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Klarfit Relax-Bike - So nehme ich ab

Wegen meines teilweise leicht erhöhten Blutdrucks treibe ich nun 4-5 Mal die Woche Sport. Für mich heißt das in der Regel 30 Minuten Ausdauertraining und vielleicht mal 10 Minuten Bauchmuskeltraining und Rückenübungen. Auf Grund meines Nackens und der Tatsache, dass mein Ruhepuls von Kindertagen an bei 80-90 liegt, ist Joggen für mich nichts. Mein Kardiologe hat mir ein Liegefahrrad empfohlen, weil ich dort gerade sitze und die Beinmuskulatur, sowie Ausdauer gut trainiere. Aus diesem Grund habe ich mir ein solches zugelegt.


DER AUFBAU
Das Fahrrad wird als Bausatz geliefert und dank der bebilderten Anleitung mit klar verständlichen Texten und sogar Werkzeug, kann das Fahrrad eigentlich gut zusammengebaut werden. Mit dem mitgelieferten und teilweise etwas billig wirkendem Werkzeug dauert es etwas länger, aber es ist zumindest so stabil, dass es nicht kaputt geht. Ich empfehle hier trotzdem auf eigenes Werkzeug zurückzugreifen. Diesmal habe ich es mit Hilfe meines Mannes aufgebaut und das Gerät stand nach 40 Minuten aufgebaut bei uns im Schlafzimmer. 



DER ERSTE EINDRUCK
Seit meiner ersten Nutzung von 8 Jahren bei McFit liebe ich Liegefahrräder. Dieses wirkt sehr stabil, ist standfest  und bequem. Der Sitz könnte etwas weicher gepolstert sein. Ansonsten wirkt das Gerät ähnlich wie mein alter Heimtrainer und setzt leider nur auf einen recht einfachen Bordcomputer, bei dem eine Zahl im Display abzulesen ist und nach wenigen Sekunden wechselt. Trittfrequenz oder verschiedene Streckenmodis zum Auswählen gibt es leider nicht. Was ich bei dem Preis etwas schade finde. Aber ansonsten muss ich zugeben, macht das Gerät einen ordentlichen Eindruck. 



DER BORDCOMPUTER
Wie eben schon erwähnt, ist er auf das Minimum beschränkt. Man gewöhnt sich daran und kann in meinen Augen gut trainieren, aber ab und an fehlt mir die Trittfrequenz oder die Tatsache, dass ich keine automatische Steigung oder Abfahrt einbauen kann, sondern eben alles manuell vornehmen muss. Er kann Puls, verbrauchte Kalorien, Distanz, Geschwindigkeit oder Zeit anzeigen. Für den Puls müsst ihr vorne an die Haltegriffe greifen. Es ist kein Verrenken, aber wenn man bedenkt, dass hinten neben dem Sitz auch Griffe sind, wäre es hier logischer erschienen. Außerdem ist der Puls sehr ungenau. Ich weiß persönlich, dass mein Herz bei 160 anfängt deutlich zu schlagen, und meine Pulsuhr selbst zeigt auch 161, aber das Gerät hier zeigt in der Regel nur 150 an. Geht also pauschal von 10 Schlägen aus, die ihr dazuzählen müsst. Dieses Problem haben aber viele Geräte, sodass man im Notfall einfach einmal selbst zählen muss.



IM ALLTAG
Der Sitz lässt sich leicht auf die gewünschte Höhe und Entfernung einstellen. Zum Umstellen benötigt man rund 30 – 60 Sekunden. Mein Mann ist 187cm groß und für ihn ist es schon etwas grenzwertig. Ich schätze größer als 190cm sollte man nicht sein, um bequem fahren zu können. Der Sitz ist bequem, aber ich persönlich fand den Sitz vom Heimtrainer Azura etwas weicher. Füße und Hände können nicht abrutschen, und durch das Sitzen, kann man gut ein Buch lesen, um sich beim Training nicht zu langweilen. Mittels Drehrad wird der Widerstand eingestellt. Es gibt insgesamt 1-8 als Widerstand zu wählen. Eins fühlt sich an, als wäre gar kein Widerstand, zwei merkt man schon etwas und zu drei merkt man einen großen Unterschied. Allerdings sind die Widerstände nur für Anfänger geeignet. Ich war kürzlich beim Belastungs-EKG und musste feststellen, dass dort die einfache Stufe so ist, wie hier bei 6-8. Wer aber wie ich kaum Kondition hat, den Puls versuchen möchte zu trainieren und dabei einige Kilogramm zu verlieren, der wird hier glücklich.



Ich zum Beispiel habe angefangen auf Stufe 2 und war beim ersten Mal völlig kaputt und hatte matschige Beine. Inzwischen bin ich soweit, dass ich auf Stufe 3 langsam fahren kann, ohne das ich es belastend finde. Hiermit meine ich eine Geschwindigkeit von konstant 16km/h. Bei 24km/h merkt man jedoch auch hier noch die Belastung. Wer mehr Kondition hat, so wie mein Mann, der merkt erst bei Stufe 8 überhaupt wirklich Widerstand. Aber für jemanden, der untrainiert ist und seinem Körper was gutes tun möchte, der wird mit diesem Gerät gute Fortschritte erzielen können.

FAZIT
Wer keine 500€ oder mehr für ein professionelles Gerät ausgeben möchte und keine Lust hat ins Fitnessstudio zu gehen, der wird mit diesem Anfänger-Gerät gute Fortschritte erzielen.

PREIS
189,90

FAKTEN ZUM PRODUKT
Eigenschaften
• manuell, einstellbarer Widerstand (8-stufig) für ein gezieltes Workout
• optimale Größenanpassung dank 4-stufig verstellbarer Sattelhöhe
• ergonomischer Sattel mit weicher, hautfreundlicher Polsterung
• gepolsterte Griffstange mit PU-Schaumstoffmantel
• Pedale mit rutschfester Oberfläche und verstellbarer Lasche
• einfache Bedienung
• übersichtliches LCD-Display
• stabile Rahmenkonstruktion aus Metall & sicherer Griffführung
• magnetisches Bremssystem
• Schwungmasse: 5kg
• Belastbarkeit: max. 100kg Körpergewicht
• Trainingscompute: Odometer, Puls, Zeit, Geschwindigkeit, Distanz,
  Kalorien
• Trainingscomputer: 2 x AA-Batterie

Lieferumfang
• Gerät als Montagesatz
• Trainingscomputer
• dt. Anleitung (+Eng)

Abmessungen
• 60 x 118 - 135cm (BxT)
• Höhe: 82 - 93,5cm
• Gewicht: ca. 28kg
(Quelle: Amazon.de)

Kommentare

  1. Schon alleine die Farbe ist der Hammer :)
    ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  2. Wow du bist ja richtig sportlich. Ein tolles Gerät für Zuhause! LG

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Sarah,

    wie sieht es denn mit dem Rundlauf aus. Bei nur 5 kg Schwungmasse.. Läuft das Gerät wirklich
    gleichmäßig?

    Viele Grüße
    Elli

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Also ich habe keine Probleme, weder auf niedrigen oder hohen Stufen, und auch nicht bei total langsam oder übertrieben schnell.. Nutze es ja zur Zeit 3-4 Mal die Woche für 30 Minuten. Und seit September hat sich da nix verändert oder verschlechtert

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