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Test: Acco Joy Laminiergerät

Es gibt Dokumente, Urkunden, Visitenkarten, Bilder und viele andere tolle Dinge, die möchte man vor Schmutz, Abnutzung oder Wasser schützen. Dafür gibt es Laminiergeräte. Brauch ich so was, nutze ich es viel? Ich habe die Frage ganz ehrlich immer mit nein beantwortet. Die guten Geräte sind teuer, man benutzt es doch eher selten und meist reicht eigentlich eine Klarsichthülle aus. Nun habe ich jedoch dieses coole Modell zum Testen bekommen, und es in den letzten Tagen ausgiebig getestet. 


ERSTER EINDRUCK
Das Gerät ist klein, und sieht super toll aus. Sofern man ein grelles Pink mag. Es ist gut verarbeitet, weißt in unserem Fall keine Macken auf und ist selbsterklärend. Es ist aber nur Plastik und wiegt gerade mal 900g. Die Maße belaufen sich auf 90x360x78mm. Man kann also eine Din-A4 Seite damit laminieren. Die Bedienungselemente bestehen aus einem An/Aus Knopf. Wobei eine Seite für Kalt und eine Seite für heiß ist. Was jedoch sofort negativ auffällt, ist die Tatsache, dass nicht mal eine Anleitung bei liegt und auch kein Datenblatt, wo zum Beispiel die Temperatur oder ähnliches zu finden ist. Selbst bei einer Lichterkette, die in die Steckdose gesteckt wird, ist eine kurze Anleitung bei. Kostenlose Laminiertaschen sucht ihr ebenfalls vergebens. Solltet ihr euch das Gerät kaufen, bestellt euch einfach welche mit. 



LAMINIEREN
Man kann heiß oder kalt laminieren. Ist das Gerät eingeschaltet, dann leuchtet die Powerleuchte und bei richtiger Hitze oder bei Cold sofort, kommt dann die Ready Leuchte hinzu. Das Aufheizen selbst dauert rund 4 Minuten, wie der Hersteller es auch angibt. Nun legt ihr das Laminiergut in eure Laminiertasche. Achtet auch einen gleichmäßigen Rand auf allen Seiten. Dann in den Schlitz einführen mit der geschlossenen Seite zuerst. Der Vorgang erfolgt automatisch und hinten kommt dann das fertige Ergebnis. Es ist dann natürlich entweder normal temperiert oder eben heiß, und dann müsst ihr etwas aufpassen.

Klemmt mal etwas, kann es mit der Taste auf der Rückseite behoben werden. Dieses Problem hatte ich aber bis jetzt noch nicht. Die Bedienung kann man sich also selbst beibringen und ist eigentlich auch logisch. Trotzdem finde ich es arg enttäuschend, dass der Kunde nicht mal eine Anleitung bekommt. Ich habe zwei Sachen mit kalt, und zwei Sachen mit heiß laminiert. Heiß, das ist meine persönliche Meinung, funktioniert besser und sauberer. Zumindest hält es im Anschluss deutlich besser. Geruchstechnisch kommt es beim Laminieren durch die Hitze zu einem Art Plastikgeruch. Er ist nicht beißend in der Lunge, man nimmt ihn aber war. Da dies nur beim ersten Mal erhitzen ohne Folie kam, und später nur noch mit Folie, tippe ich auf anfängliche Resteverbrennung, wie zum Beispiel auch bei einem Wasserkocher, und später eben eine leichte Duftnote von der Folie selbst. 


REINIGUNG
Nach dem Vorgang muss das Gerät gereinigt werden. Dazu faltet ihr ein Blatt Papier und lasst es mit der gefalteten Seite durchlaufen bzw. schiebt es durch. 


FAZIT
Leider kann ich zum Testzeitpunkt keinen Preis ermitteln. Allerdings würde ich das Produkt preislich wie das Modell von Olympia, welches Freunde von mir haben, einschätzen. Nicht nur von der Handhabung, sondern auch von den Einstellungen her. Dieses Modell kostete 9,99€, hatte jedoch eine Anleitung und sogar ein paar kostenlose Folien. Für den Preis macht ihr nichts verkehrt. Das Ergebnis ist okay, aber ohne Anleitung und Co bin ich vom Gesamtpaket eben sehr enttäuscht. Jetzt wo ich weiß, dass es sogar 36€ kostet, bin ich noch mehr enttäuscht.


PREIS
36,99€ 


FAKTEN ZUM PRODUKT
Einfache Ein-Schritt Eischaltung
Warm und kalt Einstellungen
Geeignet für A4 Laminiertaschen von bis zu 125 Micron Stärke
4 Minuten Aufwärmzeit
Das kleine und kompakte Design erleichtert den Transport und das Verstauen
(Quelle: Amazon.de

 *Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. 

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