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24 - Operation Höllentor / Marc Cerasini

Ein bisschen Action gefällig? Dann könnte das nun folgende Buch etwas für euch sein. Ich selbst war lange Zeit kein Fan von 24 und Jack Bauer. Als es damals rauskam, habe ich eine Folge gesehen, fand die Umsetzung total doof und hab es nie wieder geschaut, zumindest bis ich meinem Mann kennengelernt habe, der riesiger Fan der Serie ist. Er hatte natürlich auch alle Bücher und wie es sich als Leseratte gehört, habe ich sie nun auch einmal angefangen. 


==ooo BUCHFAKTEN ooo==
Autor: Marc Cerasini
Titel:  24, Bd. 1: Operation Höllentor
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Panini; Auflage: 1., Aufl. (12. Februar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3833217057
ISBN-13: 978-3833217050
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Operation Hell Gate
Preis: € 8,99
Genre: Action, Thriller
Gelesen in: 2 Tagen

==ooo AUTORENPORTRAIT ooo==
Marc Cerasini (geb. 1952) ist kein Autor, dessen Namen man sich unbedingt merken müsste, obwohl er seit mehr als zwanzig Jahren als Herausgeber, (Drehbuch-) Autor und Filmberater tätig ist. Er gehört zum Heer der anonymen Fließbandarbeiter, die unsere schöne neue Multimedia-Welt mit massenmarkttauglichem Merchandising-Schnickschnack bereichern.  (Quelle: http://www.phantastik-couch.de/marc-cerasini.html)

==ooo ZITIERTER KLAPPENTEXT ooo==
Innerhalb der nächsten 24 Stunden wird sich für Millionen unschuldiger Menschen das Tor zur Hölle öffnen. Und der Teufel kommt aus den eigenen Reihen. Ein mächtiger Maulwurf in den Tiefen des amerikanischen Geheimdienstes hat heimlich genau jene Schwerkriminellen angeheuert, die er eigentlich jagen soll – frühere IRA-Terroristen, Angehörige der Mafia aus Asien und Lateinamerika, Auftragskiller aus dem Nahen Osten –, und daraus eines der gefährlichsten Terrornetzwerke geknüpft, mit dem es die westliche Welt je zu tun hatte. Nur ein einziger Mann ist in der Lage, den Tod von Millionen Menschen zu verhindern: Jack Bauer, Einzelkämpfer und Spezialagent der gerade erst gegründeten Anti-Terror- Einheit CTU in Los Angeles. Doch ihn hat man in New York, auf der anderen Seite des Kontinents, in eine geschickt arrangierte Falle gelockt. Auf sich allein gestellt und wegen angeblichen Mordes an zwei Agenten vom FBI gehetzt, muss er versuchen, die Katastrophe zu verhindern. Und die Zeit ist schon fast um ...

==ooo DAS COVER ooo==
Das Cover ist passend. Jack mit einem lässigen Mantel in einer ihm typischen Pose. Im Kamf hätte mir persönlich besser gefallen, aber man kann nicht alles haben.

==ooo DIE WICHTIGSTEN FIGUREN IM ÜBERBLICK ooo==
Jack Bauer – Agent, brutal, ehrlich, lässt nie das Ziel aus den Augenblick
Dante Arete -  mutmaßlicher Terrorist
Frank Hensley – Kann Jack nicht leiden, hat seine eigenen Pläne


==ooo INHALTLICHE FAKTEN ooo==
Ort: USA
Zeit: 1997
Perspektive: Dritte Person
Alter der Figuren:

==ooo AUSGEWÄHLTES ZITAT FÜR DIE VERANSCHAULICHUNG DES STILS ooo==
Eine Weile tat sich nichts in der Nähe des schwarzen Explorers, obwohl zumindest einer der Männer sie nicht aus den Augen zu lassen schien. Schließlich drehte ein anderer dem Technik-Van den Rücken zu, ließ sich auf die Knie nieder und richtete eine seltsame Apparatur in den Himmel. Selbst auf die Entfernung ließ das Ding nichts Gutes ahnen – zwei schwarze Rohre mit einer Art Griff daran. Die Apparatur schien ziemlich sperrig zu sein. Der Mann legte sie auf die Schulter, um sie zu stabilisieren. „Das ist eine Waffe“, sagte Jack plötzlich. (Zitat S. 21)

==ooo INHALT IN EIGENEN WORTEN ooo==
Die neu eingerichtete Anti-Terroreinheit, die sich selbst CTU nennt, hat einen Tipp bekommen und kann gerade noch rechtzeitig am Flughafen einen Anschlag verhindern. Jack Bauer, der diese Operation leitet, nimmt dem mutmaßlichen Terroristen Dante Arete fest. Zu einem Verhör kommt es jedoch  nicht, denn FBI Agent Frank Hensely hat seine eigenen Pläne und nimmt ihn mit. Jack begleitet den Flug, denn einige Fragen hat er natürlich. Bevor die Maschine jedoch landen kann, tickt Hensley durch und fängt an die Bewacher von Arete zu erschießen. Als das Flugzeug auch noch abgeschossen wird, kann Jack Bauer fliehen, allerdings stellt es Hensely so dar, als wäre Jack Bauer der Täter gewesen ist und will ihn verhaften lassen. Doch Jack, der erst später durch einen Anruf bei der CTU von Henselys Plänen erfährt, fängt an auf eigene Faust zu ermitteln, und die CTU unterstützt ihn. Dabei finden sie heraus, dass die Terroristen Missle Launcher schmuggeln und das Ziel, für das Arete schon einmal üben wollte, ein Flugzeug mit tödlichen Grippeviren ist. Während Bauer sich große Mühe gibt hinter die Pläne zu schauen erkennt er, dass Arete nur eine Schachfigur von weitaus mächtigeren Personen ist. Kann er den eigentlichen Anschlag verhindern und seine eigene Haut retten.

==ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo==
„24“ als Buch? Ich muss zugeben, dass ich am Anfang nicht nur skeptisch war, sondern eher an einen Reinfall geglaubt habe. Die vielen Szenenwechsel und die Action sind visuell leichter und greifbarer, als in einem Roman. Echte Fans stört vieles nicht, daher war ich neugierig, wie ein Kenner, aber „Nicht-Fan“ es sehen würde.

Zu Beginn gibt es eine kleine Einführung und ehe man sich versieht, liest man an Jacks Seite, wie er in 24 Stunden die Welt oder besser gesagt Amerika rettet. Unterteilt sind die Kapitel nämlich in die berühmten 24 Stunden, und die Unterkapitel sorgen für die Minuten. Soweit also schon einmal positiv. Natürlich sind die Kapitel nicht so ausführlich, wie in der Serie selbst, aber das würde auch die Seitenzahl sprengen. Trotzdem ist eine gewisse Grundstimmung vorhanden und man erkennt die Serie wieder.

Persönlichkeiten, wie Jack Bauer oder auch seine Kollegen wurden so gut beschrieben, dass man sie sofort wieder erkennt. Ich muss zwar zugeben, dass ich bei einigen Namen ein klares Bild im Kopf hatte, bei anderen so gar nicht drauf kam, aber ich bin nun mal kein großer Fan, der die Serie auswendig kennt.Trotzdem konnte ich mir, zumindest bei Jack, die Szenen sehr bildhaft vorstellen, denn im Buch ist er, wie in der Serie, forsch, stark und ohne Furcht.

Inhaltlich ist das Buch mit Sicherheit sehr spannend. Am Anfang störte mich doch die detaillierte Art, wie der Autor die ganzen Waffen beschreibt, denn als Laie kann ich mit vielen Begriffen gar nichts anfangen, aber zumindest konnte ich mir auf Grund der Beschreibung von jeder Waffe ein gutes Bild machen. Während es am Anfang noch recht ungewöhnlich ist, man die tickende Uhr im Hintergrund vermisst, wird es ab Seite 50 richtig spannend, denn so langsam wird deutlich woraus es hinauslaufen wird. Die verschiedenen Handlungsstränge sind jedoch auf ein Minimum beschränkt und schon so vorhersehbar, dass man als Leser sofort weiß, worauf es hinauslaufen wird.  Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es an die Spannung in der Serie nicht ganz herankommt. Das liegt zum Teil eben daran, dass der Real-Time-Faktor fehlt und viele Sprünge eben einfach nur kurz aufgeführt werden.

Was mich jedoch etwas störte war die Tatsache, dass man nicht genau weiß, wann die Geschichte spielt. Einige Zeitpunkte kann man sich zusammenreimen, aber es nur grob auf Ende der 90er Jahre schätzen. Leider hat sich der Autor jedoch nicht ganz in diese Zeit hineinversetzt, denn HD Bildschirme waren dort sicherlich noch unbezahlbar oder noch gar nicht entwickelt. Außerdem passt der Mentor von Jack Bauer nicht. Im Buch ist Richard Walsh sein Mentor und die Person, die ihn zur CTU gebracht hat. In der Serie ist das jedoch ein gewisser Henderson.

Es sind Kleinigkeiten, die beim Lesen so auffallen, aber im großen und ganzen lässt sich das Buch leicht und flüssig lesen. Es unterhält sehr gut und für Fans der Serie ist es nicht verkehrt. Auf jeden Fall eine gute Ergänzung. Mich hat es nicht vom Hocker gerissen, sodass ich diesen Wow-Effekt hatte, dafür war ich sofort an dem nächsten Band interessiert. Weswegen das Buch 4 Sterne von mir bekommt.

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