürlich besser, als bei Aufnahmen, wo die herangezoomte Person einem Mikrofon-Fokus erhält. Auch hier versteht man alles, aber gerade Personen mit einem feinen Gehör merken Unterschiede. Bei der Art von Filmen, die ich drehe, ist das aber so minimal, dass es der Mehrheit sogar gar nicht auffällt. Es gibt sogar einen Tonabsorber, was ich richtig klasse finde. Wenn ich als Regisseur einmal Kommentare abgebe oder Anweisungen, dann werden diese herausgefiltert. Ich fand es immer nervig, wenn ich mal meinen Sohn auf mich aufmerksam machen wollte und man das stets hören konnte. Ebenfalls wird der Wind gut unterdrückt. Glücklicherweise war es in den letzten Tagen etwas windiger, sodass wir dies ausprobieren konnte. Richtigen Sturm würde man schon hören, aber bei normalen Wind rauscht und pfeift nichts. Für mich als Hobbyfilmer genau das was ich mir von der Qualität und Umsetzung erhofft habe.

Und tschüss
So geht es zumindest allen Nutzern früher oder später mal, denn ein Akku hält nicht lebenslang. Damit nicht beim Filmen der Display schwarz wird, haben wir einmal geschaut, wie lange der Akku im Schnitt hält. Voll aufgeladen und natürlich abhängig vom Filmverhalten, wir haben es wirklich nur privat genutzt ohne immer wieder alles zu verstellen, kann man folgende Werte als pauschal angeben. Reine Projektionszeit belief sich auf 110 Minuten. Reich also sogar für einen längeren Filmeabend. Im Videobereich selbst haben wir rund 180 Minuten gefilmt. Also Filmmaterial selbst. Oft breche ich ja nach wenigen Sekunden ab, wenn ich merke, dass ich mich verhaspelt habe. Es ist gut und ähnlich wie mein altes Modell. Mir reicht es, denn damit hält der Akku über Tage, da ich ja nicht so viel am Stück filme.

FAZIT - Sony HDR-PJ810
Qualitative Verarbeitung, edles und logisches Design, intelligente Unterstützung von Aufnahmen, guter Ton und ein intuitives Touch-Display. Dazu einen Projektor, ein genialer Bildstabilisator. Ich für meinen Geschmack habe den optimalen Camcorder gefunden. Teuer, aber für mich jeden Cent wert. Warum dürfte aus dem Bericht klar hervorgehen. Wobei jeder selbst entscheiden muss, ob er höhere Ansprüche hat und ob diese damit erfüllt werden.

Kommentare

  1. Wir haben bislang keinen Camcorder. Allerdings werden die Videos mit dem Handy oder auch der Spiegelreflexkamera nicht unbedingt toll. Da wäre so etwas eigentlich eine gute Anschaffung.

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  2. Sowas ist schon super, ist natürlich überhaupt kein Vergleich zu den Videos mit dem Handy. Ein echt klasse Teil dieser Camcorder. lg

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  3. Hi,
    toller Bericht. Überlege mir jetzt auch nach 4 Jahren eine neue zu holen.
    Top!

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