NextMall - Günstig und gut

Bye, Bye Smartphone. Ich persönlich kann immer nur wieder den Kopf schütteln, wenn ich andere Leute treffe, die auf eine Schutzhülle verzichten. Klar, sie machen das Handy oft etwas schwerer und größer, aber es gibt so viele Modelle, die kaum auftragen. Und wenn es mal fällt, dann ist man doch heilfroh. Erst kürzlich hat mir eine gute Freundin erzählt, dass einer anderen Freundin das neue Handy heruntergefallen ist und komplett kaputt war. Jetzt hat sie ein neues, und endlich eine Schutzhülle. Das möchte ich nun zum Anlass nehmen, und euch einen kleinen Shop bei Amazon vorstellen, wo ihr wirklich gute Hüllen bekommt. 

Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich schon einige Anbieter vorgestellt habe, nach diesem Modell jedoch von dem Rund-Um-Schutz gänzlich überzeugt bin. Leider hat dieses Modell bei mir keine drei Monate überlebt, bevor der Verschluss eingerissen und unansehnlich war. Eigentlich waren schon nach wenigen Tagen hässliche Risse vorhanden. Dafür so viel Geld ausgeben, wollte ich dann doch nicht. Bei Amazon hab ich stundenlang gesucht, denn nur wenige Anbieter haben diesen Rund-Um-Schutz und wenn stimmt die Qualität nicht. Irgendwann hab ich dann NextMall entdeckt und bin seitdem großer Fan des Anbieter. Für fast alle Modelle gibt es tolle Cases, die in der Regel maximal 5€ kosten.


Ich habe schon zwei verschiedene Varianten für mein Galaxy S5, und selbst nach fast zwei Monaten sieht das Case noch aus wie neu. Mein Mann hat nun das iPhone 5 und da er vom LG G3 die Klapphüllen so cool fand, hab ich ihm ein solches Modell bestellt.


Die Hülle passt super, die Anschlüsse sind frei und gut zu erreichen, und die Tasten lassen sich problemlos drücken. Beim Telefonieren versteht man seinen Gegenüber sehr gut, und ich kann ebenfalls alles super verstehen, wenn mein Mann mich anruft. Einziger Nachteil bei einigen Modellen verändern die Hüllen eben die Fotos, wenn Blitzlicht genutzt wird. Aber das hält sich bei einem dunkleren oder helleren Modell halbwegs in Grenzen. Was jedoch wichtig ist, trotz günstigen Preis ist die Verarbeitung wirklich gut, und dadurch hält die Hülle zumindest bei einem normalen Gebrauch mindestens 6 Monate. Länger kann ich noch nicht beurteilen, da ich dann meist gegen ein anderes Modell tausche.  

Bericht mit Kostenfreien Testprodukt

GoPro Hero4 Session im Test

Für viele junge Menschen und Sportler gehört eine Action-Cam zum Alltag dazu. Ich selbst habe bis jetzt ein günstiges Modell aus dem Hause DB Power genutzt, da es für meine Verhältnisse eigentlich komplett ausreicht. Man kann lustige Videos zum Beispiel im Pool mit den Kids drehen, bei einer rasanten Schlittenfahrt, einer Fahrt auf dem Hockenheimring mit unserem ST. Warum also fast 400€ für ein Modell ausgeben, wenn kleinere Cams lediglich 90€ oder weniger kosten, und theoretisch ausreichen. Wir durften jedoch das neue GoPro Hero4 Session ausprobieren und können nun über den Unterschied und unsere Erfahrungen berichten.


ERSTER EINDRUCK
Die Action-Cam selbst ist klein, wiegt 73g und hat eine Seitenlänge von 3cm. Damit ist sie zwar etwas schwerer, als zum Beispiel meine SJ400 von DB Power, aber dafür ist sie deutlich kleiner und wirkt, ich denke, das war jedem klar, deutlich hochwertiger. An das Würfelformat muss man sich etwas gewöhnen, gefällt mir aber ehrlich gesagt sogar besser. Das Modell ist ohne extra Case bis zu 10m Wassertiefe wasserdicht und was ich praktisch finde, das Zubehör, welches ich für mein günstiges Modell im Set erworben habe, passt auch hier. Der universelle Anschluss ist am Boden ganz diskret eingearbeitet. Praktisch finde ich auch, dass sofort angezeigt wird, wenn die SD Karte nicht drin ist. Ich hatte es schon bei Action Cams, aber auch normalen Digitalkameras, dass ich in der Tat vergessen habe die SD-Card einzulegen und ohne Fotos gemacht habe.



IM EINSATZ
Wir sind keine Leistungssportler und auch keine Extremsportler, sondern nutzen unsere Action-Cam wirklich nur für kleinere Spaßaufnahmen. Zum Beispiel beim Paintballspielen, schwimmen mit den Kids oder eben beim Racingday am Hockenheimring, wo mein Mann mit unserem ST war.

Wie oben erwähnt kann die Cam mit allem Zubehör, das für GoPro passt verwendet werden und dieses passt sehr gut. Am Anfang hatte ich hier meine Bedenken, weil die Form eben anders ist, als die üblichen Modelle.

Die Steuerung ist wirklich kinderleicht und die dazugehörige Taste reagiert in meinen Augen perfekt. Alternativ kann auch eine App genutzt werden oder eine Fernbedienung, um die Kamera in einiger Entfernung anzuschalten. Wir haben das mit einer Distanz von 150m ausprobiert und es funktioniert zuverlässig. Allerdings ist das keine Option, die wir sonst nutzen. Wir sind eher On-Board-Nutzer. 


Die Kamera leistet bei den Videos richtig gute Arbeit. Erst hier merkt man, was eine gute Cam ausmacht, und die Bilder sind um Längen besser, als bei einem günstigen Modell. Nicht nur von der Schärfe, sondern sie wirken auch weniger verwackelt. Wir nutzen am Liebsten 1080p mit 60FPS. Bestimmte Momente können perfekt zum Schnellen wiederfinden mit einem Knopfdruck markiert werden. Meist drückt man zwar erst danach oder ein paar Sekunden später, aber trotzdem findet man die Szenen deutlich schneller, als sonst. Genial ist auch die Lichteinstellung, die automatisch angepasst wird. Gerade jetzt im Herbst und Winter, wo es früh und schneller dunkel wird, sind viele Aufnahmen besser, weil die Kamera das Dämmerlicht erkennt und sich anpasst. Aber aufgepasst, für Nachtaufnahmen ist die Kamera nicht zu empfehlen. Je dunkler es wird, desto schlechter werden dann die Aufnahmen.  Die besten Aufnahmen bekommt ihr bei Tageslicht und maximal bis Dämmerung.

Durch die zwei Mikrofone ist auch der Sound deutlich besser, als bei einem günstigen Modell. Die Kamera soll hierbei die bessere Aufnahmeseite erkennen und nur diese auswählen. Fakt ist, dass die Aufnahmen ruhiger und weniger verrauscht klingen. Sogar die Stimmen sind besser zu hören.

DATENÜBERTRAGUNG
Die Daten werden auf der Kamera gespeichert und können im Anschluss via Kabel auf den PC gespielt werden. Leider kann man nicht direkt darauf zugreifen, sondern muss sich die spezielle Software von GoPro herunterladen und installieren. Das finde ich etwas umständlicher.

AKKULEISTUNG
Ohne einen guten Akku kann man eine solche Kamera vergessen. Was nützt es, wenn der Akku nach 10 Minuten leer ist?! Hier wird diesmal auf einen festverbauten Akku gesetzt, was ich persönlich nie so gut finde, denn ist dieser defekt, muss das gesamte Gerät ausgetauscht werden. Außerdem kann man nicht spontan den Akku austauschen, wenn dieser leer ist, sondern muss wirklich aufladen. Das stört mich weniger, denn der Akku hält sehr gut, aber wer viel damit drehen möchte, könnte sich eingeschränkt fühlen. Der Akku selbst hält bei uns im Dauertest 114 Minuten. Das ist deutlich länger, als die günstigen Modelle,wo der Akku rund 80 Minuten hält. Laut GoPro hält ein Akku im Übrigen rund 600 Ladezyklen.

FAZIT – ACTION CAM
Wer die Videos nicht nur für sich nutzen möchte, sondern auch anderen zeigen möchte, der sollte sich definitiv ein hochwertiges GoPro Modell zulegen. Im direkten Vergleich merkt man nicht nur von der Verarbeitung her, sondern auch von der Tonaufnahme und der Bidlqualität, das die günstigen Modelle hier einfach nicht mithalten können. Die Bilder hier machen auf jeden Fall mehr Spaß sie anderen zu zeigen. Klar hat das Modell einige Schwächen, wie zum Beispiel einen fest eingebauten Akku oder das sie in der Nacht ungeeignet ist, aber hier schaut selbst, ob das überhaupt Kritikpunkte sind. Wer nun überlegt ein GoPro Modell zu kaufen, der kann noch einmal die normalen Modelle mit der Session vergleichen und schauen, was für ihn optimaler ist. Hier kann ich leider nicht mit Erfahrungen dienen. Was ich aber sagen kann, die GoPro Session ist um Längen besser, aber eben auch teurer, als meine SJ4000, aber wer regelmäßig filmt, sollte den Aufpreis zahlen.

PREIS
380€

FAKTEN ZUM PRODUKT
    Lieferumfang: HERO4 Session Camera, Standard-Rahmen, Flacher Rahmen, Gebogene Klebehalterung, Gerade, Klebehalterung, Kugelgelenk-Befestigungsschnalle, Befestigungsschnallen + Hardware, Micro-USB-Kabel
    Die bisher kleinste und leichteste GoPro
    Widerstandsfähig + wasserdicht bis 10 m (33')
    Einfache 1-Knopf-Steuerung
    Videoaufnahmen in professioneller Qualität
    Hochwertige Fotos


(Quelle: Amazon.de)
*PR-Sample

Das Glück liegt auf der Straße / Udo Fehring

Doch der nächste Wirbelsturm, der sich auf dem Atlantik zusammenbraute, schien diese Kategorie mühelos überspringen zu können. Er hier „Sandy“. Mit Anna hatte er schon heftige Diskussionen, warum Hurrikans stets Mädchennamen hatten. Sie argumentierte, dass es in anderen Kontinenten üblich war, die Hurrikans bzw. Tiefdruckgebiete jährlich abwechselnd ein Jahr nach Mädchen zu benennen und ein Jahr nach Jungen.
Sandy war nur noch 250 Meilen von der Ostküste entfernt und hatte sich zu einem Monsterhurrikan entwickelt. Die Meteorologen wollten sich noch immer nicht festlegen, wo der Hurrikan auf Land treffen würde. Der in Frage kommende Abschnitt der Ostküste, auf den man den Auftreffpunkt des Zentrums vorhersagte, war noch 200 Meilen lang und New York lag am nördlichen Ende des Risikogebiets. (Zitat S. 72/73 genehmigt vom Autor)

Dieses Zitat stammt aus dem neusten Werk von Udo Fehring. Ich selbst habe schon zwei seiner Werke gelesen. Seine Werke bestechen ganz klar durch interessante Themen, wie zum Beispiel Netzhautablösung mit Blindheit oder Obdachlosigkeit, jedoch haben sie auch ihre Schwächen, wie Rechtschreibfehler oder schlechte Recherche. Wie es bei dem neuesten Werk aussieht, verrate ich euch nun. Ich kann euch schon einmal vorab verraten, dass der Autor sich wieder große Mühe gibt, das Werk jedoch einige Schwachpunkte habt und sich im gewissen Rahmen trotzdem lohnt.  
 
'''ooo BUCHFAKTEN ooo'''
Autor: Udo Fehring
Titel:  Das Glück liegt auf der Straße
Taschenbuch: 124 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (4. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3738629866
ISBN-13: 978-3738629866
Preis: € 7,50
Genre: Erzählung, Aktuelles, Kulturen
Gelesen in: einer Stunde

'''ooo AUTORENPORTRAIT ooo'''
Udo Fehring ist 1968 geboren und wohnt in Bergisch Gladbach. "Das Glück liegt auf der Strasse"ist sein 5.Werk. (Quelle: Amazon.de)

'''ooo DIE WICHTIGSTEN FIGUREN IM ÜBERBLICK ooo'''
Horacio – Mexikaner, Straßenkehrer, freundlich
Anna – Kellnerin in einer Bar, liebenswert, humorvoll, Vegetarierin

'''ooo INHALTLICHE FAKTEN ooo'''
Ort: New York, USA ; Mexiko
Zeit: Gegenwart 2010er
Perspektive: Dritte Person

'''ooo INHALT IN EIGENEN WORTEN ooo'''
Horacio ist eigentlich glücklich mit seinem Leben. Er hat eine nette Familie, einen guten Job, und dann flattert seine Kündigung in den Briefkasten. Einsparungsmaßnahmen, wie es im Brief heißt. Für ihn ist klar, dass er in seiner Heimat wenig Chancen hat, und beschließt spontan in die USA auszuwandern. Er besorgt sich die Arbeitserlaubnis, findet einen Traumjob bei der Stadtreinigung in New York und seine Wohnung sieht nach der Renovierung wirklich toll aus. Lichtblick neben seiner Arbeit ist die Kellnerin Anna, für die er anfängt zu schwärmen.  Seine Zeit in den USA wird immer wieder von Kleinigkeiten, wie einer ersten Erkältung oder „Sandy“ getrübt, doch dann erreicht ihn eine der schlechtesten Nachrichten, die ihn nur erreichen könnte, und es beginnt ein Kampf um Leben und Tod. Einziger Halt sind seine neu gewonnenen Freunde und seine geliebte Anna, die ihm stets ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Ob er den Wettlauf mit der Zeit gewinnt, müsst ihr aber nachlesen.

'''ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo'''
Udo Fehring ist ein Autor, der sich für interessante, einmalige und wichtige Themen interessiert, und versucht diese verständlich an den Leser zu bringen. Mit seinem neuesten Werk befasst er sich mit dem „Traum von Amerika“, sowie dem Thema Auswandern. In Zeiten der Flüchtlngswellen ist das Thema hoch aktuell und dementsprechend neugierig war ich persönlich, wie der Autor sich mit dem Thema „Neuanfang in einem fremden Land“ befasst, und wie er es umgesetzt hat.

Was sofort ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass die Seiten mit recht großer Schrift geschrieben wurden, sodass man noch mal pauschal 40-50 Seiten abziehen könnte, wäre es in normaler Schrift. Dadurch ist das Buch aber sehr angenehm zu lesen, was natürlich auch ins Gewicht fällt. Das wollte ich gleich vorab erwähnen, damit ihr wisst, was euch erwartet.

Doch wie hat mir der Inhalt, also die Geschichte selbst, gefallen? Es ist mal wieder sehr schwer in Worte zu fassen und der Autor spaltet wie schon bei den Werken vorher meine persönliche Meinung, sodass es mir etwas schwerer gefallen ist, das Buch zu bewerten. Es fängt schon mit dem Protagonisten Horacio an. Er ist nett, sympathisch, freundlich, etwas naiv, aber vor allen Dingen menschlich, und so mit greifbar. Trotz all dieser Adjektive bleibt er mir immer ein Stück fremd, denn dem Autoren gelingt es in meinen Augen nicht eine Verbindung aufzubauen, weil er nur an der Oberfläche kratzt.

Womit wir bei dem Hauptproblem des Buches wären. Nicht nur bei den Figuren, sondern bei der gesamten Umsetzung mangelt es einfach an Tiefe. Damit meine ich, dass sich der Autor nicht mit der Situation in Mexiko oder in den USA wirklich beschäftigt hat. Er wirft ein paar Fakten, wie zum Beispiel Wohnsituationen oder „Sandy“ ein, aber es ist eben eine nicht glücklich gewählte Oberfläche. Es ist schwer zu beschreiben, aber jeder der das Buch liest und einen ähnlichen Geschmack hat, wird sofort wissen was ich meine. Im Grunde ist es so, dass ich schon nach 10 Seiten ein Gefühl hatte, das ich als Schulaufsatz interpretiert habe. Was genau meine ich damit!? Kennt ihr das Gefühl einem roten Faden zu folgen, der aber sehr einfach gehalten ist? Genau das ist es im Grunde, ein dünner Faden, dem es an Verbindungen und Komplexität mangelt. Zum Beispiel lernt man Horacio an einem Tiefpunkt in seinem Leben kennen. Land, Leute, mehr zu seiner Situation wären interessant, aber es werden nur ein paar Fakten genannt und schon geht es in den Wunsch der USA-Auswanderung über. Auch hier mangelt es an Kreativität und Tiefgang. Statt den Vorgang an sich, samt Zeiten beschreibt, eventueller Pleiten oder Hürden ausbaut, denn so leicht ist es mit Sicherheit nicht eine Arbeitserlaubnis samt Job bei der Stadt von New York zu bekommen, klappt alles reibungslos. Gleiches gilt für die Umstellung, die erste Zeit im fremden Land. Es ist alles leicht und ohne wirklichen Tiefgang, so als hätte ich in der Schule damals dieses Thema als Aufsatz gehabt.

Statt sich wirklich auf das Thema „Auswandern“ zu konzentrieren greift der Autor immer wieder neue Themen auf. Probleme wie Krankheiten oder Hurrican. Um diese Idee wirklich gut umzusetzen hätte der Autor deutlich mehr ausholen, beschreiben und Tiefe integrieren müssen. Es ist ja nicht verkehrt, und es lässt sich gut lesen, nur wenn man eben mal selbst zu sich ehrlich ist, dann ist es zumindest bei mir so, dass ich Bücher aus dem Grund lese, um klar Unterhaltung zu finden, aber um auch etwas aus dem Werk mitzunehmen. Gerade bei einer solchen Lektüre muss ich aber ehrlich sagen, hätte ich mir eben mehr zu mitnehmen gewünscht. Einfach weil ich mich fürs Auswandern interessiere und die USA attraktiv sind.

Klar liegt für einige Menschen in den USA das Glück auf der Straße, aber der Weg dorthin ist nie so leicht und gänzlich ohne Steine, wie es der Autor schildert. Es ist ein gut gemeinter Versuch, der sich gut lesen lässt, aber leider ist es in meinen Augen auch nicht mehr, als dieser Versuch. Auch ohne den Versuch am Ende noch etwas Spannung reinzubringen hätte mich das Thema interessiert, aber auf den letzten Seiten noch einmal eine Schocknachricht, die schon im Klappentext angekündigt wird einzubauen, ist einfach zu spät, und kann das Buch leider nicht mehr herumreißen.

FAZIT: Wenn ihr ein Buch sucht, bei dem ihr euch über das Auswandern informieren wollt, oder das Feeling spüren wollt, lasst es. Sucht ihr hingegen eine leichte Lektüre, die unterhält, sehr einfach, jedoch schön geschrieben ist und ohne wirkliche Hindernisse das Leben im Ausland schmackhaft macht, dann kann ich euch das Buch empfehlen. Da das Buch diesmal ohne Recherche-Fehler auskommt und ich mich wie gesagt trotz der Oberflächlichkeit gut unterhalten habe, bekommt das Buch faire drei Sterne von mir.
* Rezi-Ex

Rezept: Bunte Tortellini mit Filegro Zitrone

Das zweite Rezept aus der Hello Fresh Box, wurde von mir mit einem leckeren Fisch aus dem Hause Iglo kombiniert. Als Botschafterin durften wir die neuen Filegros ausprobieren und die Sorte Zitrone passte hier in meinen Augen wie die Faust aufs Auge. Zudem geht das Rezept sehr schnell. Geschmeckt hat es leider nicht allen, da ich mich diesmal sehr an dem Rezept von Hello Fresh orientiert habe und meine Familie ist der Meinung, das Brokoli mit Zitrone einfach nicht schmeckt. 

Wie schmeckt der neue Filegro
Auch zum Fisch muss ich diesmal sagen, dass ich die einzige bin, die ihn wirklich lecker fand. Man merkt hier deutlich frische Zitrone heraus, als hätte man damit den Fisch beträufelt, und ab und wird es vom Pfeffer scharf. Mein Mann fand es geschmacklich okay, mein Sohn mochte ihn gar nicht. Nun aber zum Rezept.


ZUTATE FÜR 4 PERSONEN
  • 4 Filegro Zitrone und rosa Pfeffer
  • 500g Tortellini zum Beispiel vegetarisch
  • 1 Kopf Brokoli
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zitrone
  • 1 Paket Kirschtomaten
  • 1 Dose passierte Tomate
  • Frische Kräuter wie Basilikum, Thymian
  • 1 Rote Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • Öl

ZUBEREITUNG - Stufe leicht, 30 Minuten
  1. Tortellini in reichlich Salzwasser garen
  2. Brokoli in kleine Röschen schneiden, in Salzwasser garen und im Anschluss mit kaltem Wasser (ideal Eiswasser) abschrecken. 
  3. Zwiebel in kleine Würfel schneiden, Knoblauch und Zitrone pressen und mit dem Brokoli in Öl anbraten. 
  4. Die frischen Kräuter hacken und hinzugeben, mit den passierten Tomaten ablöschen und mit Salz, Pfeffer abschmecken. 
  5. Die Kirschtomaten halbieren, in die Sauce tun und im Anschluss mit den Tortellini vermengen.
  6. Fisch wie angegeben zubereiten.

Logitech G29 - Racing Spaß für Konsolen

Wer Rennspiele spielt, dem muss nicht gesagt werden, dass ein richtiges Lenkrad einige Sekunden beim Fahren einspielt, ein besseres Fahrgefühl vermittelt und im Kampf um Platz 1 einfach genial ist. Vor einigen Jahren habe ich meinem Mann ein günstiges Modell geholt, was jedoch leider so gar nicht gut umgesetzt war. Es hatte eine unglaubliche Verzögerung, die Geschwindigkeit war nicht ideal regulierbar und wenn man mit einem Lenkrad länger braucht als mit dem Pad, dann landet irgendwann das Lenkrad in der Ecke. Dementsprechend kann ich zum G27, dem Vorgänger des G29 nicht viel sagen. Ob alte Technik drin steckt, ob man den Aufpreis bezahlen möchte oder es klasse findet, dass man den Shifter, also das Schaltsystem im Motorsport extra kaufen muss, muss jeder selbst entscheiden. Mir geht es in dem Bericht um die Nutzungserfahrungen.
 


DER ERSTE EINDRUCK
Der erste Eindruck ist wirklich positiv. Das Lenkrad fühlt sich gut verarbeitet an, liegt gut in der Hand, lässt sich gut lenken, die Knöpfe sind logisch angebracht und haben einen guten Druckpunkt.  Das Leder wirkt mehr als hochwertigDie Pedaleinheit wirkt ebenfalls qualitativ und langlebig. Mir persönlich gefällt, dass die Pedale aus hochwertigen Metall sind.

BEFESTIGUNG
Wer das Geld hat, kann das System natürlich mit einem praktischen Rennsitz verbinden, aber bei uns muss ehrlich gesagt ein kleiner Tisch herhalten, da dieser Raum auch zum Musikhören genutzt wird. Am Tisch lässt sich das Lenkrad mit zwei Klemmen zum Schrauben gut befestigen. Es lässt sich bei uns so sicher befestigen, dass sich eher der Tisch bei einem etwas wilderen Fahrstil bewegt. Die Pedaleinheit steht bei uns auf dem Teppichboden sehr gut und sicher. Ich habe es Alternativ bei uns auf einem Fliesenboden ausprobiert, aber ohne tatsächliche Action, und auch hier sind die Pedale nicht weggerutscht. 
 


SPIELTEST
Ausprobiert haben wir das Set mit unserer PS3, die wir extra vom Dachboden geholt haben und mit der PS4. Hier gibt es extra einen Schalter der zwischen den beiden System wechselt. 


Gespielt haben wir das Spiel mit Gran Turismo 5 und 6. Das sind einfach die Klassiker. Während des Spielens fällt schon nach kurzer Zeit auf, dass die Tasten  L2, L3, R2, R3 etwas ungewöhnlich positioniert wurden. Mein Mann hat sich fix daran gewöhnt, aber ich habe recht kleine Hände und bei meinen Versuchen, musste ich meine Finger schon etwas verrenken, damit ich an L3 und R3 heran komme. Das Schaltsystem ist gut umgesetzt und die LEDs zeigen sehr gut an, wann welcher Drehzahlbereich erreicht ist, und wann geschaltet werden sollte. Es ist zwar kein Vergleich zu einer Schaltknauf-System, aber da diese Variante ebenfalls zuverlässig funktioniert, würden wir nicht den Aufpreis bezahlen, um die extra Einheit zu erwerben. Die Lenkung funktioniert sehr realistisch und eine wirkliche Zeitverzögerung kann man nicht feststellen. Die Knöpfe haben im Spiel einen idealen Druckpunkt, und man merkt an den Zeiten, dass man in der Tat einige Sekunden schneller ist, als mit einem doch eher ungenauen Pad. Die Pedale machen Spaß, da sie ebenfalls recht realistisch umgesetzt wurden und ganz ehrlich echter Fahrspaß aufkommt wie bei unsere Focus ST mit dem wir auch schon auf einer Rennstrecke waren. Im Vergleich zu unserem günstigen Lenkrad, aber auch wenn ich den Vergleich weglassen würde, kann sowohl mein Mann, als auch ich das Lenkrad empfehlen. Es ist eben ein ganz anderes Fahrfeeling, das man später nicht mehr missen möchte. Das zeigt sich schon daran, dass mein Mann in der Tat überlegt sich das G29 auch für die xbox One zu holen, um Forza zu spielen. 
 


FAZIT
Es ist teuer und auch wenn das G27 im Grunde nur soweit angepasst wurde, dass es nun G29 heißt und für die PS4 passt, und das Paket etwas abgespeckt und teurer geworden ist, macht es unglaublich viel Spaß damit zu fahren. Und wenn man es einmal genutzt hat, möchte man es nicht mehr missen. Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung.

PREIS
399€

FAKTEN ZUM PRODUKT
    Das ultimative Rennsimulator-Lenkrad für PlayStation 4, PlayStation 3 und PC
    Force-Feedback mit zwei Motoren für realistische Fahrsimulation
    Geschmeidige, leise und präzise Lenkmanöver
    Robuste Komponenten aus Leder und Metall

(Quelle: Amazon.de)

*Produkt wurde uns für den Test von 30 Tagen ohne Bedinungen überlassen.

Rezept: Putenburger mit Süßkartoffel-Pommes

Wie ihr wisst bin ich inzwischen ein kleiner Fan von Kochboxen, und nutze meine letzte Kochbox in diesem Jahr von Hello Fresh dafür, euch die Rezepte einmal näher vorzustellen. Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich gerne alles so kochen würde, wie angegeben, aber mein Mann mag es dann immer klassischer, und so entstehen eigentlich recht andere Gerichte, die meist leichter nachzukochen sind, und genauso gut schmecken.

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN
  • 2 große Süßkartoffeln
  • 4 Scheiben Putenbrust / Schnitzel a 125-150g
  • 4 kleine Chiabattas oder 2 große
  • 1 Romana Salat
  • 3 Rispentomaten
  • 2 Salatgurken
  • Gartenkräuter frisch oder TK von Iglo
  • Öl
  • Essig
  • Salz, Pfeffer, Curry, Chili
  • Remoulade

ZUBEREITUNG - Stufe 1, Zubereitungszeit ca. 40 Minuten
  1. Süßkartoffeln schälen und in kleine Pommes schneiden, ca. 1cm. In einer Schüssel Öl, Salz, Pfeffer und Curry nach belieben vermengen und die Kartoffeln darin schwenken. Im Anschluss bei 200 Grad Umluft ca 25 Minuten garen lassen. Wenn sie anfangen braun zu werden sind sie gar. 
  2. Salat waschen und vier schöne Blätter zur Seite legen. Restlichen Salat, Tomaten und Gurken kleinschneiden. Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Gartenkräuter vermengen und zu einem leckeren Dressing abschmecken. Über den Salat gießen, umrühren und ca. 20 Minuten im Kühlrschrank etwas ziehen lassen.
  3. Die Chiabatta für 5 Minuten in den Backofen geben, bis sie knusprig und goldgelb sind.
  4. Putenbrust klopfen, mit Salz und Pfeffer und vielleicht etwas Chili würzen und im Öl braten bis sie gar sind. Nicht zu hohe Temperaturen, denn sonst wird das Fleisch schnell trocken. 
  5. Chiabatta aufschneiden mit Remoulade bestreichen, Salatblatt drauflegen und im Anschluss die Scheibe Fleisch.
  6. Alles zusammen anrichten.

Das Original Rezept beinhaltet eine selbstgemachte Knoblauch Marinade aus, die ich, da mein Mann jedoch einen geschäftlichen Termin am nächsten Tag hatte, nicht ausprobiert habe. So ist es aber auch sehr lecker gewesen.  

Freue mich über Kommentare, wie euch das Rezept gefällt.  

Licht aus, die Mayer kommt / Heike Kottmann

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das ich mir als Rezensionsexemplar ausgesucht habe, denn ich habe als Kind Hanni und Nanni geliebt, und wäre beinahe selbst auf ein Internat gegangen, was ich im Nachhinein vielleicht lieber hätte machen sollen. Wie so ein Alltag aussieht, die Vor- und Nachteile wurden in der Biographie festgehalten. Falls ihr neugierig geworden seid, bitte unbedingt weiterlesen.


'''ooo BUCHFAKTEN ooo'''
Autor: Heike Kottmann
Titel: Licht aus, die Mayer kommt!
Broschiert: 256 Seiten
Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 1 (26. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3832162909
ISBN-13: 978-3832162900
Preis: € 9,99
Genre: Biographie
Gelesen in: 2 Tagen

'''ooo DIE WICHTIGSTEN FIGUREN IM ÜBERBLICK ooo'''
Heike – reiche Eltern, in der Grundschule gemobbt, intelligent, gutaussehend

'''ooo INHALTLICHE FAKTEN ooo'''
Ort: Salem / Bodensee
Zeit: 90er Jahre

'''ooo INHALT IN EIGENEN WORTEN ooo'''
Eigentlich hat sich Heike total auf die Schule gefreut und sie macht ihr auch große Spaß, wären da nicht die anderen Kinder. Seit diese mitbekommen haben, dass ihre Eltern für die Eltern von Heike arbeiten, wird sie nur noch gemobbt. Freunde hat sie keine, in jeder Stunde wird sie mit allen möglichen Mitteln fertig gemacht und die Lehrer schauen nur weg. Als es in der weiterführenden Schule auch nicht besser wird, ist den Eltern klar, dass was geschehen muss, und das Thema Internat wird von einer guten Freundin der Eltern auf den Tisch gebracht. Heike ist sofort begeistert, aber ihre Eltern weniger. Trotzdem setzt sich das kleine Mädchen durch und kommt auf das Internat Salem am Bodensee. Von der ersten Minute an fühlt sie sich wohl, integriert sind in den Alltag und findet zum ersten Mal im Leben echte Freunde. Ihre Erlebnisse in den nächsten neun Jahren, hält sie in diesem Buch fest.

'''ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo'''
„Licht aus, die Mayer kommt!“ ist eine biographische Erinnerung an eine wundervolle Zeit auf einem Internat. Jeder hat sich mindestens einmal vorgestellt, wie es sein könnte auf einen Internat zu leben. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich selbst im Alter von Heike vor der Wahl stand. Meine schulische Situation war nicht ganz so, aber grundlegend musste was getan werden. Bei mir stand jedoch Internat oder der Wechsel auf eine private Schule in einer anderen Stadt zur Debatte. Mir hat die Vorstellung von einem Internat, wo ich vielleicht auch gemobbt werden könnte und das dann 24 Stunden, weniger gut gefallen, und somit habe ich es lieber in Kauf genommen morgens um 6.00 mit der Bahn loszufahren und um 17.00 wieder zu Hause zu sein.

Hätte ich das Buch von Heike jedoch vorher gelesen, dann wäre ich wahrscheinlich eher auf ein Internat gegangen. Der Zusammenhalt, wie die Autorin im Buch beschreibt, ist einfach unglaublich. Spaß, Abenteuer, echte Freundschaften fürs Leben, Streit, Feindschaften, die erste Liebe. Das Buch ist unglaublich witzig im Stil und sorgt für ein anschauliches Erlebnis, so, als wäre ich selbst die Schülerin gewesen, was ganz ehrlich bei einem monatlichen Schulgeld von rund 2500€ definitiv nur der Elite möglich ist.

Die Autorin beschönigt die Sache nicht unbedingt, sondern geht auch auf Heimweh und andere Aspekte ein, die gerade am Anfang und vor allen Dingen junge Schüler/innen betreffen ein. Sie nimmt dadurch die Angst und zeigt, dass so eine Distanz zu den Eltern auch etwas schönes und lehrreiches sein kann. Am Ende steht man mehr auf eigenen Beinen, als man für möglich gehalten hätte.

Es gibt auf jeden Fall eine Menge schöner Momente, wo der Leser schmunzeln oder auch lachen wird. Jedoch gibt es auch Momente, wo der Leser fassungslos oder gar traurig sein wird. Zum Beispiel als das Flugzeug hinter dem Mädchentrakt von Salem abstürzt, bei dem 69 Insassen verstorben sind.

Alles in allem möchte ich euch nicht zu viel verraten, weil das Buch einfach durch seine Erfahrungen auf Salem etwas Besonderes ist. Würde ich zu viel verraten, wäre es jedoch langweilig. Es lohnt sich das Buch zu lesen, sofern einen das Internatsleben interessiert.

Im Schlaf komm ich zu dir / Jennifer R. Johansson

Ich erwachte hustend und keuchend. Mein Körper war in Schweiß gebadet. Wie zu einer Kugel zusammengerollt, schlang ich einen Arm um meine Knie und versuchte, wieder zu Atem zu kommen. Warum musste ich mir ausgerechnet ihn aussuchen? Warum einen Mörder? Traumseher zu sein nervte gewaltig, insbesondere da alle um mich herum Träumer waren. Ich wusste nicht, ob es noch andere wie mich gab – jedenfalls konnte ich dem Glückspilz von einem Träumer, der mir jeden Tag als Letzter in die Augen blickte, nicht entfliehen. Egal, wie sehr ich ihn abschütteln wollte, ich war für eine Nacht unausweichlich an ihn gekettet. (Zitat S. 12)

Klingt nach einem spannenden Buch, und genau aus diesem Grund wollte ich es auch lesen. Dabei ist das Cover eigentlich nicht unbedingt mein Geschmack. Blau, eine auf alt getrimmte Schrift und ein halbes, schlafendes Gesicht. Es passt, aber ist nicht unbedingt mein Highlight. Doch nun möchte ich euch natürlich verraten, wie mir das Buch gefallen hat. 
 
'''ooo BUCHFAKTEN ooo'''
Autor: Jennifer R. Johansson
Titel: Im Schlaf komm ich zu dir
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (24. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345326813X
ISBN-13: 978-3453268135
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
Originaltitel: Insomnia - The Night Walkers 1
Preis: € 14,99
Genre: Thriller, Jugend
Gelesen in: 4 Tagen

'''ooo DIE WICHTIGSTEN FIGUREN IM ÜBERBLICK ooo'''
Parker – 17, schläft nie, sieht andere Träume, alle denken er nimmt Drogen
Mia – sportlich, wird verfolgt und hat angenehme Träume

'''ooo INHALTLICHE FAKTEN ooo'''
Ort: USA
Zeit: Gegenwart 2010er
Perspektive: Ich-Perspektive Parker
Alter der Figuren: 17

'''ooo INHALT IN EIGENEN WORTEN ooo'''
Parker ist 17, sein Vater ist verschwunden und seine Mutter überängstlich, denn Parker hat abgenommen, sieht nicht gesund aus. Alle, sogar der Hausarzt tippen auf Drogen. Doch die Wahrheit sieht anders, Parker schläft schon seit 4 Jahren nicht mehr. Sein Körper liegt zwar schlafend auf dem Bett, doch sein Gehirn findet keine Ruhe. Im Gegenteil, es verbindet sich mit dem Traum der Person, die Parker als letztes am Abend gesehen hat. Sexfantasien, Shoppingtouren, der neue Rasenmäher, Mordfantasien und vieles mehr erlebt er, als wäre er selbst der Träumer. Nicht mal Zeuge eines Mordes zu sein, kann ihn noch schockieren. Als er völlig übermüdet fast einen Unfall verursacht, lernt er Megan kennen. Ihre Träume sind einschichtig, sehr beruhigend und er findet zum ersten Mal seit vier Jahren Schlaf, eigenen Schlaf. Auf der Suche nach diesem Mädchen trifft er sie in der Schule überraschend wieder, und ist noch überraschter, als sie einen ganz anderen Namen hat. Was steckt dahinter, und warum wird sie verfolgt?

'''ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo'''
„Im Schlaf komm ich zu dir“ klang für mich nach einem mehr als viel versprechenden Thriller. Für mich als Träumer gibt es nichts schöneres, als am Abend ins Bett zu gehen, und mich auf einen Traum zu freuen. Doch die Idee nicht seine eigenen Träume zu träumen und sogar gar nicht zu schlafen, ist faszinierend und ganz ehrlich beängstigend. Daher war ich sehr neugierig auf die Geschichte und deren Umsetzung.

Mit Parker ist der Autorin ein lebendiger, einfühlsamer und wacher Protagonist gelungen. Er ist sympathisch und vermittelt ein Gefühl einen authentischen Jugendlichen vor sich zu haben, der durch sein aufgewecktes Wesen und seine manchmal reifen Gedanken punkten kann. So wie es der Autorin mit Parker gelingt, kann sie auch die anderen Figuren zu leben erwecken, ohne sie flach oder lieblos erscheinen zu lassen. Pauschal würde ich die Charaktere als perfekt inszeniert bezeichnen, was auf die beruflichen Grundlagen der Autorin im Bereich der Psychologie zurück zu führen ist.

Während die Figuren wirklich gelungen sind, muss ich ehrlich sagen, dass mich gerade am Anfang das Buch nicht so ganz überzeugen konnte, wie ich gehofft hatte. Das liegt an der anfänglich mangelnden Spannung. Zwar schafft die Autorin eine gewisse Grundspannung durch die Idee zu schaffen, aber das nützt nichts, wenn einfach nicht so viel passiert, um diesen Anfang auszubauen. Generell empfand ich die Idee faszinierend was Schlafmangel anrichtet und wie gut sich Parker damit beschäftigt hat. Obwohl ich mich immer wieder gefragt habe, warum er denn schon vier Jahre so leben kann, ohne schon lange gestorben zu sein, denn Zeiträume zu den Fakten werden leider nicht genannt, was ich etwas schade fand.

Das Problem ist hauptsächlich, dass sich die Autorin ein echt schweres Thema ausgesucht hat, das nicht nebenbei eingeführt werden kann, sondern hier eine gewisse Aufmerksamkeit bedarf. Durch diese Einführung dauert es einige Zeit bis überhaupt der Klappentext in Kraft tritt und sich die Spannung langsam greifbarer aufbaut. Und Spannung kommt auf jeden Fall vor. Gerade im letzten Drittel baut sich diese so enorm auf, dass man sich teilweise schon etwas gruselt. Dadurch wird die Neugierde geweckt, wie das Buch weitergeht, aber man muss sich eben bis zu diesem Punkt durchkämpfen, und das bringt teilweise eben Lesefrust mit sich. Ich für meinen Teil bin jedenfalls genervt, wenn es am Anfang allzu schleppend voran geht.

Zumindest der Stil ist die gesamte Zeit konstant jugendlich und flüssig. Detailliert, aber nicht langatmig oder zähflüssig von den Details. Und deswegen habe ich die Hoffnung, dass der nächste Band einfach nur genial wird und das im Gesamtpaket.

*Rezi-Ex

Wet N Wild - Die Kosmetik-Trend-Marke aus L.A.

Jeder, der sich schminkt, weiß, wie wichtig gutes Make Up ist, und dafür bin ich ganz ehrlich auch bereit tiefer in die Tasche zu greifen. Mir zum Beispiel ist es wichtig, dass es meine Farben gibt, die Produkte gut halten, zu meinem Typ passen und meine Haut darauf nicht allergisch reagiert. Was mir immer wieder auffällt, ist die Tatsache, dass viele Frauen die günstigeren Produkte meiden, weil sie davon ausgehen, dass hier die Qualität nicht stimmt. Dabei gibt es einige gute Make Up Produkte, die nicht teuer sind. Heute möchte ich euch ein paar Produkte aus dem Hause Wet n Wild vorstellen, einer Trendmarke aus dem Herzen von Los Angeles. 

WET N WILD
In den USA ist die Trenmarke mit etwas über 250 Produkten eine der erfolgreichsten Marken bei Make Up. In Deutschland ist es noch ein kleiner Geheimtipp, wird aber immer populärer. Das Angebot in Deutschland umfasst eine kleine, aber feine Auswahl.

   • Fergie Kollektion Nagellacke
   • Mascara, Lidschatten, Eyeliner und Kajal, Augenbrauenkit
   • Lippenstifte, Lipliner, Lip Gloss, Lip Balsam
   • Rounge und Bronzer, Make up, Concealer und Abdeckstifte, Puder
   • Nagellacke aus den Reihen Wild Shine, Fast Dry, Spoiled Nail und Mega Last
   • Power Brush

Die Produkte gibt es zum Beispiel bei uns in Neumünster bei Famila in einem kleinen Display, welches stets leere Plätze zeigt. Ein Aspekt, der in meinen Augen für die Beliebtheit der Marke spricht. Ob mich die Produkte jedoch auch überzeugen können, habe ich in den letzten Tagen herausfinden dürfen.

MEGA LAST LIP COLOR - 3,99€
Der Lippenstift verspricht langen Halt, satte Farben und ein halbmattes Finish. Dabei soll er noch zusätzlich die Lippen pflegen. Aktuell gibt es den Lippenstift in 26 Farben. Ich selbst liebe pink und habe mich für "Dollhouse Pink" entschieden. Ein sattes Pink, dem in meinen Augen eine flachere Spitze fehlt, damit er besser aufgetragen werden kann. Die Farbe ist intensiv, deckt sehr gut und ist vor allen Dingen sehr langanhaltend, was mich persönlich positiv überrascht hat. Er färbt nicht stark ab und ist nach 4-5 Stunden noch immer auf den Lippen wahrzunehmen, wenn auch nicht mehr ganz so intensiv. Die Lippen sind nicht ausgetrocknet und würde es diesen Stift auch noch mit Schimmer oder Glitzer geben, wäre ich wunschlos glücklich.


COVERALL PRIMER - 4,99€
Sicherlich kein Wundermittel, aber sichtbare Poren, kleinere Falten oder Hautunebenheiten sollen mit diesem Primer kaschiert werden. Dosiert wird über eine kleine Öffnung, wo auch Erbsten große Mengen möglich sind. Diese lässt sich gut auf dem Handrücken platzieren, um dann mit einem Pinsel gleichmäßig im Gesicht verteilt zu werden. Bei meinem Gesicht benötige ich zwei solcher kleinen Kugeln, damit alles ebenmäßiger aussieht. Nach einer Minute merkt man schon nichts mehr von dieser Schicht, was ich sehr angenehm finde. 

COVER ALL CREAM FOUNDATION - 4,99€
Die Foundation soll für einen ebenen und makellosen Teint sorgen. Mir selbst ist es hier wichtig, dass der Ton nicht zu künstlich aussieht. Entschieden habe ich mich für Light. Auch hier wird wieder über eine kleine Öffnung auf den Handrücken dosiert, und hier reicht wirklich eine Erbsen große Menge für mein Gesicht. Wieder wird mit dem Pinsel aufgetragen und das Ergebnis ist gleichmäßig und in meinen Augen nicht künstlich. Trotzdem verleiht es mir einen gesünderen Teint. Bei einem weißen Rollkragenpullover würde es minimal abfärben, aber ansonsten hält das Produkt den ganzen Tag, auch bei Sport. 



COVERALL PRESSED POWDER - 3,99€
Das Puder wird hier mit einem kleinen Schwämmchen verteilt. Es ist klein, aber unglaublich weich. Das Puder lässt sich damit sehr gut auftragen und verschmilzt regelrecht mit der Haut. Meine Problemzonen wirken dadurch schön matt, und das gefällt mir hier sehr gut.


MEGA PROTEIN MASCARA WATERPROOF - 2,99€
Mascaras habe ich wirklich viele, aber einen Fitnesstrainer für die Wimpern war noch nicht dabei. Glücklicherweise gibt es ihn als waterproof, denn mit Kindern kommt man häufiger in den Regen. Die meisten günstigen Mascaras landen bei mir fix in der Tonne, da die Wimpern verkleben und unschön aussehen. Auch hier war ich dementsprechen überrascht. Er formt die Wimpern einzeln und betont sie dezent. Die Wimpern werden verlängert, wirken aber natürlich. Er klumpt nicht und lässt sich sehr gut auftragen. Etwas dicker hätten die Wimpern gerne werden dürfen, aber ich bin auch hier positiv überrascht, zumal er sogar mehrere Regengüsse überlebt hat, ohne dabei zu verlaufen.



MEGA EYES DEFINING MARKER - 2,99€
Eyeliner und Kajals gehören bei mir zum Pflichtprogramm. Die feine Filzspitze soll im Handumdrehen für einen feinen oder einen dramatischen Lidstrich sorgen und das wollte ich ausprobieren. Auf der Hand lässt sich damit sehr präzise arbeiten und die Spitze ist wirklich fein ohne dabei zu dünn zu sein. In meinen Augen lässt sich damit gut arbeiten. Allerdings trocknet die Farbe sehr schnell und ist recht blass. Dadurch habe ich immer das Gefühl, dass der Stift ausgetrocknet ist. Herauskommen jedoch dezente Lidstriche, die zu einem schlichten Make Up passen. Mir fehlt jedoch ganz ehrlich etwas Intensität bei den Farbpartikeln. 



H2O PROOF LIQUID EYELINER - 3,99€
Als Alternative habe ich mir noch diesen Eyeliner ausgesucht. Mit solchen Varianten arbeite ich gerne. Allerdings sind oft die Sptizen so weich, dass ich mich gerne mal vermale. Die Farbe ist recht flüssig, kühl und lässt sich recht gut auftragen. Sie braucht einige Sekunden zum Trocknen und der Schwarzton wirkt intensiv, wie ich ihn mag. Er hält bei Regen sehr gut und lässt sich trotzdem gut entfernen. 



FAZIT
Ich denke mal, dass das Ergebnisbild, wo lediglich der Lidschatten aus meinem eigenen Fundus stammt, zeigt, wie zufrieden ich mit dem Make Up bin. Nicht alles ist perfekt, aber ganz ehrlich es macht Spaß und stellt mich auch nach 14 Tagen noch zufrieden.


Nagellacke gibt es im Übrigen auch. Diesen stelle ich euch in einem separaten Post vor.
  


Link zum Hersteller: Klick Hier

*kosten- und bedingungslose Presse-Muster -

Cry Baby / Gillian Flynn

Die Höflichkeit war am schlimmsten. Eigentlich sollte ich mir Notizen machen, mich vorbereiten, Fragen entwerfen. Stattdessen trank ich weiter Bourbon, warf Aspirin hinterher, schaltete das Licht aus. Das feuchte Schnurren der Klimaanlage und das elektronische Piepsen eines Videospiels nebenan schläferten mich ein. Ich war nur dreißig Meilen von meiner Heimatstadt entfernt, brauchte aber eine letzte Nacht mit mir allein. (Zitat. S. 14 – Stil und Camilles Art)

Heute habe ich mich mal wieder bewusst für ein Buch entschieden, auf das ich mich unglaublich gefreut habe. Der Hype um Gillian Flynn ist enorm und der Buchtitel, den ich im Übrigen bei einer Rebuy Challenge gewonnen habe, klang mörderisch vielversprechend. Das Buch hinterlässt zumindest bei mir einen bleibenden Eindruck, warum verrate ich euch nun.

== BUCHFAKTEN ==
Autor: Gillian Flynn
Titel:  Cry Baby
Broschiert: 332 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz (8. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 365101164X
ISBN-13: 978-3651011649
Originaltitel: Sharp Objects
Preis: € 12,99
Genre: Drama, Thriller
Gelesen in: 4 Tagen

== AUTORENPORTRAIT ==
Gillian Flynn wuchs in Kansas City, Missouri, auf. Nach College und Universitäts-Studium in Kansas und Chicago zog es sie nach Kalifornien, anschließend nach New York. Sie war zehn Jahre lang die leitende TV-Kritikerin von >Entertainment Weekly<. Im Jahre 2006 erschien ihr erster Roman >Cry Baby<, mit dem sie großes Aufsehen erregte. Das Buch erhielt gleich zwei >British Dagger Awards<. Ihr zweiter Roman >Finstere Orte< erschien 2009 und wurde ebenfalls ein riesiger Erfolg. Im Juli 2012 erschien ihr dritter Roman >Gone Girl< und löste ein riesiges Medienspektakel aus. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und wurde mehr als 3 Millionen mal verkauft. Alle drei Bücher werden verfilmt und demnächst im Kino zu sehen sein. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Chicago.
(Quelle: Amazon.de)


== DAS COVER ==
Ein schlichtes schwarzes Cover mit grüner Schrift und einer Rasierklinge. Passt wie die Faust aufs Auge und hat etwas spannendes, weswegen mir das Buch sehr gefällt.

== FIGUREN ==
Camille – gestörte Borderlinerin und Reporterin
Amma – Halbschwester ebenfalls etwas gestört
Adora – Mutter, die nur fürs Trauern lebt
Alan – Stiefvater, der ständig Angst vor Krankheiten hat

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: USA
Zeit: 2010er
Perspektive: Ich-Perspektive von Camille
Alter der Figuren: 16-50

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Als Camille von ihrem Chef nach Hause geschickt wird, hat sie darauf so gar keine Lust. In ihrer Heimat war sie schon 8 Jahre nicht mehr, ihre Eltern mag sie nicht wirklich und die gefundene Leiche, sowie das neu verschwundene Mädchen reizen sie nicht. Trotzdem macht sich die junge Reporterin auf den Weg nach Wind Gap. Was sie dort vorfindet, übertrifft die schlimmsten Vorstellungen. Ihre Mutter ist noch genauso schlimm wie frühe und ihr Stiefvater genauso öde wie eh und je. Ihre Halbschwester hingegen ist zu Hause das kleine brave Mädchen und unterwegs eine echte Bitch. Camille macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und muss hierbei eine Menge mit sich selbst klären, denn sie hat ihre Gründe, warum sie damals angefangen hat sich Worte in die Haut zu ritzen und später abzuhauen.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich habe mich darauf sehr gefreut, denn ich habe einiges über die erstklassigen, hochgelobten Werke gehört. Allerdings kann den Hype zumindest bei diesen Buch einfach nicht vollends nachvollziehen. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und deswegen freue ich mich, dass das Buch bei anderen so gut ankommt, möchte aber auch Interessierten nicht verschweigen, warum es mich nicht umgehauen hat.

An sich setzt die Autorin auf wertvolle Themen, wie zum Beispiel Selbstzerstümmelung mit dem Messer, sprich Borderliner-Syndrom, aber auch der Ansatz des Münchhausen-Syndroms kommt in dem Buch vor. Da ich selbst früher geritzt habe, zum Glück nur sehr oberflächlich ohne sichtbare Narben, finde ich das Thema immer sehr interessant. Das Münchhausen-Syndrom finde ich als Mutter hingegen bewegend und man kann sich nicht genug darüber informieren, denn solche Fälle können auch in dem eigenen Bekanntenkreis vorkommen. Inhaltlich wird das ganze mit einem Mordfall und einem verschwundenen Mädchen, welches einige Seiten später ebenfalls Tod aufgefunden, abgerundet und dadurch soll das Buch eine gehörige Portion Spannung vermittelt bekommen. Also genau eine Mischung, die ich persönlich zu schätzen weiß, sofern es eben gut umgesetzt wurde.

Es beginnt jedoch schon bei der Hauptfigur Camille mit der ich bis zum Schluss nicht warm geworden bin, obwohl ich ihre Ausgangslage gut nachvollziehen konnte. Unsympathisch ist sie nicht wegen ihrer eingeritzten Wörter, dem sexuellen Freizügigkeiten auf der Suche nach Liebe und Nähe, sondern schlichtweg von ihrer Art. Sie trinkt ständig, benimmt sich nicht wie 30, sondern wie Anfang 20. Ich war schockiert, als ich gelesen habe, wie alt sie in Wirklichkeit sein soll. So nimmt sie zum Beispiel mit ihrer 13 jährigen Schwester Drogen. Trotz schwerer Kindheit und Co, ist das ein Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann aus eigenen Erfahrungen.

Es ist aber nicht nur Camille, mit der ich einfach nicht warm wurde, sondern auch die Tatsache, dass das Buch einfach nur langweilig umgesetzt wurde. Da gibt es im Grunde einen Serienmörder, die Polizei verrät nichts, und Camilles Ermittlungen drehen sich im Kreis und sind von Sex, Rückblenden, Drogen und Alkohol unterbrochen. Es verschwinden keine weiteren Menschen und so dümpelt die Geschichte einfach nur vor sich hin. Es liegt sozusagen kein Druck vor, um zum Beispiel ein verschwundenes Mädchen zu finden, bevor diese ermordet wird oder ähnliches. Stattdessen werden schwache Geheimnisse aufgedeckt, die dem Buch leider nicht viel helfen. So bissen die beiden Toten immer wieder Leute und waren alles andere als brave Mädchen. Eigentlich ist keins der Mädchen im Ort brav. Sexorgien, Alkohol und Drogen sind mit 13 wohl etwas wunderbares, sodass die Frage, ob die Autorin auf eigene Erfahrungen setzt, immer wieder aufkommt.

Nun gut, viele haben gesagt, dass der Schluss des Buches das Highlight ist. Ich muss zugeben, dass das Buch für mich eine minimal überraschende Wendung hatte und es in der Tat noch einen kleinen Sprung macht, aber der Sprung reicht für mich nicht aus, um das Buch als genial zu bezeichnen.

Es ist eher langweiliger Durchschnitt aus dessen Grundidee so viel hätte gemacht werden können. Vielleicht verkenne ich auch nur die Brillanz hinter dem Werk. Für mich war es kein Highlight und ich war froh, als es beendet war. Und ich hoffe, dass Fans der Autorin meine Eindrücke einfach akzeptieren.

Test: Mad Max (PS4)

Endlich konnte ich meinem Mann mal wieder eine kleine Freude machen, und zwar ist endlich „Mad Max“ auf den Markt gekommen. Zwar sind Spiele basierend auf Filmen nicht immer perfekt umgesetzt, aber da er den Film schon damals mit Mel Gibson liebte, war es nur eine Frage der Zeit, bis das Spiel bei uns in der Konsole landen würde. Wie uns das Spiel gefallen hat, denn sowohl mein Mann, als auch ich haben damit schon mehr oder weniger Stunden verbracht, möchte ich euch nun verraten. 


'''o0o Allgemeine Daten o0o'''
Entwickler: Avalanche Studios
Publisher: Warner Bros.
Alter: ab 18
Konsole: xbox One / 360, PS 4 / 3, PC
Preis: 65,89€
Genre: Action-Adventure
Jahr: 2015
 
„Mad Max“ ist ein Klassiker mit vielen Fans, und mit dieser Geschichte ein Spiel umzusetzen, keine leichte Sache. Glücklicherweise haben sich die Entwickler an der ursprünglichen Version mit Mel Gibson gehalten, und nicht an die Neuauflage mit Tom Hardy. Kein Wunder das sich niemand mit Scabrous Scrotus anlegen mag, dem Herrscher zu Beginn. Er hat das sagen, entscheidet über Leben und Tod, und ist ein Mensch der Gewalt liebt. Zum Pech von Max trifft er auf den Herrscher und überlebt nur ganz knapp. Zwar hat auch sein Feind Schaden erlitten, aber das ist nebensächlich. In seiner aussichtslosen Situation lernt er den Mechaniker Chumbucket kennen, der ihm hilft ein geniales Fortbewegungsmittel zu bauen. Und damit geht dann auch schon das Abenteuer in die Hauptrunde.

Insgesamt warten 15 Hauptmissionen auf euch, die rund 30 Spielstunden dauern. Dazu kommen noch zahlreiche Ödland-Missionen, die für weitere 20 Spielstunden sorgen sollen. Während die Hauptmissionen zum Spiel passen, Wendungen die Geschichte aufpeppen und die vielen skurrilen Wesen unseren Weg kreuzen, sind die restlichen Aufgaben eher dafür da, die verhältnismäßig kurze Spielzeit etwas künstlich in die Länge zu ziehen. Zwar hat das alles ihren Sinn und Zweck, wenn es darum geht mal wieder einen Scharfschützen aus dem Weg zu räumen, oder einen Totem zu zerstören,  genauso wie das Räumen von Minenfeldern oder   die Zerstörung von gegnerischen Truppen. Der Machtgewinn ist schleichend aber stetig. Das macht am Anfang wie gesagt großen Spaß, aber irgendwann wiederholen sich die Aufgaben und Möglichkeiten, wie bei vielen offenen Welten. Bald erkennt man das vorhandene Schema der Entwickler, wie zum Beispiel jedes Mienenfeld hat drei Mienen, und spätestens an diesem Punkt, kommt minimal Langeweile auf. Es mangelt in diesem Fall einfach an Vielfalt, Abwechslung und Spaß. Ausnahmen wie zum Beispiel The Witcher 3 zeigen gute Möglichkeiten, wie man den Spieler trotz ähnlicher Aufgaben mit Abwechslung fesselt. Der Ansatz ist jedoch vorhanden, zum Beispiel mit Autorennen. Dazu kommen typische Sammelaufgaben am Rande, die durch leuchtende Teile, wie zum Beispiel bei Uncharted erleichtert wurden. 


Damit sich eurer Charakter wohlfühlt, benötigt er im Ödland Wasser, was recht knapp gehalten ist. Eine gute Idee, die leider nicht sonderlich gut umgesetzt wurde, denn das Wasser ist nur eine Auffüllung der Energieleiste, die eben durch Treffer reduziert wird. Man muss zwar aufpassen, aber hält sich in Grenzen. Schlimmer empfand ich streckenweise ganz ehrlich die Knappheit an Munition. Das mag für einen guten Schützen weniger problematisch sein, wie für einen schlechten Schützen. Bei meinem Mann sieht es auf jeden Fall alles eleganter und gekonnter aus, als bei mir. Gekämpft wird mit verschiedenen Waffen, die Gegner fallen lassen, aber auch mit den Fäusten, wo eine gute Kombination aus blocken und kontern gefragt ist. Ein gutes Timing ist hier für den Kombi-Zähler schon wichtig. Regelmäßig wird auch mit dem Auto gekämpft und hier geht es nicht weniger blutig und gewaltsam zu. Leider ist die KI mit der Dauer dieser Kämpfe vorhersehbar. Größte Herausforderung ist beim Auto das Fahren, denn die Fahrphysik ist alles andere als Anfänger geeignet.
Trotzdem macht das Erobern und Kämpfen am meisten Spaß und auch wenn es mal mehr, mal weniger schwer ist, vergeht die Zeit fast ohne Frustanfälle. Und die Bosskämpfe könnten in meinen Augen ruhig etwas schwerer sein. Sie sind zwar nicht langweilig, auch von der Umsetzung her nicht, aber eben auch keine in Frust endende Herausforderung, die den Spieler an Grenzen bringt. 


Highlight ist ganz klar die Kulisse von Mad Max. Es kommt eine gewisse Endzeitstimmung auf, die sich in vielen Details und skurrilen Figuren widerspiegelt. Alleine die Sandstürme sind einfach nur klasse umgesetzt wurden von der Grafik her. Gleiches gilt auch für die Tag- und Nachtdynamik, die der Szenerie noch einen Hauch Authentizität verleiht. Es gibt so viel zu entdecken, dass sich das Auge an jeder Ecke freuen wird. Eine kleine Augenweide, die das Potential der PS4 zeigt. Der Sound muss sich ebenfalls nicht verstecken und punktet durch präzise Soundeffekte.

'''o0o Fazit o0o'''
Inhaltlich und vom Spaßfaktor ist das Spiel also eigentlich gar nicht mal so schlecht umgesetzt. Zwar ist nach oben noch einiges offen, aber das ist doch bei vielen Spielen so. Das Spiel orientiert sich gut an dem alten Klassiker und durch die stimmungsvolle Kulisse schon ein kleines Highlight. Die Action ist die Stärke des Spiels und hier kann man sich ausleben, manchmal ärgern, aber hat seinen Spaß. Mad Max macht seinem Ruf alle Ehre, denn es ist teilweise echt hart, was da passiert. Der Adventure-Bereich ist nicht ganz so genial umgesetzt, was darauf basiert, dass einfach viel Luft nach oben ist. Trotzdem macht das Gesamtpaket Spaß, und darauf kommt es doch an.

'''o0o Für euch zusammengefasst o0o'''

PRO
# viele, coole Waffen
# dynamischer Tageswechsel, der authentisch umgesetzt wurde
# viele, angenehme und angemessene Kämpfe
# coole Sprüche
# detaillierte Grafik, die zum Entdecken einlädt
# die Story ist gut und kultig umgesetzt worden, überraschend positiv, wie ich finde
# schrille Charaktere, die unterhalten
# Viel Action in Kämpfen, Autogefechten, Rennen und durch Sandstürme
# In der Hauptstory viele spannende Missionen

NEUTRAL
# wenig Extra-Aufgabentypen im Ödland
# Hauptstory nur rund 30 Stunden Spielspaß

CONTRA
# Fahrphysik ist nicht best möglichst umgesetzt

GAMEPLAY:  8 von 10
STEUERUNG: 8 von 10
GRAFIK: 9 von 10
SOUND: 9 von 10

85%

*Presse-Edition getestet

Nailart - Ein Traum in Blau

Diesmal wieder etwas verspätet, aber mein aktuelles Nageldesign will ich euch nicht vorenthalten. Nachdem ich letztes Mal genau meinen Wunsch umgesetzt bekommen hatte, musste ich diesmal wieder die Designerin wechseln und leider hat sie erst wenige Wochen Erfahrung. Als ich ihr meinen Traum aus Grau, Weiß, Silber und Schwarz gezeigt hab, hat man die Panik leicht in den Augen gesehen. Also habe ich nach einer kleinen Alternative gesucht, und mich für einen Glitzertraum in Blau entschieden. Zwar wollte ich eher einen Verlauf aus Hellblau / Türkis und oben dunkelblau oder umgekehrt, aber so ist es doch auch ganz nett geworden. Nur schade, dass inzwischen nicht mehr alle Nägel dran sind. Nächstes Mal wird es etwas schlichter, da ich Nick dabei habe und ich noch einige Lacke zum Testen haben. Dementsprechend wird das nächste Nailart in Bunt leider ausfallen.

Wie gefällt es euch?

 

Das Schicksal ist ein mieser Verräter / John Green

Die Selbsthilfegruppe war also ätzend, und nach ein paar Wochen sträubte ich mich mit Händen und Füßen gegen den ganzen Zirkus. Tatsächlich hatte ich just an dem Sonntag, an dem ich die Bekanntschaft von Augustus Waters machte, alles versucht, die Selbsthilfegruppe zu schwänzen, während ich mit meiner Mut- ter auf dem Sofa saß und den dritten Teil eines zwölfstündigen America’s-Next-Top-Model-Marathons vom vergangenen Jahr sah, den ich zugegebenermaßen bereits kannte. (Zitat S. 12 – Zeigt Hazels Art sehr gut)

Heute möchte ich euch ein Buch aus meinem Buchregal vorstellen, bei dem ich mir nicht mal sicher bin, wo ich es her habe. Ich glaube jedoch, dass mir meine Mutter das Buch irgendwann einmal mitgegeben hat. Ich muss zugeben, dass die Thematik eigentlich nicht meins ist, denn meine Mutter hatte gerade einen Herzinfarkt und dementsprechend sind solche trüben, traurigen Themen nicht so meins, aber dtv steht in meinen Augen mit für die besten Jugendbücher und da mir mein Sohn das Buch zum Lesen herausgegeben hat, habe ich es angefangen. Ich habe es an einem Abend mit Tränen in den Augen verschlungen.

== BUCHFAKTEN ==
Autor: John Green
Titel:  Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Carl Hanser; Auflage: 29 (30. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446240098
ISBN-13: 978-3446240094
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
Originaltitel: The fault in our stars
Preis: € 9,95
Genre: Drama, Liebe, Krebs, Jugend
Gelesen in: 3 Stunden

== AUTORENPORTRAIT ==
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt „Eine wie Alaska“ (2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane „Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)“ (2008) und „Margos Spuren“ (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. In der Presse wurde Green bereits mit Philip Roth und John Updike verglichen. Greens jüngster Jugendroman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (2012) ist ein weltweiter Bestseller, der in über 40 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 (Preis der Jugendjury) ausgezeichnet. Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Rund 4 Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Indianapolis.
(Quelle: Amazon.de)

== DAS COVER ==
Das Cover ist schlicht in blau gehalten mit einer Stadt als Silhouette und einigen Sternchen. Eigentlich ist es mir zu schlicht, aber bei einer solchen Thematik ist es nicht verkehrt und passt irgendwie zum Buch.

== FIGUREN ==
Hazel Grace – Krebs ohne Heilungschance
Augustus – Knochenkrebs, ein Bein und nicht rückfällig

== INHALTLICHE FAKTEN ==
Ort: USA / Amsterdam
Zeit: Gegenwart, 2010er
Perspektive: Ich-Perspektive von Hazel
Alter der Figuren: 16 / 17

== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Hazel ist 13 als bei ihr eine tödliche Art von Krebs festgestellt wird. Sie hat noch ihr ganzes Leben vor sich und ist mehr oder weniger glücklich als die Metastasen in der Lunge mit einem neuen Medikament in den Griff bekommen werden. Sie wachsen nicht mehr und der Krebs breitet sich auch nicht mehr aus. Dafür füllt sich ihre Lunge regelmäßig mit viel Wasser. Ohne zusätzlichen Sauerstoff aus einem mobilen, sowie Nachtgerät, könnte sie nicht überleben. Inzwischen ist sie 16, studiert Literatur am Collage und hat nur einen Wunsch, das ihr Lieblingsbuch endlich fortgesetzt wird. Als sie mal wieder von ihrer Mutter zu einem Selbsthilfegruppentreffen gezwungen wird, ist sie sauer, aber irgendwo auch happy, und das liegt an Augustus, den sie dort kennenlernt. Er hat durch den Krebs ein Bein verloren, aber ist soweit frei vom Krebs. Er begleitet nur seinen Freund, der Augenkrebs hat, und kurz vor der Entfernung des zweiten Auges und somit Blindheit steht. Hazel und Augustus verstehen sich sofort und verlieben sich in einander. Obwohl Hazel sich am Anfang weigert, aus Angst, dass sie ihn genauso verlassen muss durch den Tod, wie seine vorherige Freundin, lassen sich beide auf die zarte und tiefgründige Liebesgeschichte ein. Man lebt nur einmal und Hazel erkennt, dass er für sie der richtige Mann ist. Er opfert sogar seinen Herzenswunsch, damit sie ihren Lieblingsautoren fragen kann, ob es eine Fortsetzung gibt, und wenn nein, ob er ihr zumindest sagen kann, wie es für die Figuren weitergeht, denn das Buch endet mitten im Satz. In Amerstdam muss sie jedoch erkennen, dass es nicht auf alle Fragen eine Antwort gibt, und dass das Leben nie gerecht ist. Ihr Lieblingsautor ist ein Säufer, der nach dem Tod seiner Tochter nicht mehr klarkommt und ihr trotz der unheilbaren Diagnose nicht einmal ein erdachtes Happy End präsentiert, und Augustus beichtet ihr, dass der Krebs zurück ist und die Chancen fast bei null sind. Jetzt muss Hazel nicht nur für sich stark sein, sondern auch für ihre wahre Liebe Augustus.

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ein Buch, dass emotional aufwühlt, die eigenen Blickwinkel verändert und einfach wunderbar ist. Wer Liebesgeschichten aus dem Hause dtv kennt, der weiß, dass diese Jugendbücher eigentlich nie enttäuschen und zumindest bei mir trifft es auch auf dieses Werk zu. Das Buch ist in meinen Augen wundervoll. Einmal angefangen konnte ich trotz Tränen in den Augen nicht aufhören zu lesen.

Es fängt schon mit dem Stil an. Verfasst wird die Geschichte aus der Ich-Perspektiv von Hazel, sodass der Leser viele Gedanken und Emotionen einfach besser verstehen kann. Generell würde ich den Stil als modern, jugendlich, bildhaft und lebendig beschreiben. Emails, SMS, wiedergegebene Dialoge in Ich:..., Mama:... Form. Es gibt auf jeden Fall viele stilistische Mittel, die das Buch aufpeppen und unglaublich leicht zu lesen gestalten.

Durch die Perspektive und den Stil sind die Hauptfiguren einfach nur echt. Ich konnte jede Minute alles nachvollziehen, und hatte das Gefühl selbst alles miterlebt zu haben. Beide Figuren sind aus dem Leben gegriffen. Sie haben Ängste, Stärke, Wünsche, sind manchmal naiv und kindlich, aber irgendwo auch auf einer andere Seite reifer, als man denkt. Die Dialoge sind dementsprechend sehr gemischt. Von ernst über witzig ist alles vertreten.
Gerade der Autor, den Hazel liebt und Augustus haben manchmal eine Sprache, die sehr gehoben ist und zum Nachdenken anregt, weil alles eine tiefere Bedeutung hat. Trotzdem ist es leicht zu lesen, zeigt aber die  Intelligenz der Figuren. Es sind Protagonisten, die man nie verlieren möchte, bei denen man weiß, dass es aber kein Happy End geben kann, und darauf setzt John Green auch nicht. Im Gegenteil er lässt zum Teil Hazels Lieblingsbuch wahr werden.

Inhaltlich befasst sich das Buch natürlich hauptsächlich mit dem Krebs, wie sich die Menschen damit verhalten und umgehen. Aber auch wie die Umwelt darauf reagiert oder lieber nicht reagieren sollte. Es öffnet wirklich die Augen, denn sobald man hört, jemand hat Krebs, geht jeder Mensch in eine Art Mitleidsphase über, und nach dem Tod kommen die liebsten Kommentare, aber niemand geht wirklich auf den Menschen ein, sagt ehrliche Worte oder ähnliches. Alleine hier bietet das Buch viel Diskussionsmaterial, weswegen es sich für Schulen, in meinen Augen, anbietet. Der Krebs wird nicht beschönigt und dementsprechend schockiert das Buch an vielen stellen.

Es rüttelt jedoch auch auf, und hat mir zum Beispiel ganz andere Blickwinkel ermöglicht. Zum Beispiel habe ich stets Angst wegen meiner Netzhautprobleme blind zu werden, aber wie sagte Augustus so schön, einmal in meinen Worten, da ich die Stelle vergessen habe zu markieren. Trotz Blindheit kann man leben, schöne Tage, witzige Momente und unglaubliches erleben. Man sieht im Grunde nicht den Tod ins Auge, sondern muss einfach lernen sein Leben umzugestalten, auch wenn dies nicht schön ist.  Auf der anderen Seite habe ich nach dem Herzinfarkt meiner Mutter nicht verstanden, wieso sie kein solches Luftgerät will. Hazel schleppt ihres den ganzen Tag mit sich rum, und ich kann inzwischen alles verstehen. Die Luftnot, das Lungenödem, das störende Kitzeln in der Nase und die Tatsache, dass man die Luftzufuhr nicht selbst mit eigenen Atemzügen vollends steuern kann. Alles wird so authentisch beschrieben ohne dabei wirklich auf Mitleid aus zu sein, dass es einfach genial ist.

Hinzu kommen die vielen Gedanken. Das Buch was mitten im Satz endet und dem Leser offen lässt, wie es weitergeht und aufzeigt, was das echte Leben mit sich bringt. Da kann der Satz in dem man sich befindet oft auch nicht weitergeschrieben werden. Es zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit ihrem Schicksal umgehen, dass nicht jeder stark genug für jede Situation ist. Aber es zeigt vor allen Dingen, dass das Leben zu kurz ist, und jeder seine Träume erfüllen sollte, statt nur davon zu träumen.

Das Buch beschönigt nichts, aber bringt den Leser nicht nur Tränen in die Augen, sondern Momente in denen er lachen kann. Das Buch ist das wahre Leben in geschriebener Form. Ich kann es nur jedem ans Herz legen.

Rezept: Filegro Landgenuss - So schmeckt der neue Fisch

Als Iglo Botschafterin habe ich die Ehre euch die drei neuen Fische vorzustellen. Es handelt sich hierbei um drei neue Sorten aus dem Hause Filegro, die es im Doppelpack zu kaufen gibt. Jede Portion ist einzeln eingeschweißt und ist beim Kauf schon sichtbar. Ich hatte die drei neuen Sorten schon bei unserem Edeka gesehen, wo sie für 1,99€ im Einführungsangebot waren und wollte schon zuschlagen, denn der Fisch sieht sehr lecker aus und hat, obwohl e mariniert und paniertiert ist, verhältnismäßig wenig Salz, was mir natürlich wichtig ist.



Wir haben den Auftrag bekommen euch mit einem leckeren Rezept den Fisch schmackhaft zu machen, und das möchte ich natürlich auch umsetzen. Als erstes habe ich mir die Sorte Landgenuss ausgesucht. Die Sorte besteht aus Alaska Seelachsfilet und wurde mit Sonnenblumenkernen und Kürbis verfeinert. Hier bietet sich natürlich gerade im Herbst etwas leckeres mit Kürbis an. Da ich bei uns im Supermarkt leider noch nicht entdeckt, weswegen ich mich für ein klassisches Rezept entschieden habe. Dieses könnt ihr das gesamte Jahr dazu essen und Kinder lieben es. 

GESCHMACKSFAZIT: Mein Mann isst nicht so gerne Fisch, wenn er zu fischig schmeckt. Diese Kreation findet er hingegen super lecker, und auch die Kinder fanden den Fisch sehr gut. Ungewöhnlich und ich hätte mit mehr Kritik gerechnet, aber der Fisch ist gut gewürzt, und schmeckt sehr deftig ohne schwer im Magen zu liegen. Diese Sorte werde ich auf jeden Fall nachkaufen.


Rezeptname Filegro Landgenuss
Kurze Beschreibung Filegro Landgenuss mit Bratkartoffeln
Portionsgröße 4
Zutaten
  • 800g Kartoffel
  • 2 Pakete Filegro Landgenuss
  • 1 Paket Sauce Hollandaise
  • 1 gemischter Salat
  • Dressing mach Wahl
  • 4 Eier
  • Öl
  • 1 Zwiebel
    Salz, Pfeffer, Chili
  • 150g Speck
Zubereitungsschritte
  1. Kartoffeln mit Schale gar kochen, abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden
  2. Zwiebel schälen, in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem Speck und den Kartoffeln goldgelb braten.
  3. Über die fertigen Bratkartoffeln die Eier geben, vermengen und mit Salz/Pfeffer abschmecken. Für den Pepp gebe ich gerne noch etwas Chili hinzu.
  4. Fisch wie auf der Packung angegeben, im Backofen garen. Für etwas Farbe könnt ihr ihn vorab mit etwas Öl bepinseln.
  5. Sauce Hollandaise erwärmen
  6. Alles zusammen mit dem Salat anrichten
Ergänzender Tipp Wer mag kann noch Sonnenblumenkerne mit an die Bratkartoffeln geben.
Zubereitungszeit 40 Minuten
Vorbereitungszeit
20 Minuten
Schwierigkeitsgrad
leicht
Anlass
Jeder Zeit