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Philips Lumea Comfort SC1985 im Test

Vor einigen Monaten habe ich euch einen Rio Haarentferner vorgestellt. Sich nicht täglich rasieren zu müssen und weniger Haarwuchs sind schon eine ganz angenehme Sache. Nun habe ich von Philips die Möglichkeit bekommen einen Vergleich zwischen meinem alten Rio und dem Lumea Comfort zu machen. Meine bisher gesammelten Erfahrungen könnt ihr hier nachlesen. 


NICHT GEEIGNET
So wie alle Geräte, die mit solchen Lichtblitzen arbeiten, gibt es mehr oder weniger Einschränkungen. In diesem Fall folgende: Nicht geeignet für dunkle Hauttypen (z.B. afro-karibisch, schwarz-afrikanisch), sowie für rotes, hellblondes, graues und/oder weißes Haar. Dabei richtet sich diese Information auf die Haarfarbe der zu entfernenden Stelle.

ERSTER EINDRUCK
Das Gerät kommt in einem modernen Karton, wo alles enthalten ist. Auf den ersten Blick war ich doch etwas erstaunt. Kein klobiger Kasten mit Schlüssel, wie das Modell von Rio, sondern nur ein kleines Handgerät, ein Netzstecker und eine Anleitung sind enthalten. Das Gerät selbst wirkt klein, edel und mit dem Rosa sogar weiblich. Ich muss zugeben, dass ich von der Größe etwas abgeschreckt war, weil mein alter Rio eben so ein XXL Kasten ist, und ich mich Frage, ob das überhaupt klappt und etwas bringt. Praktischer und handlicher ist die Umsetzung hier aber auf alle Fälle. Zudem ist es gut verarbeitet, das Gerät liegt gut in der Hand und mit Strom finde ich persönlich eh besser, als Geräte mit Akku. 



DIE ERSTEN VERSUCHE
Auf der Verpackung ist eine Hautfarben-Tabelle. Hier habe ich erst einmal meinen Ton verglichen und durfte feststellen, dass ich das Gerät benutzen kann. Vorab sollte ich zwar sagen, dass ich selbst zwar rotblonde Haare habe, aber glücklicherweise nur auf dem Kopf. ;) Wobei es noch nicht mal richtig rotblond ist, sondern eine Mischung aus dunkelblond mit einem Hauch von Kupferschimmer. Vom Service bekam ich auch hier bestätigt, dass es sich lediglich auf wirklich rote Haare bezieht und das eben auch auf die Region wo behandelt wird. Das Problem ist nämlich, dass bei zu hellen oder roten Haaren die Ergebnisse nicht so überzeugend sein sollen. 

Dürft ihr es nutzen, dann müsst ihr das Gerät natürlich vorab ausprobieren. Dazu einfach das Gerät an einer oder zwei verschiedenen Hautstellen testen, 24 Stunden warten und gucken, ob die Haut reagiert. Ich habe bei mir auf Intensitätsstufe 4 ausprobiert. Zwar sollte ich bei meiner Haut 4/5 nutzen können, aber 4 reicht vollkommen aus. Allergische Reaktionen oder Rötungen traten nicht auf. Die Haut wird aber mittels Sensoren immer überprüft, und an zu dunklen Stellen werden dann auch keine Impulse mehr abgegeben, sodass die Stellen nicht behandelt werden.

Die Stellen, die ihr behandeln wollt, müssen im Übrigen vorher rasiert werden. Es ist wichtig, dass die Haare abrasiert werden, denn sonst können die Lichtblitze nicht ungehindert an ihr Ziel gelangen, aber die Haare können auch schmoren, und letzteres muss nicht sein. Also empfehle ich sehr gründlich zu rasieren. Ich habe mich diesmal für die untere Beinregion bis zu den Knien entschieden.

Wichtig ist, dass die Hautpartie keine Wunden, keine Leberflecke und Tattoos beinhalten sollte. Außerdem dürfen diese Stellen nicht sofort wieder geblitzt werden.

Bleibt noch die Frage nach dem Augenschutz. In den Studios ist dieser Pflicht und es gibt viele Hersteller, die einen Augenschutz empfehlen. Philips sagt, dass dies nicht notwendig ist, da die Geräte bei weitem nicht so ausgeprägt arbeiten, wie in Studios. Trotzdem empfehle ich für 2-3 Euros einen Augenschutz zu kaufen. Gibt es in jedem Sonnenstudio zu kaufen.

DIE ERSTE  BEHANDLUNG
Wie schon beim Rio habe ich mich für eine Behandlung am Abend entschieden, damit sich die Haut erholen kann. Beim Rio musste man genau absetzen und konnte nie genau sagen, welche Region man schon bearbeitet hat. Dadurch fand ich es mit der Zeit etwas arg nervig. Hier gibt es die jedoch die Möglichkeit Slide & Flash zu nutzen. Das heißt ihr könnt wie mit einem Epilierer oder Rasierer über die Beine gleiten und gebt kontinuierlich Impulse ab. Man kann jedoch auch absetzen und mit jeder neuen Position einen Blitz auslösen. Dadurch spart man natürlich Lichtblitze / Impulse, die bei diesem Gerät auf 200.000 beschränkt sind.

Für die Unterschenkel habe ich beim ersten Mal nicht die vorgegebenen 13 Minuten benötigt, sondern habe 18 Minuten gebraucht, aber man muss sich erstmal daran gewöhnen und ich denke mit der Zeit wird es hier auch schneller gehen. Genau mit gezählt habe ich ebenfalls nicht, aber ich schätze, dass ich hier rund 30-40 Lichtblitze pro Unterschenkel hatte mit dem Gleitmodus. 



Schmerzen, Rötung oder ähnliches konnte ich bis jetzt noch nicht feststellen. Das war nun die erste Behandlung, die nun alle 2-3 Wochen wiederholt werden sollte, um Ergebnisse zu erzielen. So wirklich sieht man es angeblich nach 6 Behandlungen. Nach einem halben Jahr kann man dies reduzieren und braucht nur noch einmal alle 4-6 Wochen nachbehandeln. Auch das werde ich alles überprüfen und euch auf dem Laufenden halten.

UNSER FAZIT NACH MEHREREN ANWENDUNGEN
Inzwischen habe ich das Gerät vier Mal genutzt, und wie schon bei dem Rio merkt man, dass die Haare dünner werden, sie fühlen sich auch weicher an und kommen nicht mehr so massig nach. Zwar verschwinden die Haare nie für ewig und man muss sich schon daran halten, aber bis dato finde ich den dünneren Wuchs wirklich gut. Durch die Möglichkeit zu gleiten, ist es schon schneller und angenehmer, wodurch ich das Gefühl habe, dass ich hier die bessere Variante für meine Bedürfnisse gefunden habe. Trotzdem stellt sich bei mir immer noch die Frage nach der Langzeitnutzung und da bin ich eben skeptisch. Das war auch einer der Gründe, warum der Rio abgesetzt wurde, als ich schwanger geworden bin und ich weiß ehrlich nicht, ob ich dieses Gerät wirklich auf Dauer nutzen möchte. Es bringt viel und sichtbare Ergebnisse, aber ich für mich hätte eben wegen Langzeit doch etwas Angst.

PREIS
299€

FAKTEN ZUM PRODUKT
    Zur Anwendung auf Körper und im Gesicht ( Anwendungsfenster 2,7 cm²)- für Körper und Gesicht, Slide&Flash Modus, 5 Lichtintensitätsstufen
    Der spezielle Hautsensor erfasst den Hautton für extra Sicherheit
    Dank 5 Intensitätsstufen ideal auf den Hauttyp anpassbar, integrierter UV Filter für extra Schutz
    Slide & Flash Modus ermöglicht eine schnelle Anwendung in einem Zug ohne Absetzen, Betrieb über Netzkabel
    200.000 Lichtimpulse; kein Austausch der Lampe, keine Gele oder Cremes, keine Folgekosten
(Quelle: Amazon.de)  

 Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. Produkt wurde nach zwei Monaten Testphase zurückgeschickt.

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Hinweis für Allergiker: Enthält Senf und Milcherzeugnisse.
NÄHRWERTE Energie     911 kJ / 219 kcal
Fett     16 g
davon gesättigte Fettsäure     3,2 g
Kohlenhydrate     1,5 g
davon Zucker     0,7 g
Eiweiß     17 g
Salz     0,78 g 
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