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Motorcycle Club im Test (PS4)

In den letzten Tagen habe ich meinen Mann kaum zu Gesicht bekommen. Und das lag nicht nur daran, dass er Destiny gezockt hat, sondern auch für mich das neue Motorcycle Club unter die Lupe genommen hat, denn zwei Meinungen sind repräsentativer als eine.


FAKTEN ZUM SPIEL
Plattform: PS4
Genre: Rennspiel
Release: 02.12.2014
Publisher: Bigben Interactive
Entwickler: Kylotonn Games

SPIELERFAHRUNGEN
Du wolltest schon immer mal deinen eigenen Motorrad-Club ohne Stress, Rivalitäten und einfach nur mit den coolsten Bikes über die Straßen der Welt fahren? Dann könnte Motorcycle Club vielleicht etwas für dich sein. Wir haben es in den letzten Tagen ausführlich getestet.

DAS CLUBHAUS
In eurem Clubhaus befinden sich verschiedene Bereiche, die euch sozusagen als eine Art Startbildschirm oder euer zu Hause dienen. Hier könnt ihr Einstellungen vornehmen, Aufträge auswählen oder eure Räder verbessern. Damit ihr euch genauso schnell zurecht findet, stelle ich euch die Bereiche einmal vor.

DER CLUB (Tresen) – AUFGABEN
Der Club ist euer Heiligtum und dort werdet ihr auch einige Zeit verbringen. Den Anfang machen die dort offenen Missionen. Zum Beispiel müsst ihr drei Mal in einem Rennen über die gleiche Rampe springen, fahre gegen 20 Motorräder oder Beende eine Runde ohne das Motorrad zu wechseln. Es warten hier eine Menge Aufgaben auf euch. Einige leicht, andere sind schwerer, und dafür bekommt ihr Credits. Neben den Missionen gibt es auch noch Challenges. Hier bekommt ihr zum Beispiel die Aufgabe mit einer Maschine, eine Strecke in einer bestimmten Zeit zu schaffen. Manchmal ist das gar nicht so leicht. Zumindest heißt es hier oft zu probieren. Zudem gibt es hier die Bestenliste und die Möglichkeit euren Charakter zu verändern.

BIKES
Hier seht ihr alle Bikes und könnt sie wechseln.Superbike, Rodster und Custom. 22 Stück sind insgesamt vertreten. Kawasaki, Yamaha, Honda oder Suzuki. Im Rennen selbst könnt ihr sie fliegend wechseln.

BÜRO - EINSTELLUNGEN
Die Steuerung kann an einer Arts Bürotisch im Club via Laptop eingestellt werden. Sie ist aber schon so eingestellt, dass die meisten Spieler damit keine Probleme haben werden. Ansonsten könnt ihr sie natürlich euren Bedürfnissen mehr oder weniger anpassen, was wir jedoch nicht gemacht haben. Gleiches gilt für alle weiteren Einstellungen. Zum Beispiel Lichtverhältnisse oder die Kamera.


DAS RENNEN
Nach draußen geht es zu den Rennen, und das ist wohl das, was euch am Meisten interessiert. Tournament, schnelles Rennen, Zeitrennen oder Online. Wählt die Strecke aus, und schon bekommt ihr angezeigt, wie die Stecke aussieht. Missionen und andere Aufagben werden angezeigt und ihr werdet sicherlich einige Missionen finden, die euch etwas stören. Zum Beispiel fand mein Mann die Mission, fahre drei Mal hintereinander die gleiche Strecke einfach total schlecht, weil man sie zwar kennt, aber gerade am Anfang ist es dann doch etwas nervig. Pro Rennen gibt es Platzpunkte und Technikpunkte. Sie nennen sich Kudos und insgesamt könnt ihr für beide ersten Plätze jeweils 100 Punkte sammeln.

Damit es nicht langweilig wird, gibt es insgesamt 20 Strecken. Klar wiederholt es sich mit der Zeit, denn 20 ist nicht unendlich, aber die Strecken sind schön gestaltet und somit werdet ihr immer wieder was neues am Rand entdecken. Ihr fahrt gegen 9 andere Leute und müsst euch nun vielen Herausforderungen stellen, denn leicht machen es euch die Gegner nicht. Auf der Strecke heißt es nun, regelmäßig die Bikes zu wechseln. Zum Beispiel gibt es Stellen, die auf der Streckekarte rot markiert sind, die uneben und kaputt sind. Dort kommt ihr mit einem Superbike natürlich nicht so schnell rüber. Es wird euch angezeigt, welche Bikes empfehlenswert sind, und gerade auf unebenen Strecken habt ihr mit dem richtigen Bike die Möglichkeit einen Vorsprung herauszuholen. Zusätzlich für Speed sorgt der Turbo, der sich unterwegs auflädt. Trotzdem empfanden wir es gerade am Anfang mit den vorgegebenen drei Bikes unglaublich schwer. Sowohl mein Mann, als auch ich, wobei er der erfahrenere Fahrer ist, haben es in den ersten Rennen nie auf einen besseren Platz, als Platz 10 geschafft. Das liegt nicht an der Steuerung, denn die ist wie man sich schon denken kann eben sehr arcade-lastig und hat man sich daran gewöhnt, lässt sich alles gut steuern. Es liegt einfach daran, dass unser Superbike maximal ohne Turbo bei 158 herumdümpelt, während die anderen schon nach wenigen Sekunden aus dem Sichtfeld der Streckenkarte verschwunden sind. Erst unebene Passagen sorgen wieder für ein herankommen. Mit neuen Bikes wird es dann aber leichter und irgendwann schafft man dann auch auf den ersten Platz zu kommen. Während es vorher sehr frustrierend ist, kommt mit dem ersten Sieg wieder Spaß ins Spielgeschehen. Mag sein, dass es am Anfang auch daran lag, dass wir uns erst einmal an das Spiel gewöhnen mussten.


MULTIPLAYER
Wer keine Lust hat alleine die Rennen zu fahren kann Online gegen maximal vier Freunde antreten und zeigen, wer der Beste ist. Das macht natürlich Spaß, aber es ist eben nur klassisch und nichts ausgefallenes.

GRAFIK / SOUND
Die Grafik kann sich definitiv sehen lassen. Viele Details gerade am Rand, aber auch auf der Strecke. Sieht man aber genauer hin, wirkt es mit der Zeit mangels Fans doch steril. Es gibt aber trotzdem genug zu entdecken und die Konsole hat schon einiges zu leisten, wie man regelmäßig hört. Trotzdem gibt es keine Ruckler oder Bugs, zumindest bis jetzt. Der Sound ist in meinen Augen authentisch, aber ich muss sagen, wie die Bikes in echt auf der Straße klingen, kann ich zum Vergleich nicht sagen. Für mich aber realistisch und nicht störend.

FAZIT
Alles in allem ein lustiges Arcade-Rennen, dass gerade am Anfang frustriert und aus dem Big Ben sicherlich mehr hätte herausholen können. Es ist okay und macht Spaß, aber als Highlight im Sektor Rennspiele ist es nicht.


GAMEPLAY: 6
STEUERUNG: 8
GRAFIK: 8
SOUND:9
MULTIPLAYER: 7



Gesamturteil: 76%



PRO
Verschiedene Bikes für jeden Geschmack etwas dabei
grafisch viel zu entdecken...
Tolle Missione und Challenges


CONTRA
...aber steril was Publikum angeht
Am Anfang zu schwer und frustrierend

Kommentare

  1. Hey Sarah,

    also bei solchen Spielen sind wir ja nicht dabei. Wir haben weder die Ausrüstung dafür, noch die Lust. Wobei wir gerne irgendwann mal eine Wii haben wollen. Ich denke das wäre mal etwas für uns. :)

    Lieben Gruß,
    ruby

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