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Arespark Ultrathin 7 inch 16 GB - Ein Tablet für unter 50€

Ein Tablet und das für 50€, ganz ehrlich mein erster Gedanke war, das muss doch einfach nur für die Mülltonne sein. Wir haben die Möglichkeit bekommen das Produkt einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Wie unsere Erfahrungen sind? Ganz klar, ihr könnt es mit keinem Galaxy Note Pro vergleichen und auch nicht mit einem iPad, aber unter dem Aspekt der 50€, ist das Gerät überraschend gut, sogar weitaus besser als gedacht. 


 '''Das Unboxing – Optik, Gehäuse, erster Eindruck'''
Das Tablet kommt in einem kleinen Paket mit einer passenden Gummi-Hülle, was bei teureren Modellen nicht der Fall ist. Das Gummi-Case ist schwer, stinkt wie die Hölle und macht das Tablet unförmig. Wir haben es einmal angelegt und es passt, aber nach fünf Minuten bekomme ich trotz Auslüften Kopfschmerzen davon. Das Tablet selbst ist 17,8 x 12,1 x 0,8 cm groß oder auch klein und wiegt 481g. Damit ist das Tablet recht klein, und eher etwas für kleinere Hände, wobei mein Mann damit auch keine Probleme hatte. Das Gehäuse ist so, wie ihr euch sicherlich ein günstiges Gehäuse vorstellt. Es hat keine Verarbeitungsfehler, die Knöpfe sind gut erreichbar platziert, haben einen guten Druckpunkt, aber man sieht dem Gehäuse das Plastik an. Leider fühlt man es auch. An der einen Seite ist eine leichte Kante, die doch recht scharf wirkt. Abgerundet hätte das Tablet hochwertiger gewirkt. Wer seinen ersten Eindruck vertiefen möchte, kann das Gerät gleich nutzen, denn der Akku ist vorgeladen und reicht problemlos für die ersten Einrichtungen, Spielereien und ähnliches.


'''Display oder der zweite Blick'''
Das Display ist groß genug, verfügt über einen überraschend gut reagierenden Touchscreen, aber eben nur über eine geringe Auflösung von 800x600 Pixel. Augenkrebs bekommt ihr nicht, die Farben sind schön kräftig, aber es ist eben nicht mit den brillanten Farben und einer 2560x1600 Auflösung zu vergleichen, wie es Tablets in höheren Preisklassen haben. Die Oberfläche fühlt sich stabil und hochwertig an. Befehle werden schnell und sicher ausgeführt. Dabei ist es egal, ob man seine Hände nutzt, oder eben einen Stift nutzt, der aber nicht im Lieferumfang enthalten ist. Trockene oder feuchte Finger stoßen hier nicht auf bekannte Probleme, wie zum Beispiel das Nichterkennen, wenn man eine App öffnen möchte. Von der Nutzung her also ideal, aber der Betrachtungswinkel sowie die Spiegelung der Umgebung zeigen eben, dass es nur ein sehr günstiges Dipsplay ist. Man muss schon sehr gerade drauf gucken, um alles gut erkennen zu können, und leider spiegelt sich die Umgebung sehr arg darin.


'''Auf die inneren Werte kommt es an'''
Der interne Speicher ist mit 16GB angegeben. Verfügbar sind ungefähr 10GB. Theroretisch vollkommen ausreichend.  Der oder besser gesagt, die Prozessoren müssen sich nicht verstecken. Ein 1,3 GHz Quad Core Prozessor sorgt für eine flüssige Bedienung und gute Umsetzung, womit ihr die Standardspiele oder zum Beispiel die Bedienung beim Streamen nutzen könnt. Brandaktuelle Spiele, die Leistung erfordern, sind mit dem Tablet jedoch nicht möglich. Es sieht nicht nur unschön aus, sofern es läuft, sondern ruckelt ungemein. Als Arbeitsspeicher wurde 512MB verarbeitet, was ausreichend ist.  Bei dem Preis ist es eine faire Ausstattung mit der die alltäglichen Dinge erledigt werden können. Beim Benchmark-Check landet das Tablet auf 16004. Was ich vermisse und das ist leider ein kleines Manko, ist die Bluetooth-Verbindung, die fehlt mir besonders in Kombination mit einem Bluetooth-Lautsprecher.

'''Die Oberfläche sollte aber nie vergessen werden'''
Als System das Tablet Andorid KitKat. Die Oberfläche ist übersichtlich und man findet sich schnell zurecht. Wie immer gibt es ein umfangreiches Einstellungsmenü, wo alles wesentliche eingestellt werden kann. Wer seinen Google-Account einrichtet, der kann auch gleich seine früher genutzten Apps schnell installieren lassen. So hat man nach rund 10-15 Minuten ein Tablet, welches genau den eigenen Vorstellungen entspricht. Die Aktionstasten befinden sich, wie immer, unten am Rand. Abhängig davon, wie ihr das Tablet haltet.

'''Powerplay – Mögen die Spiele beginnen'''
Ein Tablet ohne Spiele, wird es wohl eher selten geben. Selbst Geschäftsmenschen oder ältere Leute werden mit Sicherheit zumindest ein Spiel installiert haben. Während ich persönlich eher Tower Defence Spiele oder Knobelspiele bevorzuge, die im Übrigen reibungslos funktionieren und dank der Größe unglaublich angenehm zu bedienen sind, hat mein Sohn die rasanteren Varianten, von Autorennen über Fußball bis zum beliebten Subway Surfer ausprobiert. Kleinere Spiele laufen, wie oben schon erwähnt, aber das Gerät stößt bei einigen Spielen eben an seine Grenzen, wegen der Auflösung und Leistung.

'''Filmspaß – Kinofeeling oder Regisseur'''
In Zeiten von Youtube, Maxdome und Co werden Filme auf dem Fernseher oder der mobilen Konsole immer beliebter.  Man kann es sich anschauen, aber die Auflösung und der Blickwinkel / Spiegelung macht es eher zu einem schlechten Kinofeeling. Alleine geht es, aber möchtet ihr mit einem Freund einen Film sehen, wird mindestens eine Person nicht gut sehen können. Gleiches gilt für die Kamera. Vorne sind 0,3MP und hinten 2,0 MP. Für einen lustigen Schnappschuss ausreichend, aber es ist schon sehr pixxelig und erinnert mich an die Anfänge von Handys mit Kamera. Schön ist was anderes, aber da ich persönlich bei einem Tablet keine Kamera nutze, ist es für mich nicht weiter tragisch. 


'''Musik – Blechdose oder Konzert'''
Musik bestimmt in der heutigen Zeit unser Leben. Sei es zum richtigen Musik hören, bei Filmen, Werbung oder ähnliches. Wenn wir ehrlich sind hat sich in den letzten Jahren in diesem Bereich sehr viel getan. Schaut man einmal zurück und erinnert sich vielleicht noch an die Polyphonen-Töne eines alten Handys, dann ist der Sound der Smartphones schon ein Fortschritt. Leider ist der Sound kein Wunder. Er ist in Ordnung, klingt nicht blechern oder ist so ganz ohne Volumen. Zum Hören von Videos, Werbung und Co reicht es aus. Wollt ihr gut Musik hören, empfiehlt sich schon ein extra Lautsprecher.

'''Akku – Kurzstrecke oder Marathon'''
Ohne Akku funktioniert ein Tablet nicht, wie es sollte. Mit einer vollen Akkuladung kommt das Tablet gut 5 Stunden hin. Abhängig, wie bei allem ist es von dem Nutzungsverhalten. Bei uns hält es im Schnitt 4-5 Stunden. Das ist in Ordnung bei einem so kleinen Gerät. Aufladen lasse ich es über Nacht.

'''Unser Fazit'''
Inzwischen habe ich das Tablet ausgiebig getestet und mein Sohn nutzt es recht gerne, um seine Spiele wie Clash of Clans oder Subway Surfers zu spielen. Für Kinder bzw Jugendliche so um die 10-13 ist das Tablet in meinen Augen eine gute Sache. Kinder sind unvorsichtig und es kann schnell etwas passieren. Der leider etwas stinkende Bumper kann es gut schützen, und wenn es mal kaputt geht, sind 50€ nicht sooo tragisch, als würde ein 200€ Gerät defekt sein. Ich persönlich würde es jetzt nicht als Tablet-Highlight bezeichnen, aber ganz ehrlich, das was man für den Preis bekommt ist super. Sogar mein Mann wahr überrascht, das man für so einen Verkaufspreis ein solides Tablet hinbekommt. Für den Preis macht ihr nichts verkehrt, wenn eure Erwartungen nicht so sind, dass ihr ein Galaxy Note Pro oder ähnliches erwartet.

PREIS
49€

FAKTEN ZUM PRODUKT
CPU: A33 Quad Core Prozessor, 1.3 GHz
OS: Google Android 4.4.2
RAM: SDRAM DDR3
Speicherplatz: 16 GB
Betriebssystem:Google Android 4.4 Kit Kat OS
Wireless:Support WiFi (Built-in 802.11b/g WLAN Card),Support 3G Extension
Dual Kamera:Front-Kamera: 0,3 MP/Rück-Kamera: 2,0 MP
Betriebspack:3.7V 3000mAh Li-ion Battery, bis zu 5 Stunden
Anschlüsse:1xMicro USB,1xTF Card Expansion Slot,1xDC Jack,1xAudio Out Port
(Quelle: Amazon.de)
*Produkt wurde uns 30 Tage lang zur Verfügung gestellt. Der Bericht spiegelt meine Meinung wieder.

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