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Klarstein VitAir Heißluftfritteuse im Test

Gesund soll es sein, aber auch lecker. Ich denke, mit dieser Aussage können sich viele identifizieren. Als Ersatz für die Fritteuse gibt es zum Beispiel eine Heißluftfritteuse. Hier wird kein Öl benötigt, und alles kommt schön knusprig heraus. Wir haben hier schon mit der Aifryer unsere Erfahrungen gesammelt. Inzwischen haben viele andere Hersteller nachgezogen, und wir haben in den letzten Tagen zum Beispiel die VitAir von Klarstein getestet. 



UNTERSCHIED ZUR NORMALEN FRITTEUSE
Mit oder doch lieber ohne Fett. Das ist eine Frage, die sich jeder vorab stellen muss. Deswegen möchte ich kurz auf die Unterschiede eingehen. Eine normale Fritteuse wird mit jeder Menge Fett betrieben. 1-3 Liter werden in ihr erhitzt, das Gargut in einen Korb gepackt und bei zum Beispiel 180 Grad knusprig und goldgelb frittiert. Diese Variante kennt eigentlich jeder und sei es nur aus der Frittenbude nebenan. Die Airfryer hingegen ist eine Heißluft-Fritteuse, die wenn überhaupt, mit wenigen Tröpfchen Öl genutzt wird. Dadurch natürlich gesünder, fettärmer und der Geschmack wird nicht verändert. Zubereitet werden kann alles, was auch im Backofen landen würde. Das gilt nicht nur für Gargut, welches sonst in der Fritteuse landet, sondern man kann auch backen oder richtig kochen. Aus diesem Grund wird das Gerät auch gerne Multicooker genannt.

DER ERSTE EINDRUCK
Auf den ersten Blick muss ich sagen, dass sie sehr klassisch aussieht, und mich von der Form und vom Aussehen schon leicht an die Airfryer erinnert. Aber nur im absoluten ersten Eindruck. Sie ist sauber verarbeitet, hat ein Touchdisplay, lässt sich leicht öffnen, und nimmt nicht mehr Platz weg, als die Airfryer oder eine Fritteuse. Der Korb hat ungefähr Platz für 500g. Der erste Eindruck ist positiv.




NUTZUNG
Aufgebaut ist das Gerät sehr schnell. Gerät aus dem Karton holen, Pappe aus dem Sieb holen, Netzstecker ebenfalls aus dem Karton holen und einstecken. Nun das Gerät an die Steckdose und schon leuchtet das Display mit seiner Start-Taste. Wir haben uns bei unserem ersten Versuch für Kroketten entschieden. Der Beutelinhalt wird ganz simple in das Sieb gefüllt. Es lässt sich etwas hakelig herausziehen.

Wer mag, kann sein Gargut nun mit etwas Öl beträufeln. Nehmt zum Beispiel eine kleine Sprühflasche und sprüht einmal etwas Öl drüber, oder bepinselt einfach etwas die Kroketten. Dann wird es auch richtig knusprig und goldgelb. Wir verzichten jedoch in der Regel darauf.

Kommen wir zum Einstellen. Das Touchdisplay ist eigentlich ein Selbstläufer. Auf der einen Seite kann die Temperatur, und auf der anderen Seite die Zeit eingestellt werden. Untermalt wird alles mit einem wilden, leider sehr lautem Gepiepe. Mir persönlich eine Spur zu laut, aber durch die leichte Bedienung und das echt große Display nimmt man es schon fast gerne in Kauf.

Eingestellt, geht es dann auch schon los. Die Heißluft-Fritteuse fängt an sich zu erhitzen. Es gibt natürlich ein paar Geräusche, aber die sind nicht unbedingt laut. Man kann sich gut daneben unterhalten. Ich würde mal so sagen, wie ein Fön auf leiser Stufe. Damit dürften Frauen wohl etwas anfangen können.



Wir haben die Kroketten 20 Minuten in der Fritteuse gelassen. Alle 5 Minuten haben wir sie einmal geschüttelt, damit sie nicht verkleben oder nur eine Seite braun wird. Der Timer sagt am Ende mit einem, doch recht leisen Piep, dass alles fertig ist. Beim ersten Mal kann man sich darauf nicht verlassen und die letzten 5 Minuten empfehle ich, lieber immer jede Minute zu schauen, bevor es schwarz wird. Ist es noch nicht gut, könnt ihr die Zeit natürlich etwas erhöhen. In unserem Fall passten die 20 Minuten genau. Schön goldgelb und knusprig ohne zusätzliches fett.

Schnitzel oder ähnliches geht auch, aber hier empfehle ich aus Erfahrung, nehmt lieber etwas Öl und wendet mit der Zange, wenn mehrere drin sind.

Die Duftentwicklung ist noch immer gleich null. Mein Sohn weiß nie wann es Pommes gibt, wenn er aus der Schule kommt. Das ist bei einer Fritteuse nie der Fall, da kommt er rein, schnuppert und weiß sofort es gibt Pommes. Leider hält sich dann dieser Geruch auch über Stunden trotz lüften. Deswegen ist das Gerät gerade bei kleinen Wohnungen oder offenen Küchen sehr praktisch.

Um den Einsatz selbst herauszuholen, gibt es noch einen versteckten Knopf. Für ihn muss dann einfach der kleine, ich würde sagen blaue, Deckel hochgeklappt werden. Wie eine Art Geheimknopf. Nun kann der Einsatz theoretisch in die Spülmaschine. Es reicht aber aus, wenn es mit einem feuchten Tuch und etwas Spüliwasser gereinigt wird.

FAZIT
Mein Mann ist angetan von dem tollen, farbigen Display. Der Endsound könnte etwas lauter oder länger sein, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Inzwischen haben wir Kroketten, Pommes, Bratkartoffeln für den Backofen, Chicken Nuggets und Kartoffelpuffer gemacht. Es klappt alles gut, wobei die Pommes eher dicker sein sollten, damit sie nicht ganz so trocken und hart werden. Bis jetzt habe ich auf jeden Fall nichts auszusetzen.

PREIS
99€

FAKTEN ZUM PRODUKT
Eigenschaften

• Temperatur einstellbar in 5° C Schritten
• Garzeit in 1-Minuten-Schritten von 1 bis 60 Minuten wählbar
• voreingestelltes Schnellkoch-Programm: 180°C bei 10 Minuten Garzeit
• Auftauprogramm: 60°C bei 5 Minuten Auftauzeit
• einstellbare Start-Verzögerung: 0,5 bis 12 Stunden in 30 Minuten-Schritten
 • Bedienfeld mit Kindersicherung gegen versehentliches Verstellen oder Kinderzugriff
 • Sicherheitsschalter: Heizelement und Timer werden deaktiviert bei Entnahme
  des Frittierbehälters
• fester Stand durch Gummifüße
• Entriegelungstaste des Frittierkorbs mit Sicherheitsabdeckung gegen versehentliches
  Lösen
• Gehäusefarbe: schwarz
• Strom: 220-240 V~ / 50-60 Hzz

Lieferumfang

• Gerät
• Frittierbehälter
• Frittierkorb
• dt. Anleitung

Abmessungen

• Gesamtmaße: ca. 26 x 31 x 32 cm (BxHxT)
• Frittierbehälter: ca. 25,5 x 13 x 31 cm (BxHxT)
• Frittierkorb (Innenmaße): ca. 19 x 9,5 x 19 cm (BxHxT)
• Kabellänge: 1,0 m
• Gewicht: ca. 4,9 kg

(Quelle: Amazon.de)
 *Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. Testzeitraum: 21 Tage, danach Rücksendung

Kommentare

  1. Scheint ja zumindest preislich eine gute Alternative zu sein, wenn man sich den Airfryer nicht leisten will oder kann.
    Würde den jedoch für nichts in der Welt mehr eintauschen.

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  2. Guten Morgen :)
    Ich wollte mich zurückmelden aus meiner kleinen Pause
    Liebste Grüße aus Hannover

    AntwortenLöschen
  3. Das klingt nach einer guten Alternative zur normalen Fritteuse. Wir machen Pommes gerne aus Süßkartoffeln. Dafür scheint sie ideal zu sein.

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Astrid, bitte Süßkartoffel Pommes Rezept hier einstellen, danke.

    Mit freundlichen Grüßen

    Canada Dry

    AntwortenLöschen
  5. Sehr guter und ausführlicher Test, kann die Modelle von Klarstein nur empfehlen bis jetzt sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

    Lg

    AntwortenLöschen

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Hinweis für Allergiker: Enthält Senf und Milcherzeugnisse.
NÄHRWERTE Energie     911 kJ / 219 kcal
Fett     16 g
davon gesättigte Fettsäure     3,2 g
Kohlenhydrate     1,5 g
davon Zucker     0,7 g
Eiweiß     17 g
Salz     0,78 g 
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