Haushaltshilfe über die Krankenkasse - Tipps und Tricks

Heute möchte ich mich mal keinem Buch widmen, sondern euch einen kleinen Ratgeber selbst verfassen, denn ich habe gerade gemerkt, wie wenig Leute sich in diesem Bereich wirklich auskennen und da ich selbst gerade in dieser Situation bin, hoffe ich euch, damit vielleicht helfen zu können.

WENN MAN SELBST NICHT KANN
Manchmal geht es gesundheitlich einfach nicht mehr so, wie man möchte. In meinem Fall zum Glück nichts ernstes, denn ich habe vor einigen Tagen meinen süßen Sohn zur Welt gebracht, aber nach einem Kaiserschnitt muss man zumindest einige Tage im Krankenhaus bleiben. Theoretisch kein Problem, aber wenn man kleine Kinder zu Hause hat, wollen diese betreut werden. Nicht immer ist das über die Familie möglich oder es ist gar nicht bewusst, dass es diese Variante gibt. Für uns war in dieser Situation klar, mein Mann bleibt zu Hause. Unsere Söhne sind 5 und 2 und diese können sich nun einmal nicht alleine versorgen. 

HILFE ÜBER DIE KRANKENKASSE
Was nun viele nicht wissen, man kann über die Krankenkasse Haushaltshilfe beantragen, die sich zum Beispiel um die Betreuung der Kinder kümmert. Eine solche Hilfe ist nicht nur für einige Stunden in der Woche buchbar, sondern auch für Monate und das täglich mehrere Stunden. Eine gute Freundin von uns nutzt diese Möglichkeit, da sie bis zur Entbindung im Bett bleiben muss, und bekommt so 8 Stunden am Tag eine Haushaltshilfe gestellt.

FREMDE IM HAUS
Nicht immer muss das eine fremde Person sein. Und dieser Punkt ist leider vielen Menschen gar nicht bewusst. Wer möchte schon über Stunden von einer fremden Person betreut werden? In manchen Situationen ist es schön und hilfreich, in manchen jedoch kann es auch schnell unangenehm werden. Was jedoch viele nicht wissen ist, dass die Krankenkasse im Falle einer Haushaltshilfe auch für eine bestimmte Zeit den Ehepartner oder ein anderes Familienmitglied bezahlt. 

WAS DAS BEDEUTET
In unserem Fall hat mein Mann bei der Krankenkasse nachgefragt, ob diese in unserem Fall eine Haushaltshilfe stellen würde. Bei zwei kleinen Kindern wird ein solcher Antrag nicht abgelehnt. Nun besteht die Möglichkeit, diese Haushaltshilfe selbst zu erbringen. Dafür sendet die Krankenkasse einen Antrag zu, den der Arbeitgeber und Antragsteller ausfüllen muss. Für die Zeit der Betreuung stellt der eigene Chef seinen Mitarbeiter seinen Mitarbeiter unbezahlt frei und die Krankenkasse übernimmt den Verdienstausfall. Wie hoch dieser Betrag ist, hängt natürlich vom Verdienst und dem Höchstsatz ab. In unserem Fall hätte die Kasse pro Tag einen Verdienstausfall von maximal 75€ übernommen. Das hat bei uns dem Vorteil, dass kein extra Urlaub anfällt, mein Mann sich nicht krankschreiben braucht und die Kinder sich nicht an eine fremde Person gewöhnen müssen.

FAZIT
Eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse zu beantragen ist nicht verkehrt und in manchen Situationen sollte man sich ganz klar nicht scheuen. Gerade bei einer bevorstehenden Geburt, sollte man nicht lange zögern. Wäre es nicht unser letzter Nachwuchs, wir würden es beim nächsten Kind wieder so halten. Daher auch mein Tipp für euch, damit ihr es gleich von Anfang an wisst. 

Filmkritik: Sharknado 3

Ja, auch wenn der erste Teil wirklich ganz unterirdisch war, haben wir uns entschieden auch den zweiten Teil zu schauen. Warum? Ganz einfach, nachdem der erste Teil so einen Hype ausgelöst hat, stand für den zweiten Teil mehr Geld zur Verfügung und alle haben gesagt, der soll definitiv besser sein. Also wollten wir uns davon überzeugen, und haben uns die DVD bei einem Freund ausgeliehen.  



FAKTEN
Titel: Sharknado 3
Land: USA
Jahr: 2015
Produktion: The Asylum
Regie: Anthony C. Ferrante
Darsteller: Ian Ziering, Tara Reid, David Hasselhoff
Laufzeit: 90 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16

WORUM GEHT ES
New York steckt noch allen in den Knochen. Fin ist mit April wieder fest zusammen und sie erwarten Nachwuchs. Während April, seine Tochter Claudia und seine Schwiegermutter May in Florida sind, und Claudias Geburtstag feiern, ist Fin in Washington DC. Dort bahnt sich jedoch schon der nächste Sharknado an und zerstört fast alle wichtigen Gebäude, die sich dort befinden. Nur mit Glück können sie wieder eine echte Katastrophe verhindern. Nach dem Tornado macht sich Fin sofort auf den Weg zu seiner Familie. Unterwegs wird aber klar, dass es immer mehr Sharknados sind, die bald die gesamte Ostküste vernichten, wenn er nicht eingreift. Mit Hilfe von Nova, die er unterwegs trifft, versucht er alles, die Haie und Tornados aufzuhalten. Einzeln kein Problem, aber schon bald wird klar, eine ganze Reihe bahnt sich an, und wenn diese sich vereinen, dann war es das mit der Ostküste. Fin braucht diesmal Hilfe von seinem alten Paps und dessen Beziehungen zur NASA.

UNSERE FILMKRITIK
Man kann schon von Fließbandproduktion sprechen, wenn jedes Jahr ein neuer Teil auf den Markt kommt. Nachdem der zweite Teil jedoch um Längen besser war, hatte ich die Hoffnung auf eine weitere Steigerung. In Form von bekannten Schauspielern ist das mit Sicherheit gelungen. Auch die Produktplatzierungen im Film selbst sind deutlicher denn je, aber inhaltlich ist der Film für mich persönlich ein kleiner Rückschritt.

Wenn schon unlogisch, dann doch bitte auf einem gewissen Niveau. Zwar hat mein Mann deutlich mehr gelacht, als in den beiden Teilen vorher, aber das auch nur, weil das Niveau eher wieder auf Teil eins zurück gefallen ist.  Da landet Fin zum Beispiel mit Nova im nach einem Jet-Absturz in einem Gewässer. Vorher sind sie voll bekleidet und als sie auftauchen sind sie nur noch in Unterwäsche, aber voll bewaffnet. Lustig, aber nicht gerade logisch. In einer anderen Szene kann sich Fin kaum halten, weil der Sharknado nach ihm greift. Das Auto an dem er sich festkrallt, steht jedoch bombenfest wie angeklebt am Boden. Dabei fliegt sonst alles um ihn herum weg. Wie jemand zudem komplett angezogen ein Baby entbinden kann, das übersteigt sogar meine Vorstellungskraft. Hatten die Produzenten keine Sexualkunde, noch nie Sex oder sind keine Eltern, das solche Dinge eingebaut werden müssen? 



Die Figuren sind diesmal sehr prominent. Hasselhoff und Muniz sind zumindest den meisten Film-Fans ein Begriff. Blöd nur, wenn nicht mal für die Originale Stimme von Hasselhoff Geld vorhanden war. 

Action gibt es viel, und das auch ganz lustige, wenn auch vorhersehbare. Vieles ist aber so offensichtlich am Computer animiert worden und über den Green Screen abgelaufen, dass es schon wieder echt schlecht aussieht. Eine Steigerung zum letzten Teil ist definitiv nicht zu erkennen. Im Gegenteil manchmal wirkt es noch schlechter und das Kunstblut ist einfach nur schlecht. Bei einem Film, der so einen Hype auslöst und jede neue Fortsetzung gefeiert wird, da sollte dann doch eine Steigerung zu sehen sein.

FAZIT - 3 von 5
Für mich war dieser Film trotz Lacher meines Mannes ein kleiner Rückschritt, weil Story und viele Aspekte wirklich wieder sehr künstlich wirkten. Es ist trashig, lustiger und spannender als Teil 1, aber mir fehlte persönlich die Steigerung zum zweiten Teil, weswegen die Bewertung auch gleich ausfällt. 

Filmkritik: Sharknado 3

Ja, auch wenn der erste Teil wirklich ganz unterirdisch war, haben wir uns entschieden auch den zweiten Teil zu schauen. Warum? Ganz einfach, nachdem der erste Teil so einen Hype ausgelöst hat, stand für den zweiten Teil mehr Geld zur Verfügung und alle haben gesagt, der soll definitiv besser sein. Also wollten wir uns davon überzeugen, und haben uns die DVD bei einem Freund ausgeliehen.  



FAKTEN
Titel: Sharknado 3
Land: USA
Jahr: 2015
Produktion: The Asylum
Regie: Anthony C. Ferrante
Darsteller: Ian Ziering, Tara Reid, David Hasselhoff
Laufzeit: 90 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16

WORUM GEHT ES
New York steckt noch allen in den Knochen. Fin ist mit April wieder fest zusammen und sie erwarten Nachwuchs. Während April, seine Tochter Claudia und seine Schwiegermutter May in Florida sind, und Claudias Geburtstag feiern, ist Fin in Washington DC. Dort bahnt sich jedoch schon der nächste Sharknado an und zerstört fast alle wichtigen Gebäude, die sich dort befinden. Nur mit Glück können sie wieder eine echte Katastrophe verhindern. Nach dem Tornado macht sich Fin sofort auf den Weg zu seiner Familie. Unterwegs wird aber klar, dass es immer mehr Sharknados sind, die bald die gesamte Ostküste vernichten, wenn er nicht eingreift. Mit Hilfe von Nova, die er unterwegs trifft, versucht er alles, die Haie und Tornados aufzuhalten. Einzeln kein Problem, aber schon bald wird klar, eine ganze Reihe bahnt sich an, und wenn diese sich vereinen, dann war es das mit der Ostküste. Fin braucht diesmal Hilfe von seinem alten Paps und dessen Beziehungen zur NASA.

UNSERE FILMKRITIK
Man kann schon von Fließbandproduktion sprechen, wenn jedes Jahr ein neuer Teil auf den Markt kommt. Nachdem der zweite Teil jedoch um Längen besser war, hatte ich die Hoffnung auf eine weitere Steigerung. In Form von bekannten Schauspielern ist das mit Sicherheit gelungen. Auch die Produktplatzierungen im Film selbst sind deutlicher denn je, aber inhaltlich ist der Film für mich persönlich ein kleiner Rückschritt.

Wenn schon unlogisch, dann doch bitte auf einem gewissen Niveau. Zwar hat mein Mann deutlich mehr gelacht, als in den beiden Teilen vorher, aber das auch nur, weil das Niveau eher wieder auf Teil eins zurück gefallen ist.  Da landet Fin zum Beispiel mit Nova im nach einem Jet-Absturz in einem Gewässer. Vorher sind sie voll bekleidet und als sie auftauchen sind sie nur noch in Unterwäsche, aber voll bewaffnet. Lustig, aber nicht gerade logisch. In einer anderen Szene kann sich Fin kaum halten, weil der Sharknado nach ihm greift. Das Auto an dem er sich festkrallt, steht jedoch bombenfest wie angeklebt am Boden. Dabei fliegt sonst alles um ihn herum weg. Wie jemand zudem komplett angezogen ein Baby entbinden kann, das übersteigt sogar meine Vorstellungskraft. Hatten die Produzenten keine Sexualkunde, noch nie Sex oder sind keine Eltern, das solche Dinge eingebaut werden müssen? 



Die Figuren sind diesmal sehr prominent. Hasselhoff und Muniz sind zumindest den meisten Film-Fans ein Begriff. Blöd nur, wenn nicht mal für die Originale Stimme von Hasselhoff Geld vorhanden war. 

Action gibt es viel, und das auch ganz lustige, wenn auch vorhersehbare. Vieles ist aber so offensichtlich am Computer animiert worden und über den Green Screen abgelaufen, dass es schon wieder echt schlecht aussieht. Eine Steigerung zum letzten Teil ist definitiv nicht zu erkennen. Im Gegenteil manchmal wirkt es noch schlechter und das Kunstblut ist einfach nur schlecht. Bei einem Film, der so einen Hype auslöst und jede neue Fortsetzung gefeiert wird, da sollte dann doch eine Steigerung zu sehen sein.

FAZIT - 3 von 5
Für mich war dieser Film trotz Lacher meines Mannes ein kleiner Rückschritt, weil Story und viele Aspekte wirklich wieder sehr künstlich wirkten. Es ist trashig, lustiger und spannender als Teil 1, aber mir fehlte persönlich die Steigerung zum zweiten Teil, weswegen die Bewertung auch gleich ausfällt. 

Filmkritik: Auge um Auge

Nein, es muss nicht immer Horror sein, aber spannend sollte ein Film schon sein. Zumindest bevorzuge ich solche Genres. Zusammen mit meinem Mann habe ich mich deswegen für diesen eigentlich recht interessant klingenden Film entschieden. Wenn man bei einem Film jedoch kaum die Augen aufhalten kann, dann nützt eine gut Idee inklusive toller Schauspieler wenig. Bei Prime war er umsonst, aber ganz ehrlich, spart euch das Geld, falls ihr ihn euch kostenpflichtig ausleihen wollt.



FAKTEN
Titel: Auge um Auge
Land: USA, England
Jahr: 2014
Regie: Scott Cooper
Darsteller: Christian Bale, Woody Harrelson, Casey Affleck 
Laufzeit: 117 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16

WORUM GEHT ES
Rodney Baze ist am Ende. Als Soldat hat er im Irak mehr gesehen als ein Mensch ertragen kann. Doch der Staat dankt ihn dafür nicht, sondern bietet ihm nur die Möglichkeit wie sein Vater und sein Bruder täglich für viele Stunden im Stahlwerk zu schuften. Doch darauf hat er keine Lust und versucht mit Wetten das schnelle Geld zu machen. Herauskommen viele Schulden, die sein gutmütiger Bruder Russell versucht zu begleichen. Von Russell, der selbst nach einem mehrjährigen Besuch im Gefängnis wegen Trunkenheit am Steuer, nicht auf die schiefe Bahn gerät, bekommt er immer Hilfe und Arschtritte. Rodney hingegen ist von Wetten auf Kämpfe umgestiegen und will einen letzten Kampf in den Wäldern, um seine Schulden zu tilgen. Von diesem Kampf kehrt er nicht zurück, denn Rodney kann sich nur schwer an Absprachen halten, was der cholerische Curtis DeGroat nicht so toll findet.

UNSERE FILMKRITIK
"Auge um Auge, Zahn um Zahn" heißt es schon in der Bibel und lässt teilweise erahnen, worum der Film geht, auch wenn man sich nicht die Mühe macht, den Trailer anzuschauen. Mit Christian Bale konnte der Regisseur sogar einen recht heißen Hauptdarsteller an Land ziehen. 


Und auch die anderen Darsteller können mit ihren überzeugenden Umsetzungen punkten. Genügend Freiraum und eine sehr authentische Umsetzung, sorgen für so manchen Schmunzler in dem Drama, wenn zum Beispiel Curtis seiner Freundin eine ganze HotDog Wurst in den Rachen steckt. Eine andere Besetzung hätte den Film jedenfalls nicht besser umsetzen können.

Hauptproblem liegt bei dem Drama einfach an der Umsetzung der Geschichte selbst. Die Idee hinter dem Drama ist nichts Neues. Man erinnere sich an "Forrest Gump", und die viele andere Filme, die deutlich zeigen, dass Soldaten nach ihren Einsätzen nichts mehr wert sind. Danke, Tschüss und viel Spaß mit den seelischen Narben. Hier will ich nichts Beschönigen und ganz klar ist hier der Augenmerk der Handlung. Wie kann man jedoch die Menschen auf dieses Defizit aufmerksam machen? Ganz klar nicht mit Fakten, sondern leider Gottes mit etwas Action und deswegen greift der Autor eben zu illegalen Wettkämpfen. 

Hauptproblem ist, dass weder der dramatische Aspekt, noch die Action wirklich hervorstechen können. Während man die erste Zeit immer wieder denkt, jetzt passiert dem Bruder etwas, nein jetzt. Passiert aber nichts. Stattdessen heißt es für Russell ab ins Gefängnis, was alleine schon sehr fadenscheinig vermittelt wird, denn wie lange Russell für seine fahrlässige Tötung ins Gefängnis muss, wird nie wirklich geklärt. Warum jemand, der einen unter Alkohol am Steuer einen tödlichen Unfall begeht, direkt nach der Entlassung wieder ans Steuer darf, hinterlässt zudem einen schalen Beigeschmack. Im Grunde dümpelt die Geschichte so vor sich hin, und zieht immer, wenn man denkt, nun geht es richtig los, die Notbremse.


Irgendwann kommt nun die Wendung durch das Verschwinden des Bruders und man hofft ganz ehrlich auf etwas Action, die jedoch eher nebensächlich integriert wird. Gerade hier wird diese Notbremsung immer deutlicher. Es entsteht das Gefühl, als wenn der Regisseur an diesen Stellen merkt, dass er zu sehr vom Drama abkommt und es eher in Richtung Action gehen würde, und das nicht zulassen kann. Ganz ehrlich, dadurch wird der Film jedoch nicht besser und mit etwas mehr Action hätte das Drama noch besser präsentiert werden können. 

FAZIT: 2 von 5 Sternen
Würde es nach meinem Mann gehen, der den Film überhaupt nicht überzeugend fand, dann würde es sogar nur einen Stern geben. Für ein Drama und ein Thema, welches in meinen Augen Aufmerksamkeit benötigt, ist es jedoch okay und kann angeschaut werden. Ohne die Notbremsen ist die Idee nämlich gar nicht so verkehrt. 

Filmkritik: Auge um Auge

Nein, es muss nicht immer Horror sein, aber spannend sollte ein Film schon sein. Zumindest bevorzuge ich solche Genres. Zusammen mit meinem Mann habe ich mich deswegen für diesen eigentlich recht interessant klingenden Film entschieden. Wenn man bei einem Film jedoch kaum die Augen aufhalten kann, dann nützt eine gut Idee inklusive toller Schauspieler wenig. Bei Prime war er umsonst, aber ganz ehrlich, spart euch das Geld, falls ihr ihn euch kostenpflichtig ausleihen wollt.



FAKTEN
Titel: Auge um Auge
Land: USA, England
Jahr: 2014
Regie: Scott Cooper
Darsteller: Christian Bale, Woody Harrelson, Casey Affleck 
Laufzeit: 117 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16

WORUM GEHT ES
Rodney Baze ist am Ende. Als Soldat hat er im Irak mehr gesehen als ein Mensch ertragen kann. Doch der Staat dankt ihn dafür nicht, sondern bietet ihm nur die Möglichkeit wie sein Vater und sein Bruder täglich für viele Stunden im Stahlwerk zu schuften. Doch darauf hat er keine Lust und versucht mit Wetten das schnelle Geld zu machen. Herauskommen viele Schulden, die sein gutmütiger Bruder Russell versucht zu begleichen. Von Russell, der selbst nach einem mehrjährigen Besuch im Gefängnis wegen Trunkenheit am Steuer, nicht auf die schiefe Bahn gerät, bekommt er immer Hilfe und Arschtritte. Rodney hingegen ist von Wetten auf Kämpfe umgestiegen und will einen letzten Kampf in den Wäldern, um seine Schulden zu tilgen. Von diesem Kampf kehrt er nicht zurück, denn Rodney kann sich nur schwer an Absprachen halten, was der cholerische Curtis DeGroat nicht so toll findet.

UNSERE FILMKRITIK
"Auge um Auge, Zahn um Zahn" heißt es schon in der Bibel und lässt teilweise erahnen, worum der Film geht, auch wenn man sich nicht die Mühe macht, den Trailer anzuschauen. Mit Christian Bale konnte der Regisseur sogar einen recht heißen Hauptdarsteller an Land ziehen. 


Und auch die anderen Darsteller können mit ihren überzeugenden Umsetzungen punkten. Genügend Freiraum und eine sehr authentische Umsetzung, sorgen für so manchen Schmunzler in dem Drama, wenn zum Beispiel Curtis seiner Freundin eine ganze HotDog Wurst in den Rachen steckt. Eine andere Besetzung hätte den Film jedenfalls nicht besser umsetzen können.

Hauptproblem liegt bei dem Drama einfach an der Umsetzung der Geschichte selbst. Die Idee hinter dem Drama ist nichts Neues. Man erinnere sich an "Forrest Gump", und die viele andere Filme, die deutlich zeigen, dass Soldaten nach ihren Einsätzen nichts mehr wert sind. Danke, Tschüss und viel Spaß mit den seelischen Narben. Hier will ich nichts Beschönigen und ganz klar ist hier der Augenmerk der Handlung. Wie kann man jedoch die Menschen auf dieses Defizit aufmerksam machen? Ganz klar nicht mit Fakten, sondern leider Gottes mit etwas Action und deswegen greift der Autor eben zu illegalen Wettkämpfen. 

Hauptproblem ist, dass weder der dramatische Aspekt, noch die Action wirklich hervorstechen können. Während man die erste Zeit immer wieder denkt, jetzt passiert dem Bruder etwas, nein jetzt. Passiert aber nichts. Stattdessen heißt es für Russell ab ins Gefängnis, was alleine schon sehr fadenscheinig vermittelt wird, denn wie lange Russell für seine fahrlässige Tötung ins Gefängnis muss, wird nie wirklich geklärt. Warum jemand, der einen unter Alkohol am Steuer einen tödlichen Unfall begeht, direkt nach der Entlassung wieder ans Steuer darf, hinterlässt zudem einen schalen Beigeschmack. Im Grunde dümpelt die Geschichte so vor sich hin, und zieht immer, wenn man denkt, nun geht es richtig los, die Notbremse.


Irgendwann kommt nun die Wendung durch das Verschwinden des Bruders und man hofft ganz ehrlich auf etwas Action, die jedoch eher nebensächlich integriert wird. Gerade hier wird diese Notbremsung immer deutlicher. Es entsteht das Gefühl, als wenn der Regisseur an diesen Stellen merkt, dass er zu sehr vom Drama abkommt und es eher in Richtung Action gehen würde, und das nicht zulassen kann. Ganz ehrlich, dadurch wird der Film jedoch nicht besser und mit etwas mehr Action hätte das Drama noch besser präsentiert werden können. 

FAZIT: 2 von 5 Sternen
Würde es nach meinem Mann gehen, der den Film überhaupt nicht überzeugend fand, dann würde es sogar nur einen Stern geben. Für ein Drama und ein Thema, welches in meinen Augen Aufmerksamkeit benötigt, ist es jedoch okay und kann angeschaut werden. Ohne die Notbremsen ist die Idee nämlich gar nicht so verkehrt. 

Filmkritik - Dracula Untold

Jetzt wo ich mich kaum noch bewegen kann, guckt mein Mann gerne mit mir am Abend einen Film. Diesmal haben wir uns bei Amazon Prime den Film "Dracula Untold" herausgesucht. Die Schauspieler waren bekannter, der Trailer sah vielversprechend aus, und ich mag Geschichten rund um Dracula. Definitiv besser als der letzte Horror-Trash, aber als geniales Highlight würde ich es nicht bezeichnen. 


FAKTEN
Titel: Dracula Untold
Land: USA
Jahr: 2014
Regie: Gary Shore
Darsteller:  Luke Evans, Sarah Gadon, Dominic Cooper
Laufzeit: 92 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

WORUM GEHT ES
Vlad lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Transsilvanien. Er selbst ist als der Pfähler bekannt und hat schon zahlreiche Kämpfe überlebt. Als Sultan Mehmed seinen Sohn und weitere Kinder als Krieger fordert, entscheidet sich Vlad zu rebellieren. Er tötet die Abgesandten und um den bevorstehenden Angriff zu überleben, lässt er sich auf eine uralte mystische Macht ein, die er wenige Tage vorher im nahe gelegenen Gebirge entdeckt hat. Er trinkt das Blut dieser Kreatur und kann nun drei Tage lang dessen Macht genießen. Sollte er in dieser Zeit jedoch Blut trinken, würde er sich endgültig verwandeln, ansonsten wäre er nach dieser Zeit wieder ein sterblicher. Als Dracula kämpft er gegen Mehmed und seine tausenden von Kriegern. Dabei stößt er schon bald auf Ablehnung seitens des eigenen Volkes. Nur seine Frau und sein Sohn stehen hinter ihm, als es zum Großangriff kommt, der von Vlad eine folgenschwere Entscheidung verlangt.


UNSERE FILMKRITIK
"Manchmal braucht die Welt keinen weiteren Helden, sondern ein Monster". Dieses Zitat sagt aus, was den Film von den meisten anderen Filmen unterscheidet und Vlad als Figur trotzdem zu einem Helden emporhebt. Trotzdem könnte genau dieser wichtige und entscheidende Punkt mehr ausgebaut werden. 

Vampir-Filme, Serien mit Vampiren oder die Geschichte rund um Dracula erfreut sich eines großen Booms. Warum nicht einfach auch die Seite erzählen, die so abseits vom Original ist, dass der Titel "Dracula Untold" wie die Faust aufs Auge passt. Es ist eine an sich schöne Idee, wie aus dem adligen Vlad, der waschechte Dracula wurde. Wie oben schon erwähnt, hätte dieser Aspekt einfach besser ausgebaut werden können. Die Idee von drei Tagen bis zur endgültigen Verwandlung und der innere Kampf gegen den Blutdurst sind an sich schön, kommen jedoch einfach zu kurz. Abgesehen von einigen Szenen, wo sich Vlad zurückhalten muss, um Freunde oder seine Frau nicht zu beißen, wird hier einfach zu wenig eingegangen. Auch die Tatsache, dass plötzlich alle erkennen, wer er wirklich ist und versuchen ihn in echter Dracula-Manier mit Kreuz, Sonnenlicht und Silber zu töten, ist nur von kurzer Dauer. Eine kleine Ansprache, die eher flach und nicht überzeugend ist, reicht aus, um die Meute von sich selbst zu überzeugen. 


Auch die Tatsache, dass es immer dann dunkel wird, wenn Vlad nach draußen muss, sorgt nicht unbedingt für eine authentische Umsetzung. Immerhin wirkt der Film dadurch recht düster und vielen wird nicht mal aufgefallen sein, das es in der einen Szene noch hell ist und dann innerhalb von wenigen Minuten nichts mehr vom Sonnenschein zu sehen ist. Es sind aber diesmal nur Kleinigkeiten, die im eigentlich Filme ehrlich gesagt, immer wieder untergehen, weil im nächsten Moment eine großartige Schlacht zu sehen ist. Sie sind nicht so eindrucksvoll, wie man im Trailer erhofft hat, aber sie können zumindest durch einige, wenn auch kurzweilige Action punkten. 

Unterstützt wird der Film ganz klar von den Schauspielern, die einen guten Job machen. Authentisch, einnehmend und perfekt für die jeweilige Rolle, wie ich finde.

Ein kleiner, weiterer Kritikpunkt ist der Schluss des Films, der wieder etwas unlogisch konstruiert wurde, um bei Erfolg auf eine Fortsetzung zu kommen. Alle anderen Vampire lösen sich auf und nur noch das Skelett ist zu sehen, aber Vlad trocknet nur aus? Er kann verhindern das sich Vampire ausbreiten, aber erst nachdem sein Sohn einige Meter flüchten konnte, statt sofort? Etwas mehr Logik hätte auch diesem Film nicht geschadet.

FAZIT - 3,5 von 5 Sternen
Der Film ist interessant, nicht perfekt, sorgt aber zumindest für einen zeitweiligen Spaß, sodass man am Ende aufsteht und nicht vollends enttäusch ist. 

Filmkritik - Dracula Untold

Jetzt wo ich mich kaum noch bewegen kann, guckt mein Mann gerne mit mir am Abend einen Film. Diesmal haben wir uns bei Amazon Prime den Film "Dracula Untold" herausgesucht. Die Schauspieler waren bekannter, der Trailer sah vielversprechend aus, und ich mag Geschichten rund um Dracula. Definitiv besser als der letzte Horror-Trash, aber als geniales Highlight würde ich es nicht bezeichnen. 


FAKTEN
Titel: Dracula Untold
Land: USA
Jahr: 2014
Regie: Gary Shore
Darsteller:  Luke Evans, Sarah Gadon, Dominic Cooper
Laufzeit: 92 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

WORUM GEHT ES
Vlad lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Transsilvanien. Er selbst ist als der Pfähler bekannt und hat schon zahlreiche Kämpfe überlebt. Als Sultan Mehmed seinen Sohn und weitere Kinder als Krieger fordert, entscheidet sich Vlad zu rebellieren. Er tötet die Abgesandten und um den bevorstehenden Angriff zu überleben, lässt er sich auf eine uralte mystische Macht ein, die er wenige Tage vorher im nahe gelegenen Gebirge entdeckt hat. Er trinkt das Blut dieser Kreatur und kann nun drei Tage lang dessen Macht genießen. Sollte er in dieser Zeit jedoch Blut trinken, würde er sich endgültig verwandeln, ansonsten wäre er nach dieser Zeit wieder ein sterblicher. Als Dracula kämpft er gegen Mehmed und seine tausenden von Kriegern. Dabei stößt er schon bald auf Ablehnung seitens des eigenen Volkes. Nur seine Frau und sein Sohn stehen hinter ihm, als es zum Großangriff kommt, der von Vlad eine folgenschwere Entscheidung verlangt.


UNSERE FILMKRITIK
"Manchmal braucht die Welt keinen weiteren Helden, sondern ein Monster". Dieses Zitat sagt aus, was den Film von den meisten anderen Filmen unterscheidet und Vlad als Figur trotzdem zu einem Helden emporhebt. Trotzdem könnte genau dieser wichtige und entscheidende Punkt mehr ausgebaut werden. 

Vampir-Filme, Serien mit Vampiren oder die Geschichte rund um Dracula erfreut sich eines großen Booms. Warum nicht einfach auch die Seite erzählen, die so abseits vom Original ist, dass der Titel "Dracula Untold" wie die Faust aufs Auge passt. Es ist eine an sich schöne Idee, wie aus dem adligen Vlad, der waschechte Dracula wurde. Wie oben schon erwähnt, hätte dieser Aspekt einfach besser ausgebaut werden können. Die Idee von drei Tagen bis zur endgültigen Verwandlung und der innere Kampf gegen den Blutdurst sind an sich schön, kommen jedoch einfach zu kurz. Abgesehen von einigen Szenen, wo sich Vlad zurückhalten muss, um Freunde oder seine Frau nicht zu beißen, wird hier einfach zu wenig eingegangen. Auch die Tatsache, dass plötzlich alle erkennen, wer er wirklich ist und versuchen ihn in echter Dracula-Manier mit Kreuz, Sonnenlicht und Silber zu töten, ist nur von kurzer Dauer. Eine kleine Ansprache, die eher flach und nicht überzeugend ist, reicht aus, um die Meute von sich selbst zu überzeugen. 


Auch die Tatsache, dass es immer dann dunkel wird, wenn Vlad nach draußen muss, sorgt nicht unbedingt für eine authentische Umsetzung. Immerhin wirkt der Film dadurch recht düster und vielen wird nicht mal aufgefallen sein, das es in der einen Szene noch hell ist und dann innerhalb von wenigen Minuten nichts mehr vom Sonnenschein zu sehen ist. Es sind aber diesmal nur Kleinigkeiten, die im eigentlich Filme ehrlich gesagt, immer wieder untergehen, weil im nächsten Moment eine großartige Schlacht zu sehen ist. Sie sind nicht so eindrucksvoll, wie man im Trailer erhofft hat, aber sie können zumindest durch einige, wenn auch kurzweilige Action punkten. 

Unterstützt wird der Film ganz klar von den Schauspielern, die einen guten Job machen. Authentisch, einnehmend und perfekt für die jeweilige Rolle, wie ich finde.

Ein kleiner, weiterer Kritikpunkt ist der Schluss des Films, der wieder etwas unlogisch konstruiert wurde, um bei Erfolg auf eine Fortsetzung zu kommen. Alle anderen Vampire lösen sich auf und nur noch das Skelett ist zu sehen, aber Vlad trocknet nur aus? Er kann verhindern das sich Vampire ausbreiten, aber erst nachdem sein Sohn einige Meter flüchten konnte, statt sofort? Etwas mehr Logik hätte auch diesem Film nicht geschadet.

FAZIT - 3,5 von 5 Sternen
Der Film ist interessant, nicht perfekt, sorgt aber zumindest für einen zeitweiligen Spaß, sodass man am Ende aufsteht und nicht vollends enttäusch ist. 

Filmkritik - Sharknado 2

Ja, auch wenn der erste Teil wirklich ganz unterirdisch war, haben wir uns entschieden auch den zweiten Teil zu schauen. Warum? Ganz einfach, nachdem der erste Teil so einen Hype ausgelöst hat, stand für den zweiten Teil mehr Geld zur Verfügung und alle haben gesagt, der soll definitiv besser sein. Also wollten wir uns davon überzeugen, und haben uns die DVD bei einem Freund ausgeliehen.  



FAKTEN
Titel: Sharknado 2
Land: USA
Jahr: 2014
Produktion: The Asylum
Regie: Anthony C. Ferrante
Darsteller: Ian Ziering, Tara Reid, Vivica A. Fox ...
Laufzeit: 91 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16

WORUM GEHT ES
Ein Jahr ist seit dem ersten Sharknado vergangen und Fin befindet sich mit April auf dem Flug nach New York, wo er sich mit seiner Schwester und deren Kindern treffen möchte. Doch schon auf dem Flug geht einiges schief, denn plötzlich kommt ein Unwetter auf und überall tauchen Haie auf. Am Anfang denkt Fin noch an Übermüdung und Sinnestäuschung, aber dann sind sie mitten in einem Haisturm, und es liegt an Fin das Flugzeug zu landen. Dabei verliert April ihre linke Hand. In New York gelandet versucht Fin die Bevölkerung zu warnen, aber wird erst einmal nicht ernst genommen, bis es nicht mehr zu übersehen ist. Nun heißt es seine Schwester und deren Familie, die sich aufgeteilt haben, zu finden und New York vor dem Sharknado zu retten. Wieder versuchen sie den Bomben mit selbstgebauten Bomben, Kettensägen und Schwertern zu besiegen. 

UNSERE FILMKRITIK
Länger, rasanter und einen Tick besser, so könnte man die Fortsetzung von Sharknado beschreiben. Müsste ich mir eine passende Überschrift für eine Bewertung ausdenken, würde sie jedoch "Sharknado trifft auf Frogger" lauten.

Wirklich perfekt ist die Fortsetzung auch nicht geworden, aber es wurde eine Menge verbessert, was definitiv an einem höheren Budget liegen muss. Ja, sogar der Abspann ist deutlich langsamer, weil die aktiven Menschen auch gesehen werden wollen. Kommen wir aber lieber zum Film selbst.

Die Verbesserung fängt schon bei den Schauspielern an. Sei es eine größere Motivation, ein besseres Gehalt, eine bessere Auswahl oder bessere Regie-Anweisungen. Fakt ist, dass Selbstironie, Jokes und auch ernstere Dialoge einfach besser zur Geltung kommen und nicht vollkommen unmotiviert und deplatziert heruntergeleiert werden, wie man es von Schülern bei Gedichten kennt. Ja, Mimik und Dialog passen diesmal schon deutlich besser zusammen. 



Inhaltlich haben sich die Produzenten auch deutlich mehr Mühe gegeben, denn die Action ist von Anfang an präsent und nicht nur auf den letzten 20  Minuten, wie im ersten Teil. Mit Sicherheit ist nicht alles logisch und vieles wirkt noch immer künstlich, wie zum Beispiel die plötzliche Entstehung des Sharknados, aber es ist zumindest spannend und ja, teilweise sogar witzig. Ich erwarte keine erstklassige Logik, wie von einem Wissenschaftler, aber manchmal wäre es doch angebrachter gewesen, damit sich nicht einige der Zuschauer an den Kopf fassen und fragen, ob das Gehirn hier vielleicht von einem Hai angeknabbert wurde. Um euch ein kleines Beispiel zu nennen. Wir befinden und in einem Hotel und versuchen den Sharknado zu zerstören. Oben regnet es brennende Haie, die brennend vom 65 Stock bis in den 5 Stock die Treppe runter rutschen. Von unten steigt jedoch eine Flut mit weiteren Haien. Warum aber nur dieses Treppenhaus überflutet ist, nebenan und die Straßen jedoch nicht, zeigt deutlich, das noch einige Arbeit vom Gedanken her nötig ist. Ja, es ist trashig, aber etwas Logik darf sogar da vorhanden sein.



Auch bei den Effekten merkt man, das das Budget noch nicht so ausreichend gewachsen ist, um mit großen Produktionen mitzuhalten. Abgesehen von den Haien, sind auch andere Animationen so künstlich, dass man sie sofort erkennt und eher an ein PC-Spiel denkt, als an einem Film. 

FAZIT - 3 von 5 Sternen
Obwohl ich von dem Film nicht zu 100% überzeugt bin, muss ich sagen, dass der Film definitiv besser ist als der erste Teil und das in allen Bereichen. Vergleichen mit den Animationen vom ersten Teil könnte man pauschal sagen, es ist wie Playstation zu Playstation 3. Aber auch die anderen Bereiche haben eine gute Steigerung erlebt, und es sogar geschafft, dass ich einige Male lachen und schmunzeln konnte. Der Weg zum gelungenen Trash-Horror ist für mich nun erkennbar und ich freue mich ganz ehrlich auf Teil 3. 

Filmkritik - Sharknado 2

Ja, auch wenn der erste Teil wirklich ganz unterirdisch war, haben wir uns entschieden auch den zweiten Teil zu schauen. Warum? Ganz einfach, nachdem der erste Teil so einen Hype ausgelöst hat, stand für den zweiten Teil mehr Geld zur Verfügung und alle haben gesagt, der soll definitiv besser sein. Also wollten wir uns davon überzeugen, und haben uns die DVD bei einem Freund ausgeliehen.  



FAKTEN
Titel: Sharknado 2
Land: USA
Jahr: 2014
Produktion: The Asylum
Regie: Anthony C. Ferrante
Darsteller: Ian Ziering, Tara Reid, Vivica A. Fox ...
Laufzeit: 91 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16

WORUM GEHT ES
Ein Jahr ist seit dem ersten Sharknado vergangen und Fin befindet sich mit April auf dem Flug nach New York, wo er sich mit seiner Schwester und deren Kindern treffen möchte. Doch schon auf dem Flug geht einiges schief, denn plötzlich kommt ein Unwetter auf und überall tauchen Haie auf. Am Anfang denkt Fin noch an Übermüdung und Sinnestäuschung, aber dann sind sie mitten in einem Haisturm, und es liegt an Fin das Flugzeug zu landen. Dabei verliert April ihre linke Hand. In New York gelandet versucht Fin die Bevölkerung zu warnen, aber wird erst einmal nicht ernst genommen, bis es nicht mehr zu übersehen ist. Nun heißt es seine Schwester und deren Familie, die sich aufgeteilt haben, zu finden und New York vor dem Sharknado zu retten. Wieder versuchen sie den Bomben mit selbstgebauten Bomben, Kettensägen und Schwertern zu besiegen. 

UNSERE FILMKRITIK
Länger, rasanter und einen Tick besser, so könnte man die Fortsetzung von Sharknado beschreiben. Müsste ich mir eine passende Überschrift für eine Bewertung ausdenken, würde sie jedoch "Sharknado trifft auf Frogger" lauten.

Wirklich perfekt ist die Fortsetzung auch nicht geworden, aber es wurde eine Menge verbessert, was definitiv an einem höheren Budget liegen muss. Ja, sogar der Abspann ist deutlich langsamer, weil die aktiven Menschen auch gesehen werden wollen. Kommen wir aber lieber zum Film selbst.

Die Verbesserung fängt schon bei den Schauspielern an. Sei es eine größere Motivation, ein besseres Gehalt, eine bessere Auswahl oder bessere Regie-Anweisungen. Fakt ist, dass Selbstironie, Jokes und auch ernstere Dialoge einfach besser zur Geltung kommen und nicht vollkommen unmotiviert und deplatziert heruntergeleiert werden, wie man es von Schülern bei Gedichten kennt. Ja, Mimik und Dialog passen diesmal schon deutlich besser zusammen. 



Inhaltlich haben sich die Produzenten auch deutlich mehr Mühe gegeben, denn die Action ist von Anfang an präsent und nicht nur auf den letzten 20  Minuten, wie im ersten Teil. Mit Sicherheit ist nicht alles logisch und vieles wirkt noch immer künstlich, wie zum Beispiel die plötzliche Entstehung des Sharknados, aber es ist zumindest spannend und ja, teilweise sogar witzig. Ich erwarte keine erstklassige Logik, wie von einem Wissenschaftler, aber manchmal wäre es doch angebrachter gewesen, damit sich nicht einige der Zuschauer an den Kopf fassen und fragen, ob das Gehirn hier vielleicht von einem Hai angeknabbert wurde. Um euch ein kleines Beispiel zu nennen. Wir befinden und in einem Hotel und versuchen den Sharknado zu zerstören. Oben regnet es brennende Haie, die brennend vom 65 Stock bis in den 5 Stock die Treppe runter rutschen. Von unten steigt jedoch eine Flut mit weiteren Haien. Warum aber nur dieses Treppenhaus überflutet ist, nebenan und die Straßen jedoch nicht, zeigt deutlich, das noch einige Arbeit vom Gedanken her nötig ist. Ja, es ist trashig, aber etwas Logik darf sogar da vorhanden sein.



Auch bei den Effekten merkt man, das das Budget noch nicht so ausreichend gewachsen ist, um mit großen Produktionen mitzuhalten. Abgesehen von den Haien, sind auch andere Animationen so künstlich, dass man sie sofort erkennt und eher an ein PC-Spiel denkt, als an einem Film. 

FAZIT - 3 von 5 Sternen
Obwohl ich von dem Film nicht zu 100% überzeugt bin, muss ich sagen, dass der Film definitiv besser ist als der erste Teil und das in allen Bereichen. Vergleichen mit den Animationen vom ersten Teil könnte man pauschal sagen, es ist wie Playstation zu Playstation 3. Aber auch die anderen Bereiche haben eine gute Steigerung erlebt, und es sogar geschafft, dass ich einige Male lachen und schmunzeln konnte. Der Weg zum gelungenen Trash-Horror ist für mich nun erkennbar und ich freue mich ganz ehrlich auf Teil 3. 

Weltprobierer - Spezialitäten aus Portugal

Portugal ist der neue Europameister und aus diesem Grund habe ich mich entschieden meine nächste Station nach Portugal zu verlegen. Ich selbst war noch nie in Portugal und habe mich bis jetzt auch noch wenig mit den Spezialitäten des Landes auseinander gesetzt. Fakt ist jedoch, dass in Portugal gerne viele kleinere Vorspeisen gegessen werden, wie auch in Spanien. Es werden Eintöpfe und Suppen sehr gerne gegessen, und gerade im Norden wird deftige Kost mit Fleisch und Fisch bevorzugt. Der Bacalhau, ein gesalzener und getrockneter Stockfisch ist das Nationalgericht des Landes. Damit werde ich mich aber nicht beschäftigen bei meiner kulinarischen Reise, denn ganz ehrlich unser Fischhändler des Vertrauens konnte mir hier nicht weiterhelfen. Herausgekommen ist aber ein Gericht, was laut einem befreundete Portugiesen ganz klar als heimatlich empfunden wird. 



MENÜ
Vorspeise - Cogumelos com Salsa
Eigentlich wollte ich eine Suppe machen, und zwar eine Tomatensuppe, die sehr gerne in Spanien gegessen wird. Dann ist mir jedoch diese Vorspeise auf einer Seite ins Auge gestochen und ich dachte mir, das würde perfekt zum Hühnchen passen. 



Zutaten für 4 Personen
  • 900 g Champignons
  • 150 g durchwachsener Speck
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, frischer Pfeffer
  • 100 ml Weißwein
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung
  • Champignons säubern und halbieren.
  • Speck würfeln.
  • Knoblauch schälen und pressen
  • Petersilie waschen und hacken.
  • Öl in einen Topf geben und die Speckwürfel darin auslassen.
  • Knoblauch und Champignons zugeben und leicht anbräunen.
  • Lorbeer und Petersilie zugeben, salzen und pfeffern.
  • Weißwein hinzugießen und kurz köcheln lassen.
  • Pilze danach abschöpfen oder mit der Sauce servieren

Geschmacksfazit
Alkohol verfliegt bekanntlich beim Kochen nicht, daher habe ich hier zwei Varianten gekocht. Einmal mit Weißwein, wodurch das Essen leicht säuerlicher schmeckt, und einmal ohne. Probiert hat mein Mann beides. Er fand es auf jeden Fall lecker.

5 von 5 Punkten  

Hauptspeise - Augustos Frango Assado
Dahinter verbirgt sich ganz simple Brathänchen. Nur eben etwas anders gestaltet als bei uns. Da mein Mann schon länger Brathähnchen wieder haben wollte, habe ich mich spontan für dieses Hauptgericht entschieden.
 


Zutaten für 4 Personen
  • 1 Hähnchen oder auch 2 halbe oder nur 4 Schenkel
  • 3 Zehe/n Knoblauch
  • 60 ml Olivenöl
  • Salz
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 600 g Kartoffeln
  • 50 ml Wasser
  • 2 Tasse/n Reis
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • 1 Liter Gemüsebrühe

Zubereitung
  • Backofen auf 250 Grad vorheizen.
  • Hähnchen zerteilen, sofern ihr es nicht schon zerlegt kauft und salzen. Knoblauch fein hacken. Mit Olivenöl und Paprika vermischen und das Hähnchen damit gut einreiben.
  • Kartoffeln waschen, schälen, in Würfel schneiden und salzen. Wasser und Kartoffeln auf ein Backblech verteilen und 2 TL von der Olivenölmischung darüber geben. Backblech in den Ofen schieben (unterste Schiene). Das Hähnchen auf ein Rost über den Kartoffeln legen (mittlere Schiene), damit das Fett auf die Kartoffeln tropfen kann.
  • Ca. 50-60 Minuten im Ofen garen.
  • Für den Reis eine Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. In einem Topf Öl heiß werden lassen und die Zwiebel darin andünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und zum Kochen bringen. Den Reis hineingeben und bei leicht geöffnetem Deckel kochen lassen bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist.
  • Dazu kann noch ein Gurkensalat mit Essig-Öl und Weißwein serviert werden 

Geschmacksfazit
Ich habe an die Kartoffel noch etwas Pfeffer gemacht, mich aber ansonsten an das Rezept gehalten. Es spritzt natürlich mehr und der Backofen sieht am Ende nicht mehr ganz so chic aus. Zudem nutzen wir sonst gerne eine Dampfgar-Grill-Funktion im Backofen, auf die wir diesmal ebenfalls verzichtet haben. Dazu habe ich einen Essig-Öl-Gurkensalat gemacht, da ich auf Grund des Babys keinen Wein nuten möchte. Das Hähnchen hat sehr lecker geschmeckt, war außen schön knusprig, innen sehr zart. Die Kartoffeln waren ebenfalls gut. Manche kochen es mit dem Reis, manche aber nicht. Und wir haben uns ganz ehrlich gegen den Reis entschieden, denn das wäre uns einfach zu viel geworden. 

4 von 5 Punkten  

Nachspeise - Arroz Doce
Entschieden habe ich mich für Milchreis. Erst hatte ich einen Kuchen entdeckt, der aber über Nacht ins Gefrierfach gemusst hätte, und das ist leider voll. Aber mir wurde gesagt Milchreis sei sehr beliebt und da wir diesen sehr gerne essen, habe ich mich mal an das Rezept gemacht. 



Zutaten für 4 Personen
  • 250g Milchreis
  • 400g Milch
  • 200g Zucker oder bei Diabetes auch Xucker
  • 1/2 Zitronenschale
  • 1/2 Prise Salz
  • Zimt
  • 0,75l Wasser
Zubereitung
  • Das Wasser mit Salz und der Zitronenschale zum Kochen bringen.
  • Den Reis dazugeben und bei geschlossenem Deckel und niedriger Temperatur ca. 8 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser komplett verdampft ist. Danach langsam die Milch und den Zucker hinzufügen und leicht weiter köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und er auch gar ist. 
  • Auf flache Teller gießen und mit Zimt bestreuen.
  • Es empfiehlt sich, den Milchreis abgekühlt zu servieren.

Geschmacksfazit
Ihr seht schon am Rezept, es wird doch anders gekocht, als hier in Deutschland. Milchreis mit Wasser und mit Zitrone war schon etwas ungewohnt. Hier kenne ich es nur mit Milch, Zucker und ggf. etwas Sahne die zum Schluss, wenn er kalt ist, unter gehoben wird. Es schmeckt fruchtig, süß und definitiv genauso lecker wie unsere Variante. Bei uns gab es oben drauf nicht nur Zimt, sondern Zimt/Zucker, da wir das immer als Gemisch kaufen, aber meine anfänglichen Befürchtungen, dass der Milchreis mit der Zitrone nicht schmeckt, waren unbegründet.Es ist nichts übrig geblieben.

5 von 5 Punkten  

FAZIT
Portugal hat auf jeden Fall leckere Gerichte, die ich jeder Zeit wieder ausprobieren würde. Highlight waren ganz klar die Pilze und der Milchreis. Echt lecker. 

Filmkritik: Robocroc

Lust auf einen neuen trashigen Horrorfilm? Diesmal geht es nicht um Haie, sondern um Krokodile. Lustige Idee, von der mein Mann und ich geteilter Meinung sind. Diesmal haben wir ihn kostenlos über Amazon Prime sehen können. Daher war es nicht ganz so schlimm. Man verpasst nichts, wenn man ihn nicht gesehen hat, aber er ist in meinen Augen ganz okay, und daher möchte ich ihn euch auch vorstellen. 


FAKTEN
Titel: Robocroc
Land: USA
Jahr: 2013
Regie:Arthur Sinclair
Darsteller:  Corin Nemec, Lisa McAllister, Keith Duffy, Steven Hartley, Dee Wallace, Florence Brudenell Bruce....
Laufzeit: 81 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16

WORUM GEHT ES
Wenn das Militär etwas entwickelt, dann macht es keine halben Sachen. Lediglich die Ausführung könnte besser geplant werden. Und so landen Nanoroboter, die in den Weltraum geschossen werden sollen im Krokodilbecken eines kleinen Zoos. Dort vereinigen sie sich sofort mit Stella, dem Krokodil, das sofort darauf reagiert und ihren Tierpfleger angreift. Innerhalb von wenigen Stunden verwandelt sich Stella vom Lebewesen in einen Roboter. Statt Fleisch und Blut gibt es nur noch Metall, Stahl und andere Komponenten. Ihr Ziel ist es zu überleben und so greift Stella alle an, die sich ihr in den Weg stellen. Blöd nur, dass der Zoo nicht abgelegen steht, sondern unterirdisch über Wasserrohre mit einem Angelgebiet und einem Wasserpark verbunden ist. So kann Stella immer wieder verschwinden und ihren Tötungstrieb ausleben. Schon bald ist das Wasser überall rot gefärbt und dem Zoo Mitarbeiter Duffy, sowie dem Militär wird klar, dass sie nun endlich richtig eingreifen müssen. Blöd nur, wenn ihre technische Entwicklung fast unzerstörbar ist und jemand etwa dagegen hat, das Stella ausgeschaltet wird. 

UNSERE FILMKRITIK
Nach "Sharknado" konnte es eigentlich nur besser werden. "Robocroc" ist anders, was meinem Mann weniger gefällt, mir aber zumindest durch bessere Aufnahmen und durchdachtere Story besser gefällt. Aber alles der Reihe nach. 

Das Robocroc ist in seiner freien Laufbahn sehr interessant und bietet Forschern sicherlich viele Wochen, um es überhaupt annähernd kennen zu lernen. Es frisst alles was menschlich ist, obwohl es keinen Hunger haben kann. Es kann klettern, so hoch springen wie ein Helikopter und ist so schnell wie ein Quad. Wasser ist jedoch trotz vieler technischer Details sein liebstes Element ohne auch nur etwas zu an Technik einzubüßen. 


Logik ist bei einem solchen Film einfach nebensächlich und das weiß jeder, der den Film auch nur vom Titel her kennt. Es sollte Trash-Horror vom Feinsten sein, kann aber leider in der Umsetzung nicht das bieten, was man erwartet.

Das liegt daran, dass der Film irgendwie nichts neues aufbringen kann, und sich systematisch an den meisten Horrorfilmen mit Krokodilen orientiert. Einziger Unterschied, dieses Krokodil wird innerhalb von wenigen Minuten zu einem Roboter. In fast allen Filmen kommt ein See, ein Angler und eine Kanalisation vor. An sich ist dies ja auch nicht schlimm, hätten man sich für einen einzigen Ort entschieden. Doch die Produzenten haben sich stattdessen für massig Schauplätze mit vielen leckeren Menschen entschieden, wodurch der Film nur in die Länge gezogen wird und dadurch ganz klar an Spannung verliert. Das wiederum liegt nicht daran, dass viele Orte einfach nur enttäuschend sind, sondern das kein Ort wirklich Action bzw. Horror bietet. Etwas Blut im Wasser, ein paar künstliche Leichen, wo man sich fragt, wie jemand an so wenig Blut am Bein sterben kann. Etwas realistischer dürfte es schon sein, selbst wenn man auf Grund der Altersfreigabe auf viele Details verzichtet, hätte man die Wunden nach dem Cut ganz klar authentischer gestalten können. Immerhin haben wir es nicht mit einem Messerstecher oder Virus zu tun, sondern einem Krokodil von 8m Länge. Etwas mehr künstliches Blut in der richtigen Farbgebung und vor allen Dingen an relevanten Stellen, hätte den Trash ganz klar auf eine andere Schiene gehoben. So kann man sich nebenbei die Nägel lackieren ohne wirklich was zu verpassen. 


Auch die Schauspieler und ihre Charaktere sind nicht das Gelbe vom Ei. Auf jeden Fall nicht so unmotiviert und talentierter als bei "Sharknado". Nur bringt die vorhandene Ernsthaftigkeit der Schauspieler wenig, wenn der Text oder die Logik hinter den Dialogen einfach nur auf Trash ausgelegt ist. Dadurch wirkt es einfach nur künstlich. Was hatte zum Beispiel mein Mann bemängelt. Da macht sich Duffy unglaubliche Sorgen um seinen Sohn, rettet ihn, und anstatt ihn mit zum Militär zu nehmen, was jeder sorgende und liebende Vater gemacht hätte, lässt er ihn bzw. die Gruppe alleine losziehen. Genauso später in der Kanalisation. Jeder sorgende Vater würde sagen, bleibt hinter mir  oder ich bringe euch hier raus. Stattdessen soll die Gruppe sich einen sicheren Platz suchen, obwohl niemand weiß wo Stella ist. Das ist Trash, aber nicht kombiniert mit der Ernsthaftigkeit, als wäre es der nächste Kassenschlager im Kino. Etwas mehr Selbstironie, wie ein 1A Trash-Horror nun mal mit sich bringt, hätte dem Film nicht geschadet. 

FAZIT 2 von 5 Sternen
Mit Sicherheit gibt es deutlich schlechtere Filme und bei Trash Horror darf man nicht zu viel erwarten, aber eins ist klar, der Fokus der Produzenten wurde falsch gesetzt. Statt Selbstironie und eine Menge ängstigender Szenen inklusive realistischem Kunstblut hätten dem Film mehr geholfen, als viele Schauplätze mit Cuts, nicht tödlich inszenierten Toden und einer Ernsthaftigkeit, die bei einem solchen Film einfach nicht passt. Ich fand es okay, da es zumindest eine Story von Anfang bis Ende mit rotem Faden war, aber das war es auch schon. Nur etwas für echte Hardcore-Fans, die wirklich alles sehen wollen.