Die Stimmen des Bösen / Kay Hooper

Nachdem ich während meiner Weisheitszahn-OP den letzten Band dieser Reihe gelesen hatte, war mir klar, dass ich mich irgendwann an den zweiten Band wagen muss. Er sticht regelrecht aus dem Buchregal hervor und sagt: Bring es endlich hinter dich. Wer meinen Leseweg verfolgt, der weiß, dass ich gerne Bücher blind kaufe. Nach Cover, Titel oder einfach ohne Grund. Die beiden Bände stammen aus einer solchen Aktion und wurden von mir wegen dem Titel ertauscht. Der letzte Band und für mich mein erster Hooper waren so enttäuschend, das ich dies Buch am Liebsten ungelesen verschenkt hätte. 


'''o0o OPTK o0o'''
Ich mag grün, und das Cover ist okay. Es hat etwas geheimnisvolles an sich mit dem Mann am Fenster, den man nur verschwommen sehen kann.

'''o0o HAUPTFIGUR(EN) o0o'''
Nell – Paranormale Ermittlerin

'''o0o INHALTLICHE FAKTEN o0o'''
Ort: USA
Zeit: Gegenwart (2000er)
Alter der Figuren: 25-50

'''o0o WORUM GEHT ES? o0o'''
Sie verfügt über paranormale Fähigkeiten. Sie hat dem Bösen schon einmal ins Gesicht geblickt. Und ein quälendes Geheimnis überschattet ihre Vergangenheit. Doch nun muss Nell Gallagher an den Ort zurückkehren, den sie vor Jahren fluchtartig verließ. Eine Serie barbarischer Morde stellt die Polizei vor ein unlösbares Rätsel: Es trifft immer die angesehensten Männer der kleinen Gemeinschaft, und jeder von ihnen hatte etwas zu verbergen. Handelt es sich um Rache? Oder um etwas viel Dunkleres? Nur wenn Nell bereit ist, den Schleier über ihrer eigenen Vergangenheit zu lüften, kann sie die Dämonen der Gegenwart bekämpfen. Aber dabei riskiert sie weitaus mehr als nur ihr Leben … (Zitierter Klappentext)

'''o0o WIE HAT ES MIR GEFALLEN? o0o'''
„Die Stimmen des Bösen“ ist der zweite Band einer Trilogie, die vor allen Dingen Fans von paranormalen Geschichten begeistern wird. Nachdem ich schon beim dritten Band schmerzhaft erfahren muss, dass die Autorin mich mit ihren paranormalen Ansätzen, den Ausschweifungen und der Langatmigkeit nicht begeistern kann, hatte ich irgendwo die Hoffnung, dass es eine Ausnahme sei.

Obwohl es für mich augenscheinlich ein Fehl-Tausch war, hab ich auch den zweiten Band, der für mich noch spannender als Band 3 klang, angefangen. Wie auch bei „Das Böse im Blut“ schafft es die Autorin mich im ersten Moment zu packen. Sie erschafft eine Spannung, die viele langjährige Thriller-Autoren nicht immer so gut hinbekommen. Irgendwann kommt jedoch der Punkt, wo sie den Thrill wieder aus den Augen verliert. Sie diskutiert und befasst sich seitenlang mit den paranormalen Fähigkeiten. Ich bin so schon nicht der Fan davon, aber wenn es zumindest so spannend wie bei „Ghost Whisperer“, dann wäre es mir egal. Aber immer wieder wiederholt sich die Autorin und zieht es in die Länge, ohne das wirklich etwas spannendes passiert.

Es ist aber nicht nur dieser Part, wie beim letzten mal, sondern auch die Figur von Nell. Wie hat eine andere Bloggerin es genannt „Nicht genug, dass die Protagonistin auf einmal zur FBI-Agentin mutiert, zu guter letzt hat sie auch noch übersinnliche Kräfte, die ihr bei der Mordermittlung helfen.“ (Zitat von AmysGarden auf Lovelybooks) Ich zitiere AmysGarden, da ich finde, dass sie die Figur, wie die Faust aufs Auge beschreibt. Nell ist keine gewöhnliche Protagonistin, sondern eine Figur, die so haarsträubend entwickelt wird, dass ich als Leserin weder eine Bindung zu ihr aufnehmen konnte, noch sie sympathisch empfand. Mich für meinen Teil hat sie oft mit ihrem Verhalten und Gedanken wahnsinnig gemacht.

Thematisch gesehen, setzt Kay Hooper aber nicht nur auf den Spannungsfaktor, sprich die Suche nach dem Täter, sondern auch auf eine Liebesgeschichte. Diese wirkt ebenfalls recht künstlich, haarsträubend und konnte mich einfach nicht umhauen. Ich gehöre aber auch zu den Lesern, die bei einer Liebesgeschichte Figuren brauchen, die überzeugen, was hier auf niemanden zutrifft.

Einziges Highlight ist in der Tat, wie die Autorin den Täter nachher offenbart. Nicht weil es eine meisterliche Leistung ist, sondern zumindest passt und ja, sogar einen Tick spannend ist.

Alles in allem kann ich sagen, wer einen der anderen Bände gelesen hat, und mit Kay Hooper nichts anfangen kann, der wird hier auf eine noch langatmigere Umsetzung treffen. Ich muss sogar sagen, dass sie sich mit „Das Böse im Blut“ gesteigert hat, und das fand ich schon enttäuschend. „Die Stimmen des Bösen“ zeigt jedoch, es gibt eine Steigerung.


'''o0o BUCHFAKTEN o0o'''
Autor: Kay Hooper
Titel: Die Stimmen des Bösen
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Weltbild; Auflage: 1 (28. April 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3898972771
ISBN-13: 978-3898972772
Preis: € 1
Genre:  Thriller, Paranomal
Gelesen in: 2 Tagen

'''o0o BUCHREIHE o0o'''
1. Die Augen des Bösen („Touching evil“).
2. Die Stimme des Bösen. Roman („Whisper of evil“).
3. Das Böse im Blut („Sense of evil“).

Mord in Honeychurch Hall / Hannah Dennison

Ich muss so 16 Jahre alt gewesen sein, da lag ich mit hohem Fieber im Bett, meine Monats-Ration an Büchern war aufgebraucht und ich schickte meinen Vater in die Bücherei um mir weitere Bücher auszuleihen. Damals habe ich mir nämlich immer rund 30-40 Bücher pro Monat ausgeliehen. Er brachte damals einen ganzen Stapel an Krimis mit.Statt der Agatha Christie Jugendbücher ist er in die richtige Krimi-Abteilung gewandert. Diese roten kleinen Bücher von Goldmann wurden es. Seitdem liebe ich klassische Krimis und als ich den Klappentext las, war mir klar, das muss ich lesen. Nun habe ich das Buch endlich ausgelesen und möchte euch mitnehmen in die Welt von Kat.


== OPTK ==
Die Optik ist eigentlich sehr schlicht. Vögel, Pflanzen, ein kleines Haus und Gartengeräte. Alles hübsch angeordnet und obwohl ich es im Laden wahrscheinlich nicht entdeckt hätte, gefällt es mir live sehr gut. Es hat etwas ruhiges und klassisches.

== FIGUREN ==
Diesmal sind es ein paar Figuren mehr, und da alle irgendwie eine kleine Hauptrolle spielen, werde ich mal alle wichtigeren Figuren aufzählen.

Kat – Mitte 30, TV-Moderatorin, kinderlieb, mag Antiquitäten
Vera – Haushälterin der Lordschaft
Eric – Veras Mann
Rupert – Der Lord im Ort, leicht unglücklich verheiratet
Lavinia – Frau von Rupert
Gayla – Verschwundes Kindermädchen
David – Lebensgefährte von Kat
Trudy – Frau von David, die aber in Trennung leben und Promijägerin ist
William – Pferdepfleger der Lordschaft
Iris – Mutter von Kat und geheime Autorin
Shaw – Polizist und Witwer in Kats Alter

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: England
Zeit: Gegenwart 2010er
Perspektive: Ich-Perspektive von Kat
Alter der Figuren: Mitte 30-80

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Kat steht ein neuer Lebensabschnitt bevor. Sie hat ihrer Sendung, wo sie sich mit Antiquitäten beschäftigt, den Rücken zugekehrt und möchte mit ihrer Mutter einen Antiquitätenladen eröffnen. Doch ihre Mutter hat ganz andere Pläne. Sie ist ganz spontan aufs Land gezogen, hat ein baufälliges Herrenhaus erworben und sich zu allem Überfluss den Arm gebrochen. Kat reist zu ihr und wird schnell in die familiären Angelegenheiten des ansässigen Lords eingebunden. Bei ihrer Ankunft lernt sie nämlich das gekündigte Kindermädchen kennen, welches am nächsten Tag als vermisst gemeldet wird. Ihre Mutter hingegen wird von ihrem Nachbarn bedroht und der Lord möchte den Kauf des Herrenhauses rückgängig machen. Das ihre Mutter sich noch als berühmte Autorin entpuppt, ist für Kat fast schon zu viel. Doch es kommt noch schlimmer, denn Vera, die Haushälterin ist von ihrer Mutter ein riesiger Fan und ihre Mutter hat mehrere Geheimnisse, die niemand erfahren darf. Zudem macht die Ex-Frau von David, Kats Lebensgefährten, ihr immer Ärger und versucht die Familie in ihrer Reihe Skandale über Stars bloß zu stellen. Als Vera dann eines Abends nach einem geplatzten Essen mit ihrem Mann als Leiche wieder auftaucht, haben ganz viele ein Motiv. Doch wer war der Mörder wirklich?

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Mord in Honeychurch Hall“ ist anders als ich erwartet habe. So komplett anders, dass ich nach den ersten 100 Seiten gar nicht wusste, was ich davon halten soll. Ausgegangen bin ich von einem klassischen Kriminalfall, herausgekommen ist aber so viel mehr, dass ich um es einfach mal vorwegzunehmen, Fan der Autorin geworden bin. Aber nun einmal der Reihe nach.

Mit Kat ist der Autorin eine interessante Persönlichkeit gelungen, die vielleicht nicht den Geschmack der Mehrheit treffen wird. Sie ist eben eine berühmte Persönlichkeit, die jeder zu kennen scheint und um es mal pauschal zu sagen, mich irgendwie an die drei vom „Trödeltrupp“ erinnert. Promi und Adel ist so eine Mischung, die ich persönlich sonst nicht bevorzuge, aber Kat ist irgendwie charmant, liebenswert und hilfsbereit, sodass man sie trotzdem mag. Ohne diese zusätzlichen Infos, die immer wieder genannt werden, wenn sie auf eine andere neue Figur trifft, würde man sie nie für einen Star halten. Gleiches gilt für die anderen Figuren, sie sind irgendwie klassisch, irgendwo miteinander verwandt wie es sich für Angestellte bei einem Lord gehört, aber sie sind trotzdem etwas Besonderes, wie zum Beispiel Rupert, der sogar eine Hausangestellte geheiratet hat oder sein Sohn Harry, der Biggles liebt. Die Personen zeigen somit einerseits Klischee-Charakter, sind aber trotzdem irgendwie davon entfernt.

So ungewöhnlich die Charaktere sind, ist auch der Inhalt, der aus verschiedenen Geheimnissen besteht. Nicht nur die Tatsache, dass ihre Mutter eine geheime, berühmte Autorin mit falscher Vita ist, wo ich mich frage, warum sie kein Pseudonym genutzt hat, sondern auch familiäre Todesfälle und der Mord. Die Autorin baut die Geschichte dabei sehr langsam auf, sodass ich mich lange gefragt habe, warum im Klappentext vom Mord einer Haushälterin die Rede ist, wenn das Kindermädchen verschwunden ist. Gerade durch diese Längen, wirkt es eigentlich eher unspannend und weniger spektakulär. Ja, die ewigen Dialoge zwischen Mutter und Tochter, die sich um ihr Geheimnis oder Kats Berühmtheit drehen, aber auch um David und seine herausgezögerte Scheidung, sind manchmal echte Spannungskiller, aber als langweilig würde ich sie nicht titulieren. So lernt der Leser ganz ehrlich die Figuren tiefgehender kennen, was mich am Anfang gewundert hat, denn mir war nicht bewusst, dass es sich um einen Reihenstart handelt. Mit dem Wissen im Hintergrund klärt sich diese Tatsache jedoch weites gehend auf und ist im Grunde plötzlich nicht mehr so wichtig.

Im Gegenteil es ist eins der wenigen Bücher, wo ich wirklich bis zum Schluss nicht wusste, wer der Täter ist. Der Polizeibeamte ist etwas merkwürdig geraten und seine Techniken sehr ungewöhnlich, aber es ist endlich mal ein Kriminalfall, der nicht trocken ist. Es ist eine gute Mischung aus Liebesgeschichte, Vergangenheits-Geheimnisse und Mord. Das Lesen macht unglaublich Spaß. Einziger kleiner Kritikpunkt wäre die Tatsache, dass mich die Einwürfe aus den etwas schwülstigen Romanen ihrer Mutter nicht unbedingt vom Hocker gehauen haben. Sie sind sicherlich gut und weisen dem Leser einen kleinen Einblick in die Vergangenheit, aber ich bin nicht soooo der Fan von solchen Romanen.

Nichtsdestotrotz ist dieses Buch eins der Highlights, die ich in diesem Jahr schon gelesen habe. Trotz kleiner Schwächen habe ich das Buch aus der Hand gelegt und war mega enttäuscht, weil die Fortsetzung erst im Januar 2016 erscheint. In meinen Augen hat die Autorin fast alles richtig gemacht. Ich bin jedenfalls gespannt, ob es im nächsten Band etwas mehr spannend wird und wie sich das Liebesleben von Kat entwickelt. Sie ist mir auf jeden Fall ans Herz gewachsen.

Fazit: „Mord in Honeychurch“ ist kein Klassiker im Krimi Genre, aber hat das gewisse Etwas um sich ins Gedächtnis zu brennen, weil es ein so gelungener Mix aus verschiedenen Genres ist. Einfacher Stil und eine Story, die zum Lesen bis zum Schluss verleitet.

== BUCHFAKTEN ==
Autor:  Hannah Dennison
Titel: Mord in Honeychurch Hall
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (2. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802597095
ISBN-13: 978-3802597091
Originaltitel: Murder at Honeychurch Hall 01
Preis: € 9,99
Genre: Krimi
Gelesen in: 2 Tagen

Lesejournal - Mein Tagebuch rund ums Lesen

Heute möchte ich euch mal ein ganz anderes Buch vorstellen, als es sonst der Fall ist. Zwar gibt es eine kleine Einleitung, die man lesen kann, aber es handelt sich um eine Art Tagebuch, wo alle Bücher, die ihr gelesen habt, eintragen könnt. Ich selbst finde so etwas klasse. Zwar habe ich durch meinen Blog immer eine Erinnerung an die Bücher und kann vergessene Dinge auffrischen, aber ich mache mir immer gerne Notizen von Hand. Das hat den Hintergrund, dass ich Dinge, die ich per Hand schreibe leichter im Kopf behalte, aber auch den Hintergrund, dass wenn ich ein Buch verschenke, vertausche oder verkaufe, immer eine meiner Notizen zu einem anderen Buch beilege, um dem neuen Besitzer vielleicht auch diese Perle näher zu bringen.


Das Lesesjournal aus dem Hause Leuchtturm kostet rund 20€, ist aus Leinen, hat zwei Lesezeichen und die Maße 145 x 215 mm. Es ist recht teuer, aber wirkt auch recht hochwertig. Die Seiten sind vor allen Dingen schön dick, sodass nicht alles von der anderen Seite lesbar ist. 

Auf den ersten Seiten wird das Lesejournal erklärt. Ein Aspekt, den ich persönlich nicht gebraucht hätte oder wenn nur in einer kurzen Erklärung von 1-2 Seiten. Nun gut, für alle, die das Buch neu haben und sich auf diese Situation einlassen wollen, ist es ein guter Einstieg.

Danach kommen 87 Seiten, wo der Leser etwas eintragen kann zu seinen Büchern. Und hier ist meine größte Kritik. Es können also nur 87 Bücher eingetragen werden. Ich selbst lese aber so viel mehr im Jahr und finde es schon recht schade. Dabei hat das Buch viel mehr Seiten. Nach den 87 Büchern folgen drei Bereiche. 

Lesen: Hier können Bücher eingetragen werden, die man zum Beispiel noch unbedingt lesen möchte oder eine Übersicht seines SUBs. Diesen Teil finde ich persönlich noch sinnvoll, weil ich eben gerne Schreibe und eine Übersicht des SUBs ist praktisch.

Verschenken: Hier können Bücher, die ihr verschenkt habt oder verschenken wollt notieren. Den Bereich würde ich nie nutzen, da ich mir nicht notiere, wenn ich was verschenke und bei Schenkungen spontan entscheide.

Verliehen / Geliehen: Hier können alle Leihgaben notiert werden. Auch ein Bereich, der für mich nichts ist. Ich leihe und verleihe keine Bücher.

Nun folgt noch ein Buchregister und ein Wörterbuch. Okay, hier kann man noch einmal die Bücher nach Alphabet sortieren und dann die Seitenzahl vermerken oder sich blöde Worte, die man entdeckt hat notieren. Das Buchregister ist okay, aber Wörter? Sind sie wichtig, merke ich sie mir, sind sie unwichtig, dann benötige ich sie nicht und vergesse sie. Sprich würde sie nie notieren. 

Nun aber zu den Buchseiten selbst. Ihr seht, wer viel liest, könnte sich über den einen oder anderen Teil des Buches ärgern und sich mehr Buchseiten wünschen. Diese sind nämlich 1A gestaltet. Titel, Form des Buches (Hörbuch, Print), Name des Autors, wann und wo gelesen, Originalsprache, Erscheinungstermin, Bemerkungen / Zitate, Bewertung, Entdeckt durch und verschenkt. Es ist also alles vorhanden, um andere neugierig zu machen. Find ich klasse. Von mir aus hätte das Buch zu 90% daraus bestehen können. Zwar stimmt, es, dass viele Deutsche rund 50-80 Bücher im Jahr lesen, aber ich lese dann doch eher so rund 10-15 im Monat.

Trotzdem eine schöne Art und Weise seine Bücher festzuhalten.

Catrice - Eine kleine Auswahl

Ich hatte euch doch erzählt, dass ich bei DM das Gewinnspiel gewonnen habe, und euch euch die Produkte von Catrice vorgestellt. Vor einigen Tagen erreichte mich ein weiteres Paket. Einige Gewinner hatten sich wohl beschwert, weil sie nur eine Auswahl bekommen haben. 


Um diese Stimmen gnädig zu stimmen, was ich natürlich einerseits super lieb, aber auf der anderen Seite auch unnötig finde, denn ich hab mich über die Auswahl mega gefreut, gab es ein kleines Entschädigungs-Gewinn-Paket. Das möchte ich den Beauty Junkies unter euch nicht vorenthalten.


Absolute Nude Eyeshadow Palette - 4,99€
Die Palette beinhaltet sechs Braun-Töne. Sie sind dezent aber hoch pigmentiert und es sind viele Styles möglich. Ich finde die Farben schön, und es erinnert mich an meine Braun-Phase, wo ich fast nur Braun-Töne genutzt habe, bevor ich Pink für mich entdeckt hatte. Sie lassen sich gut auftragen und halten zude sehr schön. Was mir fehlt, ist ein persönlicher Eyecatcher, also ein Ton, der etwas mehr glitzert und wachere Augen zaubert.


Velvet Matt Eyeshadow - 3,99€
Und damit haben wir eine Mono-Farbe, die ich toll finde. Dezent, aber tolle Schimmer-Effekte, die wache Augen machen. Ich kombiniere sie mit der Nude-Palette. Der Eyeshadow hält sehr gut, wird aber im Laufe des Tages eher ein leichtes schimmern, dessen Farbe ich so wenig, wie ich auftrage nicht mehr als rosa erkennen würde. 


Luminous Lips Lipstick - 3,99€
Diesen Lipstick gibt es in 14 tollen Farben. Die Farben sind kräftig und leicht aufzutragen. Die Lippen werden gepflegt und trocknen dank der cremigen Textur nicht aus. Dafür hält der Lippenstift aber auch nur 1-2 Stunden. 


Camouflage Cream - 2,99€
Hautunreiheiten, Äderchen und Pigmentflecken ab. Gleiches gilt auch für meine Sommersprossen. Für mich ist die Farbe aber leider etwas zu dunkel, sodass ich sie meiner Nichte geschenkt habe. Laut ihr, deckt die Cream sehr gut ab, ohne die Poren zu verstopfen und ist zudem nicht schwer. Alles wirkt sehr gleichmäßig.


Nagellacke - 3,49€
Passend dazu gab es noch zwei schöne Lacke. Einmal Braun und ein tolles Glitzern. Gefällt mir ausgeprochen gut und deckt auch beim ersten Mal fast die Farbe meiner Gel-Nägel ab. Nächsten Monat lasse ich mir Naturnägel machen, damit ich den Lack ausgiebig nutzen kann. 


Die Wunder des Himmels / Alexandra Jones

Ich habe das Buch vor einiger Zeit getauscht gegen ein Buch auf das ich so gar keine Lust hatte. Dieses Buch klang genau nach meinem Geschmack. Warum also nicht tauschen?  Ich habe das Buch angefangen, abgebrochen und nach wenigen Monaten wieder angfangen. Aber leider hat das Buch nicht diese magische Wirkung auf mich, wie auf andere. Aber schaut einfach mal, ob es was für euch ist.


== OPTK ==
Das Cover ist nun kein Highlight. Orangener Hintergrund und darauf eine Küste zu sehen. Naja, meins ist es nicht.

== HAUPT FIGURE(N) ==
Irene – 14 Jahre alt, Träumerin, Wunsch Goldschmiedin zu werden

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: England, Russland
Zeit: 1900-1920

== WORUM GEHT ES  ==
Irene träumt davon, Goldschmiedin zu werden. Doch die Zukunft eines jungen Mädchens Anfang des Jahrhunderts in England bietet wenig Chancen. Irene ist eines von acht Kindern einer Arbeiterfamilie, soll zunächst im Laden der Eltern mithelfen und dann so schnell wie möglich heiraten und Kinder bekommen.Als sie Lady Catherine kennenlernt, nimmt Irenes Leben die entscheidende Wende. Die Gutsbesitzerin erkennt die große Intelligenz und Begabung der jungen Frau und übernimmt ihre Erziehung. Irene nutzt diese einmalige Chance und bekommt nach drei Jahren das überwältigende Angebot, bei einem der berühmtesten Goldschmiede seiner Zeit zu lernen. Doch dazu muss sie England verlassen und nach Russland gehen. Und sie muss Randolph, die Liebe ihres Lebens, zurücklassen ...Die Wunder des Himmels ist ein großer Liebesroman vor dem Hintergrund des ersten Weltkriegs und der russischen Revolution. Ein mitreißendes Buch um eine in ihrer Zeit ungewöhnliche Frau, die Schwächen und Gefühle zeigt und mit Kraft und Mut ihre Träume verwirklicht. (Zitierter Klappentext)

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Die Wunder des Himmels“ ist ein Buch, welches ich nun schon zum zweiten Mal angefangen habe und welches mich trotzdem nicht so vom Hocker gerissen hat, wie ich es mir erhofft habe.

Es beginnt schon mit dem Einstieg. Irene wird als kleines Mädchen präsentiert, dass so gar nicht in ihre Zeit passt. Sie ist 14 Jahre alt, träumt den ganzen Tag und ist auf der anderen Seite total frech. Okay, sie hat 8 Geschwister, das 9 Geschwisterchen ist unterwegs und so kann ich es nachvollziehen, dass sie träumt und auch frech ist, um sich durchzusetzen. Aber ihre Persönlichkeit wird so ausgiebig beleuchtet, dass ich es auf die Dauer irgendwie nervig fand. Sie sieht sich eben nicht als Teil des Ganzen sondern irgendwie als Mittelpunkt, wobei ich das irgendwo auch noch nachvollziehen kann. Ihr Gegenpart ist am Anfang die liebe Tante, die mich in den Wahnsinn treibt. Herrisch, befielt und alle müssen springen. Während Irenes Eltern alles hinnehmen und kuschen.

Mit zwei Figuren die man so gar nicht mag, muss man sich nun herumschlagen. Und leider wird mir Irene auch im Verlauf nicht sympathischer. Das Hauptproblem ist, dass sie alles und damit meine ich alles über Irenes Leben erzählt. So lernt man Irene gut kennen, aber muss man wirklich jedes noch so unnötige Detail erfahren. Das zieht stellenweise den Roman arg in die Länge. Fehlt nur noch eine Beschreibung, wie sie sich  die Zehennägel einzeln schneidet, um es jetzt einmal zu übertreiben. Am Anfang denkt man noch, das ist okay, aber leider wird es in meinen Augen nicht besser.

Abgesehen von dem detaillierten Stil und Irene als Figur, ist die Geschichte sicherlich schön. Es spielt ungefähr in der Zeit 1908-1920. Es ist eine interessante Zeit des Umbruchs und man erfährt einiges über die damaligen Tage. Vor allen Dingen geht es aber, wie man schon ahnen kann um Schmuck und so lässt es sich nicht vermeiden, dass auch Fabergé eine Rolle spielt mit seinen interessanten Eiern. Generell spielt das Buch geschichtlich sehr viel in und um Russland, sodass die Perspektive des Ersten Weltkrieges diesmal aus diesem Blickwinkel zu betrachten ist. Obwohl ich selbst schon in St. Petersburg war, kann ich mich mit dem Zaren-Volk einfach nicht identifizieren, zumindest zu damaligen Zeiten. Und dadurch ist das Buch inhaltlich schon einmal nicht meins, obwohl es sehr interessant ist. 


Ein Highlight ist aber der Schluss, er wirkt so künstlich, so herbeigeführt, dass ich froh war, als ich endlich die letzten Seiten beendet hatte. Damit ich das Buch fair bewerte, bleibe ich bei 3 Sternen. Warum? Ich denke, dass mich meine leichte Abneigung gegen diese damalige Zeit in Russland etwas gehindert hat, und nicht nur Irene oder der detailverliebte Stil.

== BUCHFAKTEN ==
Autor: Alexandra Jones
Titel: Die Wunder des Himmels
Taschenbuch: 637 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag); Auflage: 2 (22. April 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404146956
ISBN-13: 978-3404146956
Originaltitel: Fields of Romance
Preis: € 1
Genre: Historisch, Liebe, Familie, Frauen
Gelesen in: 10 Tagen

Sakrileg / Dan Brown

Heute möchte ich euch Buch vorstellen, welches ich mir ehrlich gesagt niemals freiwillig gekauft hätte. Warum, denn Thriller liebe ich eigentlich. Ich bin von Verschwörungen, Kirche und ähnlichen Ausrichtungen kein großer Fan. Zudem habe ich den Film damals gesehen. Nun habe ich das Buch jedoch bei der Rebuy Challenge gewonnen und dementsprechend musste ich es einfach lesen, denn ein vorhandenes Buch verschmähe ich nicht. 


== OPTK ==
Nein im Laden hätte ich mir das Buch nicht angesehen. Es ist total düster mit roten Elementen, die aber ehrlich gesagt noch düsterer und blutiger wirken.

== FIGUREN ==
Robert Langdon – Spezialist Symbologie
Sophie Neveu – Kryptologin und Enkelin des Mordopfers.

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: Paris, London
Zeit: 90er Jahre

== AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL ==
In der Grande Galerie stürzte Jacques Saunière, der Museumsdirektor, zu einem der kostbaren alten Meister, einem Caravaggio, klammerte sich an den schweren Goldrahmen und hängte sich mit seinem ganzen Gewicht daran, bis das Gemälde sich von seiner Aufhängung löste. Die Leinwand beulte sich aus, als sie den rückwärts fallenden siebenundsechzigjährigen Gelehrten unter sich begrub. (Zitat S. 10 / Prolog – Erste Sätze)

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Robert Langdon befindet sich für einen Vortrag in Paris und möchte gleichzeitig sein neues Buch bekannter machen. Zudem recherchiert er über das Thea Göttinnen-Verehrung und hier ist der Kurator des Pariser Louvre der richtige Ansprechpartner. Zu dem geplanten Treffen kommt es jedoch nicht, denn der Kurator Jacques wurde im Louvre umgebracht. Bei der Leiche sind Symbole, die er sich zum größten Teil noch vor seinem Tod selbst zugefügt hat. Von der Polizei wird er nun gebeten, diese Symbole zu entschlüsseln und den Mordfall voranzutreiben. Vor Ort heißt es aber plötzlich, dass er für den Tod verantwortlich ist und die schöne Unbekannte hilft ihm zu fliehen. Sie ist die Enkeltochter des Ermordeten und glaubt daran, dass etwas vertuscht werden soll. Zusammen folgen sie den dürftigen Spuren, denn die Polizei hat Robert nicht alles gezeigt. Diese Spur führt sie zu einem Schließfach in der Schweiz, welches eine geheimnisvolle Truhe mit weiteren Spuren und dem Hinweis auf eine geheime Bruderschaft, der der Tote angehörte. Doch auch die anderen Mitglieder wurden in dieser Nacht umgebracht. Robert und Sophie wird klar, dass sie nun auch in Gefahr sind, geben aber nicht auf und folgen der Spur bis nach England. Verfolgt von Polizei und dem Mörder ist es ein Wettlauf um Leben und Tod.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Sakrileg“ ist der zweite Band, der sich mit Robert Langdon beschäftigt. Wie schon im ersten Band geht es um Religion und eine Geheimorganisation. Als Ausgangspunkt für das Buch hat sich der Atuor diesmal die Suche nach dem heiligen Gral ausgewählt.

Egal, ob der erste Teil bekannt ist oder nicht, Robert Langdon ist eine eindrucksvolle Figur, die sich im Laufe des Buches authentisch entwickelt, sodass ich als Leser ein klares Bild von ihm bekommen habe. Allerdings muss ich persönlich zugeben, dass ich im Kopf ein anderes Bild als die Wahl des Regisseurs hatte. Nichtsdestotrotz macht es viel Spaß die Geschichte mit einem etwas anderen Kopfkino erneut verfolgen zu können, und ich muss ehrlich sagen, das Buch ist definitiv besser.

Das liegt nicht nur an den anderen und in meinen Augen besser umgesetzten Charakteren, sondern vor allen Dingen an der gute Recherche, die einem Angst und Bange werden lässt. Generell ist das Buch sehr spannend verfasst und gerade durch die authentische Schauplätze, wo man einiges wiedererkennt, wenn man schon mal dort war, wirkt es noch greifbarer. Wer weiß, ob sich nicht genau das hinter unser aller Rücken schon einmal abgespielt hat.

Schön ist auch der angenehme, lebendige Stil, der dafür sorgt, dass man nicht die Lust am Lesen verliert. Gerade Personen, die sich mit dem Genre etwas schwer tun, können durch eine eher gehobene oder etwas langweiligere Sprache abschweifen, wie es bei mir oft der Fall ist. Hier hängt man den Worten, als würde der Autor selbst erzählen und man ihm lauschen.


Es ist ein absoluter Klassiker, den man so oder so kennen muss. Ich persönlich kann euch raten, lest das Buch, denn es ist um Längen besser als der Film.

== BUCHFAKTEN ==
Autor: Dan Brown
Titel:  Sakrileg
Leserschaft: Jedermann
Seitenanzahl: 640
Übersetzer: Piet van Poll
ISBN: 978-3404154852
Preis: 9,99 Euro
Genre: Thriller
Gelesen in:10 Tage

Philips Haarschneider Series 9000 (HC9490/15) im Test

Mein Mann schneidet sich schon seit vielen Jahren selbst die Haare. Mal länger, mal kürzer, ganz wie die Temperaturen und die Vorlieben es aktuell erlauben. Beim Schneiden nutzt er sonst die Panasonic Profi-Haarschneidemaschine, denn diese hat eben Power, schneidet zuverlässig und der Akku hält. Über Facebook wurden jedoch Tester gesucht, die den Philips HC9490:15 unter die Lupe nehmen. Er hat sich spontan dabei beworben und wurde ausgewählt.


Er sieht natürlich schon aus, wie die meisten Haarschneider, wobei er schon recht edel, modern und hochwertig aussieht. Zumindest empfinden wir das so auf Grund des gebürsteten Edelstahl-Looks und des Displays. Neben dem Gerät selbst gibt es drei Kammaufsätze, die aus Plastik sind, aber nicht billig wirken, eine Ladestation und eine praktische Aufbewahrungstasche. Die Verarbeitung ist vom Haarschneider, aber auch dem Zubehör sehr gut. Der Schneider liegt gut in der Hand und somit ist der erste Eindruck schon einmal positiv.

Bevor wir losgelegt haben, wurde der Schneider erst einmal aufgeladen in seiner Ladestation. Dort steht der Haarschneider eigentlich ganz gut drin, sofern man keine kleinen Kinder hat. Die Station hat nämlich nur eine geringe Höhe. Die Ladedauer ist nicht lang. 60-65 Minuten hat es gedauert, wenn der Haarschneider leer ist. Schneiden kann er dann rund 180 Minuten. Natürlich hängt es etwas davon ab, wie dick die Haare sind und wie er zu kämpfen hat. Bei uns hat er 160 Minuten geschafft, bevor wir ihn laden mussten.

Nun aber zum Einsatz. Die Bedienung ist sehr intuitiv und es fällt sofort auf, wie genial die Möglichkeit der genauen Einstellung der Schnittlänge ist. Sonst kann man ja nur verschiedene Schritte einstellen, hier ist es hingegen sehr exakt. Im ersten Moment dachte ich nur, das braucht man doch eigentlich nicht, aber durch diese Möglichkeit lassen sich sehr schöne Übergänge schneiden, wenn man es zum Beispiel unten kürzer mag, als oben. Generell ist das Schnittbild sauber. Klar, gibt es mal vereinzelte Haare, die auch er beim ersten Mal nicht schafft, gerade bei dünnen Kinderhaaren, aber es hält sich überraschend in Grenzen, und mit dem zweiten Mal sind auch diese kurz. Die Hautirritationen sind hier sehr gering. Mein Mann hat sehr empfindliche Haut und ist daher immer sehr rot, wenn er sich rasiert oder die Haare schneidet. Hier ist es vorhanden, aber genauso wie bei der Profimaschine nur minimal. Schön ist auch der Motor. Der hat Power. Egal, ob man nur kurze Haare nachschneidet oder lange Haare auf kurz schneidet. Sogar richtig dickes, lockiges Haar schafft er ohne, dass man dem Motor anhört, dass hier Schluss ist oder er arg zu kämpfen hat. Mit dem Gerät lässt sich auch sehr gut der Bart stutzen. 


Von der Geräuschkulisse kann ich sagen, dass der Schneider nicht lautlos ist, aber es sich ebenfalls in Grenzen hält. Es ist ein dezentes Brummen, welches gleichmäßig ist.

Im Grunde ist mein Mann dem Gerät wegen der genauen Einstellmöglichkeiten sehr angetan. Die Ladestation könnte etwas größer und stabiler ausfallen, aber da sind sie alle irgendwo ähnlich. Zumindest alle die ich kenne, und wo ich mich als Frau ärgere, weil sie beim Hochnehmen so wackelig sind, das man gar nicht darunter putzen mag.


PREIS
129,99€

FAKTEN ZUM PRODUKT
    Auswahl aus über 400 Schnittlängen mit dem Präzisionsrad für detailgetreue Längeneinstellung in 0,1 mm Schritten und 41 mm Schnittbreite
    Widerstandsfähiger professioneller Motor mit verstärkender Schneidegeschwindigkeit für einen perfekten Haarschnitt
    Die intelligente Speicherfunktion speichert die letzte sowie drei zusätzliche Schnittlängen pro Kammaufsatz
    DualCut Technologie und selbstschärfende Titanium Klingen für dauerhafte Schärfe
    Lieferumfang: Philips Series 9000 HC9490/15 Haarschneider, drei verschiedene Kammaufsätze für Längen 1-42 mm, Ladestation und Aufbewahrungstasche

(Quelle: Amazon.de)
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Bob und wie er die Welt sieht / James Bowen

Nachdem ich den ersten Band über Bob mehr oder weniger unfreiwillig in die Hände bekommen habe, bekam ich nun auch den zweiten Band von meiner Mama geschenkt. Ob mir die Fortsetzung besser gefallen hat, möchte ich euch nun verraten. Begleitet mich also erneut zu Bob und James. 


''' OPTK '''
Bob, ein Schal und im Hintergrund die tollen roten Busse. Ja, es ist schon süß.

'''FIGUREN '''
Bob – roter Kater
James - Straßenmusikant

''' INHALTLICHE FAKTEN '''
Ort: London
Zeit: 2010er
Alter der Figuren: Mitte, Ende 20

''' WORUM GEHT ES? '''
Das Leben von James wurde mit dem Eintritt von Bob unglaublich verändert. Er sorgt nun für zwei Lebewesen und hat Verantwortung für sich übernommen. Bob unterstützt ihn täglich dabei, auf diesem Weg zu bleiben und Drogen oder anderen Gefahren zu strotzen. Manchmal sind es dabei echt harte Zeiten.

''' WIE HAT ES MIR GEFALLEN? '''
„Bob, der Streuner“ hat einen gewissen Kult-Faktor. Das ungewöhnliche Duo und die teilweise bewegende, interessante Geschichte, wenn man die Aussage meiner Mutter heranzieht, begeisterte viele Leser. Nachdem mir der erste Band schon nicht so ganz zugesagt hat, weil das Kennenlernen an sich zwar interessant war, aber für mich einfach zu viel alltägliches passiert ohne wirkliche Highlights, hätte ich das zweite Buch nie gelesen, wenn meine Mutter es sich nicht gekauft hätte.

Den zweiten Band sehe ich persönlich noch kritischer, und sogar meine Mutter ist von der anfänglichen Euphorie etwas heruntergekommen. Während im ersten Band noch das Kennenlernen und die fremde Situation lockte, gelingt es dem Autoren mit der Fortsetzung einfach nicht zu punkten. Im Grunde werden bekannte Situationen wiederholt, ab und an mit kritischen Momenten gepokert. Mit Sicherheit steckt dahinter viel Wahrheit, aber mich hat das Buch doch etwas genervt.

Auf mich persönlich wirkte das Buch eher wie „Oh, der erste Band hatte so viel Erfolg, das nutzen wir nun aus und bringen weitere Werke heraus.“ Inhaltlich ist es aufgewärmter Kaffee. Lauwarm, geschmacklich kein Highlight, wenn nicht sogar etwas bitter. Es klingt vielleicht etwas doof, aber so empfand ich beim Lesen. Manchmal war ich persönlich stellenweise echt genervt, weil einfach alles so auf der Stelle getreten ist. Sogar meine Mutter meinte, dass sie sich mehr von dem Buch erhofft habe. Den nächsten Band, eine Weihnachtsgeschichte, hat sie sich im Anschluss gespart, was zeigt, dass ihr das Buch nicht gefallen hat. 


Es lässt sich genauso leicht lesen, wie der erste Band, aber wenn man sich gelangweilt fühlt, dann bringt es eben nichts. Sowohl meine Mutter, als auch ich sind uns diesmal einig: Ein netter Mensch, eine zauberhafte Katze, aber ganz ehrlich, Band 1 hätte gereicht.

'''BUCHFAKTEN '''
Autor: James Bowen
Titel:   Bob und wie er die Welt sieht: Neue Abenteuer mit dem Streuner
Taschenbuch: 248 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2014 (13. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 340460802X
ISBN-13: 978-3404608027
Originaltitel: The World According To Bob
Preis: € 8,99
Genre: Biographie
Gelesen in: 2

Mein neuer Freund - Bluthochdruck

Einige von euch haben sicherlich schon gemerkt, dass es bei mir im Blog minimal ruhiger geworden ist. Eigentlich habe ich genug für euch zu berichten, aber ich bin in den letzten Tagen irgendwie etwas unmotiviert. Wahrscheinlich werden jetzt einige den Kopf schütteln wie mein Mann und sagen: "Stell dich nicht so an" aber ich mache mir trotzdem gedanken.

Ich hatte ja schon bei der Schwangerschaft von Nick etwas mit dem Bluthochdruck zu kämpfen. Nach den ersten 3 Monaten war Ruhe und das Problem kehrte erst unmittelbar bei der Geburt zurück. Doch auch hier war ich nachdem ich abgestillt hatte, eigentlich durch mit dem Thema. Am Anfang kontrollierte ich noch öfters mal, aber seit Weihnachten habe ich das nicht mehr gemacht. 

Nun hatte ich in letzter Zeit immer so einen Druck auf dem Kopf bei Stress, dass ich einfach mal spaßeshalber gemessen habe, er war leicht erhöht. Danach hatte ich jedoch an einem Tag richtige Probleme, dass ich dachte ich kippe gleich um, und bin zum Arzt. Langzeitwert ist eindeutig zu hoch. Alle anderen Werte sind im guten Grünen Bereich, sodass es entweder an der Ernährung liegt, ich liebe nämlich Salz, dem Sportmangel, auch wenn ich hier mal immer wieder etwas durchziehe, dann ist es aber nur für kurze Zeit oder eben nun endlich vererbt wurde.

Da ich aber nicht zu den Leuten gehöre, die Lust auf Tabletten haben, habe ich nun das Ziel bis ich im Juni auf Tabletten eingestellt werde, ihn so eventuell in den Griff zu bekommen. 

Das heißt ab jetzt probiere ich die DASH Diät aus, gehe 2-3 Mal die Woche 40-50 Bahnen (25m) schwimmen und täglich meine 10.000 Schritte. 

Habt ihr noch Tipps, wie man ihn natürlich senken kann?

Mein neuer Freund - Bluthochdruck

Einige von euch haben sicherlich schon gemerkt, dass es bei mir im Blog minimal ruhiger geworden ist. Eigentlich habe ich genug für euch zu berichten, aber ich bin in den letzten Tagen irgendwie etwas unmotiviert. Wahrscheinlich werden jetzt einige den Kopf schütteln wie mein Mann und sagen: "Stell dich nicht so an" aber ich mache mir trotzdem gedanken.

Ich hatte ja schon bei der Schwangerschaft von Nick etwas mit dem Bluthochdruck zu kämpfen. Nach den ersten 3 Monaten war Ruhe und das Problem kehrte erst unmittelbar bei der Geburt zurück. Doch auch hier war ich nachdem ich abgestillt hatte, eigentlich durch mit dem Thema. Am Anfang kontrollierte ich noch öfters mal, aber seit Weihnachten habe ich das nicht mehr gemacht. 

Nun hatte ich in letzter Zeit immer so einen Druck auf dem Kopf bei Stress, dass ich einfach mal spaßeshalber gemessen habe, er war leicht erhöht. Danach hatte ich jedoch an einem Tag richtige Probleme, dass ich dachte ich kippe gleich um, und bin zum Arzt. Langzeitwert ist eindeutig zu hoch. Alle anderen Werte sind im guten Grünen Bereich, sodass es entweder an der Ernährung liegt, ich liebe nämlich Salz, dem Sportmangel, auch wenn ich hier mal immer wieder etwas durchziehe, dann ist es aber nur für kurze Zeit oder eben nun endlich vererbt wurde.

Da ich aber nicht zu den Leuten gehöre, die Lust auf Tabletten haben, habe ich nun das Ziel bis ich im Juni auf Tabletten eingestellt werde, ihn so eventuell in den Griff zu bekommen. 

Das heißt ab jetzt probiere ich die DASH Diät aus, gehe 2-3 Mal die Woche 40-50 Bahnen (25m) schwimmen und täglich meine 10.000 Schritte. 

Habt ihr noch Tipps, wie man ihn natürlich senken kann?

Anwalt der Hexen. Pater Spee / Claus-Peter Lieckfeld

Heute möchte ich euch Buch vorstellen, welches mir wieder von meiner Mutter geschenkt wurde. Im Moment liest sie total gerne historische Werke und genau in dieses Beute-Schema passt das folgende Buch doch sehr gut. Nachdem ich all ihre ausgelesenen Werke wieder mal geschickt bekommen habe, habe ich mir das Buch ausgesucht, da mich die Hexenverfolgung thematisch ebenfalls interessiert. Geht es euch genauso, dann freue ich mich, euch das Buch vorstellen zu dürfen. 


== OPTK ==
Das Buch stellt das Gesicht von Pater Spee dar. Mit einigen älteren Gebäuden im Hintergrund sicherlich ein passendes Cover.

== FIGUREN ==
Pater Spee – Gegner der Hexenverbrennung
Till – Sohn eines Tuchhändlers und Attentäter

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: Deutschland
Zeit: 30jähriger Krieg

== ZITAT ZUM STIL ==
Der gefesselte Mann richtete sich auf, soweit es die Stricke, die seinen Leib vielfach kreuzten, zuließen. Und als er anhob zu sprechen, hätte es jeden, der den Kern nicht kannte, verwundert, wie aus einem so schmächtigen Leib eine derart mächtige Stimme tönen konnte: »Ha, Ich kenne eure Lügengespinste! (Zitat aus Kapitel 3 – Es zeigt den etwas schweren Stil)

== WORUM GEHT – DER ZITIERTE KLAPPENTEXT==
Anwalt der Hexen . Pater Spee- und der Mann, der ihn zweimal traf. Der mutigste Mann des Dreißigjährigen Krieges stand bei den Todgeweihten. Aber nicht auf den Schlachtfeldern. Friedrich Spee von Langenfeld, der Jesuit, Barock-Dichter, Beichtvater der Frauen, und Humanist schrieb einen Anti-Hexenhammer, riskierte Beruf und Leben, entging knapp einem Mordanschlag und seinen Fallenstellern: den Mitbrüdern aus der Societas Jesu. Der Mann, der Spee töten wollte, der Tuchhändlerssohn Till Rothmann aus Peine, verlor Vater und Schwester an die Hexenbrenner … und er traf Spee noch ein zweites Mal.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Der Anwalt der Hexen“ ist nicht wie anfänglich gedacht ein normaler historischer Roman, sondern hat einen biographischen Hintergrund. Ja, ich muss zugeben, dass ich in diesem Punkt doch recht unwissend war, und mich dementsprechend eigentlich am Liebsten vorab über diesen Mann im Internet gerne informiert hätte. Zeitgleich wollte ich mir die Vorfreude auf das Buch nicht zerstören, sodass ich recht blind in die Geschichte gestolpert bin.

Pater Spee ist ein sympathischer Mensch, der es sich zum Ziel gemacht hat gegen die Hexenverbrennungen anzukämpfen. Dabei setzt er sich einer Gefahr aus, die für ihn sogar beinahe tödlich endet. Zeitgleich wird der Leser jedoch mit Till vertraut gemacht, der zu den Schweden übergelaufen ist, um seine Heimatstadt und sein Heim wieder zurück zu erobern. Er ist ein Gegner von Pater Spee, dem er die Schuld dafür gibt.

Das Buch besteht aus vielen wirklich kurzen Kapitel, was mir eigentlich sehr gut gefällt. Und in diesem Fall ist es sogar hilfreich, denn immer wieder musste ich Pausen einlegen, weil ich mit dem Stil einfach nicht viel anfangen konnte. Das liegt daran, dass ich persönlich einen einfachen, modernen Stil bei historischen Werken bevorzuge, der mir zwar in Worten die Zeit näher bringt, aber sich eben leicht lesen lässt. Dieser Stil ist in meinen Augen etwas der Zeit angepasst. Nicht unbedingt wirklich schwer, aber man muss sich mehr konzentrieren und er ist manchmal sehr anspruchsvoll. Zwar ist die Geschichte an sich rührend, fesselnd und irgendwo traurig, aber mehr als einige Kapitel am Stück habe ich nicht geschafft, weil irgendwann die Konzentration nicht mehr ganz stimmig ist.

Und genau so etwas mag ich bei einem Buch nicht. Stellenweise fand ich es trotz der interessanten und lehrreichen Geschichte, die mich in den 30. jährigen Krieg und die Hexenverfolgung eintauchen lässt, einfach nur schwierig zu lesen, sodass ich oft genervt war.


Aus diesem Grund habe ich auch mal wieder richtig lange gebraucht und war irgendwo echt froh, als ich es wieder aus der Hand legen konnte. Im Nachhinein ist das Buch schon ein kleiner Lesetipp, aber man muss sich eben mit solch einem Stil anfreunden können, dann wird man glücklich.

== BUCHFAKTEN ==
Autor: Claus Peter Lieckfeld
Titel: Der Anwalt der Hexen
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Vedra; Auflage: 1.,Auflage (15. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939356239
ISBN-13: 978-3939356233
Preis: € 12,50
Genre: Historisch, Biographie
Gelesen in: 10 Tagen

GoCustomized - Ich kanns nicht empfehlen

Ich nutze sehr gerne Handhüllen, um mein S5 zu schützen. Eigentlich habe ich auch ein total süßes Täschen, aber leider ist es nach einigen Monaten im Einsatz und der Tatsache, dass mein Zwerg es gerne öffnet, eben schon Risse im Material. Daher hatte ich mich gefreut, als ich einen Gutschein bekommen habe, das Unternehmen GoCustomized zu testen.

Hinter GoCustomized verbirgt sich ein neuer Anbieter, der in den Niederlanden schon sehr erfolgreich individuelle Handyhüllen anbietet. Das heißt hier könnt ihr eine Handyhülle selbst gestalten. Die Auswahl ist auf die meisten gängigen Modelle beschränkt und nicht jedes Smartphone hat die gleichen Handytaschen. Aktuell ist die Auswahl an Modellen in den Niederlanden noch etwas größer, aber das wird sich bald ändern. Schon jetzt ist wieder ein Modell mehr, als zu dem Zeitpunkt, wo ich bestellt habe, und das finde ich eigentlich klasse.


Doch warum kann ich das Unternehmen, nicht reinen Gewissens empfehlen? Fangen wir von vorne an. Die Bestellung und Gestaltung ist kinderleicht. Ihr könnt zum Beispiel ein eingens Foto, wofür ihr die Rechte habt, oder wo ihr wisst, dass es frei genutzt werden kann, hochladen, oder aber auch eins der rund 50 Motive vom Hersteller auswählen. Vielleicht noch eine Schrift platzieren, das Motiv ausrichten und schon kann es in den Warenkorb gegelegt werden. 3-4 Tage nach der Bestellung ist die Hülle auch schon da. Sie wird via Deutsche Post in einem Luftpolster-Umschlag geliefert und ist extra in einer Folientasche verpackt. Vom Service und der Verpackung kann das Unternehmen also auch überzeugen. 

Was mich stört ist die Qualität. Mir wurde zwar ein weiterer Test angeboten, weil es sich theoretisch um einen einzelnen Fehler handeln sollte, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es im zweiten Versuch qualitativer ist. Ich habe mich für ein Modell mit Flip-Case entschieden, weil ich generell möchte, dass das Display auch geschützt ist. Hinten ist ein Hardcase, wo ich dann theoretisch meinen Gummi-Bumper bei meinem aktuellen Flip-Case besser finde, aber das nutzen leider nur wenige. Das finde ich schade, denn so sind nicht alle Kanten geschützt. In diesem Fall ist es aber nötig, damit der Deckel befestigt werden kann. Er wird nämlich in das Hardcase geklebt. Genutzt wird hierfür eine Klebefolie, die aber leider mehr schlecht als recht hält. Beim Auspacken hatte ich schon eine lose Ecke. Würde ich weiter ziehen oder es regelmäßig aufklappen, sehe ich hier die Schwachstelle, dass es sich bald noch mehr löst. Danach fällt der gute Druck, mit seinen schönen Farben auf. Ich hatte mir ein Motiv ausgewählt von Pixabay, wo man Bilder kostenfrei nutzen kann. Der Druck ist genauso wie das Original und schön farbgetreu. Innen ist alles weich ausgelegt, sodass ich mein Smartphone auch gerne reinlege und es passt auch sehr gut ins die Hülle. Es wirkt aber wie gesagt durch das aufgelebte etwas billig. Zudem finde ich das Kartenfach sehr schlecht gelöst. Am Anfang dachte ich,dass es festgeklebt ist. Ich habe versucht es mit dem Nagel anzuheben, eine Karte reinzustecken. Nichts ging. Nicht mal mein Mann hat es geschafft. 5 Tage lag es dann bei mir herum und danach ließ es sich überraschend öffnen. Eine Karte passt hinein, aber man muss aufpassen, dass nichts einreißt. Auch hier kenne ich bessere Lösungen.

Man kann mit Sicherheit eine kurzlebige Samsung Galaxy S5 Hülle selbst gestalten, aber ich persönlich lege da mehr Wert auf Qualität. Ich habe schon so manchen Hersteller in diesem Bereich ausprobiert und hier bin ich echt mal nicht überzeugt. Ich habe nun wieder meine alte Hülle und die neue entsorgt, weil ich damit leider so nichts anfangen kann.

 Bericht mit Kostenfreien Testprodukt

Hannibal / Thomas Harris

Heute möchte ich mich dem letzten Band der „Hannibal Lecter“ Reihe widmen. Ich habe meinem Mann 2009 mehrere Bücher zum Adventskalender geschenkt und nachdem er die Werke damals gelesen hat, habe ich mich nun mit den Büchern beschäftigt. Wie mir mein letzter Thomas Harris gefallen hat, verrate ich euch nun. 


'''o0o OPTK o0o'''
Das Buch ist rot und eine Art Medaillon ist darauf abgebildet. Ein Mensch wird von einem Drachen verspeist. Es ist okay und passt zum Inhalt.

'''o0o FIGUREN o0o'''
Claire Starling – FBI Agentin, bekannt aus der Zusammenarbeit mit Hannibal Lecter
Hannibal Lecter – geflohener Kannibale
Mason Verger – Sadist, der Hannibal Lecter zum Opfer gefallen ist

'''o0o INHALTLICHE FAKTEN o0o'''
Ort: USA
Zeit: 80er / 90er Jahre
Perspektive: Dritte Person
Alter der Figuren: 30-50

'''o0o AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL o0o'''
Starling war eine gute, aber keine überpenible Hausfau. Ihre Hälfte des Doppelhauses war sauber, und sie fand bei Bedarf alles. Doch Dinge hatten bei ihr die Angewohnheit sich anzusammeln – unsortierte, saubere Wäsche, zu viele Zeitschriften an wenigen Orten. (Zitat S. 33 – Stil und Personenbeschreibung)

'''o0o WORUM GEHT ES? o0o'''
Claire Starlings Karriere beim FBI steckt in einer echten Krise und darunter leidet auch Claire.
Nachdem sie eine Drogendealerin festnehmen soll, kommt es zu einem tödlichen Schusswechel, der dafür sorgt, dass sie suspendiert. Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisberges, wenn man bedenkt, dass ihr in den letzten Jahren immer wieder Steine in den Weg gelegt wurden, weil Frauen einfach nicht erfolgreich sein sollten. Eigentlich ist diese Suspendierung das Aus für sie. Ein Brief von Hannibal Lecter, dem Kanibalen, den sie am Anfang ihrer Karriere interviewed hat, kommt, wird sie wieder aktviert.

Während sie Hannibal Lecter sucht, gerät sie dabei selbst in Gefahr, denn sein größter Feind Mason Verger schwört endlich Rache zu nehmen. Nachdem ihm Hannibal die Wirbelsäule gebrochen und Hunde auf ihn gehetzt hat, die sein Gesicht zu einer üblen Fratze verunstaltet haben, hat er diesen Wunsch. Inzwischen hat er eine Idee, wie es ihm gelingt, denn er hat den optimalen Köder gefunden, der Hannibal aus seinem Versteck locken wird.

'''o0o WIE HAT ES MIR GEFALLEN? o0o'''
„Hannibal“ ist der nachfolgende Roman von „Das Schweigen der Lämmer“. Erneut trifft der Leser auf Hannibal Lecter und seinen grausamen Kanibalismus. Vorweg möchte ich gleich sagen, dass das Buch nichts für schwache Nerven und Mägen ist, denn um einen außergewöhnlichen Roman zu schreiben, setzt der Autor auf viele Details, die nun einmal nicht unbedingt appetitlich sind.

Wer Hannibal Lecter schon durch die vorherigen Werke kennt, der wird eine gute Entwicklung von Claire entdecken. Alle Figuren sind unglaublich lebendig und detailliert geschildert, sodass sogar eine leichte Sympathie für Mason entstehen. Obwohl er mit seinen Ideen und Fantasien dem lieben Hannibal um nichts nachsteht, empfindet man durch die vorausgegangene Misshandlung seitens seinem Peiniger, eine gewisse  Sympathie auf Grund von Mitleid. Trotzdem möchte ich nicht sagen, dass ich ihn mag und seine Wesenzüge attraktiv finde. Er ist in meinen Augen abgrundtief böse, trotz dieser gewissen Sympathie. Seine Taten zum Beispiel sind streckenweisen so abscheulich, dass es sich sogar mir der Magen umdreht, da der Autor ein noch klareres Bild schafft, als der Regisseur bei der Verfilmung, die ich im Übrigen auch kenne. Bis zum Schluss lässt einen das Buch nicht mehr los und besonders der Schluss hat es in sich, sodass ich noch weiter Stunden damit beschäftigt war, dies zu verdauen.

Es ist eindrucksvoll, was ein Autor mir Worten zum Vorschein bringen kann. Egal ob man Fan dieser Reihe ist, oder nur einen der Filme kennt. Ganz ehrlich, das Buch ist Pflichtlektüre, wenn man auf Psychothriller steht.

'''o0o BUCHFAKTEN o0o'''
Autor: Thomas Harris
Titel:  Hannibal
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (8. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453437403
ISBN-13: 978-3453437401
Originaltitel: Hannibal
Preis: € 2,50
Genre: Thriller
Gelesen in: 3 Tage

Zum Dorfkrug - Sylter Salatfrische ein Genuss

Kennt ihr den Moment, wenn ihr extra in ein Restaurant fahrt, weil dort zum Beispiel eine Sauce oder ein Dressing super lecker ist, und ihr nur eine Portion für zu Hause kaufen wollt? Genau solche Momente haben dafür gesorgt, dass das Gasthaus "Zum Dorfkrug" so erfolgreich verschiedene Spezialitäten auch außerhalb in den Supermärkten anbietet.


ZUM DORFKRUG
Das Gasthaus gibt es schon seit über 150 Jahren und 1993 hat es der Koch Herr Hauschild übernommen. Viele Spezialitäten bereitet er frisch zu und darunter auch das Hausdressing. Es war so beliebt, das immer öfter Gäste fragten, ob sie etwas für zu Hause kaufen könnten. Die Idee war geboren und seit 2007 wird die Herstellung von "Sylter Salatfrische" in einer hochmodernen Anlage übernommen. Inzwischen gibt es neben dem Dressing, auch Schokoladenpudding, rote Grütze, Vanille Sauce, Tomatensauce oder andere Dressings zu kaufen.

MEINE ERFAHRUNG
Obwohl wir nicht allzu weit entfernt wohnen, haben mein Mann und ich noch nie das Gasthaus besucht. Eine Sache, die bei mir aber ganz oben auf der To-Do-Liste steht, denn geschmacklich kann ich durchaus nachvollziehen, warum der Koch außerhalb seiner Küche so beliebt ist. Wir haben eine kleine Auswahl an Produkten zugeschickt bekommen, die wir für euch verköstigt haben. Die Nährwerte der Produkte findet ihr auf der Homepage bei dem jeweiligen Produkt.

SCHOKOLADENPUDDING
Selbstgekochter Schokoladenpudding ist einfach der Hammer. Mit den drei Jungs hab ich aber ehrlich gesagt nicht immer Lust und die fertigen schmecken nicht immer optimal. 

Zutaten
Zutaten: Milch, Sahne, Zucker, 4 % Schokolade (Zucker, Kakaomasse, fettarmes Kakaopulver, natürliches Vanillearoma), modifizierte Maisstärke, 2 % Kakaopulver.  

Der Schokoladen-Pudding ist sehr cremig und hat mit Dr. Oetker und Co wenig zu tun. Im Gegenteil hier merkt man, dass der Pudding noch mit echter Schokolade gekocht wird. Er ist nicht so süß und hat einen leichten zartbitteren Geschmack. Mit der Vanille-Sauce super lecker. Das der Pudding wirklich gut schmeckt, findet auch unser Jüngster, der fast das halbe Glas gegessen hat, und sehr traurig war, als dies leer war. 


VANILLE-SAUCE
Die Vanille-Sauce ist zwar etwas teurer, ich kaufe sie regelmäßig für rund 2€ bei Famila, aber sie ist sehr lecker. 

Zutaten
Vollmilch, 25% Sahne, Zucker, Eigelb, modifizierte Maisstärke, Bourbon-Vanille.

Die Sauce hat eine gute Konsistenz und schmeckt sehr lecker. Die Sahne ist genauso herauszuschmecken, wie die Vanille. Egal ob Schokoladen-Pudding, Rote Grütze oder Apfelstrudel. Die Sauce passt immer und ist bei uns sehr beliebt, weil sie eben nicht so künstlich nach Chemie oder übertrieben nach Vanille schmeckt. 

KIRSCHGRÜTZE
Ich liebe Kirschgrütze. Am Liebsten zu Milchreis oder Grießbrei. Hier ist es auch schwer eine Variante zu finden, die vollends überzeugt. Einige sind zu flüssig, andere zu sauer, andere übertrieben süß.

Zutaten
55% Sauerkirschen, Wasser, Zucker, modifizierte Maisstärke, Zitronensaft.  

Das hier alles frisch ist, merkt man daran, dass sogar Spuren von Kernen vorkommen können. Das war bei mir nicht der Fall, aber kann sicherlich irgendwann passieren, denn ich muss ehrlich sagen, die Umsetzung zählt zu meinen Top 3. Sie hat eine gute Konsistenz und die Säure harmoniert ausgesprochen gut. Sehr fruchtig im Abgang. Ob mit Sauce oder auf einem Grießpudding, es schmeckt sehr lecker. 


VINAIGRETTE
So eine Vinaigrette finde ich zu Salaten lecker, aber ich selbst bekomme sie einfach nicht hin. Daher hab ich mich immer gefreut, wenn unser Koch damals wieder welche für uns gemacht hat. Seine Vinaigrette war unschlagbar.

Zutaten
Wasser, Condimento Bianco (Weinessig, Traubenmostkonzentrat), natives Olivenöl, Zucker, Salz, Tapiokastärke, Zuckerrübensirup, Zwiebeln, Knoblauch, Verdickungsmittel: Carrageen (aus Rotalgen), Säuerungsmittel: Monokaliumtartrat (Weinstein), Gewürzextrakt.

Ein gemischter Salat mit warmen Brot, sowie Tomate mit Mozarella. Dazu passt eine Vinaigrette sehr gut. Sie ist leicht säuerlich, aber zeitgleich eine dezente Süße, die den Salat zu einem sommerlichen Erlebnis macht. Ideal zum Grillen, wenn man nicht unbedingt Saucen dippen möchte. Die Vinaigrette ist mindestens genauso lecker.

SYLTER SALATFRISCHE
Mit ihr kann man viele leckere Sachen anstellen. Es gibt sogar ein eigenes Kochbuch mit interessanten Rezepten im Salat-Bereich, aber auch in Kombination mit Fleisch oder Fisch.

Zutaten
Wasser, Rapsöl, Zwiebeln, Zucker, Branntweinessig, Tapiokastärke, Eigelb, Salz, Verdickungsmittel: Carrageen (aus Rotalgen), Säuerungsmittel: Monokaliumtartrat (Weinstein), Gewürzextrakt. 

Sie ist wirklich super lecker. Bei uns im Laden gibt es sie auch an der Salatbar abgefüllt und ich bin immer begeistert. Diesmal habe ich sie aber anders aufgebraucht und einfach als Zugabe an Soßen oder auch Kartoffelcreme gemacht. Kann ich euch auch nur empfehlen. 

Produkte wurden gesponsored für einen unabhängigen Bericht. 


Strandgut / Gerlinde Kurz

Ich liebe Geheimnisse und das ist der Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte und mich für ein Rezensionsexemplar beworben habe. Dafür auch vielen Dank an den Verlag. Nun habe ich es in den letzten Tagen gelesen und mir meine Meinung zu dem Buch gebildet. 


''' OPTK '''
Ein Schiffswrack, das am Strand liegt und ein alter Schlüssel im Vordergrund, sind nicht nur passend, sondern haben etwas geheimnisvolles. Mir gefällt es sehr gut und als Jugendliche hätte ich das Buch im Laden glatt in die Hand genommen, denn ich liebe Schiffe.

'''FIGUREN '''
Jakob – mit seiner Familie zugezogen, sammelt Schlüssel
Hannah – Klassenkameradin und neue Freundin von Jakob

''' INHALTLICHE FAKTEN '''
Ort: Nordsee
Zeit: Gegenwart 2010er
Perspektive: Ich-Perspektive Jakob
Alter der Figuren: 15

''' AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL '''
Tief unter mir fließt Wasser und sieht nicht anders aus als zuvor. Nur ich allein weiß, das rede ich mir zumindest ein, dass mein gelassenes Wasser, maximal verdünnt, Richtung Elbe zieht und immer noch weiter bis ins Meer. Ich schließe meinen Reißverschluss. (Zitat zum jugendlichen Stil S. 6)

''' WORUM GEHT ES? '''
Jakob ist gerade erst mit seiner Familie in ein Haus am Fluss gezogen, als auch schon die Schule für mindestens eine Woche ausfällt. Anscheinend gab es in der Kantine etwas zu Essen, das nicht ganz so frisch war. Er und Hannah, ein Mädchen aus seiner Klasse, die er zufällig im Supermarkt kennengelernt hat, sind einige der wenigen, die es nicht erwischt hat. Da seine Mutter ihn in sicheren Abstand wissen will, darf er mit Hannah an die Nordsee fahren. Es beginnt eine aufregende Zeit des Kennenlernens, die von einer alten Dame noch einmal mehr durcheinandergebracht wird. Sie scheint Jakob zu kennen, obwohl er zum ersten Mal dort ist. Eine alte Schatzkiste stiftet zusätzliche Verwirrung. In ihr sind alte Briefe und ein Bild von einem Jungen, der sein eineiiger Zwilling hätte sein können. Es muss damals etwas passiert sein, und Jakob ahnt, dass er erst Ruhe findet, wenn er das Geheimnis von damals lösen kann.

''' WIE HAT ES MIR GEFALLEN? '''
„Strandgut“ ist ein interessantes Jugendbuch, welches um Freundschaft und Geheimnisse einer Familie geht. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, aber schon die ersten Seiten haben nicht den erhofften Effekt gehabt. Als Leser lernt man Jakob in einem Moment kennen, den ich persönlich einerseits lustig fand und total nachvollziehen kann, aber irgendwo auch unpassend. Und zwar muss Jakob unglaublich dringend auf Klo und weil er es nicht aufs Klo schafft, nimmt er einfach den Fluss, der es irgendwann in die Nordsee bringen wird. Es ist aber nicht nur diese Szene, sondern die gesamte Art von Jakob, die mich nicht unbedingt Sympathie-Wellen überschwappen lässt. Er sammelt Schlüssel, wird von der Klasse befremdlich aufgenommen und wird irgendwie komisch dargestellt. Hannah hingegen ist mir sofort mit ihrer kessen Art sympathisch.

Die ersten rund 100 Seiten dümpeln mehr oder weniger mit dem Kennenlernen und dem Zurechtfinden in der ungewohnten Umgebung vor sich hin. Es ist eine sehr zähflüssige Umsetzung, die immer wieder zu Pausen verlockt, was ich persönlich bei einem Buch alles andere als ideal finde. Ich zumindest möchte gefesselt, fasziniert oder berührt sein.

Die Hoffnung war, das die Geschichte mit der Reise auf die Insel an Fahrt aufnimmt und endlich spannend wird, wie es sich für einen Roman mit einem Geheimnis gehört. Leider empfand ich es nicht so. Es ist zwar interessant umgesetzt und als Leser möchte man wissen, was es mit den Briefen, den Doppelgänger und der Familie auf sich hat. Allerdings ist der Erzählstil der Autorin recht banal und kann die Emotionen zumindest für meinen Geschmack nicht bewegend genug einfangen. Es ist zwar ein interessanter Ansatz mit einer guten und klaren Lösung, aber ich war ehrlich gesagt froh, als ich mich endlich durchgekämpft hatte und ein anderes Buch anfangen konnte. 


Ganz schlecht ist das Buch nicht. Es gibt einige spannende und auch witzige Momente, aber eben leider Gottes nicht mehr.

'''BUCHFAKTEN '''
Autor: Gerlinde Kurz
Titel: Standgut
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Urachhaus; Auflage: 1 (25. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3825179192
ISBN-13: 978-3825179199
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: € 15,90
Genre: Jugendbuch
Gelesen in: 4 Tagen

Ich bedanke mich bei Verlag für das Rezi-Ex.

WMF Küchenminis Kompaktmixer im Test

Wie einige von euch wissen, trinkt mein Mann gerne mal einen Smoothie. Meistens ist es aber ein frisch gepresster O-Saft und ich bin ehrlich, die ungenutzte Maschine nimmt viel Platz auf der Arbeitsfläche weg, kann aber auch nicht in den Schrank gestellt werden, weil sie einfach zu hoch ist. Wir durften aus dem Hause WMF den Kompaktmixer aus der Mini-Reihe ausprobieren und nun hab ich endlich wieder Platz.

Optisch reiht sich das Gerät in die Reihe der Küchenminis ein. Platzsparend ist der Mixer auf jeden Fall. Das Chromargan sieht edel aus, aber zieht natürlich schon Flecken oder Fingerabdrücke an. Regelmäßig abwischen, sollte man ihn schon. Unten ist der Drehknopf der 5 verschiedene Geschwindigkeitsstufen und eine Pulsfunktion einstellen kann. Oben ist die Glaskanne mit Deckel. Sie hat ein Fassungsvermögen von 0,8l und schafft somit zwei leckere Portionen. Der Bedienungsknopf könnte allerdings Noppen oder eine rutschfeste Oberfläche aufweisen. Gerade nach dem Schneiden von Obst und dem Waschen danach sind die Finger oft noch feucht, und der Knopf lässt sich nicht gut drehen.


Wir haben nun schon einige Smoothies gemacht. Er soll auch für grüne Smoothies geeignet sein, aber das haben wir nicht ausprobiert. Bei uns gab es klassische Variationen von Banane, Ananas, Kiwi, Banane, Orangensaft und Melone. Das Obst wird halbwegs passend geschnitten, Deckel drauf und anschalten. Der Motor hat Power, das hört und merkt man. Er ist nicht unbedingt leise, aber man kann sich problemlos neben ihm unterhalten. Er zerkleinert alles problemlos. Wir haben sogar einige Eiswürfel zerkleinert bekommen und so einen gut gekühlten Smoothie für den Sommer ausprobiert. Im Betrieb wackelt das Gerät nicht hin und her. Außerdem ist der Deckel absolut dicht, sofern er richtig verschlossen wird.

Nach dem Einsatz merkt man dann, wie fest der Deckel ist, denn manchmal muss man schon etwas kräftiger ziehen oder gar den Mann fragen, weil er sich nicht so gut ab geht. Danach muss etwas vorsichtig umgegossen werden, da der Ausguss sehr breit ist, und ich damit gerne mal klecker. Wer vorsichtiger ist, hat damit aber keine Probleme.

Geschmacklich ist der Smoothie sehr samtig. Es gibt also keine großen Stücken, die man noch kauen muss, weil die Messer sie nicht erwischt haben. Es bleibt auch nicht viel unter den Messern hängen, was ein anderes Gerät schon gerne mal gemacht hat.

Die Reinigung ist im Anschluss leicht. Lauwarmes Wasser, vielleicht mit einem Spritzer Spüli und dann die Pulsfunktion auswählen. Alles auskippen, ausspülen mit klarem Wasser und fertig.

Mir gefällt das Gerät daher sehr gut. Klein, kompakt, aber Power wie die Großen. Für unsere Obst-Smoothies also genau das Richtige.

PREIS
67,99€

FAKTEN ZUM PRODUKT
    Leistung 400 Watt, 20.000 U/min, 241 km/h
    Ideal für Green Smoothies
    5 Geschwindigkeitsstufen und Pulsstufe
    Hochwertiges 6-flügliges Edelstahlmesser
    Fassungsvermögen: 0,8 Liter
    Glaskrug
    Cromargan matt

(Quelle: Amazon.de)

Produkt wurde von mir unabhängig mit einem Testprodukt getestet.

Der Waldläufer / Arne Rosenow

Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Buch vorstellen. Und zwar wurde das Buch vom Ehemann einer Bekannten geschrieben. Als sie mich fragte, ob ich Lust hätte das Buch zu rezensieren, habe ich anfänglich wirklich Bedenken gehabt. Einfach weil ich immer ehrlich bewerte und ich ja nie weiß, was mich bei einem Buch erwartet. Trotzdem habe ich ja gesagt, und ehrlich gesagt wurde ich positiv überrascht. Begleitet mich ins Norddeutschland vergangener Tage.


''' OPTK '''
Es ist ein nebliger See, mit einer Runde. Ja, eigentlich nicht schlecht, aber es ist auch kein Highlight. Hier bin ich ehrlich. Im Laden hätte es mich nicht angesprochen. Ein Moor, Irrlichter, ein Dolch mit vielen Verzierungen hätte mir in Kombination mit einer ausgefalleneren Schrift besser gefallen.

'''FIGUREN '''
Armin – Leibeigener von Fitje, lernt später die Schmiedekunst und wird zum Waldläufer
Fitje – Reicher Bauer, der viel Einfluss in ganz Norddeutschland hat
Mime – Zwerg, der Armin alles lehrt im Bereich der Schmiedekunst

''' INHALTLICHE FAKTEN '''
Ort: Norddeutschland
Zeit: 13. Jahrhundert
Perspektive: 3 Person
Alter der Figuren: um die 16-40

''' AUSGEWÄHLTES ZITAT ZUM STIL '''
Ohne zu fragen stellte der riesige Wanderer seinen Stock an den Sims der Feuerstelle, trat an den Tisch und setzte sich an dessen Ende. Armin sah ihn forschend an.
Der Schlapphut verdeckte sein halbes Gesicht mitsamt dem linken Auge. Ein dichter Bart machte den Rest des Gesichtes fast unkenntlich.
Den Hut behielt der riesige Wanderer auf.
„Habt ihr Hunger? Ich habe ein Kaninchen im Topf.“
„Haha, dein Werk will ich gern prüfen. Tisch auf den Äugler und bringe einen Kanten.“(Zitat Seite 161 – Zeigt die eingeflochtenen Tiernamen)

''' WORUM GEHT ES? '''
Der Junge, Armin, lebt als Leibeigener auf dem Hof von Fitje. Als Baby nahm sich dieser ihm an, als ihn ein Mönch vorbeibrachte. Armin muss alle Arbeiten erledigen, wie die anderen Knechte auch. Nur wird er gerne herumgeschubst und mehr bestraft, da er nicht immer hören kann und manchmal recht impulsiv ist. Als der Sohn von Fitje ihn mal wieder schikaniert und ihm den Geldbeutel seines Vaters unterschiebt, muss Armin fliehen, denn niemand schenkt ihm Glauben, dass er nicht der Dieb des Geldes ist. Er flieht ins nahegelegene Moor und wäre dort auch in sein Verderben gerannt, hätte ihn nicht ein Bettler, der mit Tieren sprechen kann, gerettet. Dieser lehrt ihn die Kräuterheilkunde und andere nützliche Dinge. Von ihm erfährt er auch mehr über seine eigene Herkunft. Eine Information, die ihn dazu bringt bei Fitje einzubrechen, um sein Eigentum, welches dieser ihm gestohlen hat, zurückzuholen. Als Fitje dabei verletzt wird, muss er erneut fliehen und diesmal weiter weg als nur ins Moor. Wie ihm sein Freund geraten hat, macht er sich auf zu dem Wald, wo er her zukommen scheint. Dort angekommen verrät ihm jeder, dass der Wald böse ist. Trotzdem geht er hinein und trifft so auf Mime den Zwerg, der ihn in die Kunst des Schmiedens einführt. Doch nach seinen Lehrjahren muss Armin weiter und sein Weg ist holprig.

''' WIE HAT ES MIR GEFALLEN? '''
„Der Waldläufer“ ist ein historisches Buch, welches im schönen Norddeutschland spielt und somit also auch in meiner Heimat.

Der Autor hat für seinen historischen Roman eine einfache, moderne Sprache gewählt, die leicht und zügig zu lesen ist. Gerade bei der wörtlichen Rede ist dies sehr angenehm. Allerdings versucht der Autor einige Begriffe aus der damaligen Zeit einzuführen, und so werden Orte, Flüsse oder Tiere mit ihren damaligen Bezeichnungen betitelt. Hammaburg zum Beispiel für Hamburg. Diese Begriffe werden am Ende des Buches ausführlich erklärt, aber ehrlich gesagt, fand ich diese Einwürfe etwas überflüssig. Entweder wähle ich einen komplett modernen Stil, oder halte alles im altmodischeren Stil. Einigen wird diese Mischung sicherlich gefallen, und an sich ist es auch nicht schlecht, aber während einige Worte herzuleiten waren,  trifft es eben nicht auf alle zu, und in dem Fall muss dann stets geschaut werden, was den Lesefluss minimal hemmt.

Durch eben diesen leichten Stil ist dem Autoren ein sehr guter Einstieg in die Geschichte gelungen. Gerade bei historischen Werken tue ich mich doch immer recht gerne schwer. Im Fall vom „Der Waldläufer“ war ich jedoch sofort in der Geschichte. Manchmal hatte ich etwas Schwierigkeiten mir die vielen Namen zu merken, die gerade am Anfang recht zahlreich erscheinen, aber die Hauptfiguren lassen sich schnell herauskristallisieren und sie sind alle umfangreich und authentisch beschrieben. Lediglich Armin wirkt an manchen Stellen etwas naiv, was jedoch bedingt an seinem Alter liegt und der Tatsache, wie er aufgewachsen ist. Zum Beispiel sollte ihm klar sein, dass er im Nachbars-Ort nicht einfach einkehren kann, ohne erkannt zu werden, gerade bei dem Einfluss den sein Arbeitgeber hat. Trotzdem wagt er es, und das könnte einige Leser doch zu einigem Kopfschütteln verleiten.

Inhaltlich setzt Arne Rosenow auf eine Mischung aus historischen Aspekten, die sich mit Norddeutschland befassen, und einer geheimnisvollen Reise. Es ist auf jeden Fall ein interessanter Weg, dem es manchmal an einem gewissen Spannungsbogen mangelt und kommt einige Spannung auf, dann wird diese durch eine abrupte Wendung minimiert. So muss zum Beispiel Armin ein Meisterstück anfertigen, was ihm nie gelingt und nachdem ein Waldläufer auftaucht, ist der Schmied plötzlich wie ausgewechselt. Leider mangelt es zumindest für meinen Geschmack an kleineren Erklärungen. Ich würde aber schätzen, dass dies im nächsten Band alles sinniger wird, wenn Armins Reiseroute endlich Hand und Fuß bekommt. Denn aktuell weiß der Leser nicht genau, was ihm am Ziel erwartet.

Und genau diese Ungewissheit macht Lust auf den zweiten Band. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass der Schluss bzw. der Cliffhanger für den ersten Band nicht glücklich gewählt ist. Zwar ist die Szene abgeschlossen, aber sie ist sehr alltäglich und ich persönlich bevorzuge spannende Cliffhanger, wo man dazu genötigt wird, den zweiten Band schon vorzubestellen.

Nichtsdestotrotz hat das Buch viel Spaß gemacht und mich über Stunden beschäftigt. Habe ich es mal pausiert, dann mit dem Wunsch zu erfahren, wie es weitergeht. Genau so sollte ein Buch schließlich sein. 



Fazit: Der Waldläufer ist ein historisch angenehmer Roman, mit einer interessanten Mischung aus Fakten, Sagen und modernem Stil gelungen, der Spaß macht zu lesen. Stellenweise muss man mit einigen Durststrecken und naiven, impulsiven Handlungen leben, aber der Leser wird mit einer guten Geschichte belohnt, die im nächsten Teil auf mehr Spannung und vielleicht auch Action hoffen lässt.

'''BUCHFAKTEN '''
Autor: Arne Rosenow
Titel:  Der Waldläufer
Taschenbuch: 248 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (29. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1503007316
ISBN-13: 978-1503007314
Preis: € 9,99
Genre: historisch
Gelesen in: 3 Tagen


Das Buch wurde mir vom Autor zur Verfügung gestellt.

Das Schweigen der Lämmer / Thomas Harris

Nachdem ich nun den Anfang mit „Roter Drache“ gemacht habe, habe ich mich nun auch an „Das Schweigen der Lämmer“ gewagt. Ich glaube der Film ist einfach Kult, und ich weiß gar nicht, wie oft ich ihn gesehen habe. Nun die Geschichte als Buch verfolgen zu können, ist natürlich wieder ein Unterschied. 


'''o0o OPTK o0o'''
Das Gesicht und der Falter, der auch im Buch vorkommen sind natürlich eine passende Sache, aber ich finde das Cover einfach zu schlicht und zu langweilig. Im Laden hätte ich es nicht angeschaut und ehrlich gesagt vom Cover auch nicht auf das Buch getippt.

'''o0o FIGUREN o0o'''
Clarice Starling – FBI Agentin, Waise, erster aktiver FBI Fall
Dr. Hannibal Lecter – Anerkannter Psychiater, Kanibale, im Gefängnis
Der Serienmörder James Gumb (Buffalo Bill) – Transsexueller Serienmörder

'''o0o INHALTLICHE FAKTEN o0o'''
Ort: USA
Zeit: 80er, 90er Jahre

'''o0o WORUM GEHT ES? o0o'''
Claire Starling bekommt den Auftrag den Psychiater Hannibal Lecter wegen eines psychologischen Profils eines Serientäters, der nur Buffalo Bill genannt wird, zu befragen. Buffalo fängt seine Opfer, hält sie über mehrere Tage gefangen und richtet sie im Anschluss hin. Er bevorzugt weibliche, üppige und junge Opfer. Da das FBI auf der Stelle tritt, brauchen sie mal wieder die Hilfe von Hannibal, der sich bestens in solche Täter hineinversetzen kann. Für Claire ist es zudem die Chance sich als FBI-Neuling zu beweisen.

Claire besucht aus diesem Grund regelmäßig Hannibal Lecter und redet mit ihm nicht nur über den Fall, sondern auch über andere Dinge, wie zum Beispiel den Tod ihrer Eltern, die traumatischen Erlebnisse / Träume von der Schaffarm, die sie noch immer verfolgen.

Neben den Gesprächen versucht er sie immer wieder auf den Täter hinzuweisen, und dann wird wieder eine Frau entführt und für Claire, aber auch Lecter beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, wenn sie die Frau retten wollen. Und dann verschwindet Lecter aus seiner Zelle.

'''o0o WIE HAT ES MIR GEFALLEN? o0o'''
„Das Schweigen der Lämmer“ ist ein Kult-Film, der in den 90er Jahren, aber auch jetzt immer noch seinen Kult-Status halten kann. Beängstigend, spannend und verstörend. So ist auch das Buch, wobei es einfach mehr in die Tiefe geht, und somit viel mehr Hintergründe offenbart, die aus dem Film, den ich nun wirklich sicherlich 10 Mal gesehen habe, gar nicht hervorgegangen sind.

Dem Autor gelingt es mit seinem Buch den Vergleich zwischen dem Schlachten von Tieren, also Lämmern mit dem Schlachten von Menschen sehr authentisch darzustellen. Generell setzt der Autor auf viele Ausführungen, aber vor allen Dingen auf eine bildhafte, lebendige Sprache, die ein gute Kopfkino entstehen lässt. Zudem muss ich sagen, dass er im Vergleich zu „Roter Drache“ schon früh auch Spannung und Kontinuität setzt. Langeweile kommt einfach nicht auf, und wenn sind es wichtige Szenen oder Gespräche, die Spaß machen.

Die Charaktere sind gut und glaubwürdig konstruiert, und in diesem Fall habe ich sogar irgendwo ein ähnliches Bild im Kopf beim Lesen. Wobei dies durch die Häufigkeit des Films auch geprägt worden sein kann.

Wer also Fan ist, sollte das Buch gelesen haben. Es ist brillant umgesetzt, leicht zu lesen, fesselt und ist eine schöne Ergänzung zum Film.

'''o0o BUCHFAKTEN o0o'''
Autor: Thomas Harris
Titel: Das Schweigen der Lämmer
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (6. Juni 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453432088
ISBN-13: 978-3453432086
Originaltitel: The Silence of the Lambs
Preis: € 9,99
Genre: Thriller
Gelesen in: 2