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Ein Geschenk von Bob / James Bowen


Es tut mir leid, aber so langsam wird es einfach nur peinlich. Nachdem meine Mutter eigentlich schon vom vorherigen Band die Nase voll hatte, konnte sie im Laden doch nicht widerstehen und hat sich auch noch dieses Buch von „Bob, der Streuner“ geholt. Kein Wunder, dass es immer wieder Bücher von Bowen gibt, wenn sich damit gut Geld verdienen lässt. Für mich unverständlich. Dazu aber gleich mehr.
'''BUCHFAKTEN '''
Autor: James Bowen
Titel:   Ein Geschenk von Bob
Taschenbuch: 184 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2015 (8. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404608461
ISBN-13: 978-3404608461
Originaltitel: A Gift from Bob
Preis: € 8,99
Genre: Biographie
Gelesen in: 2Tagen

''' OPTK '''
Bob mit Schal und Tannenbaum im Hintergrund. Es passt zur Jahreszeit und daher ist das Cover okay.

'''FIGUREN '''
Bob – roter Kater
James – Straßenmusiker in London

''' INHALTLICHE FAKTEN '''
Ort: London
Zeit: 2010er
Alter der Figuren: Ende 20

''' WIE HAT ES MIR GEFALLEN? '''
Auch wenn mir jetzt eingefleischte Fans den Kopf abreißen werden, möchte ich meine ehrliche Meinung zu dem Buch abgeben und hoffe, dass ihr sie nachvollziehen könnt bzw. versteht, dass Meinungen verschieden sind. Ich liebe Katzen, habe selbst eine Herumtreiberin vor Jahren aufgenommen, habe aber schon beim ersten Buch nicht verstanden, warum man darüber ein Buch schreiben muss. „Bob, der Streuner“ war damals nicht schlecht, aber ich fand, dass es weniger um Bob ging, als darum wie schwer es James Bowen hat. Völlig in Ordnung, aber er ist in meinen Augen auf der Stelle getreten und hat vieles wiederholt, sodass ich damals nur drei Sterne vergeben habe. Die Fortsetzung fand ich schon nicht mehr gut. Im Grunde wurde einiges Neues erzählt, aber vieles alte erneut breit getreten. Schon damals hatte ich das Gefühl, dass noch einmal aufgesprungen wurde, weil das erste Buch so gut ankam. Bei Weihnachten dachte ich das Gleiche.

Ich bewundere, dass der Autor seinen Weg geht und wenn man ihn in London trifft, auch sehr freundlich ist. Ich mag Katzen und ich kann nachvollziehen, dass der Winter 2010 absoluter Horror war. Man liest so viel in den Zeitungen, wie Obdachlose erfrieren oder ähnliches und auch tagsüber ist es nicht angenehm auf der Straße zu betteln.

Allerdings kann ich für mich persönlich sagen, dass es mir definitiv mit diesem Buch reicht. Mehr werde ich nicht lesen. Auch in diesem Buch wird vieles aus den ersten Werken aufgegriffen, wiederholt und durchgekaut. James Kindheit, James Drogensucht, James schwere Zeit. Junge, schreib eine Biographie und hak das Thema ab. Ich weiß nicht, warum man in drei Büchern immer wieder darüber Jammern muss, wenn es doch eigentlich laut Titel, laut Cover und Beschreibung um Bob gehen sollte. Beim ersten Buch konnte ich es verstehen, beim zweiten war es noch akzeptabel, aber nun nervt es mich persönlich. Zumal Bob eher eine Randfigur spielt und in meinen Augen definitiv zu wenig Beachtung kommt.

Für mich ein kleiner Reinfall, nach den vorherigen Bänden. Wie gesagt, hätte Bob einen vorrangigen Platz gehabt und wäre das Augenmerk mehr auf ihm, dann hätte ich das ewig gleiche Gejammer ertragen können, aber so tut es mir leid.

Wem die ersten Bände unglaublich gefallen haben, der wird hier jedoch auch glücklich. Es ist eben eine Einstellungssache und Frage des Geschmacks.

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