Gasgrill - Tipps und Tricks zum Kauf

Freitag, Februar 19, 2016 0 Comments A+ a-

Meine Familie und ich können es immer gar nicht erwarten, wenn es draußen etwas wärmer wird, und wir endlich den Grill anschmeißen können. Zwar heißt es imm: "Norddeutsche Griller sind härter", aber bei Schnee oder Minusgraden muss ich meinen Mann nicht nach draußen an den Grill schicken. Inzwischen haben wir jedoch Mitte Februar und die ersten wärmeren Tage werden bald kommen, weswegen ich mir dachte, dass ich euch schon mal etwas einstimme. 

Kürzlich waren wir in einem Baumarkt unseres Vertrauens und dort gab es eine ganze extra Abteilung nur mit verschiedenen Grill-Varianten. Diese waren allesamt herabgesetzt und in meinen Augen teilweise bis zu 50% reduziert. Auch wenn man jetzt noch nicht grillen möchte, kann man so schon einige Euros sparen, bevor die Grillsaison losgeht. 

Wir selbst haben uns im letzten Jahr einen recht teuren Gas-Grill von Weber gekauft. Er grill perfekt und auch zügig, aber immer wieder sind die kleinen Düsen verstopft, sodass wir sogar ein paar aufbohren mussten. Deswegen wollte ich euch ein paar Tipps geben, damit ihr euren ideal Gasgrill findet. 

Generell solltet ihr euch vor dem Kauf bewusst sein, dass die Gasflaschen in der Regel mehr wiegen als ein Sack Kohle. Weswegen ein Auto und ein starker Mann schon sinnvoll sind. 

Markentechnisch gibt es viele Namen, wie Weber, Outdoorchef, Barbecook oder auch einen Broil King Gasgrill. Bei Markenprodukten zahlt man nicht nur den Preis, sondern eben auch gewisse Vorteile, wie zum Beispiel vorliegende Erfahrungen von anderen Kunden, fachkundiger Service, viel Zubehör und im Notfall auch Ersatzteile. Wir hatten zum Beispiel mal einen No-Name-Gasgrill und hier haben wir nie ein passendes Ersatzrost gefunden, als unseres im Winter durchgerostet ist. Außerdem gab es den Zünder nicht nachzukaufen, weswegen wir immer direkt mit dem Feuerzeug in den Grill halten mussten. Daher empfehle ich hier wirklich, lieber etwas mehr zu bezahlen und ein Gerät zu erwerben, wo schon einige gute Erfahrungen vorliegen. Schließlich ist diese Investition für einige Jahre oder auch Jahrzehnte gedacht. 


Neben den Erfahrungen ist das Material sehr wichtig. In der Regel gibt es emaillierte und pulverbeschichtete Varianten oder aber ganz klassisch in Edelstahl. Außen kann ich definitiv alle drei empfehlen, wobei Edelstahl eher an einem geschützten Platz stehen sollte, damit es eben nicht immer dreckig aussieht von Regentropfen und Co. Bei dem Grillrost hingegen lege ich euch wirklich Edelstahl ans Herz. Sie lassen sich einfacherer Reinigen und man muss nicht unbedingt aufpassen, falls man einmal mit der Stahlbürste reinigen will.

Außerdem solltet ihr gucken, wie viele Personen ihr seit, ob alles an Fleisch raufpasst, was beim ersten Durchgang hinaufpassen sollte, damit jeder etwas auf dem Teller hat, und ob ihr eine Ablagefläche oder andere Spielereien, wie Herdplatten braucht. Lieber etwas weniger, wenn ihr euch nicht sicher seid, denn meist braucht man die Dinge dann doch nicht, außer man weiß es vom ersten Moment an. 

Habt ihr euch für einige Modelle entschieden, schaut, wo ihr sie hinstellt. Ideal ist ein Ort, der geschützt ist und vielleicht sogar leicht überdacht ist. So kann unter Umständen auch bei leichtem Regen gegrillt werden. Trotzdem sollte zur Hauswand einiges an Abstand eingeplant werden, da sich diese ggf. verfärben können. Im Winter empfiehlt sich ein Lagerort im Keller oder überdacht. Es gibt zwar auch Planen, aber ein Schuppen ist aus unseren Erfahrungen empfehlenswerter. Und hierfür muss eben ausreichend Platz vorhanden sein. 

Habt ihr nun alles für euch geklärt, könnt ihr euch euren Lieblings-Gas-Grill kaufen und bald Angrillen.



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