HSM Aktenvernichter Securio B24 im Test

Was macht ihr mit Dokumenten, alten Kontoauszügen, Briefen, CDs oder alten Kreditkarten? Die meisten von uns zerreißen oder zerschneiden sie und werfen sie am Ende in den Müll. Die Alternative ist ein guter Aktenvernichter. Wir haben den HSM Aktenvernichter Securio B24 unter die Lupe genommen. Lohnt sich ein guter Aktenvernichter, oder ist ein solches Modell rausgeworfenes Geld?



PREISKLASSE
Der Aktenvernichter kostet aktuell 418€.

ZITIERTE PRODUKTBESCHREIBUNG SEITENS AMAZON
Sicherheitsstufe 4 für Papier im Partikelschnitt
Sicherheitsstufe 3 für optische Datenträger
Sicherheitsstufe 4 für magnetische Datenträger
Sicherheitsstufe 3 für elektronische Datenträger
Sicherheitsstufe 1 für Film und Folie
Vernichtung von Papier, CD´s, Kredit- und Kundenkarten
Kompakte Größe auch zum Einsatz unter dem Schreibtisch geeignet
14-16 Blatt Schnittleistung bei 80g Papier
Größe (BxTxH): 395x317x605mm
Eingabebreite: 240mm
Energieaufnahme: 500W
Spezialgehärtete Vollstahl-Schneidwellen (V-TEK Nut), unempfindlich gegen Heft- und Büroklammern
Intelligentes Energiemanagement (EMCS) für 90% Energieeinsparung gegenüber herkömmlichen Stand-by-Schaltungen
Motoren sind für den Dauerbetrieb ausgelegt
Mit einer Bedientaste alle Funktions-Modi wählbar
Über transparentes Frontfenster Füllstand stets sichtbar
Auffangbehälter mit 34l Auffangvolumen
Automatischer Rücklauf bei Papierstau, Reversierung mit "R"-Button steuerbar
Klappbares Sicherheitselement
Ansprechendes Design für eine moderne BürolandschafSicherheitsstufe 4 für Papier im Partikelschnitt
Sicherheitsstufe 3 für optische Datenträger
Sicherheitsstufe 4 für magnetische Datenträger
Sicherheitsstufe 3 für elektronische Datenträger
Sicherheitsstufe 1 für Film und Folie
Vernichtung von Papier, CD´s, Kredit- und Kundenkarten
Kompakte Größe auch zum Einsatz unter dem Schreibtisch geeignet
14-16 Blatt Schnittleistung bei 80g Papier
Größe (BxTxH): 395x317x605mm
Eingabebreite: 240mm
Energieaufnahme: 500W
Spezialgehärtete Vollstahl-Schneidwellen (V-TEK Nut), unempfindlich gegen Heft- und Büroklammern
Intelligentes Energiemanagement (EMCS) für 90% Energieeinsparung gegenüber herkömmlichen Stand-by-Schaltungen
Motoren sind für den Dauerbetrieb ausgelegt
Mit einer Bedientaste alle Funktions-Modi wählbar
Über transparentes Frontfenster Füllstand stets sichtbar
Auffangbehälter mit 34l Auffangvolumen
Automatischer Rücklauf bei Papierstau, Reversierung mit "R"-Button steuerbar
Klappbares Sicherheitselement
Ansprechendes Design für eine moderne Bürolandschaft

UNSERE ERFAHRUNGEN
Viele Dokumente oder Unterlagen sollten aus Gründen der Sicherheit lieber nicht in den Müll geworfen werden. Wie oft kam es schon vor, dass das Bankkonto mit Hilfe von Kontoauszügen abgeräumt wurde oder ähnliches. Ein Aktenvernichter ist daher im privaten Haushalt genauso sinnvoll, wie im beruflichen Leben, wo Dokumente schon einmal wichtiger oder geheimer sein können.
Mein Vater zum Beispiel hat ein kleines Modell, welches damals 30€ gekostet hat. Es kann lediglich Papier vernichten und das auch nur in sehr breiten Streifen. Zudem muss mühsam jede Seite einzeln durchgelassen werden. Das ist natürlich nicht mit einem solchen Modell vergleichbar, und daher für meinen Mann, der Bauleiter ist, natürlich sinnvoller, wo schließlich alte Akten gerne mal im Altpapier landen.

OPTIK / ERSTER EINDRUCK
Der Aktenvernichter scheint auf den ersten Blick wie ein großer Mülleimer und passt mit seinen Maßen 395x317x605mm gut in unseren Haushaltsraum. Fürs Büro ist er leider zu groß.. Er ist stabil und gut verarbeitet. Den Preis würde ich ihm jedoch auf den ersten Blickt nicht ansehen. Zudem sieht er trotz seiner schwarz/durchsichtigen Front, sehr schlicht aus. Bei solchen Geräten kommt es jedoch auf die inneren Werte, wie das Schneidwerk an. Unten sind vier Rollen, um ihn etwas zu bewegen. Oben hat er einige Knöpfe zum Bedienen. An / Ausschalter / Standby und die Rückholtaste.

IM EINSATZ
Das Gerät von meinem Vater ist sehr laut. Es rattert, und bei mehr Seiten kommt es zum Stau. Aus diesem Grund war ich neugierig, wie es hier sein würde. Das Gerät wird oben recht angeschaltet.

Papier
Fangen wir mit Papier an, 14-16 Blatt soll der Vernichter schaffen. Wir haben es mit dünneren Akten ausprobiert. 10-15 Seiten sind kein Problem. Sie sind binnen weniger Sekunden durch. Allerdings kommt es bei größeren Mengen öfters mal vor, dass es zum Stau kommt oder plötzlich nichts mehr geht. Zwar lassen sich die Blätter dann leichter herausnehmen, als bei dem billigen Modell meines Vaters, aber bei dem Gerät hätte ich gedacht, dass auch dickere Stapel ohne Problem durchgehen. Leider versagt die Rückholtaste bei mehreren Stapeln. Man muss einfach abreißen bzw. etwas ziehen, dann ist alles abgeschnitten und kann einfach entnommen werden. Das passiert aber nur bei Stapeln, wo mehr als 10 Seiten sind. Das sollte zwar auch nicht sein, aber wenn man dies weiß, kann man sich darauf einstellen. Schwierigkeiten bekommt das Gerät bei Büroklammern und Heftklammern, zumindest unseren dünnen nicht. Dafür ist es zwar nicht ausgelegt, aber manchmal vergisst man das Entfernen doch. Deswegen haben wir es ausprobiert.



Positiv fällt jedoch die geringe Lautstärke auf. Es ist sehr ruhig, und man kann problemlos nebenbei telefonieren ohne das gefragt wird, was machst du denn da. Lediglich das Gehäuse vibriert etwas lauter.

CDs und Co
Weiter geht es mit CDs und Karten. Hierfür gibt es einen extra Schlitz, landet aber im gleichen Behälter. Wer also Müll trennen möchte, muss erst einmal den Behälter öffnen und den Auffangbehälter für CDs und Co einsetzen. Wir haben zwei verschiedene CD Varianten geschreddert. Einmal einen Rohling zum Brennen. Er geht durch wie Butter, da das Material weicher ist. Im Anschluss haben wir eine Original CD mit Musik, die wir einfach nicht hören, zerschreddert. Diese ist vom Material wohl härter, und da ist das Gerät an seine Grenzen gestoßen. Sie wird schnell eingezogen, aber ab der Hälfte, was man auf dem Video leider nur hört und nicht sieht, fängt sie an zu kämpfen und braucht rund 2-3 Minuten bis sie dann klein ist. Bei einem Gerät, das extra diesen Schlitz hat und dafür ausgelegt sein sollte, ist das schon schade. Bei Originalen würde ich sagen, wird das Schneidwerk schnell aufgeben, also nutzt es nur, wenn ihr Rohlinge verwendet, die weicher sind.



Auffangbehälter
Da wir schon beim Auffangen sind. Generell ist der Behälter auch eher unglücklich gelöst. Ist er voller, und man öffnet ihn, dann kommt erst einmal eine Ladung heraus. Das ist zwar theoretisch nicht schlimm, aber wer möchte jedes Mal erst mal mühselig die Schnipsel einsammeln oder den Staubsauger hole? Dafür landet zumindest die CD bei uns genau im Auffangbehälter.

FAZIT – SECURIO B24
Der Aktenvernichter erledigt seine Arbeit in Bezug auf Akten gut. Klar hat er hier auch seine Grenzen, aber ich vernichte lieber 10-15 auf einmal, als eine. Die CD-Lösung ist hingegen nur überzeugend, wenn weiche Rohlinge genutzt werden. Also nur bedingt empfehlenswert. Wir nutzen ihn daher nur für Papier, und hier wird er sicherlich lange Freude bereiten.

*Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. 
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Kommentare:

  1. Ich denke, dass er für den Privatgebrauch definitiv zu teuer ist!!! Dafür gibt es kleiner Modelle, auch wenn das schreddern dann ein wenig länger dauert...
    Ich nehme im Übrigen alles mit ins Büro zum vernichten!!! Bei mir landet nichts an Dokumenten, wo Anschriften etc. draufstehen, in den Mülleimer!!!

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  2. Ich habe den auch für Papier im Einsatz, privat wohlgemerkt. Ich persönlich finde es auch OK, ein bisschen mehr Geld auf den Tisch zu legen, wenn die Arbeit dann einfach schneller geht.

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  3. Für kleinere Unternehmen oder Büros sicherlich absolut geeignet. Für den privaten Gebrauch, und hier ist der Einsatz eines Aktenvernichters ja leider mittlerweile auch dringend zu empfehlen, wohl genau das Richtige

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