Emsa - Mit einem Clip verschlossen

Mittwoch, April 13, 2016 1 Comments A+ a-

Ich liebe Überraschungen und diese ist Emsa, definitiv gelungen. Vor einiger Zeit wurden Tester gesucht, die sich für die Dosen von Emsa interessieren. Ich habe mich beworben, aber nichts weiter gehört. Dafür bekam ich vor einigen Tagen ein riesiges Paket, und darüber habe ich mich natürlich ganz dolle gefreut. Als Pate für diesen Test ist der Koch Christian Rach ausgewählt worden.


ALLGEMEINE INFOS ZU EMSA
Egal ob Plastik oder Glas, alle Produkte sind zu 100% dicht, haben keine Zwischenräume, wo sich Keime absetzen können und sind für Babys als Aufbewahrung von Nahrung geeignet. Sie sind Spülmaschinenfest und können in der Mirkowelle genutzt werden. Zum Einfrieren sind die Plastik-Modelle gedacht, für den Ofen sind die Glas-Modelle angedacht. Wobei auch die Glasschalen ohne Probleme eingefroren werden können. Auf die Deckel mit ihrem Dichtringprinzip gewährt Emsa ganze 30 Jahre Garnatie.

EMSA - UNSER TESTPAKET
Wir haben verschiedene Emsa Aufbewahrungsboxen zum Test zur Verfügung gestell bekommen. Neben Etiketten zum Beschriften und einer Küchenschürze, gab es ein Set aus Plastikmodellen und ein Set bestehend aus drei Glas Varianten. Ich muss zugeben, dass ich sehr neugierig war, was mich mehr überzeugen würde, Plastik oder Glas, und ob Emsa sich so sehr von den anderen Produkten unterscheidet.


UNSERE ERFAHRUNGEN
In meinem Schrank sind sonst nur Aufbewahrungsboxen von Tupper und No Name, die mit einem klassischem Deckel verschlossen werden, und eben aus Plastik sind. Meist sind sie nach wenigen Einsätzen verfärbt, weil man zum Beispiel Fleisch darin eingelegt hat für den Grill, oder der Deckel ist von der Spülmaschine verformt. Regelmäßig verliert man auch einen Deckel und hat somit nur die Aufbewahrungsmöglichkeit noch als Schale herumstehen. Hinzukommt, dass viele Schalen einfach auch den Geruch annehmen und sei es nur von der Spülmaschine und dann nicht immer mehr so neutral oder frisch riechen. 


Die Behälter haben unterschiedliche Größen und es gibt natürlich Sets, sodass ihr wirklich nur die Behälter von Emsa kaufen müsst, die ihr auch benötigt. Gerade die Glasschalen sind in einem extra Karton und sehr gut geschützt, sodass der Karton sogar herunterfallen kann, ohne das auch nur etwas passiert. Sie sind im direkten Vergleich zu den Plastik-Varianten deutlich schwerer und man hat schon Angst, dass hier oder da etwas abplatzt, aber es ist ein sehr robustes Glas, sodass ich weniger Angst habe, ähnlich wie bei meinen sehr stabilen Auflauformen, die ich vor Tupper hatte. 

Das Deckelprinzip ist bei beiden identisch und fällt mir bei Plastik leichter, da sie schon mit etwas mehr Druck geschlossen werden müssen. Besser als mit einem Deckel, wo sich dann doch wieder eine Seite anhebt, und man sich herumärgert, aber man muss schon drücken, damit sie auch wirklich schließen. Bei den Glasbehältern hatte ich ganz ehrlich etwas Angst und war vorsichtiger, was jedoch nicht nötig ist. Hat man sich daran jedoch gewöhnt, möchte man das Deckelprinzip jedoch gar nicht mehr missen. Es ist nicht nur schön einfach, sondern wirklich zu 100% dicht. Ich habe es einfach mal bei uns leer in die Spüle gestellt und für 2 Stunde dort stehen lassen. Gefüllt war die Box mit in Papier eingewickelten Steinen, damit sie auch unten bleibt. Das Papier ist gänzlich trocknen. 


Den Anfang haben die Glasschalen gemacht. Hier habe ich einen Auflauf drin gemacht und die Reste damit für den nächsten Tag in den Kühlrschrank gestellt. Weder der Kühlschrank hat danach etwas von dem Geruch angenommen, noch das Essen den Kühlschrankduft. Die Reinigung ist zwar nicht so leicht, wie bei meiner Tupper-Auflaufform und man muss sie schon etwas einweichen lassen und mit dem Schwamm nachhelfen, dafür haben die Glasschalen den Test bestanden. Die Reste wurden in der Mikrowelle erwähnt und den letzten Rest habe ich zum Spaß einfach mal eingefroren. Das Glas hat es überlebt und ist auch nicht gesprungen. 

Die Plastik-Varianten habe ich für die Marinaden genommen, da wir einen neuen Backofen haben, und hier Spare Ribs ausprobieren wollten. Obwohl die Sauce in anderen Dosen diese leicht Orange verfärbt hätten, ist das hier nicht der Fall. Ich war echt positiv überrascht und sie haben nach der Reinigung nicht danach gerochen, was ich noch besser fand  

MEIN FAVORIT
Das ist ganz klar das Dichtringprinzip mit dem Verschluss. Klar ist es schön, dass die Glasschalen so viel können und auch sehr stabil sind. Mit Kindern und wenn man diese unterwegs mal für etwas nutzen möchte, finde ich jedoch die Plastik-Varianten besser. Da sie mich im Test sehr überzeugt haben, werde ich nach und nach meine Behälter alle durch Emsa austauschen. Die Glasvarianten sind für süße Desserts, Aufläufe und ähnliches sehr schön, auch zum Aufbewahren und Einfrieren, sofern man kein Plastik nutzen möchte. Allerdings ist es nichts für mich. Muss ich leider ehrlich sagen. Einfach zu schwer für unterwegs und als Auflaufform schwerer zu reinigen als die Tupper-Variante und leider auch zu klein für unseren bald 6 Personen Haushalt. 

FAZIT
Emsa? Ganz klar, der Daumen geht bei mir nach oben. Zumal es ähnliche Deckelsysteme auch von der Konkurrenz gibt, diese aber nicht abdichten. Mich haben die Produkte im Testalltag überzeugt und ich werde nach und nach auf Emsa komplett umsteigen. Ob ihr Glas oder Plastik besser findet, müsst ihr selbst wissen, aber ich kann das Deckelsystem jeden ans Herz legen. Kauf euch eine Aufbewahrungsbox und probiert es aus. In meinen Augen könnt ihr nur gewinnen und wenn dann ist es bei einer Box nicht so schlimm

Falls ihr Fragen habt, stellt sie gerne.  
  

 *Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. 

1 Kommentare:

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Bloody
AUTHOR
16. April 2016 um 17:57 delete

Wir haben bisher nur Boxen aus Plastik, obwohl mich die aus Glas auch mal interessieren würden. Aber ich hätte vermutlich ebenso erstmal Angst, dass da etwas kaputt gehen könnte! ;-)

Vlg Bloody

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