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Das Erbe der Moroni / Wolfgang Hohlbein

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches ich mir aus meinem Hohlbein-Paket bis zum Schluss aufgehoben habe. Nicht weil ich hoffte, dass es gut wird, sondern weil es SciFi ist, die letzten Bände einer Reihe sind und ich wusste, dass mir dieses Buch nicht gefallen würde. Meine Rezension wird daher diesmal auch sehr kurz ausfallen. Das liegt daran, dass ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe.


== BUCHFAKTEN ==
Autor: Wolfgang Hohlbein
Titel:  Das Erbe der Moroni
Taschenbuch: 605 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 2. (30. Juni 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404232704
ISBN-13: 978-3404232703
Preis: € 1
Genre: SciFi
Gelesen in: 10
Reihe: Charity

== DAS COVER ==
Das Cover hat mich etwas abgeschreckt. Darauf ist eine Frau, die total unfreundlich guckt, Kleidung wie aus den 80ern trägt, im Hintergrund ein SciFi Accessoire und eine Landschaft.

== ZITIERTER KLAPPENTEXT ==
Charity ist es gelungen, die außerirdischen Besatzer aus dem Sonnensystem zu vertreiben ? zumindest beinahe. Denn die Aliens haben eine letzte geheime Stellung behalten. In ein rätselhaftes Labyrinth aus Minen und Schächten hat sich Shait, der Herr der Moroni, zurückgezogen und rüstet zur alles entscheidenden Schlacht gegen Charity und ihre Gefährten ... In diesem Band sind folgende Romane enthalten: Die dunkle Seite des Mondes (Bd. 10) Überfall auf Skytown (Bd. 11) Der dritte Mond (Bd. 12) Der vierte Sammelband um die Weltraumabenteurerin Charity. Die Serie um Charity wurde 1999 als beste deutsche SF-Serie mit dem Phantastik-Award, dem ersten Leser-Internet-Preis ausgezeichnet.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Das Erbe der Moroni“ gehört zu der Reihe von Charity. Ich muss sagen, dass ich erstens davon noch nie gehört habe und zweitens ich nur diesen Sammelband mit den Folgen 10, 11 und 12 besitze. Die Vorgeschichte habe ich mir an Hand von Rezensionen und Google zusammengesucht, damit ich nicht ganz blind einsteige. Allerdings hat dies nicht viel genützt.

Ohne die richtigen Vorkenntnisse, ist es unmöglich die entwickelten Figuren richtig zu kennen. Ich habe mich stets fremd gefühlt und konnte mit der Geschichte selbst nur wenig anfangen, weil einfach alles an Vorwissen, bis auf wenige Brocken, fehlte.

Die Geschichte an sich ist sicherlich spannend, erfordert nur wenig Aufmerksamkeit und lässt sich leicht lesen. Es ist eine leichte, seichte Unterhaltung, die in meinen Augen ideal ist, um sie am Abend vor dem Schlafen zu lesen.

Trotzdem habe ich das Buch bzw. den Sammelband nach der Hälfte abgebrochen. Da dies selten vorkommt, auch bei Quereinstiegen, möchte ich euch erklären warum.

Nachdem ich gesehen habe, dass die letzten Bände nicht zu den Stärksten der Reihe gehören und Hohlbein leider unendlich viele Fragen offen lässt, hatte der Sammelband schon einen schalen Beigeschmack.

Hinzu kommt, dass ich zu den Leseratten gehöre, die zwar durch ihren Nachwuchs nur Häppchenweise lesen können, der aber Fehler grundsätzlich auffallen. Diese lassen mir dann einfach keine Ruhe und ich habe dann immer das Gefühl, dass ich etwas verwechsle oder nicht genau gelesen habe, weil ich abgelenkt wurde. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, aber manche Dinge sind einfach so deutlich, dass ich es einfach nur enttäuschend fand, was Hohlbein sich hier geliefert hat.

Ich habe nichts gegen kleinere Fehler, aber ein bisschen sollte man schon wissen, was gerade eine Seite vorher passiert ist. Ich weiß nicht, wie oft ich manche Stellen doppelt gelesen habe, weil ich dachte, okay, du hast da was überlesen.

Mir war das einfach auf Dauer zu anstrengend und leider kann ich nicht so abschalten, um solche Fehler zu überlesen. Früher ging das, aber inzwischen ist mir meine Lesezeit zu kostbar.

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