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Fairy Fencer F im Test

Fairy Fencer F hat nicht nur eine Menge F's zu bieten. Was genau das rundenbasierte Rollenspiel zu bieten hat, haben wir in den letzten Tagen für euch unter die Lupe genommen. Die Erwartungen sind groß, denn an diesem Spiel waren Yoshitaka Amano (Concept Art), Tsunako (Character Art) und Nobuo Uematsu (Musik) beteiligt, die viele von Final fantasy definitiv kennen sollten.



Worum geht es. Vor langer Zeit gab es zwischen der Göttin und dem Gott einen furchtbaren Krieg, der nicht enden wollte, da keiner wirklich mächtiger war. So entstanden Wunderwaffen, die Wunderwaffen, die jeweils die Lebenskraft einer Fee enthielten. Mit ihnen gelang es den beiden Gottheiten jedoch auch nicht zu siegen. Inzwischen sind Jahre ins Land gezogen, die Waffen auf der ganzen Welt verstreut und sehr begehrt bei der Mehrheit von Kriegern. Der junge Kämpfer Fang belauscht zufällig ein Gespräch und bekommt so die Möglichkeit ein solches Schwert aus einem Stein zu entfernen, um sich von der Fee einen Wunsch erfüllen zu lassen. Doch statt seinen Wunsch erfüllt zu bekommen, verweist ihn die Fee auf das Kleingedruckte. Für ihn heißt es nun, dass er die Welt retten muss, und das birgt natürlich jede Menge Gefahren.


Und darauf hat er eigentlich keine Lust, denn er wollte sich doch nur etwas zu Essen wünschen. Außer Essen und Schlafen interessiert ihn nämlich nicht viel. Ob er trotzdem die Welt retten kann?



Was eigentlich inhaltlich eine Menge Potential bietet, dauert aber eine gewisse Zeit bis es überhaupt an Fahrt gewinnt. Für einige beginnt dies früher, für andere später. Eins ist aber sicher, irgendwann werden mit Sicherheit fast alle RPG-Fans Spaß an dem Spiel haben. Das liegt nicht nur an den zauberhaften Anime-Girls, den später folgenden rasanten Entwicklungen , sondern auch an den ersteren Themen, die bei vielen RPGs eher weggelassen werden. Die Rede ist zum Beispiel von Vergewaltigung. Ihr seht, es basiert alles auf etwas härten Inhalten, die aber die Geschichte zu etwas ganz Besonderen machen. Untermalt wird das Ganze von ungewöhnlichen oder besser gesagt außergewöhnlichen Charakteren, die sich auch mal an die Gurgel gehen, aber vor allen Dingen individuell sind. Introvertiert, girlie-like, pervers. Es ist alles dabei.

Mit diesen Charakteren, die früher oder später auftauchen wird natürlich auch gekämpft, wie es sich für ein rundenbasiertes Rollenspiel gehört. Hier werden Fans eine große Ähnlichkeit zu Neptunia-Spielen erkennen. Charaktere können frei bewegt und positioniert, Angriffe zu Combos kombiniert und Gegner mittels Magie aus der Ferne ausgeschaltet werden. Auf allzu langatmige Tutorials wird verzichtet, aber es gibt genügend kurze Hinweise, die auch Anfängern alles ausführlich erklären. Zwar könnten manche Kombinationen nicht ganz so schnell abgespeichert werden, aber auf Grund der vielen Kämpfe geht es irgendwann doch in Fleisch und Blut über. Üben, probieren ist schon die halbe Miete.



Neben den Kämpfen müsst ihr eure Faires im Auge behalten. Hier geht es dann mehr um Taktik in Kartenform. Hier heißt es Karten für die verschiedenen Charaktere sammeln, schauen welche ihr ausrüstet, da sie alle unterschiedliche Boni besitzen, und so die Karten bis zu Level 10 aufsteigen lasen. Das bringt euch im Übrigen ebenfalls einen kleinen Bonus.

Insgesamt entsteht so eine Spielzeit von rund 20 Stunden, was in meinen Augen nicht unbedingt viel ist, verglichen mit Final Fantasy oder Tales of.

Optisch wird es wie gewohnt bunt und erinnert wie die meisten Anime-Games an eine rosa Bonbon-Welt. Kitschig, grell und zuckersüß. Trotzdem besticht das Spiel durch viele liebevolle Details, die stellenweise aber eben recht pixxelig wirken. Der Sound kann klar punkten und man merkt hier, dass einige Hände von Final Fantasy mit am Werk waren. Auf jeden Fall passen. Lediglich die Tatsache, dass bei all diesen Spielen auf eine deutsche Ausrichtung verzichtet wird, finde ich mit der Zeit etwas schade. Hier ist die Fan-Gemeinde ebenfalls vorhanden und würde mit zumindest deutschen Untertiteln noch größer werden.



FAZIT
Alles in allem kann das Spiel zumindest für einige Stunden Unterhaltung sorgen. Es fängt zwar etwas schwach an, gewinnt aber mit der Zeit an Spannung, Verwicklungen und Kämpfen, sodass der Spieler unbedingt weiterspielen muss, um die Welt zu retten. 20 Stunden Solospielzeit sind nicht die Welt, aber das dürfte Fans weniger stören. Wer also Rollenspiele mag, sollte einen Blick auf Fairy Fencer F werfen.

ÜBERSICHT
Gameplay: 8 von 10 
Steuerung: 8 von 10
Grafik: 8 von 10
Sound: 9 von 10

82%

PRO UND CONTRA
+ 20 Stunden Solospielzeit
+ witziger Anit-Held
+ interessante Themen
+ actionreiche Kämpfe
+ einzigartige Charaktere

- Grafik manchmal etwas pixxelig
- unnötige Längen am Anfang

Bildquellen: NIS America Press Center
Bericht auch für Konsolenfieber.com 

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