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Acer Liquid E3 Plus im Test

Früher wollte ich nie ein Smartphone haben. Wozu? Der Akku ist schnell leer, ich kam mit dem Touchdisplay nicht klar und ehrlich gesagt war ich auch zu geizig. Mit de Wiko Cink Peax 2 hat sich das geändert. Es war liebe auf den ersten Blick und ich nutze es noch immer, denn gerade durch die Schwangerschaft, die mir zwei Monate auf dem Sofa beschert hat, weiß ich so ein Smartphone zu schätzen. Vor einiger Zeit habe ich euch das Huawei Ascend Y530 vorgestellt, ebenfalls ein Smartphone unter 500€, welches nun von meinem Stiefsohn genutzt wird. Jetzt wo der Geburtstermin näher rückt, ist mein Mann wieder der Meinung, dass ich ein neues Smartphone brauche. Schon bei meinem ersten Sohn gab es ein tolles Handy geschenkt. Aber möchte ich auf Dual-Sim wieder verzichten? Kurzer Hand habe ich ein Modell entdeckt, dass ich näher ansehen wollte und zwar aus dem Hause Acer, die schon im Laptop Bereich so manches Highlight produziert haben. Gesagt, erworben und getestet wurde nun das Liquid E3 Plus. Wie es mir gefällt oder ob ich mein Wiko Cink Peax 2 vermisse, erfahrt ihr nun.



'''o0o...PREISKLASSE...o0o'''
Das Liquid E3 Plus gibt es für ca. 249€ bei Amazon zu erwerben. Damit gehört das Smartphone eher in die mittlere Preiskategorie.

'''o0o...TECHNISCHE DETAILS...o0o'''
Hier geht es der zum Datenblatt.

'''o0o... PRODUKTBESCHREIBUNG SEITENS AMAZON ...o0o'''
11,93 cm (4,7 Zoll) HD-Display mit IPS-Technologie in schlankem Unibody-Gehäuse
Perfekt für Selbstporträts – 2 Megapixel Frontkamera mit LED-Blitzlicht
13 MP-Kamera mit Autofokus, “Bright Magic” und Acer Rapid-Funktion
Präsentationen mit Acer SnapNote festhalten und konvertieren
Acer Float Apps für Echtzeit-Multitasking
Mit dem Liquid E3 stellt Acer das neue Flaggschiff seiner Liquid E-Serie vor. Das neue Gerät wurde besonders für Anwender entwickelt, die ihr Leben gerne auf Fotos festhalten und mit Freunden und Familie teilen wollen. Das 11,93 cm (4,7 Zoll) HD-Display mit IPS Technologie sorgt dabei auch in einem größeren Betrachtungswinkel für brillante Bilder in lebensechten Farben. Lediglich 135 Gramm leicht, ist das Acer Liquid E3 Plus der ideale Begleiter für unterwegs und gestattet mit seinem griffigen, ergonomischen Design eine spielend leichte Handhabung. Der integrierte 1,2 GHz Quad Core-Prozessor bietet reichlich Power für Multitasking und Gaming. Android 4.2.2. steht für hohen Bedienkomfort und umfassende Funktionalität. Ein kostenloses Upgrade auf Android 4.4. KitKat ist angekündigt.

'''o0o...LIEFERUMFANG...o0o'''
Acer Liquid E3 Plus Dual-SIM Smartphone titanium, Stereo Headset, USB-Ladekabel, Netzstecker, Bedienungsanleitung

'''o0o...FÜR EUCH GETESTET..o0o'''
Die Mehrheit der Deutschen setzt in der Tat auf Sony, Samsung, Apple oder Nokia. Wer aber Dual-Sim benötigt, um zum Beispiel Arbeit und Privat unter einen Hut zu bringen, der muss hier auf günstige Alternativen umsteigen, denn noch hinken die großen Hersteller leicht hinterher, wenn man zumindest einen gewissen Standard erwartet.

WAS IST DUAL SIM
Dual Sim ist ein kleines Extra, was eigentlich die Mehrheit gar nicht benötigt. Hier können User zwei Sim Karten in einem Smartphone nutzen, und so zum Beispiel Arbeit und Privat in einem Gerät haben. Mein Mann als Bauleiter muss zum Beispiel stets neben Firmenhandy, sein privates Smartphone mitnehmen, um eben auch unterwegs Emails verschicken zu können, da seine Firmenkarte für mobile Daten vom Unternehmen her gesperrt ist. Da ist eine solche duale Möglichkeit sehr praktisch. Auch ich habe mich an diesen Bonus gewöhnt, denn zum einen habe ich eine Karte, mit der ich seit Jahren telefoniere, aber eben auch eine Sim Karte, wo ich kostenlos mit im Internet surfen kann. Dank verschiedener Klingeltöne weiß man sofort, wer anruft und das kommt gut an. Im Handy selbst gibt es zwei Steckplätze, die mit Sim 1 und Sim 2 klar gekennzeichnet sind. Hier schiebt ihr eure einfach hinein, und könnt nachher zum Beispiel individuelle Einstellungen in Bezug auf Klingeltöne eben über diese Bezeichnung vornehmen. Auch oben am Rand werden beide Sim-Karten vom Empfang her deutlich angezeigt. Verwechslungsgefahr ist gleich null. Auf jeden Fall ein netter Zusatz, der bei vielen Nutzern punkten wird, so wie bei mir und meinem Mann.

BENUTZERHANDBUCH
Wie es sich für ein Smartphone gehört, gibt es ein kleines Benutzerhandbuch. Obwohl die Mehrheit der User sicherlich nie einen Blick hineinwerfen wird, da die Benutzung in der Regel sehr intuitiv ist, gibt es immer wieder Nutzer, die sich erst einlesen möchten. Bei diesem Handbuch handelt es sich um eine kleine kleine Schnellstartanleitung, wo wirklich nur die wichtigsten, ersten Schritte beschrieben werden. In der heutigen Zeit eigentlich ausreichend, aber man muss sich schon einiges selbst beibringen. Für Neueinsteiger oder ältere Menschen könnte es daher nicht unbedingt so leicht sein. Gerade in Bezug auf die verschiedenen Oberflächen, die ja hier Abhilfe leisten sollen. 



OPTIK
Optik ist natürlich eine Frage des Geschmacks, aber dieses Smartphone kann durch klare Linien und eine edle Rückseite als Hingucker bezeichnet werden. Im Vergleich zu Vorgänger ist es mit 4,7 Zoll etwas größer und erscheint in einem kantigeren Gewand. Damit erinnert es viele Nutzer an Modelle aus dem Hause Sony. Während es von vorne noch recht normal aussieht, abgesehen von einem roten Zierrahmen, ist die Rückseite beim Titanium-Modell ein Hingucker. Nicht nur farblich sieht es edel, aber schlicht aus. Zudem liegt es dank der Softtouch-Oberfläche unglaublich geschmeidig in der Hand. Da verrutscht mit Sicherheit nichts, auch wenn die Hände schnell feucht werden. Zusätzlich kann es mit seinen 135g punkten, denn es ist leicht, aber wird noch wahrgenommen. Ansonsten befindet sich auf der Rückseite oben in der Mitte eine flache, schöne Kamera, und darunter eine Schnelltaste, die die Kamera oder andere Funktionen aktiviert. Die Anschlüsse und Tasten sind sauber angepasst. Unten befinden sich wie gewohnt drei Touch-Tasten, auf der Unterseite der Anschluss zum Laden. Ansonsten gibt es den An/Ausschalter, Lautstärkenwippe, Platz für eine SD-Karte und die Buchse für die Kopfhörer. Optisch kann das Smartphone bei mir, meiner Familie und auch Freunden überzeugen.



EINSTIEG
Obwohl ich schon einige Smartphones hatte, ist jedes neue Modell für mich eine Überraschung und Herausforderung. Seitlich werden hier beide Micro-Sims eingelegt und auf der anderen Seite die Micro-SD-Karte. Also eigentlich sehr einfach, denn man muss nicht umständlich versuchen die Rückseite abzubekommen, wie bei vielen anderen Modellen. Natürlich entfällt somit auch die Möglichkeit den Akku später zu tauschen. Eingeschaltet ist der Akku vorgeladen, sodass die Grundeinstellungen, wie Sprache, Internet, Google-Konto oder ähnliches vorgenommen werden können. Feinheiten, wie zum Beispiel die Wahl der Oberfläche, Hintergrundbilder, verschiedene Klingeltöne oder ähnliches können dann in Ruhe vor genommen werden. So gibt es verschiedene Profile, die jedem Nutzer, den Einstieg erleichtern soll.

1. Basic Mode. Dieser ist eher etwas für Kids. Hier liegt das Augenmerk auf Telefon und SMS. Apps können per Passwort geschützt werden.
2. Easy Mode: Wichtige Funktionen, wie SMS, Radio, Kontakte oder ähnliches werden größer dargestellt und sind leichter erreichbar. Es eignet sich daher gut für Kurzsichtige oder Senioren.
3. Classic Mode. Hier ist alles klar strukturiert und für Neulinge ideal, weil sie an Android sehr schön herangeführt werden.
4. Key Pad: Hier liegt das Augenmerk nur auf der Telefonie.

Dies sind nur vier Profile und Oberflächen-Varianten. Natürlich kann man, wie ich es selbst nutze, alles individuell auswählen, denn es sind nur Beispiele / Hilfestellungen. Es ist alles sehr leicht und auch wenn man noch nie ein Smartphone besessen hat, dauert es nur wenige Minuten, bis man mit der Benutzeroberfläche und der Handhabung klarkommt. Man merkt hier deutlich, dass das Smartphone für Einsteiger geeignet ist, da alles so leicht wie möglich gehalten ist.



Das Smartphone einen internen Speicher von 16GB, die via Micro-SD um weitere 32GB erweitert werden können. Wo gespeichert wird, kann wie bei allen Smartphones eingestellt werden.

DISPLAY
Bei dem Display darf man natürlich kein Wunder erwarten, denn das Preisleistungsverhältnis lässt hier keine riesigen Sprünge offen. Das Display ist wie oben erwähnt 4,7 Zoll groß und hat eine Auflösung von 720 x 1280 Pixel. Die Farben sind trotzdem sehr schön und lebendig, und die Multitouch-Funktion ist auf dem Display nicht schlecht. Schade ist jedoch wieder die Einsparung von Gorilla Glas. Wenn ich zum Beispiel sehe, dass das Nokia Asha 311, ein absolutes Kindersmartphone für ca. 100€, dieses spezielle und kratzsichere Glas nutzt, dann verstehe ich nicht, warum so viele Hersteller das bei teureren Modellen nicht auch nutzen können. Es fühlt sich zwar anders an, aber ich mag Smartphones mit Gorilla Glas lieber. Kratzer können schließlich immer passieren. Dies ist jedoch nur eine Kleinigkeit, denn viele Smartphones haben dieses Glas noch nicht und so wird auch hier der Klassiker, eine Displayschutzfolie helfen müssen. Da das Display natürlich Akku zieht, können verschiedene Einstellungen, wie das automatische Abschalten, eingestellt werden. Ein solides Display, das aber mit teureren Modellen eben nicht mithalten kann.



HANDHABUNG UND MENÜ
Doch nun zum wohl wichtigsten Punkt, der Handhabung. Bei einigen Smartphones kann ich wirklich sagen: Wir stehen auf Kriegsfuß. Es gibt Modelle, die keine Befehle annehmen und ich regelmäßig verzweifle. In der letzten Zeit ist dies zwar dank neuerer Techniken immer besser geworden, aber es gibt auch jetzt noch preiswerte Smartphones, die leider sehr schlecht reagieren. Acer etzt bei diesem Modell jedoch auf Qualität und ein sehr gut reagierendes Touchdisplay. Alle Befehle werden sofort erkannt und angenommen. Das Durchblättern funktioniert super fix und auch die Auswahl von Apps oder die Eingabe von Befehlen werden zügig umgesetzt. Es hakt nichts und alle wird schnell ausgeführt. Ausnahmen sind wirklich richtig schnelle Spiele, da merkt man dann doch mal den einen oder anderen Ruckler oder eine kleine Verzögerung. 2GB Arbeitsspeicher und ein 1,2 GHz Quad Core-Prozessor sorgen für eine gute Leistungsstärke. Übrigens gibt es das getestete Modell auch als Import, wobei es günstiger, die Daten aber schlechter sind, denn hier wurde zum Beispiel auf 2GB Arbeitsspeicher gesetzt, beim Import sind es nur 1GB.

Zu den Profilen habe ich oben ja schon etwas gesagt. Generell lässt sich das Menü individuell anpassen. Der Homescreen kann mit beliebten Apps vollgestopft werden. Diese können natürlich im Verlauf der Nutzung angepasst werden, damit immer die wichtigsten schnell erreichbar sind. Natürlich gibt es auch wieder ein richtiges Menü, wo alle Apps zu finden sind. Hier sind auch viele vorinstallierte Anwendungen vorhanden. Zum Beispiel Playstore, Acercloud oder ähnliches.

Als Oberfläche wird Float UI genutzt, die sich dem generellen Charakter von Google sehr schön anpasst. Das Highlight hiervon ist die Möglichkeit bis zu 5 Apps halbtransparent aufzurufen, ohne dabei die aktuelle App verlassen zu müssen. Besonders praktisch bei Anrufen, wie ich finde.

Für die Einstellungen und Schnelleinstellungen, wie zum Beispiel Wlan abschalten, Flugzeugmodus oder ähnliches, gibt es oben eine versteckte Leiste, die mit einer Wischbewegung nach unten hervorgezaubert wird. Ähnlich wie bei anderen Smartphones. Ist das Einstellungsmenü sehr übersichtlich gehalten.

Kommen wir nun zu SMS, Telefonnummer und Emails. Das Tippen ist sehr angenehm und funkioniert einwandfrei. Die Felder sind auch im Hochformat groß und beim richtigen Schreiben wird eine Qwertz-Tastatur angeboten, sodass das Tippen schnell von Statten geht.

Die Felder sind auch im Hochformat groß und beim richtigen Schreiben wird eine Qwertz-Tastatur angeboten, sodass das Tippen schnell von Statten geht.



Die Nutzung / Bedienung ist also denkbar einfach gestaltet. Es bietet Einsteigern, Senioren, Kids, aber auch „Pofis“ genügend Individualität und Spaß bei der Nutzung. Mich stört lediglich minimal die „freie“ Taste auf der Rückseite. Man kommt zwar nicht unbedingt immer versehentlich rauf, und eigentlich ist die Idee gut. Schließlich kann man so schnell seine Lieblingsapp oder die Kamera starten. Allerdings ist es in meinen Augen auch eine Schwachstelle, weil hier Potential liegt, dass Staub, Feuchtigkeit etc. eindringt. Eher als an Seitentasten, denn auf die Rückseite legt man nun einmal sein Smartphone ab.

BETRIEBSSYSTEM
Als System nutzt das Modell zur Zeit noch Android 4.2.2. Allerdings soll im zweiten Quartal diesen Jahres ein Update herauskommen, damit auch das Acer in den Genuss des besseren 4.4 KitKat kommt. Finde ich schon mal klasse, wenn es denn auch eingehalten wird. Für mich als Wiko Nutzer mit 4.1.2 natürlich schon ein Lichtblick am dunklen Himmel.

VERBINDUNGSMÖGLICHKEITEN
Ins Internet geht es entweder mobil über die Sim-Karte oder über WLAN. Beide Varianten ermöglichen einen schnellen Zugriff. Das WLAN lässt sich problemlos einrichten. Es sucht automatisch danach und wird auch rasch fündig. Nun benötigt ihr nur noch euer Passwort, sofern ihr es gesichert habt, und dann könnt ihr surfen. Bei uns im Haus, 140m², habe ich überall sehr guten Empfang, was leider nicht bei allen Smartphones der Fall ist. Damit der Akku länger hält, empfiehlt es sich bei Nicht-Nutzung sowohl mobile Daten, als auch WLAN auszuschalten. Das Acer Liquid E3 bietet im Übrigen HSPA+ und eben normales WLAN, aber kein LTE. Auch Bluetooth 4.0 und GPS sind logischerweise vorhanden.

GPS
Viele bemängeln bei diesem Smartphone, dass das GPS sehr langsam ist. Wir wohnen in Norddeutschland in einer Stadt, wo man schon mal sagen kann, es funktioniert sonst sehr gut, aber die Angaben sind manchmal etwas ungenau. Zumindest bei der Wetterapp und anderen Dingen. Im Vergleich zu meinem Wiko dauert es ähnlich lange. Es ist also nicht binnen weniger Sekunden genau bestimmt, aber es dauert auch keine fünf Minuten. Allerdings muss ich zugeben, dass es beim Xperia Z2 von meinem Mann deutlich schneller geht.

EMPFANGSQUALITÄT
Der Empfang ist natürlich ein wichtiger Punkt. Hier gibt es Orte, wo ich weniger guten Empfang habe, wie zum Beispiel im Krankenhaus oder in ländlicheren Gegenden. Zwar kommt es auf den Anbieter an, denn manchmal hat mein D2 besseren Empfang, als mein o2, aber im Prinzip kann ich sagen, dass die Empfangsqualität beim Acer minimal besser ist als beim Cink Peax 2, wie ich gerade bei einem Krankenhausbesuch feststellen durfte.

TELEFONIEREN UND SPRACHQUALITÄT
Das Telefonieren funktioniert entweder über die Kontaktliste, Anruferliste oder über die Eingabe der Telefonnummer. Alles funktioniert problemlos. Und auch an der Sprachqualität gibt es nichts zu bemängeln. Es rauscht beim Telefonieren nicht im Hintergrund, sofern es nicht gerade stürmisch ist, und sowohl ich, als auch mein Gesprächspartner konnten einander gut verstehen. Hintergrundgeräusche nimmt man zwar wahr, aber es hält sich eben in Grenzen.Die Lautstärkenwippe ist ebenfalls gut zu erreichen, hat einen guten Druckpunkt. Die Freisprechfunktion verzerrt nichts und so macht es viel Spaß mit diesem Smartphone zu telefonieren.

MUSIKWIEDERGABE
Musik darf in der heutigen Zeit auf keinen Smartphone fehlen. Natürlich darf man hier keine Wunder erwarten, aber der Klang ist für ein Smartphone in Ordnung. Dabei ist es egal, ob mit oder ohne Kopfhörer. Der Bass ist nicht wummerig, die Höhen nicht übertrieben spitz und alles ist klar verständlich. Zudem klingt es auch nicht blechern, wie manche Geäte. Es ist auf jeden Fall eine gute Musikwiedergabe im Smartphone-Bereich. Ihr könnt eine Playlist anlegen, all eure Musik nach bestimmten Faktoren sortieren lassen und vieles mehr. Wer besseren Klang haben will, kann via Bluetooth einen Lautsprecher anschließen, wie zum Beispiel das Tizi Beat Bag. Damit schafft man einen deutlichen Sprung und kann schön Musik mit Freunden hören.

KAMERA
Die Rückseitenkamera,kann mit ihren 13 MP klar punkten. Die Bilder sind zwar nicht mit einer Spiegelreflex-Kamera zu vergleichen, aber Schnappschüsse, die Kids, Blogger, Familien und Berufstätige benötigen, reicht es vollkommen aus. Ausgelöst werden kann die Kamera über die rückseitige Taste, was sogar recht angenehm und zuverlässig ist. Dank einer Verzögerung, sehen Selfies zum Beispiel nie verwackelt aus, denn schließlich bewegt sich das Handy doch etwas, wenn man den Auslöser drückt. Hier gibt es im Übrigen viele Möglichkeiten / Spielereien. Es lassen sich sogar Fotos in PDF-Dateien umwandeln. Manchmal hakt dies etwas, aber meist funktioniert es sehr gut.
Abhängig von den Lichtverhältnissen können so schöne Bilder entstehen, die man auch gerne mal Freunden zeigt. Dank der höheren MP, im Vergleich zu meinem Wiko, kann ich so auch mal spontan ein gutes Foto für meinen Blog aufnehmen und scharf hineinzoomen, wenn ich nur einen bestimmten Ausschnitt möchte. Das sah beim Cink Peax 2 meist recht unscharf aus.
Fürs Selbstporträt gibt es eine solide 2MP Kamera. Es reicht für kleinere Selfies oder auch zur Videotelefonie aus, aber man darf natürlich keine perfekten Bilder erwarten.

AKKULAUFZEIT
Die Akkulaufzeit ist einer der wichtigsten Punkte. Das Handy soll viel bieten, aber eben natürlich auch nicht unterwegs ausgehen. Der Akku ist in diesem Fall schon einmal nicht austauschbar. Da ein normaler Akku in der Regel 2-3 Jahre hält und dank externer Technologie auch unterwegs geladen werden kann, ist es nicht unbedingt schlecht, aber ich persönlich bevorzuge einen Akku zum Wechseln. Standby soll beim Plus Modell 250 Stunden und eine Gesprächsdauer von 5 Stunden. Kurz gesagt, obwohl der Akku im Grunde größer ist, als bei meinem Cink Peax 2, sind die Angaben schon verhältnismäßig kurz. Pauschal lässt sich bei normaler Nutzung, als konstant mobile Daten / Wlan, etwas spielen, telefonieren und co sagen, dass man am Abend aufladen sollte. Einen zweiten Tag schafft der Akku leider nur, wenn man das Smartphone gänzlich links liegen lässt. ;)

TESTFAZIT
Das Acer Liquid E3 Plus gehört zu den Mittelklassemodellen und hat somit viele Vorteile, aber auch kleinere Schwächen. Wer Dual-Sim möchte, wird hier keinen Fehlkauf tätigen, denn es funktioniert alles stabil und die Nutzung des Smartphones macht auf jeden Fall Spaß. Wer diesen Zusatz nicht benötigt, könnte mit einem anderen Modell, ja sogar mit dem etwas älteren Galaxy S3 glücklicher werden, denn hierfür bekommt man eben doch etwas mehr. Für rund 250€ ist es aber ein tolles Smartphone, dass gut in der Hand liegt, zwei schöne Kameras besitzt, ein Touchscreen nutzt, welches gut reagiert und eine Performance aufweist, die zwar nicht HighEnd ist, aber eben zu einem Mittelklassemodell passt. Lediglich die rückseitige Taste könnte in meinen Augen eine Schwachstelle sein, und der Akku ist in meinen Augen kein Highlight.

'''o0o...ZUSAMMENGEFASST...o0o'''

POSITIV

+ Performance abseits von schnellen Spielen
+ guter Klang
+ solide Fotos und viele Einstellungsmöglichkeiten
+ präziser Touchscreen
+ Einfache Bedienung
+ Design und Griffigkeit


NEGATIV
- Leider kein Gorilla Glas
- Akkulaufzeit ist schon recht kurz
- Rückentaste könnte Schwachstelle werden
- Kein LTE
- Bei einigen Spiele, die mehr Leistung und Schnelligkeit fordern, stößt es an grenzen und ruckelt
Bericht mit Kostenfreien Testprodukt

Kommentare

  1. Hallo, schade das kein Gorilla Glas dabei ist.

    In Haushalt mit Kindern ist es immer gut, wenn das Glas stärker ist. Und bei meinem Mann kommt es auch gerne mal zu kleinen Unfällen, zum Beispiel bei der Baustelle.

    Aber ein Vorteil ist die Kamera, auch wenn sie nicht 100% perfekt ist, wie es scheint, kann man es trotzdem gut nutzen.


    Liebe Grüße Nancy

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PREIS 1kg hat bei uns auf dieser Sonderaktiosfläche 8,99€ gekostet.
ZUTATEN  90% Schweinefleisch, Trinkwasser, Speisesalz, Gewürze (Paprika, Senf, Knoblauch, Zwiebel, Petersilie, Oregano, Rosmarin, Koriander, Majoran, Thymian, Cumin), Zucker, Maltodextrin, Gewürzextrakte (Pfeffer-, Paprika-, Chili-, Curcumaextrakt), Dextrose, Jogurtpulver, Hefeextrakt, Würze.

Hinweis für Allergiker: Enthält Senf und Milcherzeugnisse.
NÄHRWERTE Energie     911 kJ / 219 kcal
Fett     16 g
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Kohlenhydrate     1,5 g
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