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Filmkritik: Sharknado 3

Ja, auch wenn der erste Teil wirklich ganz unterirdisch war, haben wir uns entschieden auch den zweiten Teil zu schauen. Warum? Ganz einfach, nachdem der erste Teil so einen Hype ausgelöst hat, stand für den zweiten Teil mehr Geld zur Verfügung und alle haben gesagt, der soll definitiv besser sein. Also wollten wir uns davon überzeugen, und haben uns die DVD bei einem Freund ausgeliehen.  



FAKTEN
Titel: Sharknado 3
Land: USA
Jahr: 2015
Produktion: The Asylum
Regie: Anthony C. Ferrante
Darsteller: Ian Ziering, Tara Reid, David Hasselhoff
Laufzeit: 90 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16

WORUM GEHT ES
New York steckt noch allen in den Knochen. Fin ist mit April wieder fest zusammen und sie erwarten Nachwuchs. Während April, seine Tochter Claudia und seine Schwiegermutter May in Florida sind, und Claudias Geburtstag feiern, ist Fin in Washington DC. Dort bahnt sich jedoch schon der nächste Sharknado an und zerstört fast alle wichtigen Gebäude, die sich dort befinden. Nur mit Glück können sie wieder eine echte Katastrophe verhindern. Nach dem Tornado macht sich Fin sofort auf den Weg zu seiner Familie. Unterwegs wird aber klar, dass es immer mehr Sharknados sind, die bald die gesamte Ostküste vernichten, wenn er nicht eingreift. Mit Hilfe von Nova, die er unterwegs trifft, versucht er alles, die Haie und Tornados aufzuhalten. Einzeln kein Problem, aber schon bald wird klar, eine ganze Reihe bahnt sich an, und wenn diese sich vereinen, dann war es das mit der Ostküste. Fin braucht diesmal Hilfe von seinem alten Paps und dessen Beziehungen zur NASA.

UNSERE FILMKRITIK
Man kann schon von Fließbandproduktion sprechen, wenn jedes Jahr ein neuer Teil auf den Markt kommt. Nachdem der zweite Teil jedoch um Längen besser war, hatte ich die Hoffnung auf eine weitere Steigerung. In Form von bekannten Schauspielern ist das mit Sicherheit gelungen. Auch die Produktplatzierungen im Film selbst sind deutlicher denn je, aber inhaltlich ist der Film für mich persönlich ein kleiner Rückschritt.

Wenn schon unlogisch, dann doch bitte auf einem gewissen Niveau. Zwar hat mein Mann deutlich mehr gelacht, als in den beiden Teilen vorher, aber das auch nur, weil das Niveau eher wieder auf Teil eins zurück gefallen ist.  Da landet Fin zum Beispiel mit Nova im nach einem Jet-Absturz in einem Gewässer. Vorher sind sie voll bekleidet und als sie auftauchen sind sie nur noch in Unterwäsche, aber voll bewaffnet. Lustig, aber nicht gerade logisch. In einer anderen Szene kann sich Fin kaum halten, weil der Sharknado nach ihm greift. Das Auto an dem er sich festkrallt, steht jedoch bombenfest wie angeklebt am Boden. Dabei fliegt sonst alles um ihn herum weg. Wie jemand zudem komplett angezogen ein Baby entbinden kann, das übersteigt sogar meine Vorstellungskraft. Hatten die Produzenten keine Sexualkunde, noch nie Sex oder sind keine Eltern, das solche Dinge eingebaut werden müssen? 



Die Figuren sind diesmal sehr prominent. Hasselhoff und Muniz sind zumindest den meisten Film-Fans ein Begriff. Blöd nur, wenn nicht mal für die Originale Stimme von Hasselhoff Geld vorhanden war. 

Action gibt es viel, und das auch ganz lustige, wenn auch vorhersehbare. Vieles ist aber so offensichtlich am Computer animiert worden und über den Green Screen abgelaufen, dass es schon wieder echt schlecht aussieht. Eine Steigerung zum letzten Teil ist definitiv nicht zu erkennen. Im Gegenteil manchmal wirkt es noch schlechter und das Kunstblut ist einfach nur schlecht. Bei einem Film, der so einen Hype auslöst und jede neue Fortsetzung gefeiert wird, da sollte dann doch eine Steigerung zu sehen sein.

FAZIT - 3 von 5
Für mich war dieser Film trotz Lacher meines Mannes ein kleiner Rückschritt, weil Story und viele Aspekte wirklich wieder sehr künstlich wirkten. Es ist trashig, lustiger und spannender als Teil 1, aber mir fehlte persönlich die Steigerung zum zweiten Teil, weswegen die Bewertung auch gleich ausfällt. 

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